Rechtsprechung
| BGH, 29.09.1960 - VII ZR 209/59 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
Kurzfassungen/Presse
- EVERS.OK(Abodienst) (Leitsatz)
AA des VH, Analogievoraussetzung 1, Verpflichtung zur Überlassung des Kundenstamms, Schutzbedürftigkeit des VH
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (5)
- BGH, 11.12.1958 - II ZR 73/57
Ausgleichsanspruch eines Vertragshändlers
Auszug aus BGH, 29.09.1960 - VII ZR 209/59
Nach der neueren Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs könne auch der Eigenhändler eine Ausgleichszahlung beanspruchen, wenn er sich bei Eingehung des Vertragsverhältnisses habe verpflichten müssen, dem Fabrikanten der von ihm vertriebenen Erzeugnisse den geworbenen Kundenstamm in einer Weise zugänglich zu machen daß sich der Hersteller beim Erlöschen des Vertragsverhältnisses selbst den vom Eigenhändler geschaffenen Kundenkreis nutzbar machen könne (BGHZ 29, 83, 88 ff) [BGH 11.12.1958 - II ZR 73/57].Einer der maßgebenden Gesichtspunkte für die entsprechende Anwendung des § 89 b HGB auf Eigenhändlerverträge ist in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 24, 214, 222 [BGH 13.05.1957 - II ZR 318/56]; 29, 89 [BGH 11.12.1958 - II ZR 73/57]; LM HGB § 89 b Nr. 4; vgl. auch Urteil des erkennenden Senats vom 24. März 1960 - VII ZR 207/59 -) der Rechtsgedanke, daß der Eigenhändler für einen auf seiner Tätigkeit beruhenden, ihm aber infolge der Beendigung des Vertragsverhältnisses nicht mehr vergüteten Vorteil, wie er in der Schaffung eines Kundenstamms im Interesse des Herstellers liegt, eine Gegenleistung erhält.
- BGH, 13.05.1957 - II ZR 318/56
Ausgleichsanspruch beim Tod des Handelsvertreters
Auszug aus BGH, 29.09.1960 - VII ZR 209/59
Einer der maßgebenden Gesichtspunkte für die entsprechende Anwendung des § 89 b HGB auf Eigenhändlerverträge ist in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 24, 214, 222 [BGH 13.05.1957 - II ZR 318/56]; 29, 89 [BGH 11.12.1958 - II ZR 73/57]; LM HGB § 89 b Nr. 4; vgl. auch Urteil des erkennenden Senats vom 24. März 1960 - VII ZR 207/59 -) der Rechtsgedanke, daß der Eigenhändler für einen auf seiner Tätigkeit beruhenden, ihm aber infolge der Beendigung des Vertragsverhältnisses nicht mehr vergüteten Vorteil, wie er in der Schaffung eines Kundenstamms im Interesse des Herstellers liegt, eine Gegenleistung erhält. - BGH, 02.04.1957 - VIII ZR 60/56
Rechtsstellung eines Eigenhändlers
Auszug aus BGH, 29.09.1960 - VII ZR 209/59
Zur Ermittlung der Höhe seines Schadens gewährt ihm die Rechtsprechung auch das Recht, von dem Unternehmer Auskunft und Rechnungslegung über dessen in sein Alleinverkaufsrecht eingreifende Abschlüsse zu fordern (RGZ 92, 201, 202; BGH LM § 687 Nr. 2 = NJW 1957, 1026 Nr. 3). - BGH, 24.03.1960 - VII ZR 207/59
AA des VH, Streitwert, Kundenschutz, Kündigung, Auslegung, Auskunftsanspruch des …
Auszug aus BGH, 29.09.1960 - VII ZR 209/59
Einer der maßgebenden Gesichtspunkte für die entsprechende Anwendung des § 89 b HGB auf Eigenhändlerverträge ist in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 24, 214, 222 [BGH 13.05.1957 - II ZR 318/56]; 29, 89 [BGH 11.12.1958 - II ZR 73/57]; LM HGB § 89 b Nr. 4; vgl. auch Urteil des erkennenden Senats vom 24. März 1960 - VII ZR 207/59 -) der Rechtsgedanke, daß der Eigenhändler für einen auf seiner Tätigkeit beruhenden, ihm aber infolge der Beendigung des Vertragsverhältnisses nicht mehr vergüteten Vorteil, wie er in der Schaffung eines Kundenstamms im Interesse des Herstellers liegt, eine Gegenleistung erhält. - RG, 12.02.1918 - III 254/17
Auskunftsanspruch des Generalvertreters bezüglich vertragswidriger Geschäfte des …
Auszug aus BGH, 29.09.1960 - VII ZR 209/59
Zur Ermittlung der Höhe seines Schadens gewährt ihm die Rechtsprechung auch das Recht, von dem Unternehmer Auskunft und Rechnungslegung über dessen in sein Alleinverkaufsrecht eingreifende Abschlüsse zu fordern (RGZ 92, 201, 202; BGH LM § 687 Nr. 2 = NJW 1957, 1026 Nr. 3).
- BGH, 16.02.1961 - VII ZR 239/59
Ausgleichsanspruch des Eigenhändlers
In seinen Urteilen VII ZR 207/59 vom 24. März 1960 (= NJW 1960, 1252) und VII ZR 209/59 vom 29. September 1960 hat er den Ausgleichsanspruch des Eigenhändlers mit der Begründung abgelehnt, daß in jenen Fällen schon die vom II. Senat geforderten Voraussetzungen für eine entsprechende Anwendung des § 89 b HGB nicht gegeben waren. - BGH, 18.03.1970 - VIII ZR 57/68
Alleinvertriebsvertrag über philatelistische Bedarfsartikel - Vereinbarung eines …
Einer Stellungnahme zu der Frage, auf welche dem Bezirksvertreterverhältnis rechtsähnliche Fälle die Bestimmung entsprechend anzuwenden ist, bedarf es nicht, weil die Rechtsprechung beim Eigenhändler eine entsprechende Anwendung des § 87 Abs. 2 HGB nur dann in Erwägung gezogen hat, wenn dem Eigenhändler ein Alleinvertriebsrecht bereits zusteht (vgl. die insoweit nicht, veröffentlichte Entscheidung des BGH vom 29. September 1960 - VII ZR 209/59 S. 8 und Urteile des erkennenden Senats vom 18. November 1963 - VIII ZR 33/62 - LM BGB § 687 Nr. 8 = NJW 1964, 151 = BGH Warn 1963 Nr. 245 und vom 23. März 1966 - VIII ZR 295/63 - LM BGB § 687 Nr. 10 = NJW 1966, 1117 = BGH Warn 1966 Nr. 77).
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