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Rechtsprechung
   BGH, 29.06.1966 - VIII ZR 84/64   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1966,1096
BGH, 29.06.1966 - VIII ZR 84/64 (https://dejure.org/1966,1096)
BGH, Entscheidung vom 29.06.1966 - VIII ZR 84/64 (https://dejure.org/1966,1096)
BGH, Entscheidung vom 29. Juni 1966 - VIII ZR 84/64 (https://dejure.org/1966,1096)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Voraussetzungen für die Zulassung einer Revision - Anforderungen an die Darlegung von Zulassungsgründen - Voraussetzungen für das Erlöschen einer Bürgschaftsschuld

Papierfundstellen

  • WM 1966, 944
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • BGH, 27.10.1994 - IX ZR 168/93

    Einbeziehung von in einem vorformulierten Bürgschaftsvertrag enthaltenen AGB; …

    Der Senat braucht nicht einzugehen auf die Frage, ob der Beklagten ein Schadensersatzanspruch aus einem Verschulden der Klägerin bei Vertragsschluß zusteht, der auf Befreiung von der Bürgschaftsschuld gerichtet wäre (§ 249 BGB) und der eingeklagten Bürgschaftsforderung einredeweise entgegengesetzt werden könnte (vgl. BGH, Urt. v. 29. Juni 1966 - VIII ZR 84/64, WM 1966, 944, 945).
  • BGH, 15.04.1997 - IX ZR 112/96

    Aufklärungspflicht der Gläubigerbank über das Bürgschaftsrisiko; Vollstreckung …

    Ein Schadensersatzanspruch aus einem Verschulden der Klägerin bei Vertragsschluß, mit dem die Inanspruchnahme aus der Bürgschaft abgewehrt werden könnte (vgl. BGH, Urt. v. 29. Juni 1966 - VIII ZR 84/64, WM 1966, 944, 945; v. 17. März 1994 - IX ZR 174/93, WM 1994, 1064, 1066), steht der Beklagten nicht zu.
  • BGH, 17.03.1994 - IX ZR 174/93

    Geschäftsgrundlage einer Bürgschaftsverpflichtung; Pflichten des Gläubigers bei …

    Zwar können vorvertragliche Aufklärungspflichten grundsätzlich gemäß den allgemeinen Regeln bestehen (RG LZ 1930 Sp. 179, 180 f;… Staudinger/Horn aaO § 765 Rdn. 61 f; vgl. auch BGH, Urt. v. 29. Juni 1966 - VIII ZR 84/84, WM 1966, 944, 945; v. 28. Februar 1968 - VIII ZR 210/65, WM 1968, 398 unter 4).
  • BGH, 23.01.1980 - VIII ZR 91/79

    Rechtsberatung und echtes Factoring

    Eine Ausnahme von diesem Grundsatz hat der Senat nur dann anerkannt, wenn der Bürgschaftsgläubiger selbst durch sein Verhalten und auch für ihn erkennbar einen Irrtum des Bürgen über dessen Risiko veranlaßt hatte (Senatsurteile vom 28. Februar 1968 - VIII ZR 210/65 - WM 1968, 398 und vom 29. Juni 1966 - VIII ZR 84/64 = WM 1966, 944).
  • BGH, 10.12.1975 - VIII ZR 306/74

    Teilnichtigkeit des Erschließungsvertrages bei Nichtbeachtung kommunaler …

    Er darf ihn aber insoweit auch nicht irreführen (Senatsurteile vom 29. Juni 1966 - VIII ZR 84/64 = WM 1966, 944, 945; vom 28. Februar 1968 - VIII ZR 210/65 = NJW 1968, 986, 987).
  • BGH, 31.05.1978 - VIII ZR 108/77

    Prüfung des Bürgschaftsrisikos durch den Gläubiger - Irrtum des Bürgschaftsgebers …

    Der Gläubiger ist grundsätzlich nicht verpflichtet, zu prüfen, ob sich das Bürgschaftsrisiko dessen, der eine "Anzahlungsbürgschaft" übernommen hat und weitere zu übernehmen bereit ist, in der Zwischenzeit erhöht hat (Ergänzung zu BGH Urteil vom 29. Juni 1966 - VIII ZR 84/64 = WM 1966, 944).

    Eine Ausnahme von diesem Grundsatz hat der Senat nur dann anerkannt, wenn der Bürgschaftsgläubiger selbst durch sein Verhalten und auch für ihn erkennbar einen Irrtum des Bürgen über dessen Risiko veranlaßt hatte (Senatsurteile vom 28. Februar 1968 - VIII ZR 210/65 = WM 1968, 398; vom 28. Juni 1966 - VIII ZR 84/64 = WM 1966, 944).

  • OLG Saarbrücken, 07.10.2008 - 4 U 199/08

    Freistellung von der Bürgschaft auf erstes Anfordern wegen Unkenntnis des Bürgen …

    Eine Ausnahme von diesem Grundsatz hat die Rechtsprechung seit jeher nur für den Fall zugelassen, dass der Bürgschaftsgläubiger durch sein Verhalten und auch für ihn erkennbar einen Irrtum des Bürgen über dessen erhöhtes Risiko veranlasst hat (BGH WM 1966, 944; 1986, 11; NJW 1988, 3205; 1989, 830; 1995, 1886; 1997, 3230;… Habersack in: Münchener Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch, 4. Auflage, § 765, Rd. 88;… Reinicke/Tiedke, a.a.O., Rd. 251).
  • BGH, 16.03.1983 - VIII ZR 347/81

    Bürgschaft: Verschulden bei Vertragsschluß - Entwicklung eines …

    Eine Ausnahme von diesem Grundsatz ist allerdings für den Fall anerkannt worden, daß der Bürgschaftsgläubiger selbst durch sein Verhalten und für ihn erkennbar einen Irrtum des Bürgen über dessen Risiko veranlaßt hatte (Senat, WM 1978, 924; NJW 1968, 986 = WM 1968, 398; WM 1966, 944).
  • OLG Dresden, 12.04.1995 - 8 U 1233/94
    Ein Schadensersatzanspruch der Beklagten zu 2) aus einem Verschulden der Klägerin bei Vertragsschluß, der auf Befreiung von der Bürgschaftsschuld gerichtet ist (§ 249 BGB ) und den die Beklagte zu 2) der Bürgschaftsforderung einredeweise entgegenhalten könnte (vgl. BGH, WM 1966, S. 944, 945), besteht nicht.
  • OLG München, 11.01.1984 - 7 U 3291/83

    Zu einem Zahlungsanspruch aus einem Bürgschaftsvertrags; Wirksame Vereinbarung …

    Allerdings steht auch das Bürgschaftsverhältnis unter dem Grundsatz von Treu und Glauben, § 242 BGB , so daß sich in eng begrenzten Ausnahmefällen Sorgfaltspflichten zu Gunsten des Bürgen ergeben können, (vgl. etwa BGH WM 1966, 944).
  • BGH, 23.01.1980 - VIII ZR 94/79
  • BGH, 23.01.1980 - VIII ZR 92/79

    Zur Frage der Erlaubnispflichtigkeit des "echten Factoring" nach den Regeln des …

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