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   BFH, 18.10.1994 - VIII B 120/93   

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https://dejure.org/1994,4141
BFH, 18.10.1994 - VIII B 120/93 (https://dejure.org/1994,4141)
BFH, Entscheidung vom 18.10.1994 - VIII B 120/93 (https://dejure.org/1994,4141)
BFH, Entscheidung vom 18. Januar 1994 - VIII B 120/93 (https://dejure.org/1994,4141)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Zulässigkeit einer bedingten Prozesshandlung - Voraussetzungen für die Ablehnung eines Richters wegen Befangenheit

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (14)

  • FG München, 30.01.2014 - 5 K 2858/13

    Befangenheitsgesuch, Klageerhebung unter einer

    Denn das Gericht hält die Gesuche des Kl in seinen Schriftsätzen vom 16. November 2013 und vom 10. Dezember 2013 sowie vom 12. Dezember 2013 und vom 25. Januar 2014, in dem er faktisch alle Richter des Spruchkörpers des 5. Senats wegen der Besorgnis der Befangenheit ablehnt, für offenbar unzulässig (vgl. vgl. Beschluss des Bundesverfassungsgerichts -BVerfG- vom 20. Juli 2007 1 BvR 2228/06, NJW 2007, 3771, unter II. 2. a, BFH-Beschlüsse vom 14. Februar 2002 I B 109, 111, 113/00, BFH/NV 2002, 1161, vom 16. Januar 2007 VII S 23/06, BFH/NV 2007, 1463, und vom 25. August 2009 V S 10/07, BFHE 226, 109, BStBl II 2009, 1019) und für missbräuchlich (vgl. BFH-Beschlüsse vom 20. November 2009 III B 20/09, BFH/NV 2010, 454, und vom 18. Oktober 1994 VIII B 120/93, BFH/NV 1995, 687).

    Etwas anderes gilt nur dann, wenn Gründe dargetan sind, die dafür sprechen, dass die mögliche Fehlerhaftigkeit auf einer unsachlichen Einstellung des Richters gegen den ablehnenden Beteiligten oder auf Willkür beruht (vgl. BFH in BFH/NV 2007, 1463, und in BFH/NV 1995, 687).

    Ein derartiger Fall ist z.B. die Ablehnung eines ganzen Gerichts -Spruchkörpers- (vgl. BFH in BFH/NV 2010, 454) oder wenn ausschließlich verfahrensfremde Zwecke verfolgt werden, z.B. wenn der Beteiligte sich vor einer für ihn möglicherweise ungünstigen Rechtsauffassung des Richters schützen will (vgl. BFH-Beschluss vom 20. Juli 1994 I B 140/93, BFH/NV 1994, 400) oder wenn er Druck auf das Gericht ausüben will (vgl. BFH in BFH/NV 1995, 687).

    Soweit der Kl seinen Befangenheitsantrag von der Bedingung abhängig macht, dass der bzw. die Richter ihren Vor- und Nachnamen künftig ihm gegenüber nicht nennen, oder von der Bedingung abhängig macht, dass er von den Richtern keine Bestätigung bis 29. Januar 2014 über seine Nichtübernahme von Kosten erhält, sind diese Ablehnungsanträge unzulässig (vgl. BFH in BFH/NV 1995, 687).

    Etwas anderes gilt nur dann, wenn Gründe dargetan sind, die dafür sprechen, dass die mögliche Fehlerhaftigkeit auf einer unsachlichen Einstellung des Richters gegen den ablehnenden Beteiligten oder auf Willkür beruht (vgl. BFH in BFH/NV 2007, 1463, und in BFH/NV 1995, 687).

  • LSG Bayern, 10.02.2015 - L 15 VK 6/14

    Prüfungsmaßstab des § 48 SGB X

    Befangenheitsanträge können daher nicht unter einer innerprozessualen Bedingung gestellt werden (ständige Rspr., vgl. z.B. Bundesfinanzhof, Beschlüsse vom 18.10.1994, Az.: VIII S 11/93, und VIII B 120/93; LSG Hamburg, Beschluss vom 14.07.2009, Az.: L 3 U 25/07; BGH, Beschluss vom 17.08.2011, Az.: V ZB 128/11; LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 13.09.2011, Az.: L 34 SF 392/11, Oberlandesgericht Stuttgart, Beschluss vom 09.04.2013, Az.: 13 U 195/12).
  • FG Hessen, 06.06.2002 - 3 K 2440/98

    "Handelsblatt"; Werbungskosten; Kosten der Lebensführung; Aufteilungsmaßstab;

    Ablehnungsgesuche, die einen derartigen Inhalt haben, sind rechtsmissbräuchlich (vgl. BFH-Beschluss vom 18.10.1994 VIII B 120/93, Sammlung der Entscheidungen des BFH - BFH-NV - 1995, 687; Gräber/Koch, a.a.O., § 51 Anm. 40).
  • OLG Karlsruhe, 26.11.2013 - 17 U 221/12

    Ablehnung von Richtern wegen Besorgnis der Befangenheit: Entscheidung durch die

    Das Ablehnungsverfahren wird jedoch nach seinem Sinn und Zweck missbraucht, wenn es dazu dienen soll, Druck auf die zur Entscheidung berufenen Richter dahin auszuüben, dass sie in dem vom Ablehnenden gewünschten Sinn, also hier der Beklagten günstig, entscheiden (BFH, Beschl. v. 18.10.1994 - VIII B 120/93, BFH/NV 1995, 687).
  • FG Köln, 28.02.2007 - 13 K 4826/03

    Feststellung des verwendbaren Eigenkapitals; Zurücktragen eines unter Geltung des

    1.) Der Senat kann in Bezug auf den im Wege der eventuellen Klagehäufung in das Verfahren eingeführten Streitgegenstand des Feststellungsbescheides gem. § 47 Abs. 1 Nr. 1 KStG in der vor der Änderung durch das StSenkG geltenden Fassung - KStG a. F. - in der Sache entscheiden, da diese Eventualhäufung aufgrund der innerprozessualen Bedingungsverknüpfung und des den Anforderungen des § 43 FGO jedenfalls genügenden Sachzusammenhangs zulässig ist (vgl. dazu Beschluss des BFH vom 18.10.1994 VIII B 120/93, BFH/NV 1995, 687; Steinhauff in: Hübschmann/Hepp/ Spitaler, § 43 FGO, Tz. 21 - 24, m.w.N.).
  • OLG Stuttgart, 09.04.2013 - 13 U 195/12

    Richterablehnung: Offensichtlich unzulässiges und missbräuchliches

    Ein Befangenheitsantrag kann jedoch nicht unter einer Bedingung gestellt werden (Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 71. Aufl., § 42 Rn. 5; BFH, Beschluss vom 18.10.1994 - VIII B 120/93, BFH/NV 1995, 687; LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 13.09.2011 - L 34 SF 392/11, BeckRS 2011, 76535).
  • FG Münster, 04.07.2008 - 11 K 387/07
    Liegt ein rechtsmissbräuchliches Verhalten vor, ist ein Ablehnungsgesuch unzulässig (BFH, Beschlüsse vom 18.10.1994 VIII B 120/93, BFH/NV 1995, 687 und vom 16.04.1993 I B 155/92, BFH/NV 1994, 637) mit der Folge, dass die darin bezeichneten Richter nicht gehindert sind, an der Entscheidung des Gerichts mitzuwirken (vgl. Beschlüsse des BFH vom 14.06.1991 VI B 6/91, BFH/NV 1991, 761 und vom 27.03.1992 VIII B 31/91, BFH/NV 1992, 619).
  • BFH, 23.03.2001 - V B 101/00

    Umsatzsteuerbescheid - Aussetzung der Vollziehung - Richterablehnung - Misstrauen

    Dies gilt insbesondere für die Rüge von Rechtsverstößen, die dem Gericht in einem früheren Verfahrensabschnitt oder in einem anderen Verfahren unterlaufen sind (vgl. z.B. BFH-Beschlüsse vom 18. Oktober 1994 VIII B 120/93, BFH/NV 1995, 687; vom 3. Mai 2000 IV B 46/99, BStBl II 2000, 376, jeweils m.w.N.).
  • BFH, 19.03.1998 - VII B 20/98

    Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung - Vorgehen gegen einen negativen

    Eine Ausnahme hiervon wird jedoch bei einer -- hier vorliegenden -- innerprozessualen Bedingung (nämlich daß der Antrag auf einstweilige Anordnung unzulässig ist) zugelassen (vgl. BFH-Beschluß vom 18. Oktober 1994 VIII B 120/93, BFH/NV 1995, 687), wenn ein solcher Hilfsantrag -- was hier der Fall ist -- in einem Zusammenhang mit dem in dem Verfahren gestellten Hauptantrag steht (vgl. Senatsbeschluß vom 17. Februar 1987 VII B 136/86, BFH/NV 1987, 678).
  • BFH, 27.04.1999 - III B 124/96

    WG; ausschließliches Dienen für Forschung oder Entwicklung

    Ungeachtet der Frage, ob diese Rüge ordnungsgemäß auch "hilfsweise" erhoben werden konnte (vgl. hierzu z.B. den Beschluß des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 18. Oktober 1994 VIII B 120/93, BFH/NV 1995, 687, zur bedingt vorgenommenen Prozeßhandlung allgemein; s. auch Ruban in Gräber, Finanzgerichtsordnung, 4. Aufl., § 115 Anm. 54, zur bedingten Einlegung der Nichtzulassungsbeschwerde als solcher), ist sie jedenfalls (auch) nicht begründet.
  • OLG Dresden, 19.11.2018 - 1 W 904/18
  • LSG Berlin-Brandenburg, 13.09.2011 - L 34 SF 392/11

    Ablehnungsantrag - innerprozessuale Bedingung

  • FG Hessen, 25.09.2003 - 4 K 1904/02

    Keine Begründungspflicht bei Ablehnung der Videokonferenz - Prozessleitende

  • LSG Bayern, 18.05.2000 - L 5 AR 80/00
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