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Rechtsprechung
   BGH, 24.09.1959 - VII ZR 3/58   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1959,4051
BGH, 24.09.1959 - VII ZR 3/58 (https://dejure.org/1959,4051)
BGH, Entscheidung vom 24.09.1959 - VII ZR 3/58 (https://dejure.org/1959,4051)
BGH, Entscheidung vom 24. September 1959 - VII ZR 3/58 (https://dejure.org/1959,4051)
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (18)

  • BGH, 02.07.1959 - VII ZR 157/57

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 24.09.1959 - VII ZR 3/58
    Unter solchen Voraussetzungen ist eine Klage aus § 256 ZPO auch dann zulässig, wenn ein Leistungsantrag möglich gewesen wäre (RGZ 129, 31, 34; BGHZ 28, 123, 126; Urt. d. Sen. v. 2. Juli 1959 VII ZR 157/57).

    Dann kann für den Feststellungsantrag nichts anderes gelten; denn er hatte keinen anderen sachlichen Inhalt als eine solche Leistungsklage und wurde an deren Stelle nur im Hinblick auf die besonderen Umstände des Falles zugelassen (ebenso Urt. d. Sen. v. 2. Juli 1959 VII ZR 157/57).

    Deswegen stand sie der von den Klägern beanstandeten Änderung der Bedingungen nicht entgegen (ebenso Urt.d.Sen.v. 2. Juli 1959 VII ZR 157/57; vgl. ferner RGZ 93, 272, 280 zu § 6 EVO).

    In einem solchen Falle ist es, wie der Senat bereits in dem Urteil vom 2. Juli 1959 - VII ZR 157/57 - unter ähnlichen Voraussetzungen entschieden hat, gerechtfertigt, der beklagten Bundesbahn die gleichen Verpflichtungen aus Art. 3 Abs. 1 GG aufzuerlegen, die sie bei einer öffentlich-rechtlichen Regelung hätte erfüllen müssen (vgl. ferner BGHZ 29, 76 und Raiser, JZ 1959, 407).

  • BGH, 15.06.1959 - KAR 1/59

    Aussetzung nach § 96 Abs. 2 GWB

    Auszug aus BGH, 24.09.1959 - VII ZR 3/58
    Einer solchen Aussetzung würde es zwar dann nicht bedürfen, wenn die Frage unstreitig und ihre Beantwortung unzweifelhaft wäre (Beschluß des Bundesgerichtshofs vom 15. Juni 1959 - KAR 1/59 - BGHZ 30, 186).
  • BGH, 10.07.1959 - I ZR 8/58

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 24.09.1959 - VII ZR 3/58
    Dieselbe Ansicht hat der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs in dem Beschluß vom 10. Juli 1959 - I ZR 8/58 - vertreten.
  • BVerfG, 15.01.1958 - 1 BvR 400/51

    Lüth - Boykottaufruf, mittelbare Drittwirkung der Grundrechte

    Auszug aus BGH, 24.09.1959 - VII ZR 3/58
    Es ist allerdings streitig, in welchem Umfange die Verpflichtung zur Gleichbehandlung im Privatrecht allgemein zu beachten ist (vgl. über diese sog. Drittwirkung der Grundrechte u.a. BVerfGE 7, 198, 203 ff).
  • BGH, 20.05.1954 - GSZ 6/53

    Bindung an Urteile des Bundesverfassungsgerichts

    Auszug aus BGH, 24.09.1959 - VII ZR 3/58
    Sie durfte also gleichgelagerte Tatbestände, die aus der Natur der Sache und unter dem Gesichtspunkte der Gerechtigkeit eine gleichartige Behandlung erforderten, nicht ohne ausreichenden Grund und ohne genügende Berücksichtigung der Forderungen der Gerechtigkeit ungleich behandeln (u.a. BGHZ 13, 265, 311 f).
  • BGH, 15.10.1956 - III ZR 226/55

    Begriff des Rechtsverhältnisses

    Auszug aus BGH, 24.09.1959 - VII ZR 3/58
    Unter diesem Begriff sind die konkreten, rechtlich geregelten Beziehungen von Personen untereinander oder einer Person zu einem Rechtsgut zu verstehen (u.a. BGHZ 22, 43, 47; RGZ 144, 54, 56).
  • RG, 07.11.1931 - V 106/31

    Theaterkritiker - § 826 BGB, (hier kein) Kontrahierungszwang

    Auszug aus BGH, 24.09.1959 - VII ZR 3/58
    Eine unsittliche Ausnutzung dieser Zwangslage wäre aber nur in Frage gekommen, wenn die den Benutzern vorgeschriebenen Bedingungen unangemessen oder unbillig gewesen wären (vgl. u.a. BGH LM § 138 Bb Nr. 1 und Cc Nr. 1; RGZ 133, 388, 392; 143, 24, 28 ff).
  • BGH, 14.07.1958 - VII ZR 99/57

    Feststellungsinteresse

    Auszug aus BGH, 24.09.1959 - VII ZR 3/58
    Unter solchen Voraussetzungen ist eine Klage aus § 256 ZPO auch dann zulässig, wenn ein Leistungsantrag möglich gewesen wäre (RGZ 129, 31, 34; BGHZ 28, 123, 126; Urt. d. Sen. v. 2. Juli 1959 VII ZR 157/57).
  • BGH, 10.12.1958 - V ZR 70/57

    Zuteilung von Siedlungsland. Gleichheitssatz

    Auszug aus BGH, 24.09.1959 - VII ZR 3/58
    In einem solchen Falle ist es, wie der Senat bereits in dem Urteil vom 2. Juli 1959 - VII ZR 157/57 - unter ähnlichen Voraussetzungen entschieden hat, gerechtfertigt, der beklagten Bundesbahn die gleichen Verpflichtungen aus Art. 3 Abs. 1 GG aufzuerlegen, die sie bei einer öffentlich-rechtlichen Regelung hätte erfüllen müssen (vgl. ferner BGHZ 29, 76 und Raiser, JZ 1959, 407).
  • BGH, 23.04.1951 - IV ZR 158/50

    Veräußerung von Frachtgut. Guter Glaube

    Auszug aus BGH, 24.09.1959 - VII ZR 3/58
    Zwar sind die Rechtsbeziehungen der Parteien nach bürgerlich-rechtlichen Grundsätzen zu beurteilen (BGHZ 2, 37, 41; 20, 102, 105).
  • BVerfG, 24.07.1953 - 1 BvR 293/52

    Sachgerecht können auch finanzielle Erwägungen sein

  • BGH, 23.02.1956 - III ZR 324/54

    Personenbeförderung der Bundespost

  • RG, 15.12.1933 - VII 292/33

    Unter welchen Voraussetzungen liegt eine sittenwidrige Ausnützung der …

  • RG, 27.02.1934 - II 276/33

    1. Kann ein der Feststellung durch Urteil zugängliches Rechtsverhältnis auch dann …

  • RG, 05.12.1923 - I 842/22

    Zum Begriff Rechtsverhältnis im Sinne des § 256 ZPO.

  • RG, 13.05.1930 - III 291/29

    1. Ist bei der Klage eines Volksschullehrers gegen den Preußischen Staat auf …

  • RG, 10.07.1918 - I 20/18

    Anspruch auf Rückvergütung von Eisenbahnfracht.

  • RG, 01.07.1938 - III 159/37

    Liegt eine nach § 256 ZPO. zulässige Klage auf Anerkennung einer Urkunde vor, …

  • BGH, 10.07.1969 - KZR 13/68

    Anspruch von Luftfahrtunternehmen gegenüber Flughafenunternehmer auf Benutzung …

    Der Flughafenunternehmer beschränkt sich als öffentliches Unternehmen auf eine schlichtverwaltende Tätigkeit in privatrechtlichen Formen (vgl. Badura, Das Verwaltungsmonopol, S. 248 f;… Huber, Wirtschaftsverwaltungsrecht 2. Aufl., 1. Bd. § 43, II 2 b S. 481 f und zur Verwaltung in privatrechtlichen Formen durch Körperschaften des öffentlichen Rechts: Siebert, Festschrift für Niedermeyer S. 215, 219; BGHZ 29, 76 [BGH 10.12.1958 - V ZR 70/57] ; Beschlüsse des Bundesgerichtshofs vom 24. September 1959 - VII ZR 3/58 und vom 2. Juli 1959 - VII ZR 157/57; BGHZ 33, 230, 233 [BGH 26.10.1960 - V ZR 122/59] ; 36, 155, 158 [BGH 21.11.1961 - V ZR 73/60] ; Badura JuS 1966, 17, 18 Anm. 3 und 4).
  • BGH, 07.11.1963 - VII ZR 189/61

    Kündigung eines Wiederaufbaudarlehens

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  • BGH, 25.05.1961 - VII ZR 217/59

    Rechtsmittel

    Würde daher die Entscheidung des Rechtsstreits von ihr abhängen, so müßte der Senat nach § 96 Abs. 2 GWB das Verfahren bis zu ihrer Entscheidung durch das Kartellgericht aussetzen (BGH LM Nr. 1 zu § 87 GWB; Nr. 2 zu § 96 Abs. 2 GWB; VII ZR 3/58 vom 24. September 1959).
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