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Rechtsprechung
   BGH, 15.05.1963 - VIII ZR 20/62   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1963,7584
BGH, 15.05.1963 - VIII ZR 20/62 (https://dejure.org/1963,7584)
BGH, Entscheidung vom 15.05.1963 - VIII ZR 20/62 (https://dejure.org/1963,7584)
BGH, Entscheidung vom 15. Mai 1963 - VIII ZR 20/62 (https://dejure.org/1963,7584)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • MDR 1963, 837
  • DB 1963, 991
 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (17)

  • RG, 07.07.1930 - VI 646/29

    1. Zum Begriff, zur Auslegung und zur Wirksamkeit des Rentengutsvertrags. 2. Zur …

    Auszug aus BGH, 15.05.1963 - VIII ZR 20/62
    Ist dagegen mit der Versagung der Genehmigung der ganze Vertrag nichtig geworden, so kann er keine Verbindlichkeiten der Parteien mehr begründen (vgl. RGZ 103, 104, 107; 106, 142, 146; 129, 357, 377;… BGH Urt. v. 24. Oktober 1956 - V ZR 21/55 - LM GrundstVerkBek § 4 Nr. 1).

    Rechtsprechung und Schrifttum haben angenommen, daß der Abschluß eines genehmigungsbedürftigen Vertrages für beide Parteien die Verpflichtung mit sich bringe, die Genehmigung herbeizuführen (…vgl. BGH Urt. v. 25. April 1952 - V ZR 67/51 - LM KRG 45 Art. IV Nr. 4; RGZ 129, 357, 376;… Soergel/Siebert, BGB 9. Aufl. § 242 Anm. 96).

    Unter diesem Gesichtspunkt könnte die Klägerin nunmehr den Neuabschluß eines Vertrages mit einer Wertsicherungsklausel solcher Art verlangen, wie sie die Beklagte bei schwebender Unwirksamkeit hätte zugestehen müssen (…vgl. BGH Urt. v. 25. April 1952 - V ZR 67/51 - LM KRG 45 Art. IV Nr. 4; RGZ 110, 356, 364 f; 129, 357, 382).

  • BGH, 25.04.1952 - V ZR 67/51
    Auszug aus BGH, 15.05.1963 - VIII ZR 20/62
    Rechtsprechung und Schrifttum haben angenommen, daß der Abschluß eines genehmigungsbedürftigen Vertrages für beide Parteien die Verpflichtung mit sich bringe, die Genehmigung herbeizuführen (vgl. BGH Urt. v. 25. April 1952 - V ZR 67/51 - LM KRG 45 Art. IV Nr. 4; RGZ 129, 357, 376;… Soergel/Siebert, BGB 9. Aufl. § 242 Anm. 96).

    Unter diesem Gesichtspunkt könnte die Klägerin nunmehr den Neuabschluß eines Vertrages mit einer Wertsicherungsklausel solcher Art verlangen, wie sie die Beklagte bei schwebender Unwirksamkeit hätte zugestehen müssen (vgl. BGH Urt. v. 25. April 1952 - V ZR 67/51 - LM KRG 45 Art. IV Nr. 4; RGZ 110, 356, 364 f; 129, 357, 382).

  • BGH, 08.01.1959 - VII ZR 21/58

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 15.05.1963 - VIII ZR 20/62
    Das ist insbesondere angenommen worden, wenn der nichtige Teil allein der Sicherung des Gegners dient oder ihn begünstigt und sich die Partei ihrer Verpflichtungen aus dem Vertrage, dessen Vorteile sie erhalten will, zu entziehen sucht (BGH Urt. v. 8. Januar 1959 - VII ZR 21/58 - WM 1959, 566; RGZ 121, 80, 84;… Soergel/Siebert, BGB 9. Aufl. § 139 Anm. 21, 22, § 242 Anm. 147).

    Die Beklagte könnte unter solchen Umständen nach den Grundsätzen des Verbots mißbräuchlicher Rechtsausübung gehindert sein, sich auf die Nichtigkeit des ganzen Vertrages (§ 139 BGB) zu berufen (vgl. BGH Urt. v. 8. Januar 1959 - VII ZR 21/58 - WM 1959, 566;… Soergel/Siebert, BGB 9. Aufl. § 139 Anm. 21, 22, § 242 Anm. 147).

  • BGH, 13.11.1953 - I ZR 140/52

    Positive Vertragsverletzung beim Chartervertrag

    Auszug aus BGH, 15.05.1963 - VIII ZR 20/62
    Daß auch die Verletzung einer Nebenverpflichtung Schadensersatzansprüche wegen positiver Vertragsverletzung begründen kann, hat der Bundesgerichtshof bereits ausgesprochen (BGHZ 11, 80, 83).
  • RG, 28.03.1925 - V 323/24

    Verkehr mit landwirtschaftlichen Grundstücken

    Auszug aus BGH, 15.05.1963 - VIII ZR 20/62
    Unter diesem Gesichtspunkt könnte die Klägerin nunmehr den Neuabschluß eines Vertrages mit einer Wertsicherungsklausel solcher Art verlangen, wie sie die Beklagte bei schwebender Unwirksamkeit hätte zugestehen müssen (…vgl. BGH Urt. v. 25. April 1952 - V ZR 67/51 - LM KRG 45 Art. IV Nr. 4; RGZ 110, 356, 364 f; 129, 357, 382).
  • BGH, 20.06.1952 - V ZR 34/51

    Haftung einer Gemeinde aus c.i.c.

    Auszug aus BGH, 15.05.1963 - VIII ZR 20/62
    Diese Rechtsbeziehungen verpflichten zur verkehrsüblichen Sorgfalt im Verhalten gegenüber dem Geschäftsgegner (BGHZ 6, 330, 333) und fuhren bei schuldhafter Verletzung der Sorgfaltspflicht zu einem Schadensersatzanspruch des Geschädigten wegen "Verschuldens bei Vertragsschluß".
  • BGH, 28.09.1962 - V ZR 8/61

    Zulässigkeit einer Potestativbedingung

    Auszug aus BGH, 15.05.1963 - VIII ZR 20/62
    Ankaufsrechte können eine verschiedene rechtliche Gestaltung haben (BGH Urt. v. 28. September 1962 - V ZR 8/61 - WM 1962, 1399 = MDR 1963, 37).
  • BGH, 05.02.1957 - V BLw 37/56

    Formlose Hoferbenbestimmung

    Auszug aus BGH, 15.05.1963 - VIII ZR 20/62
    Hat die Vertreterin der Beklagten die Aufnahme der nichtigen Wertsicherungsklausel herbeigeführt und dabei die Klägerin über die angebliche Zulässigkeit falsch unterrichtet und ist andererseits die Klägerin bereit, der Beklagten eine ähnliche Sicherheit zu gewähren, so könnte es möglicherweise dem Grundsatz von Treu und Glauben widersprechen, die Vertragsansprüche der Klägerin an der Nichtigkeit der Währungsklausel scheitern zu lassen (vgl. für Nichtigkeit wegen Formmangels BGHZ 23, 249, 254 ff mit Nachweisen).
  • BGH, 29.01.1957 - VIII ZR 204/56

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 15.05.1963 - VIII ZR 20/62
    Nur dienen Fall betreffen die bisherigen Entscheidungen des erkennenden Senats vom 29. Januar 1957 (VIII ZR 204/56 - WM 1957, 401 = NJW 1957, 543) und vom 17. Dezember 1959 (VIII ZR 4/59 - LM WährG § 3 Nr. 10).
  • BGH, 25.10.1962 - VII ZR 57/61

    Rechtskraftwirkung der Verurteilung zu einer Leistung

    Auszug aus BGH, 15.05.1963 - VIII ZR 20/62
    Unter solchen Umständen mag auch, wenn die Leistung wegen Versagung einer behördlichen Genehmigung nicht erbracht werden kann, der Gläubiger berechtigt sein, eine Leistung des Schuldners in einer an die veränderte Lage nach Treu und Glauben angepaßten Art und Weise zu verlangen (BGHZ 38, 146, 149).
  • BGH, 10.02.1960 - V ZR 113/58
  • BGH, 24.10.1956 - V ZR 21/55

    Rechtsmittel

  • BGH, 13.02.1963 - VIII ZR 151/61
  • BGH, 04.06.1962 - VIII ZR 24/61
  • BGH, 17.12.1959 - VIII ZR 4/59

    Rechtsmittel

  • RG, 29.10.1921 - V 227/21

    Verkehr mit landwirtschaftlichen Grundstücken

  • RG, 03.01.1923 - V 390/22

    Verkehr mit landwirtschaftlichen Grundstücken (BRVO. v. 15. März 1918)

  • BGH, 30.10.1974 - VIII ZR 69/73

    Wertsicherungsklausel; Rechtsmangel beim Untermietvertrag

    Sie wäre als sogenannter Leistungsvorbehalt nur genehmigungsfrei, wenn sie für die vorgesehene Festsetzung der neuen Miete im Verhandlungswege einen ausreichenden Spielraum beließe (vgl. u.a. die Urteile des erkennenden Senats vom 4. Juni 1962 - VIII ZR 24/61 - LM WährG § 3 Nr. 13 = NJW 1962, 1393 = WM 1962, 772; vom 15. Mai 1963 - VIII ZR 20/62 = LM WährG § 3 Nr. 14 = WM 1963, 763 und vom 14. Februar 1968 - VIII ZR 189/65 = WM 1968, 617).

    Damit wurde die zwangsläufige Bindung der Miethöhe an die Veränderung der Bezugsgröße nicht ausgeräumt (vgl. Senatsurteil vom 15. Mai 1963 - VIII ZR 20/62, aaO).

    Haben die Parteien eines Mietvertrages über die Wertsicherung der Mietschuld eine nach § 3 WährG genehmigungsbedürftige, nach den Richtlinien der Bundesbank jedoch nicht genehmigungsfähige Vereinbarung getroffen, so sind sie nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats einander verpflichtet, einer Änderung der vereinbarten Klausel in eine solche mit genehmigungsfähigem oder nicht genehmigungsbedürftigem Inhalt zuzustimmen, sofern sich nach den Grundsätzen der ergänzenden Vertragsauslegung eine geeignete Ersatzklausel bestimmen läßt (vgl. die Senatsurteile vom 15. Mai 1963, aaO, vom 18. April 1966 - VIII ZR 279/63 = LM BGB § 1136 Nr. 1 = WM 1966, 590 und vom 27. Juni 1973 - VIII ZR 98/72 = LM WährG § 3 Nr. 20/21 = WM 1973, 905 = NJW 1973, 1498).

    Hierbei kommt es, wie der Senat schon früher ausgesprochen hat (vgl. insbesondere das Urteil vom 15. Mai 1963, aaO), darauf an, wie die Parteien den Vertrag gestaltet hätten, wäre ihnen die von ihnen nicht in Rechnung gestellte Unwirksamkeit der Wertsicherungsklausel bewußt gewesen.

  • OLG Brandenburg, 21.09.2011 - 4 U 195/10

    Auflassungsanspruch aufgrund eines in 1940 geschlossenen …

    Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung ist anerkannt, dass ein auf Treu und Glauben gestützter Anspruch auf Neuabschluss eines Vertrags voraussetzt, dass zwischen den Parteien vertragliche Treuepflichten bestehen, etwa im Falle eines schwebend unwirksamen Vertrages, aufgrund eines wirksam gebliebenen zugrunde liegenden anderen Vertrages oder wenn der Anspruchsgegner schuldhaft die Nichtigkeit eines zunächst schwebend unwirksamen Vertrages herbeigeführt hat (BGH, Urteil v. 15.5.1963, VIII ZR 20/62;… Roth, in: Münchener Kommentar, BGB, 5. Aufl. 2007, Bd. 2, § 241 Rdn. 55).
  • BGH, 18.04.1966 - VIII ZR 279/63

    Verfügungsverbot eines Grundstückseigentümers - Vertragliche Verpflichtung des …

    Ist aber die Genehmigung weder erteilt noch auch endgültig, d.h. rechtskräftig, verweigert worden, so ist die Wertsicherungsklausel - und mit ihr nach der insoweit bindenden Feststellung des Berufungsgerichts (BU S. 18 f) der ganze Vertrag - schwebend unwirksam (vgl. die Urteile des erkennenden Senats vom 30. Juni 1959 - VIII ZR 128/58 - LM BGB § 542 Nr. 1; vom 17. Dezember 1959 - VIII ZR 4/59 - LM WährG § 3 Nr. 10; vom 15. Mai 1963 - VIII ZR 20/62 - LM WährG § 3 Nr. 14 = WM 1963, 763).
  • BGH, 07.07.1977 - III ZR 111/75

    Schadensersatz wegen Nichterfüllung einer Wechsel-Einlösungsverpflichtung - …

    Allerdings kann ein Vertragsteil nach dem Grundsatz von Treu und Glauben (§ 242 BGB) verpflichtet sein, der Änderung eines Vertrages zuzustimmen, unter Umständen sogar einem Neuabschluß des Geschäfts, wenn die Aussicht besteht, daß der Vertrag in der geänderten Gestalt genehmigt werden wird (BGH NJW 1960, 523; MDR 1963, 837; NJW 1967, 830).
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