Rechtsprechung
| BGH, 04.06.1962 - VIII ZR 24/61 |
Volltextveröffentlichungen (2)
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- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW 1962, 1393
- MDR 1962, 731
- DNotZ 1963, 41
- DB 1962, 900
Wird zitiert von ... (12) Zitiert selbst (6)
- BGH, 14.07.1961 - VIII ZR 57/60
Auszug aus BGH, 04.06.1962 - VIII ZR 24/61
Beruft sich, aber eine Partei, die einen bestimmten Vertragsinhalt behauptet, auf außerhalb der Urkunde liegende Tatsachen, so muß sie diese auch beweisen (HG JW 1915, 650; vgl. auch das Urteil des erkennenden Senats vom 14. Juli 1961 - VIII ZR 57/60 - LH BGB § 313 Nr. 21). - BGH, 12.04.1951 - IV ZR 22/50
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 04.06.1962 - VIII ZR 24/61
Der Tatrichter darf sich im allgemeinen über ein Bev/eisangebot nicht deshalb hinwegsetzen, weil er von völligen Unwert des Beweismittels überzeugt ist (vgl. BGH Urt. v. 12. April 1951 - IV ZR 22/50 - IM ZPO § 286 (E) Nr.l; OGHZ 1, 347,355). - BGH, 30.06.1959 - VIII ZR 128/58
Auszug aus BGH, 04.06.1962 - VIII ZR 24/61
Der hier zur Beurteilung stehende Sachverhalt unterscheidet sich von dem der Entscheidung des erkennenden Senats vom 30. Juni 1959 - VIII ZR 128/58 - LM BGB § 542 Nr.l - zugrundeliegenden dadurch, daß hier lediglich eine Angleichung des Pachtzinses nach billigem Ermessen erfolgen sollte.
- BGH, 10.02.1960 - V ZR 113/58
Auszug aus BGH, 04.06.1962 - VIII ZR 24/61
Deshalb kann § 3 V/ährG im allgemeinen nur dann angewandt werden, wenn die Höhe der geschuldeten Geldleistung jö'WÄiJs von den Änderungen einer solchen Bezugsgrößc unmittelbar abhängig ist, nicht aber dpws-;'"wenn die Änderungen der BezugsgrüÄe lediglich eine Voraussetzung für die Änderung der Höhe der von dem Vertragspartner in Geld zu erbringenden Gegenleistung darstellt (vgl. Ssagunn BB 1959?205;… Dürkes aaO E Nr. 69; BGH Urt. 6 v. 10. Februar I960 - V ZR 113/58 - LH V/ährG § 3 Nr. 11) Allerdings behandelt die Deutsche Bundesbank neuerdings wie Dürkes (…aaO E N r "70) mitteilt, im Gegensatz zu ihrer früheren Praxis derartige Leistungsvorbehalte dann als genehmigungsbedürftig, wenn sich aus der Vereinbarung ergibt, daß jede Veränderung dör im Vertrage vorgesehenen Bezugsgröße zugleich und unbedingt auch zu einer Änderung der gesicherten Geldschuld führen muß. - OGH Britisch besetzte Zone Deutschlands, 24.02.1949 - I ZS 190/48
Auszug aus BGH, 04.06.1962 - VIII ZR 24/61
Der Tatrichter darf sich im allgemeinen über ein Bev/eisangebot nicht deshalb hinwegsetzen, weil er von völligen Unwert des Beweismittels überzeugt ist (…vgl. BGH Urt. v. 12. April 1951 - IV ZR 22/50 - IM ZPO § 286 (E) Nr.l; OGHZ 1, 347,355). - RG, 24.01.1929 - VIII 322/28
Bildet die einmalige Leistung, welche ausschließlich die Bereitwilligkeit zur …
Auszug aus BGH, 04.06.1962 - VIII ZR 24/61
Es hat mit Recht dem Parteiwillen maßgebende Bedeutung beigemessen und diesen ermittelt (vgl. dazu RGZ 123, 171,174 und das oben bereits erwähnte Urteil des erkennenden Senats).
- BGH, 30.10.1974 - VIII ZR 69/73
Wertsicherungsklausel; Rechtsmangel beim Untermietvertrag
Sie wäre als sogenannter Leistungsvorbehalt nur genehmigungsfrei, wenn sie für die vorgesehene Festsetzung der neuen Miete im Verhandlungswege einen ausreichenden Spielraum beließe (vgl. u.a. die Urteile des erkennenden Senats vom 4. Juni 1962 - VIII ZR 24/61 - LM WährG § 3 Nr. 13 = NJW 1962, 1393 = WM 1962, 772; vom 15. Mai 1963 - VIII ZR 20/62 = LM WährG § 3 Nr. 14 = WM 1963, 763 und vom 14. Februar 1968 - VIII ZR 189/65 = WM 1968, 617). - BGH, 14.02.1968 - VIII ZR 189/65
Voraussetzungen für die Zulassung einer Revision - Anforderungen an die Darlegung …
Bei einer solchen Sachlage ist für die Sicherungsklausel eine Genehmigung der Landeszentralbank nicht erforderlich (BGH Urteil vom 10. Februar 1960 - V ZR 113/58 - LM WährG § 3 Nr. 11, Urteile des erkennenden Senats vom 4-Juni 1962 - VIII ZR 24/61 - LM WährG § 3 Nr. 13; vom 23. November 1964 - VIII ZR 125/63 - LM WährG § 3 Nr. 15 und vom 25. Januar 1967 - VIII ZR 206/64 - LM WährG § 3 Nr. 17). - BGH, 07.02.1968 - VIII ZR 172/65
Auszahlung einer Hinterlegungsmasse - Abnahme einer bezugsfertigen Gaststätte - …
Diese Auslegung ergibt, daß die Klausel lediglich einen Leistungsvorbehalt darstellt, der zulässig ist (Senatsurteile vom 4. Juni 1962 - VIII ZR 24/61 - LM § 3 WährG Nr. 13 = NJW 1962, 1393 = BGHWarn 1962 Nr. 137 und vom 23. November 1964 - VIII ZR 125/63 - LM § 3 WährG Nr. 15 = BGHWarn 1964 Nr. 260 = MDR 1965, 291).
- BGH, 06.10.1967 - V ZR 141/64
Eintragung einer Leibrente in ein Grundbuch - Haftung aus einer Reallast
Sie stehen im Einklang mit der höchstrichterlichen Rechtsprechung, die zwischen genehmigungsbedürftigen Gleitklauseln und genehmigungsfreien Leistungsvorbehalten unterscheidet; während bei der Gleitklausel die Höhe der geschuldeten Geldleistung unmittelbar von einer vertraglich vorgesehenen Bezugsgröße abhängt und jede Veränderung derselben zugleich und unbedingt zu einer entsprechenden Erhöhung oder Verringerung des geschuldeten Geldbetrages führen muß, bleibt im Falle des Leistungsvorbehalts die Höhe dieses Betrages zunächst noch unbestimmt und muß erst durch einen weiteren, selbständigen Akt ermittelt werden; die Änderung der Bezugsgröße bildet hier also lediglich eine Voraussetzung für die Bestimmbarkeit der Leistung; sie gibt bloß den Anstoß dazu, daß auf Wunsch des Gläubigers die Höhe der Schuld in irgendeiner Form - sei es im Wege von Verhandlungen zwischen den Vertragspartnern oder durch einen Dritten (Schiedsgutachter) - der späteren Entwicklung angepaßt und neu beziffert wird (BGH Urteile vom 28. November 1956, V ZR 40/56, DNotZ 1957, 300, 302, vom 4. Juni 1962, VIII ZR 24/61, LM WährG § 3 Nr. 13 = NJW 1962, 1393, vom 23. November 1964, VIII ZR 125/63, LM a.a.O. Nr. 15 = MDR 1965, 291, und vom 25. Januar 1967, VIII ZR 206/64, WM 1967, 257 - NJW 1967, 830, 831 [BGH 25.01.1967 - VIII ZR 206/64];… Dürkes, Wertsicherungs, klauseln 7. Aufl. D Nr. 71 ff, F Nr. 32 ff). - BGH, 25.01.1967 - VIII ZR 206/64
Anspruch auf Zahlung des Mietzinses - Genehmigung der zuständigen …
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (vgl. Urteile des erkennenden Senats vom 4. Juni 1962 - VIII ZR 24/61 - LM WährG § 3 Nr. 13 = WM 1962, 772 und vom 23. November 1964 - VIII ZR 125/63 - LM WährG § 3 Nr. 15 = WM 1964, 1325 m.w.N.) ist zu unterscheiden zwischen genehmigungsbedürftigen Gleitklauseln und genehmigungsfreien Leistungsvorbehalten. - BGH, 15.05.1963 - VIII ZR 20/62 Bei einem solchen Leistungsvorbehalt bildet die Veränderung der Bezugsgröße nur die Voraussetzung für die Änderung der Leistung, deren Höhe alsdann auf Grund von Verhandlungen der Entwicklung der Bezugsgröße angepaßt und neu festgesetzt werden muß (…BGH Urt. v. 10. Februar 1960 - V ZR 113/58 - LM WährG § 3 Nr. 11; Urt. des erkennenden Senats vom 4. Juni 1962 - VIII ZR 24/61 - LM WährG § 3 Nr. 13;… Dürkes, Wertsicherungsklauseln, 5. Aufl. E Randnummer 68 f).
- BGH, 04.10.1967 - VIII ZR 51/66
Vermietung eines Fabrikgrundstücks - Auslegung eines Mietvertrages - …
Daß eine solche Vereinbarung ohne Verstoß gegen § 3 WährG getroffen werden kann, entspricht auch ständiger Rechtsprechung des Senats (Urteile vom 4. Juni 1962 - VIII ZR 24/61 - BGH Warn 1962 Nr. 137 = LM WährG § 3 Nr. 13 = NJW 1962, 1393 und vom 25. Januar 1967 - VIII ZR 206/64 - BGH Warn 1967 Nr. 27 = NJW 1967, 830 [BGH 25.01.1967 - VIII ZR 206/64]). - BGH, 20.09.1965 - VIII ZR 143/63
Zulässigkeit eines auf die Feststellung der Unwirksamkeit einer Kündigung …
Auf die Revision der Beklagten hob der erkennende Senat durch sein Urteil vom 4. Juni 1962 - VIII ZR 24/61 - LM WährG § 3 Nr. 13 = WM 1962, 772, auf dessen Tatbestand Bezug genommen wird, das Urteil des Berufungsgerichts auf und verwies die Sache zur anderweiten Verhandlung und Entscheidung an das Berufungsgericht zurück. - BGH, 27.02.1963 - VIII ZR 181/61 Da die Miete beim Eintritt bestimmter mit dem Wert der Deutschen Mark zusammenhängender Verhältnisse nicht etwa automatische Veränderungen erfahren, sondern erst neu festgesetzt werden sollte, liegt eine Gleitklausel, die der Genehmigung der Devisenstelle bedurft hätte, nicht vor (vgl. Urt. des erkennenden Senats vom 21. Oktober 1958 - VIII ZR 1/58 - = BB 1958, 1220 vom 2. Juni 1959 - VIII ZR 20/59, insoweit in LM MSchG § 3 Nr. 1 und NJW 1959, 2017 nicht abgedruckt; und vom 4. Juni 1962 - VIII ZR 24/61 - = LM WährG § 3 Nr. 13; sowie Dürkes in BB 1959, 1121; Roquette NJW 1959, 1612, 1616).
- BGH, 23.11.1964 - VIII ZR 125/63 Wird aber diese Auslegung, der Klausel der rechtlichen Würdigung zugrundegelegt, so handelt es sich bei der hier in Frage stehenden Wertsicherungsvereinbarung um einen zulässigen Leistungsvorbehalt, der keiner Genehmigung der Landeszentralbank bedurfte (vgl. das Urteil des erkennenden Senats vom 4. Juni 1962 - VIII ZR 24/61 - LM WährG § 3 Nr. 13 = WM 1962, 772;… ebenso auch Dürkes, Wertsicherungsklauseln 6. Aufl. D Nr. 71 ff und Schloz. Das Recht der Wertsicherungsklauseln seit der Währungsreform, 1962, S. 39).
- BGH, 30.10.1963 - VIII ZR 114/62
Rechtsmittel
- BGH, 06.03.1963 - VIII ZR 187/61
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