Rechtsprechung
| BVerwG, 23.02.1962 - VII C 62.61 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- OVG Nordrhein-Westfalen, 01.03.1961 - IV A 1566/59
- BVerwG, 11.07.1961 - VII C 62.61
- BVerwG, 23.02.1962 - VII C 62.61
Papierfundstellen
- DVBl 1962, 489
- BB 1962, 541
Wird zitiert von ... (8) Zitiert selbst (11)
- BVerwG, 27.06.1961 - I C 34.60
Untersagung einer Gewerbeausübung (Reisevermittlung) wegen Überschuldung - …
Auszug aus BVerwG, 23.02.1962 - VII C 62.61
Der erkennende Senat neigt mit dem Berufungsgericht der Auffassung zu, daß es - wenngleich eine ausdrückliche Übergangsregelung für die Behandlung der vor dem Inkrafttreten dieser Neuregelung ergangenen, damals aber noch nicht abschließend von den Verwaltungsgerichten bestätigten Untersagungsbescheide fehlt - im Sinne des Gesetzes liegt, auch in diesen Fällen der verwaltungsgerichtlichen Nachprüfung die Neufassung des Gesetzes zugrunde zu legen (vgl. Urteil des I. Senats vom 27. Juni 1961 - BVerwG I C 34.60 - NJW 1961, 1834; DVBl. 1961, 731). - BVerwG, 16.10.1959 - VII C 63.59
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 23.02.1962 - VII C 62.61
Daß die Ausschaltung unzuverlässiger Gewerbetreibender, die durch ihr Verhalten die Berufsmoral in so schwerwiegender Weise, wie das der Kläger getan hat, untergraben, nicht gegen Art. 12 Abs. 1 GG verstößt, kann nicht ernstlich in Zweifel gezogen werden, ist im übrigen in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts bereits mehrfach ausgesprochen worden (Entscheidungen vom 12. Februar 1955 - BVerwG I B 209.53 -, vom 29. März 1955 - BVerwG I B 178.54 -, vom 16. Oktober 1959 - BVerwGE 9, 222 - und vom 20. Januar 1961 - BVerwGE 11, 343 [BVerwG 20.01.1961 - VII C 34/59] -). - BVerwG, 08.11.1954 - Gr. Sen. 1.54
Begriff des bestimmten Antrags im Sinne des § 57 Abs. 2 S. 1 …
Auszug aus BVerwG, 23.02.1962 - VII C 62.61
Das Bundesverwaltungsgericht hält an der für den Anwendungsbereich des Gesetzes über das Bundesverwaltungsgericht vom 23. September 1952 (BGBl. I S. 625) - BVerwGG - ergangenen Entscheidung des Großen Senats vom 8. November 1954 (BVerwGE 1, 222), derzufolge der Formvorschrift des § 57 Abs. 2 Satz 1 BVerwGG über das Erfordernis eines bestimmten Antrages schon dann genügt war, wenn das Ziel der Revision aus der Tatsache der Revisionseinlegung allein oder in Verbindung mit den während der Revisionsfrist abgegebenen Erklärungen erkennbar ist, auch für den Geltungsbereich der Verwaltungsgerichtsordnung vom 21. Januar 1960 (BGBl. I S. 17) - VwGO - fest (vgl. hierzu die Entscheidung des erkennenden Senats vom 14. April 1961 [BVerwGE 12, 189] und die Entscheidungen vom 22. September 1961 - BVerwG IV C 188.60 - und vom 13. Oktober 1961 - BVerwG IV C 317.60 -).
- BVerwG, 14.04.1961 - VII B 7.61
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 23.02.1962 - VII C 62.61
Das Bundesverwaltungsgericht hält an der für den Anwendungsbereich des Gesetzes über das Bundesverwaltungsgericht vom 23. September 1952 (BGBl. I S. 625) - BVerwGG - ergangenen Entscheidung des Großen Senats vom 8. November 1954 (BVerwGE 1, 222), derzufolge der Formvorschrift des § 57 Abs. 2 Satz 1 BVerwGG über das Erfordernis eines bestimmten Antrages schon dann genügt war, wenn das Ziel der Revision aus der Tatsache der Revisionseinlegung allein oder in Verbindung mit den während der Revisionsfrist abgegebenen Erklärungen erkennbar ist, auch für den Geltungsbereich der Verwaltungsgerichtsordnung vom 21. Januar 1960 (BGBl. I S. 17) - VwGO - fest (vgl. hierzu die Entscheidung des erkennenden Senats vom 14. April 1961 [BVerwGE 12, 189] und die Entscheidungen vom 22. September 1961 - BVerwG IV C 188.60 - und vom 13. Oktober 1961 - BVerwG IV C 317.60 -). - BVerwG, 22.09.1961 - IV C 188.60
Feststellung von Hausratverlust und Gewährung von Hausratentschädigung nach …
Auszug aus BVerwG, 23.02.1962 - VII C 62.61
Das Bundesverwaltungsgericht hält an der für den Anwendungsbereich des Gesetzes über das Bundesverwaltungsgericht vom 23. September 1952 (BGBl. I S. 625) - BVerwGG - ergangenen Entscheidung des Großen Senats vom 8. November 1954 (BVerwGE 1, 222), derzufolge der Formvorschrift des § 57 Abs. 2 Satz 1 BVerwGG über das Erfordernis eines bestimmten Antrages schon dann genügt war, wenn das Ziel der Revision aus der Tatsache der Revisionseinlegung allein oder in Verbindung mit den während der Revisionsfrist abgegebenen Erklärungen erkennbar ist, auch für den Geltungsbereich der Verwaltungsgerichtsordnung vom 21. Januar 1960 (BGBl. I S. 17) - VwGO - fest (vgl. hierzu die Entscheidung des erkennenden Senats vom 14. April 1961 [BVerwGE 12, 189] und die Entscheidungen vom 22. September 1961 - BVerwG IV C 188.60 - und vom 13. Oktober 1961 - BVerwG IV C 317.60 -). - BVerwG, 27.05.1960 - VII C 65.59
Auszug aus BVerwG, 23.02.1962 - VII C 62.61
Dabei ist das Berufungsgericht von der - auch in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. u.a. BVerwGE 10, 338) - allgemein anerkannten Auffassung ausgegangen, derzufolge die Zuverlässigkeit eine Charaktereigenschaft und nach dem Eindruck der Gesamtpersönlichkeit zu beurteilen ist. - BVerwG, 13.10.1961 - IV C 317.60
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Auszug aus BVerwG, 23.02.1962 - VII C 62.61
Das Bundesverwaltungsgericht hält an der für den Anwendungsbereich des Gesetzes über das Bundesverwaltungsgericht vom 23. September 1952 (BGBl. I S. 625) - BVerwGG - ergangenen Entscheidung des Großen Senats vom 8. November 1954 (BVerwGE 1, 222), derzufolge der Formvorschrift des § 57 Abs. 2 Satz 1 BVerwGG über das Erfordernis eines bestimmten Antrages schon dann genügt war, wenn das Ziel der Revision aus der Tatsache der Revisionseinlegung allein oder in Verbindung mit den während der Revisionsfrist abgegebenen Erklärungen erkennbar ist, auch für den Geltungsbereich der Verwaltungsgerichtsordnung vom 21. Januar 1960 (BGBl. I S. 17) - VwGO - fest (vgl. hierzu die Entscheidung des erkennenden Senats vom 14. April 1961 [BVerwGE 12, 189] und die Entscheidungen vom 22. September 1961 - BVerwG IV C 188.60 - und vom 13. Oktober 1961 - BVerwG IV C 317.60 -). - BVerwG, 20.01.1961 - VII C 34.59
Auszug aus BVerwG, 23.02.1962 - VII C 62.61
Daß die Ausschaltung unzuverlässiger Gewerbetreibender, die durch ihr Verhalten die Berufsmoral in so schwerwiegender Weise, wie das der Kläger getan hat, untergraben, nicht gegen Art. 12 Abs. 1 GG verstößt, kann nicht ernstlich in Zweifel gezogen werden, ist im übrigen in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts bereits mehrfach ausgesprochen worden (Entscheidungen vom 12. Februar 1955 - BVerwG I B 209.53 -, vom 29. März 1955 - BVerwG I B 178.54 -, vom 16. Oktober 1959 - BVerwGE 9, 222 - und vom 20. Januar 1961 - BVerwGE 11, 343 [BVerwG 20.01.1961 - VII C 34/59] -). - BVerwG, 29.04.1958 - I B 70.58
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 23.02.1962 - VII C 62.61
Auch insofern steht die Entscheidung des Berufungsgerichts in Einklang mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Entscheidung vom 29. April 1958 - BVerwG I B 70.58 - [DÖV 1958 S. 548 = JR 1958 S. 471 = GewArch. 1957/58 S. 248]), als es angenommen hat, daß Unzuverlässigkeit im Sinne des § 35 Abs. 5 GewO der früheren Fassung nicht nur im Falle des Versagens eines Bauunternehmers auf bautechnischem Gebiet, sondern auch dann anzunehmen war, wenn seine Betriebsführung einen Mangel an wirtschaftlichem oder sozialem Verantwortungsbewußtsein oder einen sonstigen schwerwiegenden Charaktermangel offenbart. - BVerwG, 29.03.1955 - I B 178.54
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Auszug aus BVerwG, 23.02.1962 - VII C 62.61
Daß die Ausschaltung unzuverlässiger Gewerbetreibender, die durch ihr Verhalten die Berufsmoral in so schwerwiegender Weise, wie das der Kläger getan hat, untergraben, nicht gegen Art. 12 Abs. 1 GG verstößt, kann nicht ernstlich in Zweifel gezogen werden, ist im übrigen in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts bereits mehrfach ausgesprochen worden (Entscheidungen vom 12. Februar 1955 - BVerwG I B 209.53 -, vom 29. März 1955 - BVerwG I B 178.54 -, vom 16. Oktober 1959 - BVerwGE 9, 222 - und vom 20. Januar 1961 - BVerwGE 11, 343 [BVerwG 20.01.1961 - VII C 34/59] -). - BVerwG, 12.02.1955 - I B 209.53
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- BVerwG, 24.02.1966 - I C 37.65
Anforderungen an die Rechtmäßigkeit einer Gewerbeuntersagung - Voraussetzungen …
Die Entscheidung darüber, ob die Gewerbeausübung ganz oder teilweise untersagt wird, ist keine Ermessensfrage (Abweichung von BVerwG VII C 62.61, DVBl. 1962, 489 = …1962, 126 = BayVBl. 1962, 212).
Der erkennende Senat kann daher dem VII. Senat (Urteil vom 23. Februar 1962 - BVerwG VII C 62.61 - [DVBl. 1962, 489 = VRspr.
1962, 126 = BayVBl. 1962, 212]) nicht darin folgen, daß § 35 Abs. 1 GewO die Entscheidung, ob die Untersagung unbeschränkt oder nur mit einer der im Gesetz vorgesehenen Beschränkungen ausgesprochen wird, in das Ermessen der Verwaltungsbehörde legt.
- BVerwG, 21.07.1964 - I C 102.61
Gewerberechtliche Voraussetzungen der Untersagung des Handeltreibens mit …
- BVerwG, 14.05.1963 - VII C 33.63
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- BVerwG, 08.03.1972 - I B 11.72
Rücknahme der Ernennung zum vereidigten Dolmetscher und Übersetzer - …
(Zum Vorstehenden vgl. u.a. BVerfGE 7, 377 [407]; 13, 97 [104 ff.]; 19, 342 [348 ff.]; BVerwGE 22, 286 [BVerwG 04.11.1965 - I C 6/63] [296]; 23, 280 [283]; 24, 38 [41]; 25, 201 [202] und die Urteile vom 23. Februar 1962 - BVerwG VII C 62.61 - [BayVBl. 1962, 212] und vom 19. April 1966 - BVerwG I C 103.62 -.) In diesem Rahmen kann auch eine schwere einmalige berufliche Verfehlung den Schluß auf mangelnde Zuverlässigkeit und damit die Rücknahme der Berufszulassung rechtfertigen; der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit schließt das jedenfalls nicht aus. - BVerwG, 20.11.1962 - I C 40.61
Unzuverlässigkeit eines Gewerbebetreibenden wegen der Nichtabführung von …
Der VII. Senat hat in einem Urteil vom 23. Februar 1962 - BVerwG VII C 62.61 - die Frage, ob der Beschlußausschuß bei Erlaß des angefochtenen Untersagungsbeschlusses das Verfahren einwandfrei gehandhabt habe, unter Zugrundelegung der damals geltenden Verfahrensvorschriften beurteilt. - BVerwG, 29.11.1963 - I B 166.63
Untersagung des Betriebs eines Gewerbes als Bauunternehmer und Entziehung einer …
Ein solcherart abgeschlossenes Verwaltungsverfahren ist durch die Neuregelung nicht in seinem Bestand betroffen worden (vgl. Urteil des VII. Senats des Bundesverwaltungsgerichts vom 23. Februar 1962 - BVerwG VII C 62.61 - [DVBl. 1962 S. 489]). - BVerwG, 01.04.1963 - I B 40.63
Persönliche Unzuverlässigkeit eines Gewerbebetreibenden wegen gröblicher …
Der VII. Senat hat bereits entschieden, daß das vor dem Inkrafttreten des Vierten Bundesgesetzes zur Änderung der Gewerbeordnung vom 5. Februar 1960 (BGBl. I S. 61) bereits abgeschlossene Verfahren vor dem Beschlußausschuß von der verfahrensrechtlichen Neuregelung des § 35 Abs. 4 GewO nicht berührt wird (Urteil vom 23. Februar 1962 - BVerwG VII C 62.61 -, Buchholz BVerwG 451.20, § 35 GewO Nr. 4). - BVerwG, 14.01.1963 - I B 67.62
Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …
Diese Frage ist nicht mehr klärungsbedürftig, nachdem der Senat sie durch sein Urteil vom 20. November 1962 - BVerwG I C 40.61 - in Übereinstimmung mit dem Urteil des VII. Senats vom 23. Februar 1962 - BVerwG VII C 62.61 - (Gewerbearchiv 1962 S. 126) bejaht hat.
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| BVerwG, 11.07.1961 - VII C 62.61 |
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- Wolters Kluwer
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Verfahrensgang
- OVG Nordrhein-Westfalen, 01.03.1961 - IV A 1566/59
- BVerwG, 11.07.1961 - VII C 62.61
- BVerwG, 23.02.1962 - VII C 62.61
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