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Rechtsprechung
   OLG Düsseldorf, 08.02.2017 - VII-Verg 30/16   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2017,9439
OLG Düsseldorf, 08.02.2017 - VII-Verg 30/16 (https://dejure.org/2017,9439)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 08.02.2017 - VII-Verg 30/16 (https://dejure.org/2017,9439)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 08. Februar 2017 - VII-Verg 30/16 (https://dejure.org/2017,9439)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • Reguvis VergabePortal - Veris(Abodienst, Leitsatz ggf. frei)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    GWB § 127 Abs. 1 ; GWB § 127 Abs. 4
    Anforderungen an die Wertung von Angeboten im Rahmen der Beschaffung von Kontrastmitteln mit unterschiedlichen Jod-Konzentrationen

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Welchen Grenzen unterliegt die Festlegung der Zuschlagskriterien?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (7)

  • OLG Düsseldorf, 03.03.2010 - Verg 48/09

    Anforderungen an die Gewichtung der Zuschlagskriterien

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 08.02.2017 - Verg 30/16
    Hierbei steht dem Auftraggeber ein großer Ermessensspielraum zu (…EuGH, Urteil v. 26. März 2015 - C-601/13, Ambisig, Rn. 28; OLG Düsseldorf, Beschluss v. 14. Dezember 2016, VII-Verg 15/16; OLG Düsseldorf, Beschluss v. 3. März 2010, VII-Verg 48/09, juris Rn. 43;… OLG Düsseldorf, Beschluss v. 5. Mai 2008, VII-Verg 5/08, juris Rn. 31;… OLG Düsseldorf, Beschluss v. 7. Mai 2005, VII-Verg 16/05, juris Rn. 24).

    Das Bestimmungsrecht des Auftraggebers unterliegt nur den Schranken, die sich - unmittelbar oder mittelbar - aus den vergaberechtlichen Prinzipien sowie aus dem Zweck, dem die Festlegung von Wertungskriterien dient, ergeben (siehe nur OLG Düsseldorf, Beschluss v. 3. März 2010, VII-Verg 48/09, juris Rn. 43 m.w.Nachw.).

    Soll der Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot ergehen, unterliegt der Kontrolle nicht nur die Beachtung des Gleichbehandlungs- und Transparenzgrundsatzes durch den Auftraggeber, sondern auch, ob die Kriterien dem mit ihrer Bestimmung verfolgten Zweck, das wirtschaftlichste Angebot zu ermitteln, zuwiderlaufen, sachfremde Erwägungen angestellt werden oder der Auftraggeber bei der Festlegung von unzutreffenden tatsächlichen oder rechtlichen Voraussetzungen ausgegangen ist (OLG Düsseldorf, Beschluss v. 3. März 2010, VII-Verg 48/09, juris Rn. 43 OLG Düsseldorf, Beschluss v. 7. Mai 2005, VII-Verg 16/05, juris Rn. 24).

  • OLG Düsseldorf, 07.05.2005 - Verg 16/05

    Rechtsverletzung durch Vorgabe von sog. "Ja/Nein-Kriterien"?

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 08.02.2017 - Verg 30/16
    Hierbei steht dem Auftraggeber ein großer Ermessensspielraum zu (…EuGH, Urteil v. 26. März 2015 - C-601/13, Ambisig, Rn. 28; OLG Düsseldorf, Beschluss v. 14. Dezember 2016, VII-Verg 15/16;… OLG Düsseldorf, Beschluss v. 3. März 2010, VII-Verg 48/09, juris Rn. 43;… OLG Düsseldorf, Beschluss v. 5. Mai 2008, VII-Verg 5/08, juris Rn. 31; OLG Düsseldorf, Beschluss v. 7. Mai 2005, VII-Verg 16/05, juris Rn. 24).

    Soll der Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot ergehen, unterliegt der Kontrolle nicht nur die Beachtung des Gleichbehandlungs- und Transparenzgrundsatzes durch den Auftraggeber, sondern auch, ob die Kriterien dem mit ihrer Bestimmung verfolgten Zweck, das wirtschaftlichste Angebot zu ermitteln, zuwiderlaufen, sachfremde Erwägungen angestellt werden oder der Auftraggeber bei der Festlegung von unzutreffenden tatsächlichen oder rechtlichen Voraussetzungen ausgegangen ist (OLG Düsseldorf, Beschluss v. 3. März 2010, VII-Verg 48/09, juris Rn. 43 OLG Düsseldorf, Beschluss v. 7. Mai 2005, VII-Verg 16/05, juris Rn. 24).

  • EuGH, 26.03.2015 - C-601/13

    Ambisig - Vorlage zur Vorabentscheidung - Richtlinie 2004/18/EG - Öffentliche …

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 08.02.2017 - Verg 30/16
    Hierbei steht dem Auftraggeber ein großer Ermessensspielraum zu (EuGH, Urteil v. 26. März 2015 - C-601/13, Ambisig, Rn. 28; OLG Düsseldorf, Beschluss v. 14. Dezember 2016, VII-Verg 15/16;… OLG Düsseldorf, Beschluss v. 3. März 2010, VII-Verg 48/09, juris Rn. 43;… OLG Düsseldorf, Beschluss v. 5. Mai 2008, VII-Verg 5/08, juris Rn. 31;… OLG Düsseldorf, Beschluss v. 7. Mai 2005, VII-Verg 16/05, juris Rn. 24).
  • OLG Düsseldorf, 05.05.2008 - Verg 5/08

    Untersuchungsgrundsatz; nachträglich aufgestellte Unterkriterien und …

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 08.02.2017 - Verg 30/16
    Hierbei steht dem Auftraggeber ein großer Ermessensspielraum zu (…EuGH, Urteil v. 26. März 2015 - C-601/13, Ambisig, Rn. 28; OLG Düsseldorf, Beschluss v. 14. Dezember 2016, VII-Verg 15/16;… OLG Düsseldorf, Beschluss v. 3. März 2010, VII-Verg 48/09, juris Rn. 43; OLG Düsseldorf, Beschluss v. 5. Mai 2008, VII-Verg 5/08, juris Rn. 31;… OLG Düsseldorf, Beschluss v. 7. Mai 2005, VII-Verg 16/05, juris Rn. 24).
  • OLG Düsseldorf, 14.12.2016 - Verg 15/16

    Rechtswidrigkeit der Bewertung der Schadstoffemission von Fahrzeugen …

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 08.02.2017 - Verg 30/16
    Hierbei steht dem Auftraggeber ein großer Ermessensspielraum zu (…EuGH, Urteil v. 26. März 2015 - C-601/13, Ambisig, Rn. 28; OLG Düsseldorf, Beschluss v. 14. Dezember 2016, VII-Verg 15/16;… OLG Düsseldorf, Beschluss v. 3. März 2010, VII-Verg 48/09, juris Rn. 43;… OLG Düsseldorf, Beschluss v. 5. Mai 2008, VII-Verg 5/08, juris Rn. 31;… OLG Düsseldorf, Beschluss v. 7. Mai 2005, VII-Verg 16/05, juris Rn. 24).
  • OLG Düsseldorf, 29.07.2015 - Verg 13/15

    Anforderungen an Beschaffung von Kontrastmittel zur Verwendung in radiologischen …

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 08.02.2017 - Verg 30/16
    Rn. 51 Anders als die Antragsgegnerinnen meinen, setzt sich der Senat mit der vorliegenden Entscheidung nicht in Widerspruch zu seiner Entscheidung vom 29.07.2015, VII-Verg 13/15.
  • VK Bund, 25.07.2016 - VK 2-59/16

    Wertungsvorgaben bei Rabattvertragsausschreibungen

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 08.02.2017 - Verg 30/16
    Der Beschluss der 2. Vergabekammer des Bundes vom 25. Juli 2016- VK 2 - 59/16 - wird aufgehoben, soweit der Nachprüfungsantrag zurückgewiesen worden ist (Teillos 1, Fachlos C).
  • LSG Baden-Württemberg, 09.08.2021 - L 11 KR 2028/21

    Krankenversicherung - Vertragsbeziehung der Krankenkasse zu Leistungserbringern - …

    Anders als in einem auf den Abschluss eines Exklusivvertrages gerichteten und deshalb dem Vergaberecht unterworfenen Auswahlverfahren (siehe hierzu OLG Düsseldorf vom 8.2.2017 - VII-Verg 30/16) bedarf es bei dem open-house-Verfahren keines Korrekturfaktors für unterschiedliche Jod-Konzentrationen der in einer Fachgruppe zusammengefassten Kontrastmittel.

    Die Zulässigkeit der wirkstoffübergreifenden Konzeption ist von der Rechtsprechung bestätigt worden (OLG Düsseldorf vom 29.07.2015, Az. VII-Verg 12/15 und Az. VII-Verg 13/15 sowie VK Bund 2 Az. VK2 59/16 und 61/16, Az. 63/16 und 65/16, 105/16 und 107/16, Az. 48/17, Az. 56/17 und Az. 58/17 und Beschlüsse des OLG Düsseldorf Az. VII-Verg 30/16 und 31/16 Az. VII-Verg 24/17).

    Die erwähnte Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) Düsseldorf (08.02.2017, VII-Verg 30/16) sei zu einem wettbewerblichen Verfahren ergangen und die dort erfolgte vergaberechtliche Beanstandung fehlender Korrekturfaktoren habe unmittelbar auf dem Umstand, dass Anbieter höherer Konzentrationen Nachteile bei der Angebotswertung haben würden, beruht.

    Aus diesem Grund beruft sich die Antragstellerin zu Unrecht auf die Entscheidung des OLG Düsseldorf vom 08.02.2017 (VII-Verg 30/16).

    Dies habe zur Folge, dass die Herstellerin eines höher konzentrierten Kontrastmittels durch die Wertungsvorgaben Preis/ml im Vergleich zu den Anbietern von Kontrastmitteln mit niedrigerer Iod-Konzentration benachteiligt werde, da der Mengenvorteil (niedrigerer Verbrauch) keine Berücksichtigung finde (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 08.02.2017, VII-Verg 30/16, Rn. 25, juris).

  • VK Rheinland, 27.09.2019 - VK 35/19

    Personalqualität als Zuschlagskriterium?

    Das Ermessen des Auftraggebers findet allerdings seine Grenze in den zwingenden Vorgaben des Vergaberechts, s. OLG Düsseldorf, Beschl.v. 14.12.2016 - VII-Verg 15/16; Beschl.v. 08.02.2017 - VII-Verg 30/16.
  • OLG Düsseldorf, 26.07.2018 - Verg 23/18

    Preis kann alleiniges Zuschlagskriterium sein!

    Die konkrete Wahl der Zuschlagskriterien und ihrer Gewichtung überlassen § 127 GWB, § 58 VgV innerhalb der von § 127 Abs. 3 und 4 GWB gezogenen Grenzen dem Ermessen des öffentlichen Auftraggebers (siehe Senatsbeschluss vom 08.02.2017 - VII-Verg 30/16, zitiert nach juris, Tz. 24; Senatsbeschluss vom 03.03.2010 - VII-Verg 48/09, zitiert nach juris, Tz. 43).
  • VK Bund, 05.12.2016 - VK 2-107/16

    Klinikpackungen als Liefergegenstand bei Rabattvertragsausschreibung

    Mit - nicht bestandskräftigem - Beschluss vom 25. Juli 2016 (VK 2 - 59/16; nachgehend: OLG Düsseldorf, VII-Verg 30/16) folgte die erkennende Vergabekammer dem Vorbringen des Wettbewerbers der ASt insoweit.
  • VK Bund, 22.05.2025 - VK 1-34/25

    Der Auftraggeber bestimmt die Zuschlagskriterien!

    Dem Bestimmungsrecht des öffentlichen Auftraggebers unterliegen sowohl die Kriterien, anhand derer die Angebote bewertet werden, als auch die Methode, wie ein Wertungsergebnis ermittelt wird (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 27. Juni 2018, VII-Verg 59/17; Beschluss vom 8. Februar 2017, VII-Verg 30/16).

    Soll der Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot ergehen, unterliegt der Kontrolle nicht nur die Beachtung des Gleichbehandlungs- und Transparenzgrundsatzes durch den Auftraggeber, sondern auch, ob die Kriterien dem mit ihrer Bestimmung verfolgten Zweck, das wirtschaftlichste Angebot zu ermitteln, zuwiderlaufen, sachfremde Erwägungen angestellt werden oder der Auftraggeber bei der Festlegung von unzutreffenden tatsächlichen oder rechtlichen Voraussetzungen ausgegangen ist (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 8. Februar 2017, VII-Verg 30/16).

  • VK Bund, 07.06.2017 - VK 2-58/17

    Historische Bestellmengen von Röntgenkontrastmitteln als zulässiger Faktor der …

    Auf die hiergegen von der ASt eingereichte sofortige Beschwerde hin hob das OLG Düsseldorf den Beschluss der erkennenden Kammer auf (Beschluss vom 8. Februar 2017, VII-Verg 30/16) und untersagte den Ag, im […] einen Zuschlag zu erteilen.

    Da dieses Gewichtungssystem weder sachwidrig ist noch - wie die ASt meint - den Senatsbeschluss des OLG Düsseldorf im vorangegangenen Verfahren (Beschluss des OLG Düsseldorf vom 8. Februar 2017 - VII- Verg 30/16) konterkariert, ist der Nachprüfungsantrag in der Sache unbegründet.

  • VK Südbayern, 25.11.2025 - 3194.Z3-3_01-25-59

    Beschaffungsautonomie, Leistungsbestimmungsrecht, Gleichbehandlungsgrundsatz, …

    In einem solchen Fall kann es im Einzelfall erforderlich sein, einen Korrekturfaktor in die Zuschlagskriterien mit aufzunehmen, um Mengenvorteile angemessen zu berücksichtigen, die sich aus einem niedrigeren Verbrauch ergeben (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 08.02.2017 - Verg 30/16).
  • VK Rheinland, 29.04.2020 - VK 17/20

    Dienst- oder Werkvertrag? Auftraggeber darf sich festlegen!

    Soll der Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot ergehen, unterliegt der Kontrolle nicht nur die Beachtung des Gleichbehandlungs- und Transparenzgrundsatzes durch den Auftraggeber, sondern auch, ob die Kriterien dem mit ihrer Bestimmung verfolgten Zweck, das wirtschaftlichste Angebot zu ermitteln, zuwiderlaufen, sachfremde Erwägungen angestellt werden oder der Auftraggeber bei der Festlegung von unzutreffenden tatsächlichen oder rechtlichen Voraussetzungen ausgegangen ist (s. zum Vorstehenden OLG Düsseldorf, Beschl.v. 08.02.2017 - Verg 30/16).
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