Rechtsprechung
| BGH, 07.02.1966 - VIII ZR 40/64 |
Volltextveröffentlichungen (4)
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Papierfundstellen
- MDR 1966, 498
- WM 1966, 317
- DB 1966, 537
Wird zitiert von ... (16)
- BGH, 06.07.2004 - XI ZR 254/02
Verwirkung des Anspruchs des Bürgschaftsgläubigers; Kündigung eines …
Der Bürgschaftsgläubiger verwirkt seinen Anspruch gegen den Bürgen, wenn er unter Verletzung seiner Vertragspflichten gegenüber dem Hauptschuldner dessen wirtschaftlichen Zusammenbruch schuldhaft verursacht, also den Bürgschaftsfall selbst herbeiführt, und jeden Rückgriff des Bürgen vereitelt (BGH, Urteile vom 7. Februar 1966 - VIII ZR 40/64, WM 1966, 317, 319, vom 20. März 1968 - VIII ZR 153/65, WM 1968, 874, 875; Beschluß vom 23. Februar 1984 - III ZR 159/83, WM 1984, 586). - BGH, 14.09.2004 - XI ZR 184/03
Zulässigkeit der Kündigung eines Sanierungsdarlehens
b) Ein Bürgschaftsgläubiger verwirkt seinen Anspruch gegen den Bürgen, wenn er unter Verletzung seiner Vertragspflichten gegenüber dem Hauptschuldner dessen wirtschaftlichen Zusammenbruch schuldhaft verursacht, also den Bürgschaftsfall selbst herbeiführt und jeden Rückgriff des Bürgen vereitelt (BGH, Urteile vom 7. Februar 1966 - VIII ZR 40/64, WM 1966, 317, 319, vom 20. März 1968 - VIII ZR 153/65, WM 1968, 874, 875; Beschluß vom 23. Februar 1984 - III ZR 159/83, WM 1984, 586; Senatsurteil vom 6. Juli 2004 - XI ZR 254/02, WM 2004, 1676, 1678). - BGH, 29.06.2004 - IX ZR 201/98
Voraussetzungen der Inanspruchnahme des bürgenden Verbandes im Warenverkehr mit …
Dem Bürgschaftsanspruch kann - auch mit Rücksicht auf den Rechtsgedanken des § 162 BGB - der Einwand der Arglist entgegengehalten werden, wenn der Gläubiger treuwidrig den Bürgschaftsfall selbst herbeigeführt hat, indem er den Hauptschuldner veranlaßt hat, seine Leistung nicht zu erbringen (BGH, Urt. v. 7. Februar 1966 - VIII ZR 40/64, WM 1966, 317, 319), einen dem Hauptschuldner gewährten Kredit fällig gestellt hat, um dem Bürgen einen Rückgriff bei einem Rückbürgen zu ermöglichen (…BGH, Urt. v. 20. März 1968 - VIII ZR 153/65, BB 1968, 853), oder den wirtschaftlichen Zusammenbruch des Hauptschuldners verschuldet und dadurch einen Rückgriff des Bürgen vereitelt hat (BGH, Beschl. v. 23. Februar 1984 - III ZR 159/83, WM 1984, 586).
- OLG Düsseldorf, 12.09.2007 - 3 U 31/07
Bürgschaftsforderung gegen GmbH-Geschäftsführer: Zur Sittenwidrigkeit und …
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (WM 1966, 317 ff; WM 1968, 874 f; WM 1984, 586; WM 2004, 1676 ff.) verwirke der Bürgschaftsgläubiger seinen Anspruch gegen den Bürgen, wenn er den wirtschaftlichen Zusammenbruch des Hauptschuldners schuldhaft verursacht und jeden Rückgriff des Bürgen vereitelt. - BGH, 23.02.1984 - III ZR 159/83
Nichtannahme der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Verwirkung des …
Mit Recht ist das Berufungsgericht davon ausgegangen, daß der Bürgschaftsgläubiger seinen Anspruch gegen den Bürgen verwirkt, wenn er unter Verletzung seiner Vertragspflichten gegenüber dem Hauptschuldner dessen wirtschaftlichen Zusammenbruch schuldhaft verursacht, also den Bürgschaftsfall selbst herbeiführt und jeden Rückgriff des Bürgen vereitelt (vgl. BGH Urt. v. 7. Febr.1966 - VIII ZR 40/64 = LM § 765 BGB Nr. 10 = BB 1966, 305;… ferner Urt. v. 5. Dez. 1957 - VII ZR 20/57 = WM 1958, 218). - OLG Naumburg, 30.05.2002 - 2 U 42/01
Kündigung des Kontokorrentkredits bei Duldung der Kontoüberziehung nur nach …
a) Der Bürgschaftsgläubiger hat seinen Anspruch gegen den Bürgen verwirkt, wenn er unter Verletzung seiner Vertragspflichten gegenüber dem Hauptschuldner dessen wirtschaftlichen Zusammenbruch schuldhaft verursacht, also den Bürgschaftsfall selbst herbeiführt und jeden Rückgriff des Bürgen vereitelt hat (BGH WM 1984, 586 und WM 1966, 317). - BGH, 24.11.1980 - VIII ZR 317/79
Inanspruchnahme aus einer Bürgschaft und aus einer bestellten Grundschuld - …
Daß der Bürge gleichwohl nicht rechtlos ist und gegen unredliche Verletzung seiner Interessen durch den Gläubiger geschützt ist, hat der Senat wiederholt klargestellt (vgl. Urteile vom 5. Dezember 1962 - VIII ZR 251/61 = WM 1963, 24; vom 7. Februar 1966 - VIII ZR 40/64 = WM 1966, 317; vom 15. Februar 1967 - VIII ZR 232/64 = WM 1967, 366; vom 13. November 1968 - VIII ZR 207/66 = WM 1968, 1391, 1392).Die Revision weist zu Recht darauf hin, daß der Gläubiger nicht gegen den Bürgen vorgehen kann, wenn er den Hauptschuldner veranlaßt hat, nicht zu zahlen (Senatsurteil vom 7. Februar 1966 - VIII ZR 40/64 = WM 1966, 317).
- BGH, 12.12.1985 - IX ZR 47/85
Verrechnung von Leistungen auf ungesicherte Forderungen
Es kann zwar arglistig sein, wenn ein Gläubiger veranlaßt, daß nicht die verbürgte, sondern eine ungesicherte Schuld des Hauptschuldners erfüllt wird (BGH, Urt. v. 7. Februar 1966 - VIII ZR 40/64 , WM 1966, 317).Entscheidend ist, welches objektive Interesse der Hauptschuldner an der Erfüllung der verbürgten Schuld bzw. der ungesicherten Verbindlichkeiten hat (BGH, Urt. v. 7. Februar 1966 aaO).
- BGH, 29.06.2004 - IX ZR 202/98
Abgabe einer selbstschuldnerischen Bürgschaft; Verbürgung von …
Dem Bürgschaftsanspruch kann - auch mit Rücksicht auf den Rechtsgedanken des § 162 BGB - der Einwand der Arglist entgegengehalten werden, wenn der Gläubiger treuwidrig den Bürgschaftsfall selbst herbeigeführt hat, indem er den Hauptschuldner veranlaßt hat, seine Leistung nicht zu erbringen (BGH, Urt. v. 7. Februar 1966 - VIII ZR 40/64, WM 1966, 317, 319), einen dem Hauptschuldner gewährten Kredit fällig gestellt hat, um dem Bürgen einen Rückgriff bei einem Rückbürgen zu ermöglichen (…BGH, Urt. v. 20. März 1968 - VIII ZR 153/65, BB 1968, 853), oder den wirtschaftlichen Zusammenbruch des Hauptschuldners verschuldet und dadurch einen Rückgriff des Bürgen vereitelt hat (BGH, Beschl. v. 23. Februar 1984 - III ZR 159/83, WM 1984, 586). - OLG Köln, 19.04.2006 - 13 U 112/05
Verwirkung des Bürgschaftsanspruchs nach Treu und Glauben
- Der Gläubiger veranlasst den Hauptschuldner, die Schuld nicht zu bezahlen (BGH, WM 1966, 317). - OLG Hamburg, 23.11.1983 - 5 U 47/83
Vereinbarkeit einer sogenannten Trennungsklausel beim finanzierten Abzahlungskauf …
- OLG Frankfurt, 22.11.2006 - 4 U 185/05
Bürgenhaftung im TIR-Verfahren: Einrede des bürgenden Verbandes wegen …
- OLG Naumburg, 30.05.2002 - 2 U 40/01
- BGH, 20.03.1968 - VIII ZR 153/65
Der Einwand des Rechtsmissbrauchs - Die Treuepflicht als Gesellschafter - Die …
- BGH, 10.01.1980 - III ZR 116/78
Vorliegen einer unzulässigen Rechtsausübung - Fehlen der Schädigung eines anderen …
- BGH, 13.07.1984 - III ZR 180/83
Beitritt zu den Verpflichtungen aus einem Darlehensvertrag als Gesamtschuldner - …
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