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Rechtsprechung
   BGH, 23.06.1976 - VIII ZB 20/76   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1976,2612
BGH, 23.06.1976 - VIII ZB 20/76 (https://dejure.org/1976,2612)
BGH, Entscheidung vom 23.06.1976 - VIII ZB 20/76 (https://dejure.org/1976,2612)
BGH, Entscheidung vom 23. Juni 1976 - VIII ZB 20/76 (https://dejure.org/1976,2612)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Berufungsbegründungssschrift - Unterschrift - Personal - Rechtsmittelbegründung - Fristablauf - Verbesserung - Begründungsschrift

Papierfundstellen

  • VersR 1976, 1130
 
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (11)

  • BGH, 30.10.1974 - VIII ZR 30/74

    Anwalt - Berufungsbegründungsschrift - Unabwendbarer Zufall - …

    Auszug aus BGH, 23.06.1976 - VIII ZB 20/76
    Das Berufungsgericht hat schließlich nicht verkannt, daß nach der Rechtsprechung der obersten Bundesgerichte ein unabwendbarer Zufall gegeben sein kann, wenn eine allgemeine Anweisung besteht, ausgehende Schriftsätze vor der Absendung daraufhin zu überprüfen, ob sie unterzeichnet sind, und wenn dennoch eine zuverlässige Angestellte einen bestimmenden Schriftsatz ohne die Unterschrift des Anwalts herausgehen läßt (BGH Urteil vom 30. Oktober 1974 - VIII ZR 30/74 = LM ZPO § 233 (Fd) Nr. 30 = NJW 1975, 56 m.w.Nachw.).

    In der Regel braucht ein Anwalt sich nicht selbst darum zu kümmern, daß die von ihm diktierte Berufungsbegründungsschrift unterschrieben wird, sondern darf sich darauf verlassen, daß sein genügend ausgebildetes, eingearbeitetes und beaufsichtigtes Personal eine von ihm gefertigte, aber aus besonderen Gründen noch nicht unterzeichnete Rechtsmittelbegründung ihm vor Fristablauf zur Unterschrift vorlegt (BGH Beschluß vom 20. September 1957 - IV ZB 142/57 - LM ZPO § 232 Nr. 32 und BGH Urteil vom 30. Oktober 1974 a.a.O.).

  • BGH, 29.05.1974 - IV ZB 6/74

    Fristversäumnis - Wiedereinsetzung - Notwendige Schritte - Fristwahrung - …

    Auszug aus BGH, 23.06.1976 - VIII ZB 20/76
    Die Frist des § 234 ZPO beginnt, wenn das der Wahrung der versäumten Frist entgegenstehende Hindernis behoben ist oder wenn das Weiterbestehen des Hindernisses nicht mehr als unverschuldet angesehen werden kann (BGH Beschluß vom 29. Mai 1974 - IV ZB 6/74 - VersR 1974, 1001).
  • BGH, 14.01.1953 - VI ZR 50/52

    Wirksamkeit einer Urteilszustellung

    Auszug aus BGH, 23.06.1976 - VIII ZB 20/76
    Daß in der Urschrift des landgerichtlichen Urteils lediglich der Urteilstenor unterzeichnet ist, die Urteilsgründe dagegen nicht unterschrieben sind, ist unerheblich, weil die Zustellung des in abgekürzter Form ausgefertigten Urteils die Berufungsfrist in Lauf setzte, wie sich aus § 317 Abs. 2 Satz 3 ZPO ergibt (BGHZ 8, 303, 305).
  • BGH, 19.06.1951 - III ZB 2/51

    Wiedereinsetzungsverfahren. Aufklärungspflicht

    Auszug aus BGH, 23.06.1976 - VIII ZB 20/76
    Es handelt sich hierbei lediglich um eine Klarstellung, die bei Erfüllung der richterlichen Fragepflicht nach § 139 ZPO schon in der Berufungsinstanz hätte erfolgen können und die deshalb der Ordnungsmäßigkeit des Wiedereinsetzungsantrags nicht entgegensteht (BGHZ 2, 342, 345; BGH Beschluß vom 17. Dezember 1973 - VIII ZB 26/73 = VersR 1974, 387, 388).
  • BGH, 15.12.1959 - VIII ZB 29/59

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 23.06.1976 - VIII ZB 20/76
    Ihm war auch die Entscheidung über die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu übertragen (BGH Beschluß vom 15. Dezember 1959 - VIII ZB 29/59 - VersR 1960, 181).
  • BGH, 28.01.1971 - IX ZR 50/70

    Rechtsmittelbegründungsschrift - Rechtsanwalt - EigenhändigeUnterschrift - …

    Auszug aus BGH, 23.06.1976 - VIII ZB 20/76
    Das Berufungsgericht hat auch darin recht, daß nach der ständigen Rechtsprechung des Reichsgerichts wie des Bundesgerichtshofs Rechtsmittel- und Rechtsmittelbegründungsschriften grundsätzlich von einem beim Rechtsmittelgericht zugelassenen Anwalt eigenhändig unterzeichnet sein müssen (BGH Urteil vom 28. Januar 1971 - IX ZR 50/70 = VersR 1971, 665 m.w.Nachw.).
  • BGH, 20.09.1957 - IV ZB 142/57

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 23.06.1976 - VIII ZB 20/76
    In der Regel braucht ein Anwalt sich nicht selbst darum zu kümmern, daß die von ihm diktierte Berufungsbegründungsschrift unterschrieben wird, sondern darf sich darauf verlassen, daß sein genügend ausgebildetes, eingearbeitetes und beaufsichtigtes Personal eine von ihm gefertigte, aber aus besonderen Gründen noch nicht unterzeichnete Rechtsmittelbegründung ihm vor Fristablauf zur Unterschrift vorlegt (BGH Beschluß vom 20. September 1957 - IV ZB 142/57 - LM ZPO § 232 Nr. 32 und BGH Urteil vom 30. Oktober 1974 a.a.O.).
  • BGH, 18.03.1974 - III ZB 1/74

    Berufungsbegründungsfristen - Büropersonal - Überwachung - Rechtsanwalt - …

    Auszug aus BGH, 23.06.1976 - VIII ZB 20/76
    Es ist das Recht jedes Anwalts, Fristen bis zum letzten Tag auszunutzen (BGH Beschluß vom 18. März 1974 - III ZB 1/74 = VersR 1974, 803, 804).
  • BGH, 17.12.1973 - VIII ZB 26/73

    Wiedereinsetzungsvorbringen - Beschwerdeinstanz - Fristen - Berufungsfrist - …

    Auszug aus BGH, 23.06.1976 - VIII ZB 20/76
    Es handelt sich hierbei lediglich um eine Klarstellung, die bei Erfüllung der richterlichen Fragepflicht nach § 139 ZPO schon in der Berufungsinstanz hätte erfolgen können und die deshalb der Ordnungsmäßigkeit des Wiedereinsetzungsantrags nicht entgegensteht (BGHZ 2, 342, 345; BGH Beschluß vom 17. Dezember 1973 - VIII ZB 26/73 = VersR 1974, 387, 388).
  • BGH, 09.07.1974 - VI ZB 7/74

    Überwachungspflicht - Prozessbevollmächtigter - Berufungsfrist - …

    Auszug aus BGH, 23.06.1976 - VIII ZB 20/76
    Allerdings ist der Anwalt in diesem Fall zu besonderer Sorgfalt verpflichtet, was insbesondere für die Einlegung von Rechtsmitteln gilt (BGH Urteil vom 5. Juni 1963 - VIII ZR 127/63 = LM ZPO § 233 (Fc) Nr. 24 und BGH Beschluß vom 9. Juli 1974 - VI ZB 7/74 = VersR 1974, 1182).
  • BGH, 05.06.1963 - VIII ZR 127/63
  • BGH, 01.04.1992 - XII ZB 21/92

    Gewährung von Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nach Versäumnis der …

    Zwar wird eine Ausgangskontrolle dahingehend verlangt, daß das Büropersonal angewiesen wird, sämtliche ausgehenden Schriftstücke vor der Absendung auf das Vorhandensein der Unterschrift zu überprüfen (Senatsbeschluß vom 12. Dezember 1984 - IVb ZB 103/84 - VersR 1985, 285; Beschluß vom 23. Juni 1976 - VIII ZB 20/76 - VersR 1976, 1130).
  • BGH, 16.02.1989 - III ZB 2/89

    Anspruch auf Zustimmung zur Auszahlung eines hinterlegten Betrages - Zulässigkeit …

    Abgesehen davon traf Rechtsanwalt K. eine erhöhte Sorgfaltspflicht, weil er den Schriftsatz vom 17. Oktober 1988 erst am letzten Tage der Berufungsbegründungsfrist fertigen ließ (BGH Beschluß vom 23. Juni 1976 - VIII ZB 20/76 = VersR 1976, 1130).
  • BGH, 08.10.1981 - VII ZB 18/81

    Büropersonal - Verschuldete Fristversäumung - Mitverantwortung - Mangelnde …

    Das setzt aber voraus, daß das verantwortliche Kanzleipersonal genügend ausgebildet, eingearbeitet und überwacht ist (vgl. BGH, Beschluß vom 23. Juni 1976 - VIII ZB 20/76 = VersR 1976, 1130).
  • BGH, 25.05.1979 - I ZB 3/79

    Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der …

    Auf die Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 23. Juni 1976 - VIII ZB 20/76 (JurBüro 1977, 194) kann sich die Beklagte demgegenüber nicht mit Erfolg berufen.
  • BGH, 20.12.1976 - VII ZB 25/76

    Rechtsanwalt - Sorgfalt - Bürogehilfin

    Damit, daß der Schriftsatz nicht gefertigt und mithin auch nicht zur Unterzeichnung vorgelegt werden könnte, brauchte Rechtsanwalt A. nicht zu rechnen (vgl. auch BGH, Beschluß vom 23. Juni 1976 - VIII ZB 20/76 = VersR 1976, 1130, 1131).
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