Webinar: Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten am Mi. den 14. Oktober 2026 11:30 Uhr Unverbindlich anmelden
×

Rechtsprechung
   BGH, 08.04.1981 - VIII ZR 142/80   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1981,4307
BGH, 08.04.1981 - VIII ZR 142/80 (https://dejure.org/1981,4307)
BGH, Entscheidung vom 08.04.1981 - VIII ZR 142/80 (https://dejure.org/1981,4307)
BGH, Entscheidung vom 08. April 1981 - VIII ZR 142/80 (https://dejure.org/1981,4307)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1981,4307) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Pflicht des Mieters zur Renovierung - Pflicht des Vermieters, die Räume in einen bezugsfertigen Zustand zu versetzen - Umfang von Schönheitsreparaturen

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • ZMR 1981, 307
  • WM 1981, 797
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (3)

  • BGH, 25.06.1980 - VIII ZR 260/79

    Ergänzende Auslegung eines Pachtvertrages; Verpflichtung des Pächters zur …

    Auszug aus BGH, 08.04.1981 - VIII ZR 142/80
    Sie ist regelmäßig ein Teil der für die Gebrauchsüberlassung geschuldeten Gegenleistung (BGHZ 77, 301 [BGH 25.06.1980 - VIII ZR 260/79] und schon früher Senatsurteil vom 29. Oktober 1976 - VIII ZR 51/75 - WM 1976, 1272).

    Das Berufungsgericht geht, wie seinerzeit das Oberlandesgericht Koblenz in dem vom erkennenden Senat am 25. Juni 1980 (BGHZ 77, 301 [BGH 25.06.1980 - VIII ZR 260/79]) entschiedenen Fall, davon aus, dem Kläger könne die von ihm wegen Unterlassens der Schönheitsreparaturen geltend gemachte Forderung nur als Schadensersatzanspruch zustehen.

  • BGH, 20.10.1976 - VIII ZR 51/75

    Voraussetzungen für den Verzug mit einer Hauptleistungspflicht - Vertraglich …

    Auszug aus BGH, 08.04.1981 - VIII ZR 142/80
    Sie ist regelmäßig ein Teil der für die Gebrauchsüberlassung geschuldeten Gegenleistung (BGHZ 77, 301 [BGH 25.06.1980 - VIII ZR 260/79] und schon früher Senatsurteil vom 29. Oktober 1976 - VIII ZR 51/75 - WM 1976, 1272).

    Durch das Senatsurteil vom 20. Oktober 1976 (VIII ZR 51/75 - WM 1976, 1277 - NJW 1977, 36) war das Berufungsgericht nicht gehindert, im vorliegenden Falle eine ernsthafte Leistungsverweigerung der Beklagten oder den Wegfall des Erfüllungsinteresses des Klägers gemäß § 326 Abs. 2 BGB festzustellen, dies insbesondere auch deshalb nicht, weil im damals entschiedenen Fall - anders als hier - die Mieter das Mietobjekt nicht freiwillig geräumt und herausgegeben hatten.

  • BGH, 14.07.1971 - VIII ZR 28/70

    Auszug des Mieters aus der Wohnung ohne zuvor Instandsetzungen vornehmen zu …

    Auszug aus BGH, 08.04.1981 - VIII ZR 142/80
    In tatsächlicher Hinsicht gleicht der vorliegende Fall demjenigen, der dem vom Berufungsgericht zitierten Senatsurteil vom 14. Juli 1971 - VIII ZR 28/70 (= WM 1971, 1189 = NJW 1971, 1839) zugrunde liegt.
  • BGH, 19.10.1988 - VIII ZR 22/88

    Schadensersatzansprüche bei Veräußerung eines vermieteten Hauses

    Dies tatsächliche Verhalten des Beklagten zu 1 kann in Verbindung mit seinen vorher und nachher abgegebenen schriftlichen Erklärungen - wie auch schon das Landgericht mit Recht angenommen hat - nur als endgültige Erfüllungsverweigerung gewertet werden (vgl. Senatsurteile BGHZ 49, 56, 59 f [BGH 15.11.1967 - VIII ZR 150/65]; vom 14. Juli 1971 - VIII ZR 28/70 = WM 1971, 1189, 1190 unter II 2 b und c; vom 8. April 1981 - VIII ZR 142/80 = WM 1981, 797, 798 und vom 13. Januar 1982 - VIII ZR 186/80 = WM 1982, 333, 335 unter II 2 c bb).
  • BGH, 05.10.1994 - XII ZR 15/93

    Zurückverweisung - Schönheitsreparaturenklage

    Die Fragen, ob eine Fristsetzung mit Ablehnungsandrohung im vorliegenden Fall entgegen § 326 I 1 BGB ausnahmsweise entbehrlich sein konnte, weil sich der vertragswidrige Zustand der Mieträume jedem hätte aufdrängen müssen, und/oder ob die Voraussetzungen des § 326 II BGB erfüllt waren (vgl. BGH, NJW 1971, 1839 = WM 1971, 1189; WuM 1981, 260; auch insgesamt: Wolf/Eckert,Rdnrn. 322, 323), betreffen beide den Bereich der materiellen Rechtsanwendung.
  • BGH, 09.07.1992 - XII ZR 268/90

    Voraussetzungen für Annahme von Verzug und Leistungsverweigerung im …

    Rechtsbedenkenfrei ist allerdings der Ausgangspunkt des Oberlandesgerichts, daß die in § 3 des Generalpachtvertrages von der Beklagten übernommene Verpflichtung eine Hauptleistungspflicht darstellt und der Klägerin daher nur unter den Voraussetzungen des § 326 BGB ein Schadensersatzanspruch auf Geldzahlung erwachsen konnte (vgl. etwa BGHZ 85, 267, 273 [BGH 10.11.1982 - VIII ZR 252/81]; Urteil vom 8. April 1981 - VIII ZR 142/80 - WM 1981, 797 und vom 13. Januar 1982 - VIII ZR 186/80 - WM 1982, 333, 334).

    Danach war eine Nachfristsetzung entbehrlich (vgl. auch BGH, Urteile vom 8. April 1981 - VIII ZR 142/80 - WuM 1981, 260 und vom 13. Januar 1982 - VIII ZR 186/80 - WM 1982, 333, 334 f).

  • BGH, 13.01.1982 - VIII ZR 186/80

    Abschluss eines Mietvertrages über ein Café - Durchführung von …

    Im Einklang mit der Rechtsprechung des Senates (Urteile vom 20. Oktober 1976, VIII ZR 51/75 = WM 1976, 1277 = NJW 1977, 36 und vom 25. Juni 1980 = BGHZ 77, 301, 305) [BGH 25.06.1980 - VIII ZR 260/79] geht das Berufungsgericht davon aus, daß die vertraglich übernommene Pflicht des Mieters zur Vornahme von Schönheitsreparaturen eine Hauptpflicht ist, so daß dem Vermieter nur unter den Voraussetzungen des § 326 BGB ein Schadensersatzanspruch auf Geldzahlung zustehen kann (vgl. hierzu auch das Senatsurteil vom 8. April 1981 - VIII ZR 142/80 = WM 1981, 797).
  • OLG Karlsruhe, 24.08.1982 - 3 REMiet 3/82

    Mietverhältnis über Wohnraum; Verpflichtung des Mieters zur Übernahme von …

    Der BGH hat derartige Klauseln nicht nur nach altem Recht als gültig behandelt (BGHZ 49, 56; BGH WuM 1978, 227), sondern geht ersichtlich auch von deren Vereinbarkeit mit § 9 AGBG aus, wie das Urteil vom 08.04.1981 (ZMR 1981, 307) zeigt, das sich freilich mit der Frage nicht näher auseinandersetzt.

    Die Vornahme der Schönheitsreparaturen ist eine Hauptpflicht, auf die § 326 BGB Anwendung findet; denn sie ist regelmäßig Teil der für die Gebrauchsüberlassung geschuldeten Gegenleistung und schon wegen der Höhe der in Betracht kommenden Kosten für die Vertragspartner auch von wesentlicher Bedeutung (BGHZ 77, 301, 305; BGH NJW 1977, 36; ZMR 1981, 307).

  • OLG Hamm, 03.02.1983 - 4 REMiet 7/82

    Ausschluss von Schadensersatzansprüchen des Vermieters wegen unterlassener …

    Denn die Verpflichtung zur Vornahme von Schönheitsreparaturen ist eine mietvertragliche Hauptleistungspflicht und bleibt es auch dann, wenn sie in Abänderung des § 536 BGB vertraglich auf den Mieter abgewälzt wird (BGH aaO.: sowie in ZMR 1981, 307; NJW 1977, 33: NJW 1971, 1839).
  • LG Berlin, 18.06.1993 - 64 S 450/92

    Zahlungsanspruch wegen nicht ausgeführter Schönheitsreparaturen; Nachzahlung für …

    In dem Auszug der Beklagten liegt daher die endgültige und ernsthafte Verweigerung der Ausführung von Schönheitsreparaturen, so daß es der Einhaltung der formalen Voraussetzungen des § 326 Abs. 1 BGB nach Beendigung des Mietverhältnisses nicht mehr bedurfte (BGHZ 49, 56, 59 f. [BGH 15.11.1967 - VIII ZR 150/65] ; BGH WuM 1981, 260.1982, 296; WM 1988, 909, 912; GE 1989, 37.
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BGH
dejure.org nutzen ohne Ablenkung
Werbung abschalten. Jetzt buchen! Keine automatische Verlängerung.
Info zum PUR-Angebot
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht