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Rechtsprechung
   BGH, 02.02.1961 - VII ZR 253/59   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1961,7566
BGH, 02.02.1961 - VII ZR 253/59 (https://dejure.org/1961,7566)
BGH, Entscheidung vom 02.02.1961 - VII ZR 253/59 (https://dejure.org/1961,7566)
BGH, Entscheidung vom 02. Februar 1961 - VII ZR 253/59 (https://dejure.org/1961,7566)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • EVERS.OK(Abodienst) (Leitsatz)

    Wichtiger Grund, Verletzung der Unterrichtungspflicht, Interessenwahrnehmungspflicht, HV im Nebenberuf, Tätigkeit als Mehrfirmenvertreter schließt Stellung als HV im Nebenberuf aus, Bruttoprinzip, Unternehmervorteile trotz Zahlung von Provision an Vertreternachfolger

 
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Wird zitiert von ... (10)Zitiert selbst (8)

  • BGH, 22.09.1960 - VII ZR 245/59

    - Wäschesteife -, AA des HV, nachträgliche Konkurrenzsituation, Doppeltätigkeit …

    Auszug aus BGH, 02.02.1961 - VII ZR 253/59
    Es kann dahingestellt bleiben, ob der Meinung des Berufungsgerichts beizutreten ist, daß eine wirtschaftlich bessere Lage des Handelsvertreters im Vergleich zu der des Unternehmers in keinem Falle Einfluß auf die Höhe des Ausgleichsanspruchs haben (vgl. zu dieser Frage das Urteil des Senats vom 22. September 1960 VII ZR 245/59, das die Frage unentschieden gelassen hat, und die dortigen Hinweise auf Rechtsprechung und Schrifttum) oder ob nicht die Billigkeit unter besonderen Umständen eine andere Beurteilung rechtfertigen könnte.

    Das Berufungsgericht hat diesen Umstand nicht unberücksichtigt gelassen; es hat ausgeführt, zu Lasten des Klägers falle ins Gewicht, daß er nicht Alleinvertreter der Beklagten gewesen sei und ihn die Beendigung des Vertrages daher nicht so hart treffe; er habe bereits während der Vertragszeit für andere Unternehmer Kunden und Absatzmöglichkeiten schaffen können, die er durch die Beendigung des Vertrages mit der Beklagten nicht verloren habe (vgl. dazu das bereits erwähnte Urteil des Senats vom 22. September 1960 VII ZR 245/59).

  • BGH, 11.12.1958 - II ZR 73/57

    Ausgleichsanspruch eines Vertragshändlers

    Auszug aus BGH, 02.02.1961 - VII ZR 253/59
    Entgegen der Auffassung der Revision ist in § 89 b Abs. 2 HGB die Bruttoprovision gemeint (BGHZ 29, 83, 92 [BGH 11.12.1958 - II ZR 73/57]/94); der erkennende Senat hat sich dieser Auffassung in dem vorerwähnten Urteil vom 21. November 1960 und in dem Urteil vom 22. Dezember 1960 VII ZR 247/59 angeschlossen.
  • BGH, 13.05.1957 - II ZR 318/56

    Ausgleichsanspruch beim Tod des Handelsvertreters

    Auszug aus BGH, 02.02.1961 - VII ZR 253/59
    Es ist Sache des Unternehmers, den Ausgleichsanspruch des ausgeschiedenen Handelsvertreters bei den Provisionsvereinbarungen mit dem neuen Vertreter in Rechnung zu stellen; wenn er das verabsäumt, kann das nicht zu Lasten des früheren Vertreters gehen, dem der Ausgleichsanspruch als Vergütung für seine noch nicht voll entgoltene frühere Tätigkeit zusteht (BGHZ 24, 214, 222) [BGH 13.05.1957 - II ZR 318/56].
  • BGH, 28.04.1960 - VII ZR 218/59

    Nachschieben von Kündigungsgründen oder eines Kündigungsgrundes, …

    Auszug aus BGH, 02.02.1961 - VII ZR 253/59
    Wie der erkennende Senat bereits mehrfach zum Ausdruck gebracht hat (vgl. die Urteile vom 28. April 1960 VII ZR 218/59 , vom 13. Juni 1960 VII ZR 243/59 und vom 21. November 1960 VII ZR 235/59 und die dort gegebenen Hinweise auf die frühere höchstrichterliche Rechtsprechung), kann das Revisionsgericht eine tatrichterliche Entscheidung, durch die das Bestehen eines wichtigen Kündigungsgrundes bejaht oder verneint worden ist, nur beschränkt nachprüfen.
  • BGH, 05.02.1959 - II ZR 107/57

    Ausgleichsanspruch des Handelsvertreters

    Auszug aus BGH, 02.02.1961 - VII ZR 253/59
    Das Berufungsgericht hat in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 29, 275, 277 [BGH 05.02.1959 - II ZR 107/57]; LM Nr. 5 zu § 89 b HGB; Urteile des Senats vom 21. November 1960 und vom 22. Dezember 1960) zu Lasten des Klägers sein von der Beklagten gerügtes Verhalten im Rahmen der Billigkeitsprüfung berücksichtigt.
  • BGH, 21.11.1960 - VII ZR 235/59

    Wichtiger Grund, stillschweigende Rechtswahl, Konkurrenztätigkeit, Verwirkung des …

    Auszug aus BGH, 02.02.1961 - VII ZR 253/59
    Wie der erkennende Senat bereits mehrfach zum Ausdruck gebracht hat (vgl. die Urteile vom 28. April 1960 VII ZR 218/59 , vom 13. Juni 1960 VII ZR 243/59 und vom 21. November 1960 VII ZR 235/59 und die dort gegebenen Hinweise auf die frühere höchstrichterliche Rechtsprechung), kann das Revisionsgericht eine tatrichterliche Entscheidung, durch die das Bestehen eines wichtigen Kündigungsgrundes bejaht oder verneint worden ist, nur beschränkt nachprüfen.
  • BGH, 22.12.1960 - VII ZR 247/59

    - Anzeigenvertreter -, AA des HV, Bruttoprinzip, ersparte Kosten des HV, …

    Auszug aus BGH, 02.02.1961 - VII ZR 253/59
    Entgegen der Auffassung der Revision ist in § 89 b Abs. 2 HGB die Bruttoprovision gemeint (BGHZ 29, 83, 92 [BGH 11.12.1958 - II ZR 73/57]/94); der erkennende Senat hat sich dieser Auffassung in dem vorerwähnten Urteil vom 21. November 1960 und in dem Urteil vom 22. Dezember 1960 VII ZR 247/59 angeschlossen.
  • BGH, 13.06.1960 - VII ZR 243/59

    - Branchenverzeichnisse, amtliche und örtliche Fernsprechbücher -, Zulässigkeit …

    Auszug aus BGH, 02.02.1961 - VII ZR 253/59
    Wie der erkennende Senat bereits mehrfach zum Ausdruck gebracht hat (vgl. die Urteile vom 28. April 1960 VII ZR 218/59 , vom 13. Juni 1960 VII ZR 243/59 und vom 21. November 1960 VII ZR 235/59 und die dort gegebenen Hinweise auf die frühere höchstrichterliche Rechtsprechung), kann das Revisionsgericht eine tatrichterliche Entscheidung, durch die das Bestehen eines wichtigen Kündigungsgrundes bejaht oder verneint worden ist, nur beschränkt nachprüfen.
  • BGH, 15.12.1967 - KZR 6/66

    Bestimmung des zuständigen Revisionsgerichts in Kartellsachen - Vertrieb von …

    Das zwischen dem Unternehmer und dem Handelsvertreter bestehende Treueverhältnis und die Verpflichtung des Handelsvertreters, die Interessen des Unternehmers wahrzunehmen, schließen es nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes auch ohne ausdrücklich vereinbarte Konkurrenzklausel aus, daß der Handelsvertreter im Geschäftszweig des Unternehmers für eine Konkurrenzfirma tätig wird (BGHZ 42, 59, 61 [BGH 18.06.1964 - VII ZR 254/62] ; LM § 89 a HGB Nr. 1; Art. 7 ff EGBGB (Deutsches Interne Privatrecht) Nr. 1; BB 1956, 95 und 1958, 425 sowie die Urteile des VII. Zivilsenats vom 2. Februar 1961 - VII ZR 253/59; vom 10. Juli 1961 - VII ZR 252/59; vom 28. Mai 1962 VII ZR 33/61; vom 21. Oktober 1963 - VII ZR 103/62; vom 21. März 1966 - VII ZR 116/64; vom 25. April 1966 - VII ZR 89/64; vom 27. Oktober 1966 - VII ZR 158/64).
  • BGH, 25.04.1966 - VII ZR 89/64

    Kündigung eines Vertragsverhältnisses - Tätigkeit eines Handelsvertreters für ein …

    Der Bundesgerichtshof hat sich in diesem Sinne schon mehrfach ausgesprochen (vgl. LM Nr. 1 zu § 89 a HGB, BGH in BB 56, 95 und 58, 425, sowie die Urteile des erkennenden Senats vom 2. Februar 1961, VII ZR 253/59, 10. Juli 1961, VII ZR 252/59, 11. Januar 1962, VII ZR 103/60, 21. Oktober 1963, VII ZR 103/62, 21. März 1966, VII ZR 116/64, ferner aus dem Schrifttum Würdinger RGR Komm. zum HGB § 86 Anm. 20 und Schröder Recht der Handelsvertreter § 86 Anm. 40).
  • BGH, 12.12.1963 - VII ZR 47/62

    - Verbandstoffe und Watte -, AA des HV, erhebliche Vorteile, nachvertraglicher …

    Die Frage, in welchem Sinne die Dauer des Handelsvertreterverhaltnisses bei der Bemessung des Ausgleichs sich auswirkt, ist, soweit festgestellt werden kann, in Rechtsprechung und Schrifttum bisher nur beiläufig, niemals eingehend erörtert worden (…vgl. dazu BGH in BB 1957, S. 1161; das Urteil des erkennenden Senats vom 2. Februar 1961, VII ZR 253/59, S. 14;… Oberlandesgericht Stuttgart in BB 1957, S. 562;… Gessler, Der Ausgleichsanspruch der Handels- und Versicherungsvertreter, Dissertation Hamburg 1953, S. 57 11, 12, 43, 77;… Schröder in BB 1954, S. 477, 480; Schröder, Recht der Handelsvertretung, § 89 b Anm. 18; Baumbach-Duden, Kommentar zum HGB, Anm. 2 E).
  • BGH, 05.07.1962 - VII ZR 70/61

    Wichtiger Grund, Erfordernis einer Abmahnung, Nachschieben von Kündigungsgründen, …

    Wie der erkennende Senat schon des öfteren ausgesprochen hat (vgl. z.B. die Urteile vom 22. Dezember 1960 VII ZR 253/59 , vom 8. Juni 1961 VII ZR 55/60 und vom 28. Mai 1962 VII ZR 33/61), kann das Revisionsgericht eine Entscheidung des Tatrichters, durch die das Bestehen eines wichtigen Kündigungsgrundes bejaht oder verneint worden ist, nur in beschränktem Umfang nachprüfen.
  • BGH, 28.05.1962 - VII ZR 33/61

    Störung des Vertrauensverhältnisses, wichtiger Grund, Wettbewerb, …

    Der erkennende Senat hat schon des öfteren ausgesprochen, daß das Revisionsgericht eine tatrichterliche Entscheidung, durch die das Bestehen eines wichtigen Kündigungsgrundes bejaht oder verneint worden ist, nur beschränkt nachprüfen kann, nämlich nur daraufhin, ob das Berufungsgericht den Rechtsbegriff des wichtigen Grundes richtig angewandt, ob es etwa wesentliche Tatumstände übersehen oder nicht vollständig gewürdigt hat, ferner ob Erfahrungssätze verletzt sind, schließlich ob Verfahrensverstöße vorliegen (vgl. dazu z.B. die Urteile vom 13. Juni 1960 VII ZR 243/59 , vom 22. Dezember 1960 VII ZR 253/59 und vom 8. Juni 1961 VII ZR 55/60).
  • BGH, 21.10.1963 - VII ZR 103/62

    - Gardinenschienengarnituren -, Interessenwahrnehmungspflicht, Begriff, wichtiger …

    Unter diesen Umständen mußte es dem Kläger mindestens zweifelhaft erscheinen, ob die Übernahme der Vertretung der Firma mit den Interessen der Beklagten vereinbar sei und ob diese damit einverstanden sein werdeo Der II, Zivilsenat des Bundesgerichtshofs und der erkennende Senat haben In Übereinstimmung mit der sonstigen Rechtsprechung und dem Schrifttum wiederholt zum Ausdruck gebracht, der Handelsvertreter sei, wenn er eine andere Vertretung übernehmen wolle-, schon in Zweifelsfällen, sofern nur die Möglichkeit bestehe, däS seine anderweitige Betätigung die Interessen des Unternehmers beeinträchtige, verpflichtet, diesen in Kenntnis zu setzen und seine Zustimmung einzuholen (vgl, dazu LM Nr" V zu § 89 a HOB; BGH' in MDR 1954 3 606 und in BB 1958, 425; ferner die Urteile des erkennenden Senats vom 2 a Februar 1961 VII ZR 253/59 und vom IG, Juli 1961 VII ZR 252/59? SchlegelbergerrSchroeder Komm« zum HGB 4 Auflo £ 85 Anm. 40-42),.
  • BGH, 18.01.1962 - VII ZR 216/60

    Rechtsmittel

    Diese Würdigung kann das Revisionsgericht nur beschränkt daraufhin nachprüfen, ob das Berufungsgericht den Rechtsbegriff des wichtigen Grundes richtig angewandt, die wesentlichen Tatumstände vollständig gewürdigt und weder Erfahrungssätze noch Verfahrensvorschriften verletzt hat; wenn das Berufungsurteil diesen Erfordernissen genügt, ist die tatrichterliche Wertung der Einzelheiten des Falles vom Revisionsgericht hinzunehmen (Urteil des erkennenden Senats VII ZR 253/59 vom 2.2.1961 mit weiteren Nachweisen).
  • BGH, 10.07.1961 - VII ZR 252/59

    Wichtiger Grund, Konkurrenztätigkeit, Unterrichtungspflicht des HV in …

    Setzt er seine Tätigkeit für eine Konkurrenzfirma ohne Kenntnis des Unternehmers fort, so wird das in aller Regel diesen berechtigen, das Vertreterverhältnis fristlos zu kundigen (LM Nr. 1 zu § 89 a HGB; BGH in Betriebsberater 1958, 425; Urteil des erkennenden Senats vom 2. Februar 1961 VII ZR 253/59;… Schlegelberger/Schröder Komm. zum HGB 4. Aufl. § 86 Anm. 40/42).
  • BGH, 29.05.1963 - VIII ZR 149/61

    Rechtsmittel

    Sofern sich nicht einer der vorerwähnten Rechtsverstöße ergibt, kann das Revisionsgericht den einzelnen vom Tatrichter geprüften Vorfällen kein größeres oder geringeres Gewicht beimessen, als dieser es für richtig gehalten hat (vgl. BGH Urt. v. 2. Februar 1961 - VII ZR 253/59 - S. 5 , v. 28. Mai 1962 - VII ZR 33/61 -, v. 5. Juli 1962 - VII ZR 70/61 - S. 5 und v. 29. Oktober 1962 - VII ZR 192/61 - S. 4).
  • BGH, 08.06.1961 - VII ZR 55/60

    Wichtiger Grund

    Wie der erkennende Senat schon mehrfach zum Ausdruck gebracht hat (Urteile vom 28. April 1960 VII ZR 218/59 , vom 13. Juni 1960 VII ZR 243/59 , vom 21. November 1960 VII ZR 235/59 und vom 22. Dezember 1960 VII ZR 253/59), kann das Revisionsgericht eine tatrichterliche Entscheidung, durch die das Bestehen eines wichtigen Kündigungsgrundes bejaht oder verneint worden ist, nur beschränkt nachprüfen.
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