Rechtsprechung
| BGH, 09.02.1966 - VIII ZR 137/64 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Möglichkeit der Lösung von einer Vereinbarung über die Anwendung deutschen Rechts - Anwendung der Kündigungsvorschriften der §§ 89, 89 a Handelsgesetzbuch (HGB) auf das Rechtsverhältnis zwischen einem Fabrikanten und einem Eigenhändler mit Alleinverkaufsrecht - Berechtigung ...
Kurzfassungen/Presse
- EVERS.OK(Abodienst) (Leitsatz)
§ 89 HGB analog, § 89 a Abs. 1 HGB analog, § 92 c HGB analog
Ferro-Arc Elektroden-AG, Möglichkeit der Lösung von einer Vereinbarung über die Anwendung deutschen Rechts, Anwendung der Kündigungsvorschriften des Handelsvertreterrechts auf VHV, Rechtsverhältnis zwischen Hersteller und Eigenhändler mit Alleinverkaufsrecht, ...
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (4)
- BGH, 20.10.1955 - II ZR 75/54
Fristlose Kündigung des HVV, Verletzung der Wahrheitspflicht, vereinbarter …
Auszug aus BGH, 09.02.1966 - VIII ZR 137/64
Hierfür kommt es darauf an, ob die Beklagte von ihrem Standpunkt aus, der allerdings eine beachtliche objektive Grundlage haben muß, ihre Belange bei verständiger kaufmännischer Beurteilung als gefährdet ansehen durfte (vgl. RGZ 148, 48, 57; BGH Urt.v. 20. Oktober 1955 - II ZR 75/54 - S. 9). - BGH, 05.04.1962 - VII ZR 202/60
Anwendung der Kündigungsvorschriften auf VHV Eigenhändlerverträge Kündigungsfrist …
Auszug aus BGH, 09.02.1966 - VIII ZR 137/64
Auf das Rechtsverhältnis zwischen einem Fabrikanten und einem Eigenhändler, dem ein Alleinverkaufsrecht eingeräumt ist, können allerdings die Kündigungsvorschriften der §§ 89, 89 a HGB entsprechend angewendet werden (BGH Urt.v. 5. April 1962 - VII ZR 102/60 m. Nachw. - LM Nr. 1 zu § 89 HGB = NJW 1962, 1107 = BGH Warn 1962 Nr. 87). - BGH, 29.05.1963 - VIII ZR 149/61
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 09.02.1966 - VIII ZR 137/64
Sofern sich nicht eine der vorerwähnten Rechtsverstöße ergibt, kann das Revisionsgericht den vom Tatrichter geprüften Vorfällen kein größeres oder geringeres Gewicht beimessen, als dieser es für richtig gehalten hat (vgl. Urt. des erkennenden Senats vom 29. Mai 1963 - VIII ZR 149/61 - S. 13/14 m. Nachw.). - RG, 16.05.1935 - VI 583/34
1. Handelt sittenwidrig, wer auf einen Arbeitgeber dahin einwirkt, seinen …
Auszug aus BGH, 09.02.1966 - VIII ZR 137/64
Hierfür kommt es darauf an, ob die Beklagte von ihrem Standpunkt aus, der allerdings eine beachtliche objektive Grundlage haben muß, ihre Belange bei verständiger kaufmännischer Beurteilung als gefährdet ansehen durfte (vgl. RGZ 148, 48, 57; BGH Urt.v. 20. Oktober 1955 - II ZR 75/54 - S. 9).
- BGH, 19.12.1966 - VIII ZR 138/64
Voraussetzungen für die Zulassung einer Revision - Anforderungen an die Darlegung …
Das Reichsgericht und der Bundesgerichtshof haben wiederholt ausgesprochen, daß auf das Rechtsverhältnis zwischen einem Hersteller (Fabrikanten) und einem Eigenhändler, dem ein Alleinverkaufsrecht eingeräumt worden ist, die Kündigungsvorschriften des Rechts der Handelsvertreter (§ 92 a.F., § 89 a n.F. HGB) entsprechend angewendet werden können (RG Warn-R 1929 Nr. 52; DR 1942, 1226;… BGH Urt. v. 5. April 1962 - VII ZR 202/60 - m. Nachw. = LM Nr. 1 zu § 89 HGB = NJW 1962, 1107 = Warn 1962 Nr. 87; Urt. des erkennenden Senats vom 9. Februar 1966 - VIII ZR 137/64 - S. 9).Sofern sich nicht ein solcher Rechtsverstoß ergibt, kann das Revisionsgericht einem vom Tatrichter geprüften Vorfall, auf den die Kündigung gestützt worden ist, kein größeres oder geringeres Gewicht beimessen, als dieser es für richtig gehalten hat (vgl. Urt. des erkennenden Senats vom 29. Mai 1963 - VIII ZR 149/61 - S. 13/14 m. Nachw. und vom 9. Februar 1966 - VIII ZR 137/64 - S. 9/10).
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