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Rechtsprechung
   BGH, 05.10.1966 - VIII ZR 75/64   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1966,6100
BGH, 05.10.1966 - VIII ZR 75/64 (https://dejure.org/1966,6100)
BGH, Entscheidung vom 05.10.1966 - VIII ZR 75/64 (https://dejure.org/1966,6100)
BGH, Entscheidung vom 05. Oktober 1966 - VIII ZR 75/64 (https://dejure.org/1966,6100)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (7)

  • RG, 15.10.1912 - VII 231/12

    Vergleich. ; Verstoß gegen die guten Sitten.

    Auszug aus BGH, 05.10.1966 - VIII ZR 75/64
    Dabei ist, wie schon das Reichsgericht in RGZ 80, 219, 221 ausgeführt hat, zu prüfen, ob das Geschäft mit dem in der Sitte.
  • BGH, 06.07.1966 - VIII ZR 92/64

    Haftung der Gesellschaft bei Minderkaufmannseigenschaft des früheren …

    Auszug aus BGH, 05.10.1966 - VIII ZR 75/64
    Der subjektive Tatbestand des § 138 Abs. 1 kann allerdings auch schon aus dem Mißverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung geschlossen werden, wenn sich der Betreffende böswillig oder auch nur grobfahrlässig der Erkenntnis verschlossen hat, der Vertragsgegnerhabe sich aus einer mißlichen Lage heraus auf die schweren Vertragsbedingungen eingelassen (…BGH Urt. v. 18. Juni 1957 - VIII ZR 221/56 S. 8; 6. Juli 1966 - VIII ZR 92/64-S. 17 - WM 1966, 832-DB 1966, 1388).
  • BGH, 23.11.1951 - I ZR 24/51

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 05.10.1966 - VIII ZR 75/64
    So ist in dem Urteil des I. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs vom 23. November 1951 (MDR 1952, 222 = NJW 1952, 344 = JZ 1952, 366 = BB 1952, 68) unter Hinweis auf RGZ 152, 251, 254 ausgesprochen worden, daß auch die Herabsetzung der Dauer einer Bierbezugspflicht gemäß § 242 BGB verlangt werden kann.
  • BGH, 22.01.1964 - VIII ZR 274/62
    Auszug aus BGH, 05.10.1966 - VIII ZR 75/64
    Dieser Rechtsprechung hat sich der erkennende Senat in seinen Urteil vom 22. Januar 1964 - VIII ZR 274/62 - S. 10 (MDR 1964, 747) angeschlossen.
  • BGH, 31.05.1965 - VIII ZR 110/63

    Verstoß eines Bierlieferungsvertrages gegen die guten Sitten wegen übermäßiger …

    Auszug aus BGH, 05.10.1966 - VIII ZR 75/64
    Eine Anpassung des Vertrages an veränderte wirtschaftliche Gegebenheiten wird auch in dem Urteil des erkennenden Senats vom 31. Mai 1965 - VIII ZR 110/63 - in Bezug auf ein Vertragsverhältnis zwischen einer Brauerei und einem Bierverleger für möglich erachtet.
  • RG, 30.10.1936 - VII 65/36

    1. Zur Sittenwidrigkeit von Bierabnahmeverträgen. 2. Hat bei Aufhebung eines …

    Auszug aus BGH, 05.10.1966 - VIII ZR 75/64
    So ist in dem Urteil des I. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs vom 23. November 1951 (MDR 1952, 222 = NJW 1952, 344 = JZ 1952, 366 = BB 1952, 68) unter Hinweis auf RGZ 152, 251, 254 ausgesprochen worden, daß auch die Herabsetzung der Dauer einer Bierbezugspflicht gemäß § 242 BGB verlangt werden kann.
  • BGH, 18.06.1957 - VIII ZR 221/56

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 05.10.1966 - VIII ZR 75/64
    Der subjektive Tatbestand des § 138 Abs. 1 kann allerdings auch schon aus dem Mißverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung geschlossen werden, wenn sich der Betreffende böswillig oder auch nur grobfahrlässig der Erkenntnis verschlossen hat, der Vertragsgegnerhabe sich aus einer mißlichen Lage heraus auf die schweren Vertragsbedingungen eingelassen (BGH Urt. v. 18. Juni 1957 - VIII ZR 221/56 S. 8; 6. Juli 1966 - VIII ZR 92/64-S. 17 - WM 1966, 832-DB 1966, 1388).
  • BGH, 11.11.1968 - VIII ZR 151/66

    Sittenwidrigkeit eines Formularvertrags

    Daß die Vereinbarung einer langen Vertragsdauer allein nicht sittenwidrig ist, hat der Senat für Bierbezugs- und Reklamevorführverträge allerdings wiederholt ausgesprochen (Urteile vom 22. Januar 1964 - VIII ZR 274/62 - LM BGB § 138 (Bc) Nr. 5 = BGH Warn Nr. 36; vom 5. Oktober 1966 - VIII ZR 75/64; vom 8. Februar 1967 - VIII ZR 180/641 -).

    Allerdings darf grundsätzlich dann, wenn im Wege der Auslegung übermäßig einengende Bestimmungen nach § 242 BGB auf das zulässige Maß zurückgeführt werden können, nicht schon aus der Vereinbarung solcher Bestimmungen die Sittenwidrigkeit des ganzen Vertrages hergeleitet werden (BGH Urteile vom 23. November 1951 - I ZR 24/51 - MDR 1952, 222; vom 22. Januar 1964 - VIII ZR 274/62 - LM BGB § 138 (Bc) Nr. 5 = MDR 1964, 747; vom 5. Oktober 1966 - VIII ZR 75/64).

  • BGH, 30.03.1977 - VIII ZR 300/75

    Vermietung eines Anwesens zum Betrieb einer Gaststätte oder Schankwirtschaft - …

    Die Möglichkeit, einengungsbedürftige Vertragsbestimmungen nach § 242 BGB auf einen zulässigen Inhalt zurückzuführen, steht der Annahme ihrer Nichtigkeit entgegen (Senatsurteile vom 22. Januar 1964 - VIII ZR 274/62 = LM BGB § 138 (Bc) Nr. 5 = MDR 1964, 747 und vom 5. Oktober 1966 - VIII ZR 75/64).
  • BGH, 23.05.1973 - VIII ZR 164/71

    Sittenwidrigkeit von Bierlieferungsverträgen wegen der Länge der Laufzeit - …

    Der erkennende Senat bestätigte durch Urteil vom 5. Oktober 1966 (VIII ZR 75/64), auf das wegen der Einzelheiten des Sachverhalts verwiesen wird, das erste Berufungsurteil insoweit, als die Beklagten zur Auskunft über den Fremdbierbezug in der Gaststätte "Cafe G." seit dem 1. Januar 1962 verurteilt worden sind; im übrigen hob der Senat das angefochtene Urteil auf und verwies die Sache zur anderweiten Verhandlung und Entscheidung an das Berufungsgericht zurück.
  • BGH, 27.09.1967 - VIII ZR 184/64

    Voraussetzungen für den Anspruch auf Zahlung einer Vertragsstrafe - Anforderungen …

    Der subjektive Tatbestand des § 138 Abs. 1 BGB kann zwar schon aus dem Mißverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung geschlossen werden, wenn sich der eine Vertragsteil böswillig oder auch nur grob fahrlässig der Erkenntnis verschlossen hat, der Vertragsgegner habe sich aus einer mißlichen Lage heraus auf die schweren Vertragsbedingungen eingelassen (vgl. Urteil des Senats vom 5. Oktober 1965 - VIII ZR 75/64 - m.Nachw.).
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