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Rechtsprechung
   BGH, 22.10.1964 - VII ZR 206/62   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1964,492
BGH, 22.10.1964 - VII ZR 206/62 (https://dejure.org/1964,492)
BGH, Entscheidung vom 22.10.1964 - VII ZR 206/62 (https://dejure.org/1964,492)
BGH, Entscheidung vom 22. Oktober 1964 - VII ZR 206/62 (https://dejure.org/1964,492)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • BGHZ 42, 302
  • NJW 1965, 247
  • MDR 1965, 123
  • DB 1965, 69
 
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Wird zitiert von ... (14)Zitiert selbst (2)

  • BGH, 20.11.1958 - VII ZR 4/58

    Sparbuch der Tochter - § 808 BGB, Reichweite der Legitimationswirkung, pVV (vgl. …

    Auszug aus BGH, 22.10.1964 - VII ZR 206/62
    Zahlt ein Kreditinstitut entgegen § 23 Abs. 3 KredWesG 1934 (§ 22 KredWesG 1961) aus einer Spareinlage monatlich mehr als 1.000 DM an einen nichtberechtigten Inhaber des Sparbuches, so wird es dadurch nicht nach § 808 BGB von seiner Leistungspflicht dem berechtigten Gläubiger gegenüber frei (Bestätigung von BGHZ 28, 368).

    Das Berufungsgericht folgt im Ergebnis den Urteilen des erkennenden Senats vom 20. November 1958 (BGHZ 28, 368) und des Oberlandesgerichts Hamm vom 18. November 1960 (NJW 1961, 1311), wonach die vorzeitige Abhebung von Sparguthaben, die einer vereinbarten oder gesetzlichen Kündigungsfrist unterliegen, durch die Legitimationswirkung des § 808 BGB nicht gedeckt ist.

    Es kann auch dahingestellt bleiben, ob die vorzeitige Auszahlung eines Sparguthabens wirklich, wie der Senat in der Entscheidung BGHZ 28, 368 angenommen hat, eine Änderung des Sparvertrages voraussetzt.

  • RG, 09.01.1917 - VII 331/16

    Reichsstempel; Vorauszahlungsprämien

    Auszug aus BGH, 22.10.1964 - VII ZR 206/62
    Dort wird der von dem Versicherer vorzeitig ausgezahlte Betrag, obwohl dafür Zinsen berechnet zu werden pflegen, nicht als Darlehen, sondern als eine, wenn auch entgeltliche, Vorschußleistung auf die Versicherungssumme selbst angesehen (vgl. RGZ 89, 305, 307).
  • BGH, 30.10.1990 - XI ZR 352/89

    Änderung der Verfügungsbefugnis über ein Gemeinschaftssparkonto

    Die Sparkasse wird deshalb gemäß § 808 Abs. 1 BGB durch eine Leistung an den Buchinhaber nicht frei, wenn sie bei Spareinlagen mit gesetzlicher Kündigungsfrist in Abweichung von § 22 Abs. 1 KWG ohne Kündigung wie vorliegend mehr als 2.000 DM für jedes Sparkonto innerhalb von 30 Zinstagen auszahlt (BGHZ 28, 368, 372 [BGH 20.11.1958 - VII ZR 4/58]; 42, 302, 305 f. [BGH 22.10.1964 - VII ZR 206/62]; 64, 278, 287 f.; BGH, Urteil vom 14. Januar 1988 - III ZR 4/87, WM 1988, 1478, 1479).
  • BGH, 24.04.1975 - III ZR 147/72

    Legitimationswirkung des Sparbuchs

    Der Inhaber eines Sparbuchs kann für den Gläubiger des Sparguthabens nur Willenserklärungen abgeben, die zur Empfangnahme der versprochenen Leistung notwendig sind (Fortführung von BGHZ 42, 302).

    Die Vorschrift enthält das gesetzliche Verbot, die dort festgesetzten Kündigungsfristen zu unterschreiten oder gänzlich von ihrer Einhaltung abzusehen (so ganz allgemeine Meinung, vgl.; BGHZ 42, 302, 305; Schönle, Bank- und Börsenrecht, § 7 II 1 c, 3 c;… Beck, KWG, § 22 Rdn. 7 und 41; Consbruch/Möller, KWG, 1965, § 22 Anm. 1; Reischauer/Kleinhans, KWG, § 22 Anm. 2;… Schork, KWG, 1965, § 22 Rdn. 1; vgl. auch Amtliche Begründung zum Regierungsentwurf des Gesetzes über das Kreditwesen vom 25. Mai 1959 (dort § 21), Deutscher Bundestag, 3. Wahlperiode, Drucksache Nr. 1114 S. 36).

    Nur eine solche Leistung ist versprochen im Sinne des § 808 Abs. 1 BGB (BGHZ 42, 302, 305;… RGRK-BGB, § 808 Rdn. 52).

    Bei dieser Vorschrift handelt es sich um eine Auslegungsregel, für deren Anwendung kein Raum ist, wenn im Einzelfall ausdrückliche Sonderregelungen bestehen (vgl. BGHZ 42, 302, 305).

  • OLG Koblenz, 04.03.2020 - 9 UF 674/19

    Kindesunterhalt: Berücksichtigung luxemburgischer Familienzulagen

    Eine Identität im Sinne dieser Vorschrift liegt vor, wenn die Ansprüche aus Antrag und Widerantrag nicht in der Weise nebeneinander stehen können, dass das Gericht beiden stattgeben könnte, sondern die Verurteilung nach dem einen Antrag notwendigerweise die Abweisung des anderen Antrags nach sich ziehen müsste, sodass das wirtschaftliche Interesse identisch ist (BGH NJW-RR 2005, 506; 2003, 713; BGH NJW 1994, 3292; 1965, 247;… BeckOK KostR/Schindler, 28. Ed. 1.12.2019, FamGKG § 39 Rn. 11a).
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