Rechtsprechung
| BVerwG, 24.06.1966 - VII C 45.66 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Änderung der öffentlich- rechtlichen Beziehung zu einer Gesellschaft - Änderung der Gesellschaftsform der Gesellschaft - Annäherung der Verwertungsergebnisse zwischen Trinkmilch und Werkmilch - Schlechterstellung der Werkmilch - Differenz bei der Auszahlung des ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 28.10.1965 - III A 51/62
- BVerwG, 24.06.1966 - VII C 45.66
- BVerwG, 24.08.1966 - VII C 45.66
Papierfundstellen
- DVBl 1966, 751
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (8)
- BVerwG, 21.11.1958 - VII C 185.57
Auszug aus BVerwG, 24.06.1966 - VII C 45.66
Auf die Notwendigkeit, die Allgemeininteressen und die Interessen des betreffenden Milcherzeugers zu überprüfen und die einander gegenüberstehenden Interessen miteinander abzuwägen, hat der Senat entscheidendes Gewicht gelegt (vgl. außer dem Urteil des I. Senatsvom 11. Oktober 1956 - BVerwG I C 135.55 - die Urteile des Senatsvom 21. November 1958 - BVerwG VII C 185.57 -, vom 22. Juni 1962 - BVerwG VII C 160.60 - undvom 8. November 1963 - BVerwG VII C 58.61 -, BVerwGE 17, 127 [BVerwG 08.11.1963 - VII C 58/61], abgedruckt in Buchholz BVerwG 451.52, § 8 MFG Nr. 1-4).Die Milcherzeuger, die eine Änderung der öffentlich-rechtlichen Beziehungen betreiben, haben, wenn die Voraussetzungen hierfür gegeben sind, zumindest einen Rechtsanspruch darauf, daß die Behörde ihr Ermessen im Sinne des Gesetzes ausübt (vgl. das Urteil des Senatsvom 21. November 1958 - BVerwG VII C 185.57 -, Buchholz BVerwG 451.52, § 8 MFG Nr. 2).
- BVerwG, 08.11.1963 - VII C 58.61
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 24.06.1966 - VII C 45.66
Auf die Notwendigkeit, die Allgemeininteressen und die Interessen des betreffenden Milcherzeugers zu überprüfen und die einander gegenüberstehenden Interessen miteinander abzuwägen, hat der Senat entscheidendes Gewicht gelegt (vgl. außer dem Urteil des I. Senatsvom 11. Oktober 1956 - BVerwG I C 135.55 - die Urteile des Senatsvom 21. November 1958 - BVerwG VII C 185.57 -, vom 22. Juni 1962 - BVerwG VII C 160.60 - undvom 8. November 1963 - BVerwG VII C 58.61 -, BVerwGE 17, 127 [BVerwG 08.11.1963 - VII C 58/61], abgedruckt in Buchholz BVerwG 451.52, § 8 MFG Nr. 1-4).Dies hat der Senat außer in demUrteil vom 22. November 1957 - BVerwG VII C 10.57 - unter Hinweis auf dasUrteil vom 11. Oktober 1956 - BVerwG I C 84.55 - (BVerwGE 4, 95 [BVerwG 11.10.1956 - I C 84/55]) auch schon in demUrteil vom 8. November 1963 - BVerwG VII C 58.61 - (BVerwGE 17, 127 [BVerwG 08.11.1963 - VII C 58/61]) hervorgehoben.
- BVerwG, 11.10.1956 - I C 84.55
Auszug aus BVerwG, 24.06.1966 - VII C 45.66
Bereits in demUrteil vom 11. Oktober 1956 - BVerwG I C 84.55 - (BVerwGE 4, 95 [BVerwG 11.10.1956 - I C 84/55]) ist darauf hingewiesen worden, daß bei der Auslegung des § 1 MFG auch § 8 mit herangezogen werden müsse, wonach die Grundsätze des gesunden Wettbewerbs zu berücksichtigen sind.Dies hat der Senat außer in demUrteil vom 22. November 1957 - BVerwG VII C 10.57 - unter Hinweis auf dasUrteil vom 11. Oktober 1956 - BVerwG I C 84.55 - (BVerwGE 4, 95 [BVerwG 11.10.1956 - I C 84/55]) auch schon in demUrteil vom 8. November 1963 - BVerwG VII C 58.61 - (BVerwGE 17, 127 [BVerwG 08.11.1963 - VII C 58/61]) hervorgehoben.
- BVerwG, 13.11.1964 - VII C 50.63
Auszug aus BVerwG, 24.06.1966 - VII C 45.66
Die Frage, ob der Zeitpunkt der letzten Entscheidung im Verwaltungsverfahren oder der letzten mündlichen Verhandlung in einer Tatsacheninstanz der Beurteilung der Sach- und Rechtslage zugrunde zu legen ist, kann nicht einheitlich, sondern jeweils nur aus dem systematischen Zusammenhang der maßgebenden gesetzlichen Vorschriften entschieden werden (vgl. das Urteil des Senatsvom 13. November 1964 - BVerwG VII C 50.63 -, Buchholz BVerwG 442.10, § 4 StVG Nr. 18). - BVerwG, 03.12.1965 - VII C 122.63
Ansprüche aus Schulunterhaltungspflicht
Auszug aus BVerwG, 24.06.1966 - VII C 45.66
Der Senat hat zwar in seinemUrteil, vom 3. Dezember 1965 - BVerwG VII C 122.63 - (zum Abdruck in der Entscheidungssammlung vorgesehen) ausgesprochen, daß in gewissem Umfange auch im öffentlichen Recht begründete Rechtspositionen, die im Zusammenhang mit einer wirtschaftlichen Betätigung stehen, unter die Garantie des Art. 14 GG fallen können. - BVerwG, 08.11.1963 - VII C 35.61
Vereinbarkeit der Verwendung eines Grundstücks als Sammelstelle während einer …
Auszug aus BVerwG, 24.06.1966 - VII C 45.66
Dies gilt in gleicher Weise für die Auslegung des § 2 MFG (vgl. Urteil des Senatsvom 8. November 1963 - BVerwG VII C 35.61 - [BVerwGE 17, 122]). - BVerwG, 22.06.1962 - VII C 160.60
Auszug aus BVerwG, 24.06.1966 - VII C 45.66
Auf die Notwendigkeit, die Allgemeininteressen und die Interessen des betreffenden Milcherzeugers zu überprüfen und die einander gegenüberstehenden Interessen miteinander abzuwägen, hat der Senat entscheidendes Gewicht gelegt (vgl. außer dem Urteil des I. Senatsvom 11. Oktober 1956 - BVerwG I C 135.55 - die Urteile des Senatsvom 21. November 1958 - BVerwG VII C 185.57 -, vom 22. Juni 1962 - BVerwG VII C 160.60 - undvom 8. November 1963 - BVerwG VII C 58.61 -, BVerwGE 17, 127 [BVerwG 08.11.1963 - VII C 58/61], abgedruckt in Buchholz BVerwG 451.52, § 8 MFG Nr. 1-4). - BVerwG, 11.10.1956 - I C 135.55
Auszug aus BVerwG, 24.06.1966 - VII C 45.66
Auf die Notwendigkeit, die Allgemeininteressen und die Interessen des betreffenden Milcherzeugers zu überprüfen und die einander gegenüberstehenden Interessen miteinander abzuwägen, hat der Senat entscheidendes Gewicht gelegt (vgl. außer dem Urteil des I. Senatsvom 11. Oktober 1956 - BVerwG I C 135.55 - die Urteile des Senatsvom 21. November 1958 - BVerwG VII C 185.57 -, vom 22. Juni 1962 - BVerwG VII C 160.60 - undvom 8. November 1963 - BVerwG VII C 58.61 -, BVerwGE 17, 127 [BVerwG 08.11.1963 - VII C 58/61], abgedruckt in Buchholz BVerwG 451.52, § 8 MFG Nr. 1-4).
- BVerwG, 19.05.1981 - 1 C 168.79
Asylrecht - Asylbewerber - Verfolgungsland - Klärung der Asylberechtigung - …
Zu einer solchen Prüfung hatte das Berufungsgericht keinen Anlaß; denn es war, wie sich dem Zusammenhang des Berufungsurteils entnehmen läßt, der Auffassung, für die Beurteilung der behördlichen Ermessensentscheidung sei die Sach- und Rechtslage bei Erlaß des Widerspruchsbescheides und nicht diejenige im Zeitpunkt der Berufungsverhandlung maßgebend (vgl. auch Urteile vom 24. Juni 1966 - BVerwG 7 C 45.66 - Buchholz 451.52 § 8 MFG Nr. 5 = DVBl. 1966, 751 und vom 18. Oktober 1973 - BVerwG 2 C 25.71 - Buchholz 236.17 Nr. 1). - BVerwG, 12.12.1967 - I C 1.67
Preise für Milchlieferungen - Auszahlung eines Milchgeldes - Aufhebung von …
Der Senat verneint daher die von dem früher zuständigen VII. Senat im Urteil vom 24. Juni 1966 - BVerwG VII C 45.66 - (…Buchholz a.a.O., § 8 MuFG Nr. 5) aufgeworfene Frage, ob etwa spätere Änderungen der Sachlage zu berücksichtigen wären, wenn sie grundlegender Natur sind und der Verwaltungsentscheidung schlechterdings die Grundlage entziehen.Nur schwerwiegende Allgemeininteressen dürfen dazu führen, daß dem berechtigten Wunsch eines der Beteiligten nach Änderung oder Aufhebung der öffentlich-rechtlichen Beziehungen nicht stattgegeben werden darf (Urteil vom 24. Juni 1966 - BVerwG VII C 45.66 - [a.a.O.]).
- BVerwG, 27.09.1978 - 1 C 28.77
Erlaubnis der Ausübung einer selbstständigen Erwerbstätigkeit
Daß die von der Beklagten in der Regel für angemessen erachtete Zeitspanne während des Revisionsverfahrens verstrichen ist, hat der Senat als neue Tatsache nicht zu berücksichtigen (§ 137 Abs. 2 VwGO), zumal sich mit Rücksicht auf das behördliche Ermessen die rechtliche Bedeutung dieser Tatsache nicht abschließend beurteilen läßt (BVerwGE 37, 151 [BVerwG 28.01.1971 - VIII C 90/70] [154]; Urteil vom 24. Juni 1966 - BVerwG 7 C 45.66 - [DVBl. 1966, 751]). - BVerwG, 12.12.1969 - VII CB 13.68
Zuweisung zum Einzugsgebiet der Rahmstation einer Molkerei - Festsetzung von …
In einer späteren Entscheidung vom 24. Juni 1966 - BVerwG VII C 45.66 - (Buchholz BVerwG 451.52, § 8 MFG Nr. 5) hat das Bundesverwaltungsgericht nochmals ausgesprochen, daß eine Molkerei durch die Schaffung öffentlich-rechtlicher Beziehungen nicht eine eigentumsähnliche, öffentlich-rechtliche Position erlange, die der Eigentumsgarantie des Art. 14 GG unterliege.In der vom Kläger zitierten Entscheidung hat das Bundesverwaltungsgericht nicht gesagt, daß nur bei einer unwesentlichen Beeinträchtigung des Milchaufkommens Art. 14 GG nicht verletzt werde, sondern es hat ganz allgemein ausgesprochen, daß die marktlenkenden Vorschriften der §§ 1 und 8 MFG nicht gegen das Grundgesetz verstießen; in seiner späteren Entscheidung vom 24. Juni 1966 - BVerwG VII C 45.66 - (…a.a.O.) hat es sogar weiter ausgesprochen, daß eine Molkerei durch die Schaffung öffentlich-rechtlicher Beziehungen nicht eine Position erhalte, die der Eigentums - garantie des Art. 14 GG unterliege.
- BVerwG, 06.03.1967 - I B 10.67
Zuweisung von Landwirten zu einer Molkerei - Umweisung von Milcherzeugern an eine …
Dadurch, daß die Umweisung eine Verschlechterung der Kostenlage der Molkerei zur Folge habe, werde sie noch nicht rechtswidrig (Urteil vom 24. Juni 1966 - BVerwG VII C 45.66 - [DVBl. 1966, 751]).Eine verfassungsmäßige Auslegung des § 8 MuFG ergebe, daß die Chance eines Erzeugers, bei einer anderen Molkerei günstigere Milchgeldpreise zu erzielen, ernst zu nehmen sei und seine Bindung auf das notwendige Mindestmaß beschränkt bleiben müsse (Urteile vom 22. Juni 1962 - BVerwG VII C 160.60 - und vom 24. Juni 1966 - BVerwG VII C 45.66 -).
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- BVerwG, 24.06.1966 - VII C 45.66
- BVerwG, 24.08.1966 - VII C 45.66
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