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Rechtsprechung
   BGH, 24.06.1999 - VII ZR 342/98   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1999,1372
BGH, 24.06.1999 - VII ZR 342/98 (https://dejure.org/1999,1372)
BGH, Entscheidung vom 24.06.1999 - VII ZR 342/98 (https://dejure.org/1999,1372)
BGH, Entscheidung vom 24. Juni 1999 - VII ZR 342/98 (https://dejure.org/1999,1372)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • Wolters Kluwer

    Herstellungskosten - Vergütung - Bauvorhaben - VOB - Ersparte Aufwendung - Kalkulation - Kosten

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    VOB/B § 8 Nr. 1 Abs. 2
    Aufwendungen, ersparte - und Herstellungskosten; Kündigung, Werklohn nach

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    VOB/B § 8 Nr. 1 Abs. 2
    Ermittlung der Herstellungskosten als ersparte Aufwendungen

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Kündigungsfolgen und Kalkulationsgrundlagen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Freie Kündigung: Wie wird abgerechnet? (IBR 1999, 455)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1999, 1464
  • MDR 1999, 1318
  • WM 1999, 2122
  • BB 2000, 67 (Ls.)
  • DB 1999, 1949
  • BauR 1999, 1292
  • ZfBR 1999, 236 (Ls.)
  • ZfBR 1999, 339
 
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Wird zitiert von ... (14)Zitiert selbst (3)

  • BGH, 21.12.1995 - VII ZR 198/94

    Abrechnung eines vorzeitig beendeten Einheitspreisvertrages; Berechnung der …

    Auszug aus BGH, 24.06.1999 - VII ZR 342/98
    b) Hat der Auftragnehmer sämtliche Einheitspreise mit einem einheitlichen Zuschlag auf die Herstellungskosten kalkuliert, bedarf es keiner differenzierenden Darstellung der Einzelpositionen des Leistungsverzeichnisses, wenn der Auftragnehmer sich nach der Kündigung sämtliche Herstellungskosten als ersparte Aufwendungen abziehen läßt (im Anschluß an BGH, Urteil vom 21. Dezember 1995, BGHZ 131, 362; Urteil vom 14. Januar 1999 - VII ZR 277/97, BauR 1999, 642).

    Die Abrechnung muß dem Auftraggeber die Prüfung ermöglichen, ob der Auftragnehmer ersparte Kosten auf der Grundlage der konkreten, dem Vertrag zugrunde liegenden Kalkulation zutreffend berücksichtigt hat (BGH, Urteil vom 21. Dezember 1995 - VII ZR 198/94, BGHZ 131, 362; Urteil vom 14. Januar 1999 - VII ZR 277/97, BauR 1999, 642; zur Veröffentlichung in BGHZ bestimmt).

    Je nach Sachlage kann es allerdings notwendig sein, die ersparten Aufwendungen positionsbezogen, eventuell durch differenzierte Nachkalkulation eines pauschal kalkulierten Zuschlags auf die Herstellungskosten darzulegen (BGH, Urteil vom 21. Dezember 1995 - VII ZR 198/94, BGHZ 131, 362).

  • BGH, 14.01.1999 - VII ZR 277/97

    Darlegung ersparter Aufwendungen

    Auszug aus BGH, 24.06.1999 - VII ZR 342/98
    b) Hat der Auftragnehmer sämtliche Einheitspreise mit einem einheitlichen Zuschlag auf die Herstellungskosten kalkuliert, bedarf es keiner differenzierenden Darstellung der Einzelpositionen des Leistungsverzeichnisses, wenn der Auftragnehmer sich nach der Kündigung sämtliche Herstellungskosten als ersparte Aufwendungen abziehen läßt (im Anschluß an BGH, Urteil vom 21. Dezember 1995, BGHZ 131, 362; Urteil vom 14. Januar 1999 - VII ZR 277/97, BauR 1999, 642).

    Die Abrechnung muß dem Auftraggeber die Prüfung ermöglichen, ob der Auftragnehmer ersparte Kosten auf der Grundlage der konkreten, dem Vertrag zugrunde liegenden Kalkulation zutreffend berücksichtigt hat (BGH, Urteil vom 21. Dezember 1995 - VII ZR 198/94, BGHZ 131, 362; Urteil vom 14. Januar 1999 - VII ZR 277/97, BauR 1999, 642; zur Veröffentlichung in BGHZ bestimmt).

    Eine differenzierende Darstellung der Kalkulation nach Einzelpositionen des Leistungsverzeichnisses ist jedoch entbehrlich, wenn Unter- oder Fehlkalkulationen einzelner Positionen den Auftraggeber nicht nennenswert berühren können (BGH, Urteil vom 14. Januar 1999 - VII ZR 277/97, aaO).

  • BGH, 11.02.1999 - VII ZR 91/98

    Berechnung des Vergütungsanspruchs; Abgrenzung zwischen erbrachten und nicht …

    Auszug aus BGH, 24.06.1999 - VII ZR 342/98
    a) Diese Rechtsprechung soll gewährleisten, daß der Auftragnehmer durch die Kündigung keinen Nachteil oder Vorteil hat (BGH, Urteil vom 11. Februar 1999 - VII ZR 91/98, BauR 1999, 632).
  • BGH, 17.11.2022 - VII ZR 862/21

    Kündigung eines Architekten- oder Ingenieurvertrags durch den Besteller: Umfang …

    Das ergibt sich aus dem Sinn von § 648 Satz 2 BGB, der als Ausgleich für die freie Lösungsmöglichkeit des Bestellers vom Vertrag verhindern will, dass dem Unternehmer Vorteile aus dem geschlossenen Vertrag genommen werden, ihm jedoch nicht ermöglichen soll, aus der Kündigung Vorteile zu ziehen (vgl. BGH…, Urteil vom 21. Dezember 1995 - VII ZR 198/94, BGHZ 131, 362, juris Rn. 16; Urteil vom 24. Juni 1999 - VII ZR 342/98, BauR 1999, 1292, juris Rn. 9;… Versäumnisurteil vom 22. November 2007 - VII ZR 83/05 Rn. 20, BGHZ 174, 267; Klein, BauR 2016, 12, 14 f. m.w.N.; Jacob, BauR 2021, 751, 752; Rosendahl, NZBau 2022, 450).
  • BGH, 22.09.2005 - VII ZR 63/04

    Zulässigkeit des Skontoabzugs nach freier Kündigung des Auftrags durch den …

    Auf diese Weise ist das Prinzip der Vor- und Nachteilswahrung gewährleistet (vgl. dazu BGH, Urteil vom 24. Juni 1999 - VII ZR 342/98, BauR 1999, 1292 = ZfBR 1999, 339).

    Solange sich keine Anhaltspunkte für eine andere Kostenentwicklung ergeben, reicht es aus, wenn der Auftragnehmer die Ersparnis auf der Grundlage seiner ursprünglichen Kalkulation berechnet (BGH, Urteile vom 24. Juni 1999 - VII ZR 342/98, BauR 1999, 1292 = ZfBR 1999, 339 und vom 8. Juli 1999 - VII ZR 237/98, BauR 1999, 1294 = ZfBR 2000, 30).

  • BGH, 18.04.2002 - VII ZR 164/01

    Prüfbarkeit der Schlußrechnung bei vorzeitiger Beendigung eines …

    Die Abrechnung muß dem Auftraggeber die Prüfung ermöglichen, ob der Auftragnehmer ersparte Kosten auf der Grundlage der konkreten, dem Vertrag zugrunde liegenden Kalkulation zutreffend berücksichtigt hat (BGH, Urteil vom 24. Juni 1999 - VII ZR 342/98, BauR 1999, 1292, 1293 = ZfBR 1999, 339).
  • OLG Düsseldorf, 03.07.2018 - 22 U 83/17

    Wie lange muss die Frist zur Stellung einer § 648a BGB-Sicherheit bemessen sein?

    Rn. 466 Bei Baustellengemeinkosten (BGK) kommt es im Falle vorzeitiger Beendigung eines Pauschalvertrages darauf an, ob diese zeitabhängig kalkuliert waren und wegen der Kündigung nicht mehr anfallen (vgl. BGH, Urteil vom 24.06.1999, VII ZR 342/98, BauR 1999, 1292;… Kniffka/Koeble, a.a.O., 9. Teil, Rn 30, dort zu (5) mwN;… Vygen u.a., Bauverzögerung und Leistungsänderung, 6. Auflage 2011, A 513 und B 200/201 mwN).
  • OLG Brandenburg, 14.07.2009 - 11 U 145/07

    VOB-Vertrag: Darlegungslast des Auftragnehmers hinsichtlich ersparter …

    Die Abrechnung muss dem Auftraggeber die Prüfung ermöglichen, ob der Auftragnehmer ersparte Kosten auf der Grundlage der konkreten, dem Vertrag zugrunde liegenden Kalkulation zutreffend berücksichtigt hat (vgl. BGH…, Urt. vom 18.04.2002 - VII ZR 164/01 - und vom 24.06.1999 - VII ZR 342/98).

    Die Abrechnung ermöglicht dem Beklagten - entgegen der Auffassung der Klägerin - nicht die Prüfung, ob sie ersparte Kosten auf der Grundlage der konkreten, dem Vertrag zugrunde liegenden Kalkulation zutreffend berücksichtigt hat (vgl. BGH, Urt. vom 18.04.2002 - VII ZR 164/01und vom 24.06.1999 - VII ZR 342/98), worauf der Senat hingewiesen hat.

    Auf diese Weise ist das Prinzip der Vor- und Nachteilswahrung gewährleistet (vgl. dazu BGH, Urt. vom 24.06.1999 - VII ZR 342/98).

    Solange sich keine Anhaltspunkte für eine andere Kostenentwicklung ergeben, reicht es aus, wenn der Auftragnehmer die Ersparnis auf der Grundlage seiner ursprünglichen Kalkulation berechnet (BGH…, Urt. vom 22.September 2005 - VII ZR 63/04; vom 24. Juni 1999 - VII ZR 342/98 …und vom 8. Juli 1999 - VII ZR 237/98, vgl. auch Ingenstau/Korbion/Vygen, VOB, 16. Aufl., VOB/ B § 8 Nr. 1 Rdn. 45).

  • BGH, 14.01.2010 - VII ZR 106/08

    Werkvertrag: Berechnung des Vergütungsanspruchs des Nachunternehmers gegen den …

    Sie führen zu angemessenen Ergebnissen, weil sie der Forderung Rechnung tragen, dass keine Partei einen ungerechtfertigten Vorteil oder Nachteil durch die Kündigung haben soll (BGH, Urteil vom 11. Februar 1999 - VII ZR 91/98, BauR 1999, 631 = ZfBR 1999, 194; Urteil vom 24. Juni 1999 - VII ZR 342/98, BauR 1999, 1292, 1293 = ZfBR 1999, 339).
  • OLG Hamm, 20.11.2003 - 24 U 195/01

    Vergütung und ersparte Aufwendungen nach Kündigung

    Rn. 48 Der Beklagten ist zwar einzuräumen, dass die wiederholt vom Bundesgerichtshof (BGH NJW 1996, 1282; NJW 1996, 1751; BGHZ 140, 365, 369) verwendeten Formulierungen, dass für die Feststellung der ersparten Aufwendungen diejenigen maßgebend seien, "die sich nach den Vertragsunterlagen unter Berücksichtigung der Kalkulation ergeben" (BGH NJW 1996, 1282) bzw., dass der Auftraggeber in die Lage versetzt werden müsse "zu überprüfen, ob der Auftragnehmer ersparte Kosten auf der Grundlage der konkreten, dem Vertrag zugrunde liegenden Kalkulation zutreffend berücksichtigt hat" (BGHZ 140, 365, 369; BGH NJW 1996, 1751) und schließlich, dass eine differenzierende Darstellung der Kalkulation nach Einzelpositionen des Leistungsverzeichnisses entbehrlich sei, "wenn Unter- oder Fehlkalkulationen einzelner Positionen den Auftraggeber nicht nennenswert berühren können" (BGH NJW-RR 1999, 1464; 1465) dahingehend verstanden werden können, dass ein Auftragnehmer an eine fehlerhafte Kalkulation gebunden ist.

    Rn. 49 Der Bundesgerichtshof (vgl. etwa BauR 1999, 1292, 1293; BauR 1999, 1294, 1297) hat nämlich bereits ansatzweise zu erkennen gegeben, dass nicht ausschließlich auf die ursprüngliche Kalkulation abzustellen sei, vielmehr ist eine abweichende Kostenentwicklung zu berücksichtigen.

  • LG Erfurt, 11.03.2004 - 7 O 354/03

    Bauzeitverschiebung durch Vergabeverfahren: Mehrvergütungsanspruch!

    Die Abrechnung muss dem Auftraggeber die Prüfung ermöglichen, ob der Auftragnehmer ersparte Kosten auf der Grundlage der konkreten, dem Vertrag zu Grunde liegenden Kalkulation zutreffend berücksichtigt hat (BGH Baurecht 1999, S. 1292, 1293).

    Zieht der Auftragnehmer in einem solchen Fall - wie hier - die gesamten Herstellungskosten als ersparte Aufwendungen ab, so reicht regelmäßig die Darlegung der dem Vertragsabschluss zu Grunde liegenden Kalkulation, so lange sich nicht bereits aus den sonstigen Umständen ergibt, dass der Vertrag eine andere Kostenentwicklung genommen hätte (BGH BauR 1999, S. 1292;… Heiermann/Riedl/Rusam, a. a. O., § 8 VOB/B, Rn. 8).

  • OLG Frankfurt, 09.02.2009 - 17 U 247/07

    Auftragserlangung durch Schmiergeldzahlung: Aufklärungspflicht gegenüber der …

    Da die Werkverträge durchgeführt worden sind, muss der Betrag als ersatzfähiger Schaden anerkannt werden, um den die Werkleistung zu teuer bezahlt wurde (vgl. BGH Urt. v. 14.03.1991 VII ZR 342/98, abgedruckt u.a. in BGHZ 114, S. 87-96 = NJW 1991, S. 1819, 1821 = WM 1991, S. 1086, 1088).
  • LG Hamburg, 20.01.2003 - 415 O 158/02

    Zur Prüffähigkeit einer Abschlussrechnung

    Eine solche Leistung wird aber in den Fällen des § 649 Satz 2 BGB bzw. § 8 Nr. 1 VOB von dem Unternehmer nur insoweit erbracht, als er tatsächlich teilgeleistet hat, nicht, soweit es um den ihm nach Kündigung verbleibenden Anspruch trotz nicht erbrachter Leistungen - abzüglich ersparter Aufwendungen - geht (…vgl. Nr. 3 Abs. 2 Satz 7 der Umsatzsteuer-Richtlinien, Probst in Hartmann/Metzenmacher, Umsatzsteuergesetz, Rn. 172 zu § 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG; BGH BauR 1986, 577; 1999, 1292, 1297).

    Die Abrechnung muss dem Auftraggeber jedoch die Prüfung ermöglichen, ob der Auftragnehmer ersparte Kosten auf der Grundlage der konkreten, dem Vertrag zugrundeliegenden Kalkulation zutreffend berücksichtigt hat (vgl. BGH Baurecht 2002, 1404; Baurecht 1999, 1292, 1297; Baurecht 1997, 304).

  • OLG Hamburg, 26.04.2019 - 11 U 46/11

    Werkvertrag: Abgrenzung zwischen vereinbarter Sonderkündigung und "freier" …

  • OLG Hamm, 16.01.2013 - 12 U 139/12

    Zustandekommen eines Vertrages über den Live-Auftritt einer Band

  • OLG Koblenz, 14.12.1999 - 3 U 431/99

    Zulässigkeit eines Tatbestandsberichtigungsantrages; Berichtigung von Äußerungen …

  • AG Essen, 10.09.2025 - 12 C 694/25
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