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Rechtsprechung
   BGH, 26.11.1980 - VIII ZR 50/80   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1980,1272
BGH, 26.11.1980 - VIII ZR 50/80 (https://dejure.org/1980,1272)
BGH, Entscheidung vom 26.11.1980 - VIII ZR 50/80 (https://dejure.org/1980,1272)
BGH, Entscheidung vom 26. November 1980 - VIII ZR 50/80 (https://dejure.org/1980,1272)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Ersteigerung eines Gemäldes für einen Dritten durch telegrafisch erteilten Auftrag - Nichtigkeit eines Rechtsgeschäfts bei Verstoß gegen ein gesetzliches Verbot - Ersteigern eines Gegenstandes durch den Versteigerer für einen Dritten - Schutzrichtung einer Verbotsnorm - ...

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • NJW 1981, 1204
  • MDR 1981, 488
  • WM 1981, 143
 
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Wird zitiert von ... (16)Zitiert selbst (12)

  • BGH, 01.06.1966 - VIII ZR 65/64

    Filmagent vermittelt Theatertournee

    Auszug aus BGH, 26.11.1980 - VIII ZR 50/80
    Richtet sich das Verbot nur gegen einen der beiden Geschäftspartner, so ist das Rechtsgeschäft in aller Regel nicht nichtig (BGHZ 46, 24, 26 m. Hinw. auf die st. Rspr. des Reichsgerichts; BGH Urteil vom 23. April 1968 - VI ZR 217/65 = LM BGB § 134 Nr. 56 = NJW 1968, 2286 [BGH 23.04.1968 - VI ZR 217/65] zu II 2; vgl. auch BGH Urteil vom 27. Juni 1973 - IV ZR 117/71 = LM BGB § 134 Nr. 70 zu 3 = WM 1973, 1024, 1026).

    Zu beachten bleiben aber auch in derartigen Fällen Bedeutung und Ausmaß der Verletzung (BGHZ 46, 24, 26 ff; vgl. ferner BGHZ 47, 393, 397 f).

    Es kann unter diesen Umständen offen bleiben, ob dieses Ergebnis schon deshalb gerechtfertigt wäre, weil hier ein Telegramm mit Namen, Anschrift und dem beabsichtigten Gebot des Bieters vorlag, so daß der Verstoß gegen das Verbot allenfalls die äußere Form - fehlende persönliche Unterschrift - betreffen konnte, während dem Schutzzweck des Gesetzes vollauf Genüge getan war (vgl. zu ähnlichen Erwägungen BGHZ 46, 24, 27; 47, 393, 397).

  • BGH, 13.02.1980 - VIII ZR 26/79

    Versteigerung von Kunstgemälden; Übernahme der Garantie für die Echtheit eines …

    Auszug aus BGH, 26.11.1980 - VIII ZR 50/80
    Auf die gegen eine solche Annahme sprechenden Gründe hat der erkennende Senat bereits in seinem Urteil vom 13. Februar 1980 (VIII ZR 26/79 = NJW 1980, 1619 = WM 1980, 529) hingewiesen, so daß es auch im vorliegenden Fall zunächst keiner Entscheidung bedarf, ob sich der Beklagte in den Versteigerungsbedingungen wirksam von der Haftung wegen Fehlens zugesicherter Eigenschaften freigezeichnet hat.

    Schließlich läßt sich anhand der bisherigen Feststellungen auch nicht entscheiden, ob der Beklagte bei der Prüfung des ihm von dem Einlieferer übergebenen Gemäldes seine Sorgfaltspflicht so weit verletzt hat, daß er sich auf den Ausschluß seiner Haftung für Sachmängel nicht berufen könnte (vgl. dazu das Senatsurteil vom 13. Februar 1980 a.a.O. unter II).

  • BGH, 25.04.1967 - VII ZR 1/65

    Spielbank II - § 284 StGB; § 816 Abs. 1 Satz 2 BGB, 'unentgeltlich', Spielchance

    Auszug aus BGH, 26.11.1980 - VIII ZR 50/80
    Zu beachten bleiben aber auch in derartigen Fällen Bedeutung und Ausmaß der Verletzung (BGHZ 46, 24, 26 ff; vgl. ferner BGHZ 47, 393, 397 f).

    Es kann unter diesen Umständen offen bleiben, ob dieses Ergebnis schon deshalb gerechtfertigt wäre, weil hier ein Telegramm mit Namen, Anschrift und dem beabsichtigten Gebot des Bieters vorlag, so daß der Verstoß gegen das Verbot allenfalls die äußere Form - fehlende persönliche Unterschrift - betreffen konnte, während dem Schutzzweck des Gesetzes vollauf Genüge getan war (vgl. zu ähnlichen Erwägungen BGHZ 46, 24, 27; 47, 393, 397).

  • BGH, 27.06.1973 - IV ZR 117/71

    Geltung des Territorialitätsprinzips bei privatrechtlichen Verträgen - …

    Auszug aus BGH, 26.11.1980 - VIII ZR 50/80
    Richtet sich das Verbot nur gegen einen der beiden Geschäftspartner, so ist das Rechtsgeschäft in aller Regel nicht nichtig (BGHZ 46, 24, 26 m. Hinw. auf die st. Rspr. des Reichsgerichts; BGH Urteil vom 23. April 1968 - VI ZR 217/65 = LM BGB § 134 Nr. 56 = NJW 1968, 2286 [BGH 23.04.1968 - VI ZR 217/65] zu II 2; vgl. auch BGH Urteil vom 27. Juni 1973 - IV ZR 117/71 = LM BGB § 134 Nr. 70 zu 3 = WM 1973, 1024, 1026).

    In besonderen Fällen folgt die Nichtigkeit allerdings auch aus der Verletzung einseitig ausgerichteter Verbote, insbesondere wenn der Schutzzweck des Gesetzes anders nicht zu verwirklichen wäre, wie z.B. regelmäßig bei Verstößen gegen das Rechtsberatungsgesetz (BGHZ 37, 258, 262; 47, 364, 369; 61, 317, 324; BGH Urteile vom 9. Oktober 1975 - III ZR 31/73 = LM BGB § 607 Nr. 20 = JZ 1976, 479 zu I 3 b - und vom 21. Oktober 1976 - IV ZR 75/75 = LM BGB § 607 Nr. 21/22/23 = NJW 1977, 431 [BGH 21.10.1976 - III ZR 75/75] = WM 1977, 140 zu II 2 d) oder bei auf Wiederholung zielenden Verletzungen des Verbotes privater Arbeitsvermittlung (BGH Urteil vom 27. Juni 1973 aaO).

  • BGH, 25.06.1962 - VII ZR 120/61

    Rechtsanwälte-Ausführung und Rechtsfolgen verbotener Rechtsbesorgungen

    Auszug aus BGH, 26.11.1980 - VIII ZR 50/80
    In besonderen Fällen folgt die Nichtigkeit allerdings auch aus der Verletzung einseitig ausgerichteter Verbote, insbesondere wenn der Schutzzweck des Gesetzes anders nicht zu verwirklichen wäre, wie z.B. regelmäßig bei Verstößen gegen das Rechtsberatungsgesetz (BGHZ 37, 258, 262; 47, 364, 369; 61, 317, 324; BGH Urteile vom 9. Oktober 1975 - III ZR 31/73 = LM BGB § 607 Nr. 20 = JZ 1976, 479 zu I 3 b - und vom 21. Oktober 1976 - IV ZR 75/75 = LM BGB § 607 Nr. 21/22/23 = NJW 1977, 431 [BGH 21.10.1976 - III ZR 75/75] = WM 1977, 140 zu II 2 d) oder bei auf Wiederholung zielenden Verletzungen des Verbotes privater Arbeitsvermittlung (…BGH Urteil vom 27. Juni 1973 aaO).
  • BGH, 23.04.1968 - VI ZR 217/65

    Wirksamkeit eines Verkaufs von Futtermittel - Rechtliche Beurteilung von …

    Auszug aus BGH, 26.11.1980 - VIII ZR 50/80
    Richtet sich das Verbot nur gegen einen der beiden Geschäftspartner, so ist das Rechtsgeschäft in aller Regel nicht nichtig (BGHZ 46, 24, 26 m. Hinw. auf die st. Rspr. des Reichsgerichts; BGH Urteil vom 23. April 1968 - VI ZR 217/65 = LM BGB § 134 Nr. 56 = NJW 1968, 2286 [BGH 23.04.1968 - VI ZR 217/65] zu II 2; vgl. auch BGH Urteil vom 27. Juni 1973 - IV ZR 117/71 = LM BGB § 134 Nr. 70 zu 3 = WM 1973, 1024, 1026).
  • BGH, 06.11.1973 - VI ZR 194/71

    Zur geschäftsmäßigen Vorfinanzierung von Ersatzansprüchen aus Verkehrsunfällen …

    Auszug aus BGH, 26.11.1980 - VIII ZR 50/80
    In besonderen Fällen folgt die Nichtigkeit allerdings auch aus der Verletzung einseitig ausgerichteter Verbote, insbesondere wenn der Schutzzweck des Gesetzes anders nicht zu verwirklichen wäre, wie z.B. regelmäßig bei Verstößen gegen das Rechtsberatungsgesetz (BGHZ 37, 258, 262; 47, 364, 369; 61, 317, 324; BGH Urteile vom 9. Oktober 1975 - III ZR 31/73 = LM BGB § 607 Nr. 20 = JZ 1976, 479 zu I 3 b - und vom 21. Oktober 1976 - IV ZR 75/75 = LM BGB § 607 Nr. 21/22/23 = NJW 1977, 431 [BGH 21.10.1976 - III ZR 75/75] = WM 1977, 140 zu II 2 d) oder bei auf Wiederholung zielenden Verletzungen des Verbotes privater Arbeitsvermittlung (…BGH Urteil vom 27. Juni 1973 aaO).
  • BGH, 18.04.1967 - VI ZR 188/65

    Schadensregulierung durch den Inhaber eines Mietwagenunternehmens als unerlaubte …

    Auszug aus BGH, 26.11.1980 - VIII ZR 50/80
    In besonderen Fällen folgt die Nichtigkeit allerdings auch aus der Verletzung einseitig ausgerichteter Verbote, insbesondere wenn der Schutzzweck des Gesetzes anders nicht zu verwirklichen wäre, wie z.B. regelmäßig bei Verstößen gegen das Rechtsberatungsgesetz (BGHZ 37, 258, 262; 47, 364, 369; 61, 317, 324; BGH Urteile vom 9. Oktober 1975 - III ZR 31/73 = LM BGB § 607 Nr. 20 = JZ 1976, 479 zu I 3 b - und vom 21. Oktober 1976 - IV ZR 75/75 = LM BGB § 607 Nr. 21/22/23 = NJW 1977, 431 [BGH 21.10.1976 - III ZR 75/75] = WM 1977, 140 zu II 2 d) oder bei auf Wiederholung zielenden Verletzungen des Verbotes privater Arbeitsvermittlung (…BGH Urteil vom 27. Juni 1973 aaO).
  • BGH, 09.10.1975 - III ZR 31/73

    Bestehen eines vertraglichen Anspruchs auf Darlehensrückzahlung - Erfordernis der …

    Auszug aus BGH, 26.11.1980 - VIII ZR 50/80
    In besonderen Fällen folgt die Nichtigkeit allerdings auch aus der Verletzung einseitig ausgerichteter Verbote, insbesondere wenn der Schutzzweck des Gesetzes anders nicht zu verwirklichen wäre, wie z.B. regelmäßig bei Verstößen gegen das Rechtsberatungsgesetz (BGHZ 37, 258, 262; 47, 364, 369; 61, 317, 324; BGH Urteile vom 9. Oktober 1975 - III ZR 31/73 = LM BGB § 607 Nr. 20 = JZ 1976, 479 zu I 3 b - und vom 21. Oktober 1976 - IV ZR 75/75 = LM BGB § 607 Nr. 21/22/23 = NJW 1977, 431 [BGH 21.10.1976 - III ZR 75/75] = WM 1977, 140 zu II 2 d) oder bei auf Wiederholung zielenden Verletzungen des Verbotes privater Arbeitsvermittlung (…BGH Urteil vom 27. Juni 1973 aaO).
  • BGH, 27.05.1957 - VII ZR 223/56

    Bürgschaftserklärung durch Telegramm

    Auszug aus BGH, 26.11.1980 - VIII ZR 50/80
    Aus Gründen der Rechtssicherheit genügt grundsätzlich weder eine telegrafische noch - von gesetzlichen Ausnahmen abgesehen - eine mechanisch hergestellte oder vervielfältigte Unterschrift (BGHZ 24, 297, 300; Senatsurteil vom 25. März 1970 - VIII ZR 134/68 = LM I. BMietG § 18 Nr. 26/27 - NJW 1970, 1078 = WM 1970, 794).
  • BGH, 21.10.1976 - III ZR 75/75

    Unerlaubte Rechtsberatung durch Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen …

  • BGH, 25.03.1970 - VIII ZR 134/68

    Klage gegen die Versagung einer begehrten Aufenthaltsgenehmigung für einen …

  • BGH, 22.09.1983 - VII ZR 43/83

    Nichtigkeit eines Werkvertrages wegen fehlender Eintragung des Unternehmers in …

    Entscheidend ist, ob das Gesetz sich nicht nur gegen den Abschluß des Rechtsgeschäfts wendet, sondern auch gegen seine privatrechtliche Wirksamkeit und damit gegen seinen wirtschaftlichen Erfolg (vgl. BGHZ 53, 152, 156 f; 85, 39, 43 f; BGH NJW 1968, 2286; 1981, 1204, 1205; Urteil vom 14. November 1960 - VIII ZR 116/59 = LM BGB § 134 Nr. 34 = WM 1960, 1417, 1418).

    Das gilt vor allem dann, wenn das Verbot nur eine der vertragsschließenden Parteien - wie hier die Klägerin - betrifft; in der Regel ist ein solcher Vertrag gültig (BGHZ 46, 24, 26 m.w.N.; BGH NJW 1968, 2286 [BGH 23.04.1968 - VI ZR 217/65]; 1981, 1204, 1205).

    Dem kann mit berufsrechtlichen Maßnahmen oder öffentlich-rechtlichen Sanktionen hinreichend Rechnung getragen werden (§§ 16, 118 HandwO), ohne daß es erforderlich wäre, einem einzelnen, im Rahmen des verbotenen Handwerksbetriebes zustandegekommenen Rechtsgeschäft die zivilrechtliche Wirksamkeit zu versagen (vgl. BGHZ 78, 263, 266 [BGH 23.10.1980 - IVa ZR 28/80]; BGH NJW 1981, 1204, 1205; OLG Düsseldorf, MDR 1972, 321 [OLG Düsseldorf 17.12.1971 - 22 U 113/70]).

  • BGH, 10.07.1991 - VIII ZR 296/90

    Wirksamkeit der Abtretung einer ärztlichen Honorarforderung an eine …

    Derartige einseitige Verbote führen nach der Rechtsprechung des Senats (BGHZ 46, 24, 26; Urteil vom 26. No~ember 1980 - VIII ZR 50/80 = WM 1981, 143 unter II l a) nur ausnahmsweise zur Nichtigkeit des Rechtsgeschäftes, nämlich dann, wenn es mit dem Zweck des Verbotsgesetzes unvereinbar wäre, die durch das Rechtsgeschäft getroffene rechtliche Regelung hinzunehmen und bestehen zu lassen (…ebenso RGRK aaO. Rdnr. 14;… Palandt/Heinrichs aaO. Rdnr. 9;… Soergel/Hefermehl, BGB, 12. Aufl., § 134 Rdnr. 15).
  • BGH, 19.01.1984 - VII ZR 121/83

    Nichtigkeit eines Werkvertrages bei Verstoß des Unternehmers gegen das Gesetz zur …

    Entscheidend ist, ob das Gesetz sich nicht nur gegen den Abschluß des Rechtsgeschäfts wendet, sondern darüber hinaus gegen seine privatrechtliche Wirksamkeit und damit gegen seinen wirtschaftlichen Erfolg (vgl. BGHZ 53, 152, 156 f.; 78, 269, 271; BGH, NJW 1968, 2286; 1981, 1204, 1205; Urteil vom 14. November 1960 - VIII ZR 116/59 -, LM BGB § 134 Nr. 34 = WM 1960, 1417, 1418).

    b) Der Bundesgerichtshof hat bereits wiederholt hervorgehoben, daß Verträge, durch deren Abschluß nur eine der Vertragsparteien ein gesetzliches Verbot verletzt, in der Regel gültig sind (BGHZ 46, 24, 26; 71, 358, 360; BGH, NJW 1968, 2286; 1981, 1204, 1205).

  • LG Münster, 21.01.2000 - 4 O 424/99

    Internetauktionen

    Diese sind keinesfalls bei fehlender Genehmigung wegen Verletzung eines gesetzlichen Verbotes gemäß § 134 BGB nichtig, weil sich die gewerblichen Ordnungsvorschriften nicht gegen die Parteien des bürgerlich-rechtlichen Geschäftes richten (BGH NJW 1981, 1204; NJW 1968, 2286).
  • BGH, 04.03.1993 - IX ZR 151/92

    Aufrechnung bei uneigennützigem Treuhandverhältnis

    Es kann daher offen bleiben, ob die Treuhandabrede auch deshalb als wirksam anzusehen ist, weil dem Beklagten nach den Feststellungen des Berufungsgerichts eine Mitwirkung an der strafbaren Handlung des Treugebers nicht nachzuweisen, folglich von einem einseitigen Verstoß gegen das Verbotsgesetz auszugehen ist (vgl. dazu BGHZ 46, 24, 26; 115, 123, 125 [BGH 10.07.1991 - VIII ZR 296/90]; BGH, Urt. v. 26. November 1980 - VIII ZR 50/80, NJW 1981, 1204, 1205).
  • BGH, 17.01.1985 - III ZR 135/83

    Im Reisegewerbe vermitteltes Darlehen

    Die Rechtsprechung hat diese Voraussetzung bei einem Verstoß gegen gewerberechtliche Verbote grundsätzlich verneint, weil diese Vorschriften in der Regel nur Ordnungsfunktionen erfüllen (BGH, NJW 1968, 2286 m. w. Nachw.; BGHZ 78, 263 (265 ff.) = NJW 1981, 399; NJW 1981, 1204 = WM 1981, 143 (144)).
  • BGH, 05.05.1992 - X ZR 134/90

    Nichtigkeit von Verträgen bei sexualbezogenen Kontaktanzeigen

    Richtet sich ein gesetzliches Verbot hingegen nur gegen einen Geschäftspartner, so tritt Nichtigkeit nur ausnahmsweise ein (BGH NJW 1981, 1204, 1205; NJW 1984, 230, 231; NJW 1984, 1175, 1176, jeweils m.w.N.; BGHZ 93, 264, 267).
  • BGH, 20.10.1982 - VIII ZR 186/81

    Ersteigerungsauftrag als Auftrag an den Versteigerer, als Vertreter des Käufers …

    Diese rechtliche Würdigung der schriftlichen Bietererklärungen hat der Senat bereits in zwei früheren Entscheidungen andeutungsweise bzw. stillschweigend zugrunde gelegt (Senatsurteile vom 13. Februar 1980 - VIII ZR 26/79 = NJW 1980, 1619 - WM 1980, 529 unter I 2 c und vom 26. November 1980 - VIII ZR 50/80 = NJW 1981, 1204 = WM 1981, 143 unter II).

    § 156 Abs. 1 Satz 2 BGB, der jedes Gebot bei Abgabe eines Übergebots oder bei Beendigung der Versteigerung ohne Zuschlag erlöschen läßt, ist deshalb weder unmittelbar noch mit seinem Grundgedanken auf das die Versteigerung nur vorbereitende und begleitende Auftragsverhältnis zwischen Kaufinteressent und Versteigerer anzuwenden (zur Unverbindlichkeit anderer Versteigerungsvorschriften für das Auftragsverhältnis vgl. Senatsurteil vom 26. November 1980 aaO).

  • AG Rheinberg, 31.08.2009 - 12 C 365/08

    Kündigung Mietvertrag Grundstücksparzelle Zahlungsverzug

    Entscheidend ist, ob das Gesetz sich nicht nur gegen den Abschluss des Rechtsgeschäfts wendet, sondern auch gegen seine privatrechtliche Wirksamkeit und damit gegen seinen wirtschaftlichen Erfolg (vgl. BGH NJW 1970, 609; BGH NJW 1983, 109; BGH, NJW 1968, 2286; 1981, 1204 [1205]).

    In der Regel ist ein solcher Vertrag gültig (BGH NJW 1966, 1507 m. w. Nachw.; BGH, NJW 1968, 2286; 1981, 1204 [1205]).

  • OLG Köln, 10.11.1998 - 3 U 232/97

    Verstoß gegen die Bestimmungen des Saatgutverkehrsgesetzes

    Demgegenüber fehlt es nicht an der privatrechtlichen Wirksamkeit, wenn das gesetzliche Verbot nur eine der vertragschließenden Parteien betrifft (vgl. z.B.: RGZ 100, 39 ff. (40 f.) für § 12 NahrungsmittelG; RGZ 170, 155 ff. (156) für § 4 Nr. 2 LebensmittelG; BGHZ 46, 24 ff. (26) = NJW 1966, 1507 ff. (1508) für das Gesetz über die Arbeitsvermittlung; BGH, NJW 1968, 2286 f. (2286) für das Arzneimittelgesetz; BGH, NJW 1981, 1204 ff. (1205) für § 34b GewO; BGH, NJW 1984, 230 ff. (231) für die Handwerksordnung).
  • OLG Köln, 30.08.1988 - 22 U 83/88

    Bürgschaftsvertrages; Nichtigkeit eines Bürgschaftsvertrages; Mietsicherheiten; …

  • OLG Köln, 18.06.1990 - 10 U 13/90

    Verbot der Gewährung von Sondervergütungen für Versicherungsvermittler durch …

  • OLG Naumburg, 30.11.1998 - 11 U 193/98

    Aktivlegitimation eines Miterben bei Erbengemeinschaft; Bewilligung der Löschung …

  • BGH, 17.01.1985 - III ZR 140/83
  • BGH, 17.01.1985 - III ZR 139/83
  • BGH, 17.01.1985 - III ZR 167/83
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