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Rechtsprechung
   BVerwG, 09.07.1969 - VIII C 22.68   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1969,640
BVerwG, 09.07.1969 - VIII C 22.68 (https://dejure.org/1969,640)
BVerwG, Entscheidung vom 09.07.1969 - VIII C 22.68 (https://dejure.org/1969,640)
BVerwG, Entscheidung vom 09. Juli 1969 - VIII C 22.68 (https://dejure.org/1969,640)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Anspruch auf Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts - Nichtbeförderung eines Beamten - Verletzung der gerichtlichen Sachaufklärungspflicht

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (16)

  • BVerwG, 08.11.1963 - VII C 58.61

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 09.07.1969 - VIII C 22.68
    Wie das Bundesverwaltungsgericht im Urteil BVerwGE 17, 127 [BVerwG 08.11.1963 - VII C 58/61] unter Hinweis auf dasUrteil vom 9. November 1962 - BVerwG VII C 37.61 - (Verw.Rspr. Bd. 15 S. 673) weiter ausgeführt hat, kann, ein Urteil an einem Verfahrensmängel leiden, wenn ihm nur die Erklärungen des Klägers zugrunde gelegt werden, ohne daß die Vorschriften über die Parteivernehmung eingehalten worden sind.

    Wie in dem Urteil BVerwGE 17, 127 [BVerwG 08.11.1963 - VII C 58/61] unter Bezugnahme auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 20. Oktober 1959 - VIII ZR 44/59 - [LM Nr. 10 zu § 286 [B] ZPO = NJW 1960 S. 100]) weiter ausgeführt wird, bedeutet es regelmäßig eine Verletzung des Verfahrensrechts, wenn die Angaben einer Partei bei ihrer Anhörung durch das Gericht im Rahmen einer Beweiswürdigung verwertet werden, wenn dieser Unterscheidung nicht Rechnung getragen oder wenn sie verkannt wird.

  • BVerwG, 28.01.1965 - VIII C 242.63

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 09.07.1969 - VIII C 22.68
    Vielmehr gibt sie dem Kläger Gelegenheit, seinen Vortrag zur Sache zu ergänzen und zu erläutern und insbesondere auch Widersprüche in seiner, tatsächlichen Angaben auszuräumen, die den Verwaltungsgericht Anlaß bieten könnten, seine Glaubwürdigkeit anzuzweifeln (vgl. dasUrteil vom 28. Januar 1965 - BVerwG VIII C 242.63 -).

    In dem bereits erwähntenUrteil des erkennenden Senats vom 28. Januar 1965 - BVerwG VIII C 242.63 - (Buchholz BVerwG 310, § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 40 = ROW 1966, 27) wird dazu im einzelnen ausgeführt:.

  • BVerwG, 05.04.1962 - VIII C 27.60

    Voraussetzungen für die Zulassung einer Revision - Anforderungen an die Darlegung …

    Auszug aus BVerwG, 09.07.1969 - VIII C 22.68
    Im Hinblick auf den vorliegenden Klagantrag wird abschließend darauf hingewiesen, daß im Falle von Wiedergutmachungsansprüchen nach § 9 BWGöD die "Nachzeichnung der Dienstlaufbahn" allgemein am 31. März 1951 endet (BVerwGE 14, 114 [BVerwG 05.04.1962 - VIII C 27/60]).
  • BVerwG, 11.05.1962 - VII C 143.60

    Anspruch auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Anforderungen an die …

    Auszug aus BVerwG, 09.07.1969 - VIII C 22.68
    Aus § 98 VwGO in Verbindung mit § 450 Abs. 1 ZPO ergibt sich, daß die Anordnung der Parteivernehmung durch förmlichen Beweisbeschluß zu erfolgen hat (BVerwGE 14, 146).
  • BGH, 14.06.1956 - II ZR 167/54

    Protokollierung eines Gutachtens

    Auszug aus BVerwG, 09.07.1969 - VIII C 22.68
    Dabei wird wegen der Bedeutung, die der schriftlichen Niederlegung der Parteiaussagen in Anwesenheit der Parteivertreter beizumessen ist, der Protokollierung in der Regel der Vorzug zu geben sein (vgl. BGHZ 21, 59, 61 [BGH 14.06.1956 - II ZR 167/54] mit Anm. LM ZPO § 161 Nr. 4).
  • BGH, 26.06.1963 - IV ZR 273/62

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 09.07.1969 - VIII C 22.68
    Doch ist es in solchem Falle nach der feststehenden Rechtsprechung des Reichsgerichts und des Bundesgerichtshofs unerläßlich, den Inhalt der Aussagen in dem Urteil wiederzugeben (so schon RG JW 94, 424, ferner u.a. RGZ 145, 390, 392, BGH, LM ZPO § 619 Nr. 2, BGHZ 40, 84; vgl. auch Anm. zu LM, ZPO § 161 Nr. 10).
  • BVerwG, 09.11.1967 - VIII C 15.67

    Antrag auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Verletzung von gerichtlichen …

    Auszug aus BVerwG, 09.07.1969 - VIII C 22.68
    Dazu wirdim Urteil des erkennenden Senats vom 9. November 1967 - BVerwG VIII C 15.67 - (NJW 1966, 1646 = BWV 1968, 234 = NZWehrr. 1968, 230) folgendes dargelegt:.
  • BGH, 01.12.1961 - VI ZR 60/61
    Auszug aus BVerwG, 09.07.1969 - VIII C 22.68
    Da mit ihr kein Beweisergebnis geschaffen und festgehalten werden soll, bedarf die Anhörung der Partei auch keiner Protokollierung (RGZ 149, 63, 64; BGH, VersR 1962, 281).
  • BGH, 27.11.1968 - IV ZR 675/68

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 09.07.1969 - VIII C 22.68
    Damit schließt sich der erkennende Senat dem in einer Ehescheidungssache ergangenen Urteil des Bundesgerichtshofesvom 27. November 1968 - IV ZR 675/68 - (MDR 1969, 207) an.
  • BGH, 26.02.1952 - I ZR 65/51

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 09.07.1969 - VIII C 22.68
    Er sei daher, so wird in diesem Urteil unter Hinweis auf die Entscheidung des Bundesgerichtshofsvom 26. Februar 1952 - I ZR 65/51 - [LM Nr. 4 zu § 286 (B) ZPO] weiter ausgeführt, beispielsweise auch berechtigt, dem bestrittenen Vorbringen einer Partei zu folgen, wenn der Gegner, hierzu jede substantiierte Erklärung unterlassen habe.
  • BVerwG, 09.11.1962 - VI C 41.60

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 09.11.1962 - VII C 37.61

    Rechtsmittel

  • RG, 22.11.1934 - VI 288/34

    1. Ist der Inhalt der Aussage eines vor dem Berufungsgericht vernommenen Zeugen …

  • BGH, 20.10.1959 - VIII ZR 44/59

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 28.06.1962 - II C 219.60

    Parteivernehmung als subsidiäres Beweismittel - Bemessungsgrundlagen des …

  • RG, 17.10.1935 - VI 160/35

    1. Ist der Grundsatz, daß die Aussagen der vor dem Berufungsgericht vernommenen …

  • BVerwG, 20.03.2018 - 9 B 43.16

    Aktenwidrigkeit; Alternativenprüfung; Divergenz; Feststellung der …

    Ihre Verwertung zu Beweiszwecken ist ohne Protokollierung hingegen ausgeschlossen (vgl. BVerwG, Urteil vom 9. Juli 1969 - 8 C 22.68 - Buchholz 310 § 108 VwGO Nr. 3 S. 2 f.).

    Eine Verwertung der Äußerungen zu Beweiszwecken ist ohne Protokollierung hingegen ausgeschlossen (BVerwG, Urteil vom 9. Juli 1969 - 8 C 22.68 - Buchholz 310 § 105 VwGO Nr. 3 S. 2 f.).

    Denn sie sind im Zusammenhang mit der formlosen Anhörung der Beteiligten gefallen (vgl. BVerwG, Urteil vom 9. Juli 1969 - 8 C 22.68 - Buchholz 310 § 105 VwGO Nr. 3 S. 1).

  • BVerwG, 20.03.2018 - 9 B 44.16

    Zurückweisung einer Nichtzulassungsbeschwerde (Ortsumgehung Celle - Mittelteil)

    Eine Verwertung der Äußerungen zu Beweiszwecken ist ohne Protokollierung hingegen ausgeschlossen (BVerwG, Urteil vom 9. Juli 1969 - 8 C 22.68 - Buchholz 310 § 105 VwGO Nr. 3 S. 2 f.).

    Denn sie sind im Zusammenhang mit der formlosen Anhörung der Beteiligten gefallen (vgl. BVerwG, Urteil vom 9. Juli 1969 - 8 C 22.68 - Buchholz 310 § 105 VwGO Nr. 3 S. 1).

  • BVerwG, 15.01.1970 - VIII C 164.67

    Statthaftigkeit der zulassungsfreien Verfahrensrevision in Wehrpflichtsachen - …

    Mit den Voraussetzungen der Parteivernehmung im verwaltungsgerichtlichen Verfahren hat sich das Bundesverwaltungsgericht wiederholt befaßt (…vgl. die Entscheidungen des erkennenden Senats vom 28. Januar 1965 - BVerwG VIII C 242.63 - [Buchholz a. a. O. § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 40], vom 9. November 1967 - BVerwG VIII C 15.67 - [NJW 1968, 1646] und vom 9. Juli 1969 - BVerwG VIII C 22.68 - ferner Urteile vom 27. September 1968 - BVerwG VI C 59.64 - sowie vom 25. April 1969 - BVerwG III C 183.67 -[ZLA 1969, 200]).
  • BVerwG, 25.01.1974 - VI C 80.73

    Begründetheit einer Verfahrensrevision - Inhaltliche Wiedergabe von nicht …

    Diese Angaben hätten daher - wie bei einer förmlichen Parteivernehmung - aktenmäßig festgehalten und somit in verfahrensrechtlich gehöriger Form in die Darstellung des Sach- und Streitstandes einbezogen werden müssen (vgl. Urteil vom 9. Juli 1969 - BVerwG VIII C 22.68 - [Buchholz 310 § 105 VwGO Nr. 3]).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 09.08.2022 - 18 A 1327/22

    Berufen eines Asylbewerbers auf ein besonders schwerwiegendes Bleibeinteresse …

    Rn. 14 Vgl. BVerwG, Urteil vom 9. Juli 1969 - VIII C 22.68 - Buchholz 310 § 105 VwGO Nr. 3.
  • BVerwG, 17.10.1990 - 2 B 158.89

    Verwaltungsprozeßrecht: Rüge der verzögerten vollständigen Abfassung des Urteils

    Diese fällt nicht unter die gemäß § 105 VwGO entsprechend geltende Vorschrift des § 160 Abs. 3 Nr. 4 ZPO über die Feststellung der Aussagen einer vernommenen Partei im Protokoll (vgl. Urteil vom 9. Juli 1969 - BVerwG 8 C 22.68 - ; Beschluß vom 8. April 1983 - BVerwG 9 B 1277.81 - ).
  • BVerwG, 25.05.1976 - 3 C 6.75

    Zeitpunkt der Zustellung bei über ein Postfach zugestellten Einschreibesendungen …

    Daß das Verwaltungsgericht die Angaben des Klägers bei seiner formlosen Anhörung als Parteiaussage zu Beweiszwecken verwertet hätte und das angefochtene Urteil deswegen auf einem Verfahrensmangel (§§ 105 Abs. 3, 173 VwGO, § 161 ZPO) beruhen könnte, ist von der Revision in diesem Zusammenhang weder dargetan worden noch sonst ersichtlich (vgl. hierzu auch Beschluß vom 10. Januar 1966 - BVerwG III B 72.65 - Urteile vom 9. Juli 1969. - BVerwG VIII C 22.68 - [Buchholz 310 § 105 Nr. 3] …und vom 25. Januar 1974 - BVerwG VI C 80.73 - [Buchholz a.a.O., Nr. 8]).
  • BVerwG, 30.11.1973 - VI C 75.73

    Recht zur Kriegsdienstverweigerung - Begründetheit einer Verfahrensrevision - …

    Das Verwaltungsgericht hat damit zugleich verkannt, daß auch dieser Teil des Vorbringens - auch wenn er nur formlos dem Gericht vom Kläger zur Kenntnis gebracht worden ist - zum Gesamtergebnis des Verfahrens im Sinne des § 108 Abs. 1 VwGO zu rechnen ist, aufgrund dessen sich die Tatsacheninstanz ihre Überzeugung zu bilden hat (vgl. Urteil vom 9. Juli 1969 - BVerwG VIII C 22.68 - [Buchholz 310 § 105 VwGO Nr. 3]).
  • BVerwG, 08.04.1983 - 9 B 1277.81

    Formlose Anhörung - Protokollierung von Angaben - Mündliche Verhandlung - …

    Denn der Kläger ist in der mündlichen Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht nicht als "Partei" vernommen worden ( §§ 96, 98 VwGO, 450 ff. ZPO); es handelte sich vielmehr um eine formlose Anhörung ( § 86 Abs. 3 VwGO) zum Zwecke der Aufklärung eines noch nicht klar und vollständig vorgetragenen Sachverhalts, für die eine Wiedergabe in der Niederschrift über die mündliche Verhandlung ( § 160 Abs. 3 Nr. 4 ZPO) nicht vorgeschrieben ist (vgl. Urteil vom 9. Juli 1969 - BVerwG 8 C 22.68 - Buchholz 310 § 105 VwGO Nr. 3).
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