Webinar: Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten am Mi. den 14. Oktober 2026 11:30 Uhr Unverbindlich anmelden
×
×
Doctrine-WebinarNicht verpassen
Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten am Mi. den 14. Oktober 2026 11:30 - 12:00 Uhr
Unverbindlich anmelden

Rechtsprechung
   BFH, 21.01.1975 - VIII R 101/70   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1975,482
BFH, 21.01.1975 - VIII R 101/70 (https://dejure.org/1975,482)
BFH, Entscheidung vom 21.01.1975 - VIII R 101/70 (https://dejure.org/1975,482)
BFH, Entscheidung vom 21. Januar 1975 - VIII R 101/70 (https://dejure.org/1975,482)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1975,482) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Einfamilienhaus - Verpflichtung des Käufers - Anrechnung auf Kaufpreis - Damnum - Zusatzdarlehnstilgung - Tilgungsbeträge - Leistungszeitpunkt - Werbungskosten

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    EStG § 11 Abs. 2; EinfHaus-VO § 2 Abs. 2

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 115, 209
  • DB 1975, 1442
  • BStBl II 1975, 503
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (11)Zitiert selbst (19)

  • BFH, 06.12.1965 - GrS 2/64

    Einbehaltung eines Damnums bei Auszahlung eines Tilgungsdarlehens

    Auszug aus BFH, 21.01.1975 - VIII R 101/70
    a) Wird ein Darlehen zum Bau eines Hauses aufgenommen und steht es in wirtschaftlichem Zusammenhang mit der Erzielung von Einkünften aus Vermietung und Verpachtung, so ist ein aus Anlaß dieser Darlehnsaufnahme an den Darlehnsgeber zu entrichtendes Damnum im Jahr der Zahlung bei der Ermittlung dieser Einkünfte als Werbungskosten zu berücksichtigen (vgl. Beschluß des BFH vom 6. Dezember 1965 GrS 2/64 S. BFHE 84, 399, BStBl III 1966, 144; Urteil vom 4. März 1966 VI 127/64, BFHE 86, 19, BStBl III 1966, 349).

    Ein Damnum, das vor diesem Zeitpunkt an den Darlehnsgeber bezahlt oder von diesem bei Auszahlung des Darlehens einbehalten wird, ist deshalb -- gem. den Grundsätzen des Beschlusses des Großen Senats des BFH GrS 2/64 S -- in vollem Umfang abzugsfähig.

    Auch das Damnum ist Entgelt für die Kapitalnutzungen (vgl. BFH-Beschluß GrS 2/64 S mit weiteren Rechtsprechungsnachweisen; BFH-Urteile VI 1/61 U; vom 24. November 1971 I R 109/71, BFHE 104, 152, BStBl II 1972, 179 mit weiteren Nachweisen, und vom 13. März 1974 I R 165/72, BFHE 111, 527, BStBl II 1974, 359; offengelassen von BFH-Urteil VI R 211/66).

    Dieses Ergebnis steht im Einklang mit dem Beschluß des Großen Senats des BFH GrS 2/64 S. Wenn dort darauf hingewiesen wird, daß für die steuerrechtliche Beurteilung des Damnums auf die tatsächlich durchgeführten Vereinbarungen abzustellen sei, so bezieht sich das nur auf die vertragliche Regelung der Art und Weise der Tilgung und damit des jeweiligen Zeitpunktes des Abflusses des Damnums.

  • BFH, 10.01.1964 - VI 1/61 U

    Steuerrechtliche Behandlung von Tilgungsstreckungen

    Auszug aus BFH, 21.01.1975 - VIII R 101/70
    Hat der Darlehnsnehmer -- um eine volle Auszahlung zu erreichen -- für das vereinbarte Damnum ein Zusatzdarlehen in Höhe des Damnums aufgenommen, so sind die Tilgungsleistungen für dieses Darlehen ebenfalls in vollem Umfang als Werbungskosten absetzbar, wenn, was in der Regel zutrifft, Haupt- und Zusatzdarlehen wirtschaftlich als eine Einheit anzusehen sind (BFH-Urteil vom 10. Januar 1964 VI 1/61 U, BFHE 78, 405, BStBl III 1964, 157).

    Auch das Damnum ist Entgelt für die Kapitalnutzungen (vgl. BFH-Beschluß GrS 2/64 S mit weiteren Rechtsprechungsnachweisen; BFH-Urteile VI 1/61 U; vom 24. November 1971 I R 109/71, BFHE 104, 152, BStBl II 1972, 179 mit weiteren Nachweisen, und vom 13. März 1974 I R 165/72, BFHE 111, 527, BStBl II 1974, 359; offengelassen von BFH-Urteil VI R 211/66).

    Daß dies bei einem Damnum und Zusatzdarlehen und bei dem gleichen Kreditgeber in der Regel der Fall ist, hat der BFH mehrfach angenommen (vgl. z. B. die Urteile VI 1/61 U und VI R 211/66).

  • BFH, 28.06.1968 - VI R 211/66

    Darlehnsnehmer - Baudarlehn - Damnum - Zusatzdarlehn - Vermietung und Verpachtung

    Auszug aus BFH, 21.01.1975 - VIII R 101/70
    Dasselbe gilt, wenn ein Darlehnsnehmer ein Baudarlehen und für das vereinbarte Damnum ein Zusatzdarlehen erhalten hat und dieses Zusatzdarlehen bis zur Bezugsfertigkeit getilgt wird (BFH-Urteil vom 28. Juni 1968 VI R 211/66, BFHE 93, 276, BStBl II 1968, 816).

    Auch das Damnum ist Entgelt für die Kapitalnutzungen (vgl. BFH-Beschluß GrS 2/64 S mit weiteren Rechtsprechungsnachweisen; BFH-Urteile VI 1/61 U; vom 24. November 1971 I R 109/71, BFHE 104, 152, BStBl II 1972, 179 mit weiteren Nachweisen, und vom 13. März 1974 I R 165/72, BFHE 111, 527, BStBl II 1974, 359; offengelassen von BFH-Urteil VI R 211/66).

    Daß dies bei einem Damnum und Zusatzdarlehen und bei dem gleichen Kreditgeber in der Regel der Fall ist, hat der BFH mehrfach angenommen (vgl. z. B. die Urteile VI 1/61 U und VI R 211/66).

  • BFH, 06.07.1973 - VI R 379/70

    Zahlungen - Bezeichnung als Zinsen - Ausstattungsversprechens des Vaters - …

    Auszug aus BFH, 21.01.1975 - VIII R 101/70
    Das Damnum setzt wie die Schuldzinsen (vgl. zu diesen zuletzt BFH-Urteil vom 6. Juli 1973 VI R 379/70, BFHE 110, 336, BStBl II 1973, 868, mit weiteren Nachweisen) begriftlich die Überlassung von Kapital voraus.
  • BFH, 13.03.1974 - I R 165/72

    Bilanzmäßige Behandlung eines Disagios bei Umschuldung des Darlehens

    Auszug aus BFH, 21.01.1975 - VIII R 101/70
    Auch das Damnum ist Entgelt für die Kapitalnutzungen (vgl. BFH-Beschluß GrS 2/64 S mit weiteren Rechtsprechungsnachweisen; BFH-Urteile VI 1/61 U; vom 24. November 1971 I R 109/71, BFHE 104, 152, BStBl II 1972, 179 mit weiteren Nachweisen, und vom 13. März 1974 I R 165/72, BFHE 111, 527, BStBl II 1974, 359; offengelassen von BFH-Urteil VI R 211/66).
  • RG, 13.02.1928 - VI 333/27

    Übernahme von Eigentümergrundschulden.

    Auszug aus BFH, 21.01.1975 - VIII R 101/70
    Für die steuerrechtliche Beurteilung ist es dabei unerheblich, ob die Übernahme dahin zu deuten ist, daß mit ihr ein entsprechender Teil der Leistung des Käufers unmittelbar bewirkt wird und deshalb eine Geldforderung des Verkäufers gar nicht zur Entstehung gelangt oder ob in der Schuldübernahme eine Leistung an Erfüllungs Statt zu sehen ist (vgl. dazu Urteil des RG vom 13. Februar 1928 VI 333/27, RGZ 120, 166 [169], und vom 26. März 1928 VI 356/27, RGZ 121, 38 [41]).
  • BGH, 20.11.1970 - V ZR 71/68

    Zwangsvollstreckung aus einer Kaufurkunde über ein Teiltrümmergrundstück - …

    Auszug aus BFH, 21.01.1975 - VIII R 101/70
    Diese Erstattungsbeträge sind Teil des Kaufpreises; eine rückwirkende Aufteilung dieses Kaufpreises in einem Kapitalanteil und einen Kapitalkostenanteil ist im Steuerrecht nicht zulässig (vgl. zuletzt BFH-Beschluß vom 24. August 1973 VI B 38/73, BFHE 110, 275; anders im Zivilrecht, vgl. Urteil des Bundesgerichtshofs vom 20. November 1970 V ZR 71/68, Der Betrieb 1971 S. 92, Der Betriebs-Berater 1971 S. 107).
  • BFH, 24.11.1971 - I R 109/71

    Darlehnsvaluta - Damnum - Teil des Effektivzinses

    Auszug aus BFH, 21.01.1975 - VIII R 101/70
    Auch das Damnum ist Entgelt für die Kapitalnutzungen (vgl. BFH-Beschluß GrS 2/64 S mit weiteren Rechtsprechungsnachweisen; BFH-Urteile VI 1/61 U; vom 24. November 1971 I R 109/71, BFHE 104, 152, BStBl II 1972, 179 mit weiteren Nachweisen, und vom 13. März 1974 I R 165/72, BFHE 111, 527, BStBl II 1974, 359; offengelassen von BFH-Urteil VI R 211/66).
  • BFH, 06.11.1973 - VIII R 116/69

    Einfamilienhaus - Bauliche Erweiterung - Bauzinsen - Werbungskosten - …

    Auszug aus BFH, 21.01.1975 - VIII R 101/70
    Wie der erkennende Senat in seinem Urteil vom 6. November 1973 VIII R 116/69 (BFHE 111, 80, BStBl II 1974, 106) im Anschluß an die ständige Rechtsprechung des BFH ausgeführt hat, gelten jedoch bis zum Zeitpunkt der Anwendbarkeit der EinfHaus-VO die allgemeinen Grundsätze über die Ermittlung der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, insbesondere auch diejenigen zur Abzugsfähigkeit sog. vorweggenommener Werbungskosten.
  • BFH, 10.03.1970 - VI R 165/67

    Abzugsfähigkeit eines bei Auszahlung eines Tilgungsdarlehens für die Errichtung …

    Auszug aus BFH, 21.01.1975 - VIII R 101/70
    Dagegen kann -- und über diesen Sachverhalt hatte das BFH-Urteil vom 10. März 1970 VI R 165/67, BFHE 98, 490, BStBl II 1970, 453, zu entscheiden -- ein Damnum, das für ein n a c h diesem Zeitpunkt ausbezahltes Darlehen vereinbart ist, stets nur bis zur Höhe des Grundbetrags abgezogen werden.
  • BFH, 04.03.1966 - VI 251/65
  • BFH, 24.08.1973 - VI B 38/73
  • BFH, 04.03.1966 - VI 127/64
  • BFH, 08.11.1963 - VI 62/63 S

    Berücksichtigung eines vereinbarten vollen Damnums als Werbungskosten

  • RG, 26.03.1928 - VI 356/27

    Übernahme von Schulden in Anrechnung auf den Kaufpreis

  • RG, 18.03.1909 - VI 435/08
  • BFH, 25.11.1954 - IV 622/53 U

    Voraussetzung für die Bewertung der Bauzinsen als Werbungskosten - Ermittlung des …

  • RG, 12.01.1934 - II 231/33

    1. Haftet der Geschäftsübernehmer auch für die Kosten eines gegen den früheren …

  • RG, 18.03.1909 - VI 436/08

    Rechtswirkung der gemäß § 91 Abs. 2 Zw.V.G. zwischen dem Hypothekengläubiger und …

  • BFH, 13.12.1983 - VIII R 64/83

    Enger zeitlicher Zusammenhang zwischen Entrichtung des Damnums und Auszahlung des …

    Wenn im Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 21. Januar 1975 VIII R 101/70 (BFHE 115, 209, BStBl II 1975, 503) das Damnum zeitraumbezogen aufgeteilt werde, so gelte dies nur für ein nach Beginn der Selbstnutzung geleistetes Damnum.

    Gemäß Urteil in BFHE 115, 209, BStBl II 1975, 503 seien nach Bezugsfertigkeit geleistete Zahlungen insoweit uneingeschränkt zum Abzug zugelassen, als sie auf die Zeit vor Bezugsfertigkeit entfielen.

  • BFH, 13.07.1993 - VIII R 41/92

    Werbungskostenabzug von Schuldzinsen und Anwaltskosten für gerichtlichen …

    Zwar ist es ein anerkannter Grundsatz des Steuerrechts, daß eine Rückbeziehung von Verträgen oder vertraglichen Gestaltungen grundsätzlich nicht anzuerkennen ist, weil der Steuerpflichtige auf einen entstandenen Steueranspruch nicht rückwirkend Einfluß nehmen kann (vgl. § 38 der Abgabenordnung - AO 1977 - z. B. BFH-Urteile vom 18. September 1984 VIII R 119/81, BFHE 142, 130, BStBl II 1985, 55; vom 21. Januar 1975 VIII R 101/70, BFHE 115, 209, BStBl II 1975, 503; vom 25. Juni 1974 VIII R 163/71, BFHE 114, 463, BStBl II 1975, 431; BFH-Beschluß vom 24. August 1973 VI B 38/73, BFHE 110, 275).
  • BFH, 17.02.1981 - VIII R 95/80

    An Veräußerer erstattetes Disagio als Anschaffungskosten eines Gebäudes

    Eine zeitanteilige Aufteilung kommt nur in Betracht, wenn ein dem Veräußerer zur Finanzierung des Damnum (Disagio) gewährtes Zusatzdarlehen zu tilgen ist und der Erwerber sich durch Schuldübernahme zur Tilgung des auf die Zeit ab Fälligkeit der Kaufpreisforderung entfallenden Zusatzdarlehens verpflichtet (vgl. dazu BFH-Urteil vom 21. Januar 1975 VIII R 101/70, BFHE 115, 209, BStBl II 1975, 503).
  • BFH, 22.09.1993 - X R 26/92

    Vorliegen eines Gestaltungsmißbrauchs aufgrund eines zu hohen Damnums - …

    Nach der Rechtsprechung zu § 21a EStG aber waren nicht laufzeitbezogene Schuldzinsen, zu denen auch das Damnum gerechnet wurde, abziehbar, wenn sie vor Ansatz des Grundbetrages (§ 21a Abs. 1 EStG a.F.) geleistet worden waren (z.B. BFH in BFHE 140, 440, BStBl II 1984, 428 m.w.N.; bei Leistung nach Ansatz des Grundbetrags allerdings Aufteilung und Abziehbarkeit des Teilbetrags, der auf die Zeit vor Anwendbarkeit des § 21a EStG entfällt: BFH-Urteil vom 21. Januar 1975 VIII R 101/70, BFHE 115, 209, BStBl II 1975, 503).
  • BFH, 22.09.1993 - X R 30/92

    Aufforderung des BMF zum Beitritt (§ 122 FGO )

    Nach der Rechtsprechung zu § 21a EStG aber waren nicht laufzeitbezogene Schuldzinsen, zu denen auch das Damnum gerechnet wurde, abziehbar, wenn sie vor Ansatz des Grundbetrages (§ 21a Abs. 1 EStG a.F.) geleistet worden waren (z.B. BFH-Urteil vom 13. Dezember 1983 VIII R 173/83, BFHE 140, 440, BStBl II 1984, 428 m.w.N.; bei Leistung nach Ansatz des Grundbetrags allerdings Aufteilung und Abziehbarkeit des Teilbetrages, der auf die Zeit vor Anwendbarkeit des § 21a EStG entfällt: BFH-Urteil vom 21. Januar 1975 VIII R 101/70, BFHE 115, 209, BStBl II 1975, 503).
  • BFH, 22.09.1993 - X R 36/91

    Abziehbarkeit eines von der darlehensgebenden Bank abgezogenen Damnums als …

    Nach der Rechtsprechung zu § 21a EStG aber waren nicht laufzeitbezogene Schuldzinsen, zu denen auch das Damnum gerechnet wurde, abziehbar, wenn sie vor Ansatz des Grundbetrages (§ 21a Abs. 1 EStG a.F.) geleistet worden waren (z.B. Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 13. Dezember 1983 VIII R 173/83, BFHE 140, 440, BStBl II 1984, 428 m.w.N.; bei Leistung nach Ansatz des Grundbetrags allerdings Aufteilung und Abziehbarkeit des Teilbetrags, der auf die Zeit vor Anwendbarkeit des § 21a EStG entfällt: BFH-Urteil vom 21. Januar 1975 VIII R 101/70, BFHE 115, 209, BStBl II 1975, 503).
  • BFH, 09.02.1993 - VIII R 83/91

    Abzugsfähigkeit von Steuerhinterziehungszinsen als Werbungskosten - Tilgung von …

    Ferner ist nach ständiger Rechtsprechung für den Abzug von Darlehenszinsen als Werbungskosten erforderlich, daß der Steuerpflichtige wirtschaftlich Schuldner des zugrunde liegenden Darlehens ist (vgl. Urteile des BFH vom 11.Dezember 1973 VIII R 11/71, BFHE 112, 244, BStBl II 1974, 476, und vom 21. Januar 1975 VIII R 101/70, BFHE 115, 209, BStBl II 1975, 503, 505;… Wolff-Diepenbrock, a.a.O., § 9 Rdnr.165 und 174).
  • BFH, 24.10.1978 - VIII R 201/73

    Schuldzins - Eigennutzung - Einfamilienhaus - Grundbetrag - Werbungskosten

    (1) Die Vorinstanz ist für die Beurteilung der Streitfrage rechtlich zutreffend von der Rechtswirksamkeit der Vorschriften der Einfamilienhaus-Verordnung und ihrem Eingreifen ab Bezug des Einfamilienhauses durch die Kläger am 6. Mai 1972 ausgegangen (zur Rechtsgültigkeit der Einfamilienhaus-Verordnung: Beschluß des Bundesverfassungsgerichts - BVerfG - vom 3. Dezember 1958 1 BvR 488/57, BVerfGE 9, 3, BStBl I 1959, 68; zur Anwendung ab Bezug: Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 26. August 1975 VIII R 120/72, BFHE 117, 54, BStBl II 1976, 9; vgl. auch BFH-Urteile vom 21. Januar 1975 VIII R 101/70, BFHE 115, 209, BStBl II 1975, 503; vom 11. März 1975 VIII R 23/70, BFHE 115, 449, BStBl II 1975, 659, mit Nachweisen; vom 3. Februar 1976 VIII R 156/74, BFHE 117, 573; ständige Rechtsprechung).
  • BFH, 08.11.1988 - IX R 177/85

    Abzug eines Damnums als Werbungskosten

    Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Nenn- und dem Verfügungsbetrag des Darlehens wird nicht im Wege der Verrechnung einbehalten, sondern dem Darlehensnehmer (wenn auch ebenfalls darlehensweise) zur Verfügung gestellt (vgl. BFH-Urteile vom 26. November 1974 VIII R 105/70, BFHE 114, 412, BStBl II 1975, 330, und vom 21. Januar 1975 VIII R 101/70, BFHE 115, 209, BStBl II 1975, 503, jeweils m. w. N.).
  • BFH, 03.02.1976 - VIII R 156/74
    Es ist zwar richtig, daß die Einfamilienhaus-Verordnung mit ihrem auf den Grundbetrag begrenzten Schuldzinsenabzug frühestens ab Bezugsfertigkeit des Gebäudes anwendbar ist (vgl dazu die Urteile des Senats vom 21. Januar 1975 VIII R 101/70 , BFHE 115, 209 , BStBl 2.1975, 503; vom 26. August 1975 VIII R 120/72 , BFHE 117, 54 , BStBl 2.1976, 9).
  • BFH, 26.06.1975 - VIII R 78/71

    Für den Abflußzeitpunkt eines Damnums ist die Damnumsabrede maßgebend

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BFH
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht