Rechtsprechung
| BGH, 13.06.1990 - VIII ZR 130/89 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Wolters Kluwer
Warenleiferanten - Abtretung - Weiterverarbeitungsforderung
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
BGB § 398, § 455
Formularmäßige Vereinbarung einer Weiterverarbeitungsforderung mit Freigabeklausel im Holzgeschäft - ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW-RR 1990, 1525
- ZIP 1990, 1006
- MDR 1990, 996
- WM 1990, 1389
- BB 1990, 1584
- DB 1990, 1909
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (11)
- BGH, 08.10.1986 - VIII ZR 342/85
Formularmäßige Vereinbarung eines erweiterten und verlängerten …
Auszug aus BGH, 13.06.1990 - VIII ZR 130/89
Zur Auslegung und Bestimmtheit einer in AGB eines Warenlieferanten enthaltenen Abtretung einer Weiterverarbeitungsforderung (im Anschluß an BGHZ 94, 105 [BGH 20.03.1985 - VIII ZR 342/83] = NJW 1985, 1836 = LM § 9 (Cg) AGBG Nr. 5 und BGHZ 98, 303 [BGH 08.10.1986 - VIII ZR 342/85] = NJW 1987, 487 = LM § 9 (Ba) AGBG Nr. 12).Seine Annahme, eine Vollabtretung entspreche "regelmäßig" nicht dem Willen der Vertragsbeteiligten, beruht ausdrücklich auf der Bezugnahme auf ein früheres Urteil des Bundesgerichtshofs (BGHZ 26, 178, 182 f; vgl. auch BGHZ 79, 16, 18) [BGH 20.11.1980 - VII ZR 70/80]. Es ist bereits nicht zweifelsfrei, ob die vom Bundesgerichtshof seinerzeit angestellten Auslegungserwägungen auch nach dem Inkrafttreten des AGB-Gesetzes für die Auslegung Allgemeiner Geschäftsbedingungen noch anwendbar wären (zweifelnd bereits BGHZ 98, 303, 312) [BGH 08.10.1986 - VIII ZR 342/85].
Rechtliche Bedenken, insbesondere unter dem Gesichtspunkt einer Übersicherung, bestehen gegen eine solche Ausdehnung des Sicherungszwecks auf weitere Lieferungsforderungen nicht, weil dem Vorbehaltskäufer ein Anspruch auf Rückübertragung der Sicherungsforderung im Falle der Übersicherung zusteht (BGHZ 98, 303, 310) [BGH 08.10.1986 - VIII ZR 342/85].
Wird in Allgemeinen Geschäftsbedingungen ein verlängerter Eigentumsvorbehalt in der Weise vereinbart, daß alle Forderungen des Vorbehaltskäufers aus einer Veräußerung oder Verarbeitung der gelieferten Ware abgetreten werden, kann bei der gebotenen objektiven Auslegung (BGHZ 98, 303, 307) [BGH 08.10.1986 - VIII ZR 342/85] wegen des Interesses des Vorbehaltskäufers oder anderer Lieferanten an der Sicherung ihrer Leistungen bzw. Lieferungen die Gefahr einer unangemessenen Übersicherung entstehen.
Dem kann der AGB-Verwender jedoch dadurch entgehen, daß er dem Vorbehaltskäufer durch eine Freigabeklausel das Recht einräumt, Rückabtretung der Sicherungsforderung zu verlangen, soweit deren Wert denjenigen der noch ausstehenden Forderungen des Vorbehaltskäufers um mehr als 20 % übersteigt (BGHZ 26, 185, 190; 94, 105, 113 ff [BGH 20.03.1985 - VIII ZR 342/83]; 98, 303, 310) [BGH 08.10.1986 - VIII ZR 342/85].
Genügt eine solche Klausel den Anforderungen gerade auch bei Baustofflieferungen, deren Wert häufig nur einen geringen Bruchteil der Verarbeitungsleistung des Vorbehaltskäufers ausmacht (BGHZ 98, 303, 310 [BGH 08.10.1986 - VIII ZR 342/85];… BGH Urt. v. 12. Juni 1969 - VII ZR 13/67 = WM 1969, 1072 unter II 2 a), so gilt dasselbe für die von der Klägerin verwendete Vertragsbestimmung.
- BGH, 20.03.1985 - VIII ZR 342/83
Auslegung und Wirksamkeit eines formularmäßigen erweiterten und verlängerten …
Auszug aus BGH, 13.06.1990 - VIII ZR 130/89
Zur Auslegung und Bestimmtheit einer in AGB eines Warenlieferanten enthaltenen Abtretung einer Weiterverarbeitungsforderung (im Anschluß an BGHZ 94, 105 [BGH 20.03.1985 - VIII ZR 342/83] = NJW 1985, 1836 = LM § 9 (Cg) AGBG Nr. 5 und BGHZ 98, 303 [BGH 08.10.1986 - VIII ZR 342/85] = NJW 1987, 487 = LM § 9 (Ba) AGBG Nr. 12).Das hat der Bundesgerichtshof bereits für einen Fall ausgesprochen, in dem der gelieferte Materialanteil etwa 35 bis 50 % der Verarbeitungsleistung ausmachte (BGHZ 94, 105, 113) [BGH 20.03.1985 - VIII ZR 342/83].
Dem kann der AGB-Verwender jedoch dadurch entgehen, daß er dem Vorbehaltskäufer durch eine Freigabeklausel das Recht einräumt, Rückabtretung der Sicherungsforderung zu verlangen, soweit deren Wert denjenigen der noch ausstehenden Forderungen des Vorbehaltskäufers um mehr als 20 % übersteigt (BGHZ 26, 185, 190; 94, 105, 113 ff [BGH 20.03.1985 - VIII ZR 342/83]; 98, 303, 310) [BGH 08.10.1986 - VIII ZR 342/85].
- BGH, 31.10.1984 - VIII ZR 226/83
Auslegung und Zulässigkeit von AGB im Möbelhandel; Untersagung der Verwendung …
Auszug aus BGH, 13.06.1990 - VIII ZR 130/89
Diese bestimmt sich nicht nach den tatsächlichen Gegebenheiten einer einzelnen Vertragsbeziehung, sondern nach objektiven Maßstäben, wobei es in erster Linie auf den Wortlaut der Klausel und ihre systematische Stellung in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen ankommt (BGHZ 96, 182, 191 [BGH 30.10.1985 - VIII ZR 251/84]; zur Anwendung dieses Grundsatzes BGH, Urt. v. 31. Oktober 1984, VIII ZR 226/83 = NJW 1985, 320, 324 f - und v. 26. November 1984 - VIII ZR 214/83 = NJW 1985, 623, 627).
- BGH, 26.11.1984 - VIII ZR 214/83
Zulässigkeit einzelner Bestimmungen in einem Vertragshändlervertrag der …
Auszug aus BGH, 13.06.1990 - VIII ZR 130/89
Diese bestimmt sich nicht nach den tatsächlichen Gegebenheiten einer einzelnen Vertragsbeziehung, sondern nach objektiven Maßstäben, wobei es in erster Linie auf den Wortlaut der Klausel und ihre systematische Stellung in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen ankommt (BGHZ 96, 182, 191 [BGH 30.10.1985 - VIII ZR 251/84]; zur Anwendung dieses Grundsatzes BGH, Urt. v. 31. Oktober 1984, VIII ZR 226/83 = NJW 1985, 320, 324 f - und v. 26. November 1984 - VIII ZR 214/83 = NJW 1985, 623, 627). - BGH, 17.12.1987 - VII ZR 307/86
Zustandekommen eines Architektenvertrages
Auszug aus BGH, 13.06.1990 - VIII ZR 130/89
Dabei ist insbesondere auf das Verständnis der typischerweise an Geschäften der vorliegenden Art beteiligten Verkehrskreise abzustellen (BGH Urteil vom 17. Dezember 1987 - VII ZR 307/86 = NJW 1988, 1261, 1262 [BGH 17.12.1987 - VII ZR 307/86] m.w.Nachw.). - BGH, 30.10.1985 - VIII ZR 251/84
Formularmäßige Vereinbarung der Fälligkeit der Restschuld bei unverschuldetem …
Auszug aus BGH, 13.06.1990 - VIII ZR 130/89
Diese bestimmt sich nicht nach den tatsächlichen Gegebenheiten einer einzelnen Vertragsbeziehung, sondern nach objektiven Maßstäben, wobei es in erster Linie auf den Wortlaut der Klausel und ihre systematische Stellung in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen ankommt (BGHZ 96, 182, 191 [BGH 30.10.1985 - VIII ZR 251/84];… zur Anwendung dieses Grundsatzes BGH, Urt. v. 31. Oktober 1984, VIII ZR 226/83 = NJW 1985, 320, 324 f - und v. 26. November 1984 - VIII ZR 214/83 = NJW 1985, 623, 627). - BGH, 16.12.1957 - VII ZR 49/57
Verlängerter Eigentumsvorbehalt
Auszug aus BGH, 13.06.1990 - VIII ZR 130/89
Dem kann der AGB-Verwender jedoch dadurch entgehen, daß er dem Vorbehaltskäufer durch eine Freigabeklausel das Recht einräumt, Rückabtretung der Sicherungsforderung zu verlangen, soweit deren Wert denjenigen der noch ausstehenden Forderungen des Vorbehaltskäufers um mehr als 20 % übersteigt (BGHZ 26, 185, 190; 94, 105, 113 ff [BGH 20.03.1985 - VIII ZR 342/83]; 98, 303, 310) [BGH 08.10.1986 - VIII ZR 342/85]. - BGH, 20.11.1980 - VII ZR 70/80
Glaswaren - § 455 BGB <Fassung bis 31.12.01> (nunmehr § 449 BGB <Fassung …
Auszug aus BGH, 13.06.1990 - VIII ZR 130/89
Seine Annahme, eine Vollabtretung entspreche "regelmäßig" nicht dem Willen der Vertragsbeteiligten, beruht ausdrücklich auf der Bezugnahme auf ein früheres Urteil des Bundesgerichtshofs (BGHZ 26, 178, 182 f; vgl. auch BGHZ 79, 16, 18) [BGH 20.11.1980 - VII ZR 70/80]. Es ist bereits nicht zweifelsfrei, ob die vom Bundesgerichtshof seinerzeit angestellten Auslegungserwägungen auch nach dem Inkrafttreten des AGB-Gesetzes für die Auslegung Allgemeiner Geschäftsbedingungen noch anwendbar wären (zweifelnd bereits BGHZ 98, 303, 312) [BGH 08.10.1986 - VIII ZR 342/85]. - BGH, 06.07.1989 - III ZR 35/88
Ansprüche des Landes wegen des Anschlusses eines aufgrund eines …
Auszug aus BGH, 13.06.1990 - VIII ZR 130/89
Da sich der Anwendungsbereich somit nicht auf den Bezirk eines Oberlandesgerichts beschränkt, ist das Revisionsgericht befugt, die Auslegung des Berufungsgerichts in vollem Umfange nachzuprüfen und die Vertragsbestimmung selbst auszulegen (BGH, Urt. v. 6. Juli 1989 - III ZR 35/88 = WM 1989, 1743 unter II 1 m.w.N.). - BGH, 16.12.1957 - VII ZR 402/56
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 13.06.1990 - VIII ZR 130/89
Seine Annahme, eine Vollabtretung entspreche "regelmäßig" nicht dem Willen der Vertragsbeteiligten, beruht ausdrücklich auf der Bezugnahme auf ein früheres Urteil des Bundesgerichtshofs (BGHZ 26, 178, 182 f; vgl. auch BGHZ 79, 16, 18) [BGH 20.11.1980 - VII ZR 70/80]. Es ist bereits nicht zweifelsfrei, ob die vom Bundesgerichtshof seinerzeit angestellten Auslegungserwägungen auch nach dem Inkrafttreten des AGB-Gesetzes für die Auslegung Allgemeiner Geschäftsbedingungen noch anwendbar wären (zweifelnd bereits BGHZ 98, 303, 312) [BGH 08.10.1986 - VIII ZR 342/85]. - BGH, 12.06.1969 - VII ZR 13/67
- BGH, 06.03.1997 - IX ZR 74/95
Freigabeanspruch des Sicherungsgebers bei formularmäßiger Sicherungsübereignung …
Fehlt eine derartige Klausel, hält der VIII. Zivilsenat das Sicherungsgeschäft für unwirksam nach § 9 Abs. 1 AGBG (BGHZ 94, 105, 112, 113 ff; 98, 303, 316; 109, 240, 245 ff; 120, 300, 302; BGH, Urt. v. 13. Juni 1990 VIII ZR 130/89, WM 1990, 1389, 1391; v. 19. Juni 1991 VIII ZR 244/90, WM 1991, 1499, 1500; v. 25. November 199 VIII ZR 176/91, WM 1992, 213, 216; v. 8. Dezember 1993 VIII ZR 166/93, WM 1994, 104, 105; vgl. auch BGHZ 125, 83, 88 für den erweiterten Eigentumsvorbehalt). - BGH, 11.07.1996 - IX ZR 74/95
Wirksamkeit einer Sicherungsübereignung oder Globalabtretung ohne Freigabeklausel
Fehlt eine derartige Klausel, hält der VIII. Zivilsenat das Sicherungsgeschäft für unwirksam nach § 9 Abs. 1 AGBG (BGHZ 94, 105, 112, 113 ff [BGH 20.03.1985 - VIII ZR 342/83]; 98, 303, 316 [BGH 08.10.1986 - VIII ZR 342/85]; 109, 240, 245 ff [BGH 29.11.1989 - VIII ZR 228/88]; 120, 300, 302 [BGH 02.12.1992 - VIII ZR 241/91]; BGH, Urt. v. 13. Juni 1990 - VIII ZR 130/89, WM 1990, 1389, 1391; v. 19. Juni 1991 - VIII ZR 244/90, WM 1991, 1499, 1500 [BGH 19.06.1991 - VIII ZR 244/90]; v. 25. November 1992 - VIII ZR 176/91, WM 1992, 213, 216; v. 8. Dezember 1993 - VIII ZR 166/93, WM 1994, 104, 105 [BGH 08.12.1993 - VIII ZR 166/93]; vgl. auch BGHZ 125, 83, 88 für den erweiterten Eigentumsvorbehalt). - BGH, 09.02.1994 - VIII ZR 176/92
Formularmäßige Vereinbarung eines erweiterten Eigentumsvorbehalts mit …
Nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sind die formularmäßige Vorausabtretung von Kundenforderungen des Vorbehaltskäufers im Rahmen eines verlängerten Eigentumsvorbehalts, die in AGB vereinbarte Globalzession und die formularmäßige Sicherungsübereignung eines Warenlagers mit wechselndem Bestand regelmäßig wegen unangemessener Benachteiligung des Vorbehaltskäufers bzw. Sicherungsgebers nach § 9 Abs. 1 AGBG unwirksam, wenn dieser nicht bei Überschreiten einer konkret bestimmten Deckungsgrenze durch eine Freigabeverpflichtung des Vorbehaltsverkäufers bzw. Sicherungsnehmers vor einer unverhältnismäßigen Übersicherung geschützt ist (BGHZ 94, 105, 112, 113 ff [BGH 20.03.1985 - VIII ZR 342/83]; 98, 303, 310 ff [BGH 08.10.1986 - VIII ZR 342/85]; 120, 300, 302 [BGH 02.12.1992 - VIII ZR 241/91]; Urteil vom 13. Juni 1990 - VIII ZR 130/89 = WM 1990, 1389 unter I 3 für den verlängerten Eigentumsvorbehalt; BGHZ 109, 240, 245 ff [BGH 29.11.1989 - VIII ZR 228/88]; BGH, Urteil vom 19. Juni 1991 - VIII ZR 244/90 = WM 1991, 1499 [BGH 19.06.1991 - VIII ZR 244/90] unter II 2; Urteil vom 25. November 1992 - VIII ZR 176/91 = WM 1993, 213 unter II 1 a; Urteil vom 8. Dezember 1993 - VIII ZR 166/93 = WM 1994, 104, 105 f [BGH 08.12.1993 - VIII ZR 166/93]ür die Globalzession; BGHZ 117, 374, 377 ff für die Sicherungsübereignung eines Warenlagers mit wechselndem Bestand).
- BGH, 02.12.1992 - VIII ZR 241/91
Formularmäßger Eigentumsvorbehalt im kaufmännischen Geschäftsverkehr
Dem kann der AGB-Verwender jedoch dadurch entgehen, daß er dem Vorbehaltskäufer das Recht einräumt, die Freigabe der Sicherheiten bei Erreichung einer die beiderseitigen Interessen berücksichtigenden konkreten Deckungsgrenze zu verlangen (BGHZ 94, 105, 113 ff [BGH 20.03.1985 - VIII ZR 342/83]; 98, 303, 310 ff [BGH 08.10.1986 - VIII ZR 342/85]; 109, 240, 246 ff [BGH 29.11.1989 - VIII ZR 228/88]; Senatsurteil vom 13. Juni 1990 - VIII ZR 130/89 = WM 1990, 1389 unter I 3; Senatsurteil vom 19. Juni 1991 - VIII ZR 244/90I ZR 244/90 = WM 1991, 1499 [BGH 19.06.1991 - VIII ZR 244/90] unter II 2).b) Wie auch das Berufungsgericht nicht verkennt, hat der erkennende Senat einen formularmäßig zugunsten des Lieferanten vereinbarten erweiterten und verlängerten Eigentumsvorbehalt bisher lediglich in dem Fall unbeanstandet gelassen, daß der Lieferant sich bei Erreichen einer Deckungsgrenze von 120 %, bezogen auf den (realisierbaren) Wert des Sicherungsgutes, zur Freigabe der Sicherheiten verpflichtet hatte (…BGHZ 94 aaO.; siehe auch Senatsurteil vom 13. Juni 1990 - VIII ZR 130/89 aaO.).
- OLG Düsseldorf, 22.03.2002 - 5 U 85/01
Formularmäßige Vereinbarung einer Vertragsstrafe neben Schadensersatz bei …
Rn. 36 Allgemeine Geschäftsbedingungen sind objektiv unter Verzicht auf die individuell-konkreten Momente auszulegen (BGH in NJW-RR 1990, 1525, 1526). - KG, 28.09.2004 - 7 U 91/04
Insolvenzanfechtungsverfahren: Auslegung eines Antrages auf Feststellung der …
Eine solche Vollabtretung der Ansprüche gegen einen (oder mehrere) bestimmten Schuldner reicht ohne Zweifel aus, um den Umfang dieser Abtretung zu bestimmen (vergl. BGH MDR 1990, 996). - LG Berlin, 02.11.2000 - 62 S 306/00 Daneben ist der Wille verständiger und redlicher Vertragspartner zu berücksichtigen (vgl. BGH NJW 1993, 1381, 1382), wobei auf diejenigen Verkehrskreise abzustellen ist, denen gegenüber die betreffenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gewöhnlich Verwendung finden (vgl. BGH WM 1990, 1389).
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