Rechtsprechung
| BGH, 28.05.1957 - VIII ZR 255/56 |
Volltextveröffentlichungen (4)
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Rechtsmittel
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Papierfundstellen
- DB 1957, 713
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (5)
- BGH, 27.10.1953 - I ZR 111/53
Kaufmännisches Bestätigungsschreiben
Auszug aus BGH, 28.05.1957 - VIII ZR 255/56
Es ist anerkannt, daß im Schweigen des Empfängers eines kaufmännischen Bestätigungsschreibens, das nach vorausgegangenen Vertragsverhandlungen abgesandt ist, in der Regel das Einverständnis mit seinem Inhalt liegt (BGHZ 11, 1, 5; anders bei einer bloßen Auftragsbestätigung gegenüber einer Bestellung, BGHZ 18.212, 216).Bei zutreffender rechtlicher Beurteilung war zu erörtern, ob die Beklagten nach den Gepflogenheiten eines ordentlichen Kaufmanns Veranlassung hatten, der Möglichkeit, daß der Kläger falsche Schlüsse aus ihrem Schweigen zog, entgegenzutreten (BGHZ 11, 1, 4).
Die Berufung auf einen Irrtum über die Bedeutung ihres Schweigens wäre ihnen verschlossen (BGHZ 11, 1, 5).
- BGH, 24.09.1952 - II ZR 305/51
Schiedsklausel durch Bezugnahme auf AGB in kfm. Bestätigungsschreiben vereinbart
Auszug aus BGH, 28.05.1957 - VIII ZR 255/56
Gerade auch wenn das Bestätigungsschreiben unverbindliche Vorbesprechungen als verbindliche Abmachungen ausgibt, führt das Schweigen des Empfängers dazu, daß sein Einverständnis unterstellt wird (BGHZ 7, 187, 189). - BGH, 24.11.1951 - II ZR 51/51
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 28.05.1957 - VIII ZR 255/56
Das Revisionsgericht ist angesichts dieser Lücken der Überlegungen des Berufungsgerichts nicht gehindert, das Schreiben vom 21. November 1950 selbständig und frei auszulegen (Urteil des Bundesgerichtshofs vom 24. November 1951 - II ZR 51/51 - LM § 133 (A) BGB Nr. 2). - BGH, 23.06.1955 - II ZR 248/54
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 28.05.1957 - VIII ZR 255/56
In dem Falle allerdings, daß der Absender bewußt unrichtig einen Vertrag als zustandegekommen bestätigt, der in Wahrheit nicht abgeschlossen war, würde nach dem Grundsatz von Treu und Glauben das Schweigen nicht als Zustimmung zu dem bestätigten Vertragsinhalt zu werten sein (Urteil des Bundesgerichtshofs vom 23. Juni 1955 - II ZR 248/54 - WM 1955, 1284 = BB 1955, 941). - RG, 14.10.1930 - III 425/29
Zum Begriff "Waren" im Sinne von § 196 Abs. 1 Nr. 1 BGB.
Auszug aus BGH, 28.05.1957 - VIII ZR 255/56
Es bedarf keiner Entscheidung, ob sich, wie das Landgericht angenommen hatte, die Kaufpreisforderung aus dem Verkauf des Fertigungsprogramms als Anspruch eines Kaufmanns für Lieferung von Waren im Sinne des § 196 Abs. 1 Nr. 1 BGB darstellt (vgl. RGZ 130, 85, 88) und deshalb nicht der regelmäßigen Verjährung von 30 Jahren unterliegt.
- BGH, 28.12.1961 - VIII ZR 198/60
Rechtsmittel
Da also keine tatrichterliche Würdigung vorliegt, andererseits aber die Tatumstände feststehen, welche für die Auslegung maßgeblich sind, ist der erkennende Senat in der Lage, die Auslegung selbst vorzunehmen (BGHZ 16, 4, 10, 11 [BGH 14.12.1954 - I ZR 65/53];… BGH Urt. v. 24. November 1951 - II ZR 51/51 - LM BGB § 133 (A) Nr. 2 = NJW 1952, 377; ferner das nichtveröffentlichte Urteil des erkennenden Senats vom 28. Mai 1957 - VIII ZR 255/56 S. 10). - BGH, 16.02.1961 - VIII ZR 38/60
Rechtsmittel
Da andererseits die Tatumstände feststehen, die zu dieser Abmachung geführt haben, ist das Revisionsgericht in der Lage, diese selbst auszulegen (BGHZ 16, 4, 10 [BGH 14.12.1954 - I ZR 65/53]. 11; Urteil des BGH vom 24. November 1951 - II ZR 51/51 = LM BGB § 133 (A) Nr. 2 = NJW 1952, 377; Urteil des BGH vom 20. März 1953 - V ZR 123/51 Seite 28, insoweit in LM BGB § 247 Nr. 1 nicht mit abgedruckt; sowie Urteil des erkennenden Senats vom 28. Mai 1957 - VIII ZR 255/56 Seite 10). - BGH, 17.12.1957 - VIII ZR 310/56
Rechtsmittel
Da andererseits die Tatumstände feststellen, die zu dieser Abmachung geführt haben, ist das Revisionsgericht in der Lage, diese selbst auszulegen (BGHZ 16, 4, 10, 11 [BGH 14.12.1954 - I ZR 65/53]; BGH Urteil vom 24. November 1951 - II ZR 51/51 -, LM BGB § 133 (A) Nr. 2 = NJW 1952, 377 = Betrieb 1952, 99 = BB 1952, 88 , Urteil vom 20. März 1953 - V ZR 123/51 - S. 28, insoweit in DM BGB § 247 Nr. 1 nicht mit abgedruckt, sowie Urteil des erkennenden Senats vom 28. Mai 1957 - VIII ZR 255/56 S. 10).
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