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Weitere Entscheidung unten: BVerwG, 13.02.1996

Rechtsprechung
   BVerwG, 29.02.1996 - 7 C 59.94   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1996,111
BVerwG, 29.02.1996 - 7 C 59.94 (https://dejure.org/1996,111)
BVerwG, Entscheidung vom 29.02.1996 - 7 C 59.94 (https://dejure.org/1996,111)
BVerwG, Entscheidung vom 29. Februar 1996 - 7 C 59.94 (https://dejure.org/1996,111)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
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  • Wolters Kluwer

    Vermögensfragen - Unlauterkeit - Unlautere Machenschaften - Vermutung - Veräußerungsdruck - Kausalität - Anscheinsbeweis - Ausreisebedingte Veräußerung von Grundstücken

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    VermG § 1 Abs. 3
    Rückübertragungsanspruch; Restitutionsanspruch; Schädigungstatbestand; unlautere Machenschaft; Nötigung; Machtmissbrauch; Ausreiseverkauf; Vermutung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    VermG § 1 Abs. 3
    Offene Vermögensfragen: Vermutung unlauterer Machenschaften bei ausreisebedingten Veräußerung von Grundstücken und Gebäuden

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerwGE 100, 310
  • NJW 1996, 1909
  • NVwZ 1996, 912 (Ls.)
  • NJ 1996, 490
  • VIZ 1996, 335
 
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Wird zitiert von ... (98)Zitiert selbst (9)

  • BVerwG, 27.07.1995 - 7 C 12.94

    Bodenreformeigentum bei LPG-Eintritt

    Auszug aus BVerwG, 29.02.1996 - 7 C 59.94
    Diese Bestimmung betrifft solche Vorgänge, bei denen im Einzelfall in manipulativer, sittlich vorwerfbarer Weise unter Verstoß gegen die Rechtsordnung der DDR auf bestimmte Vermögenswerte zugegriffen wurde (vgl. BVerwG, Beschluß vom 2. April 1993 - BVerwG 7 B 22.93 - ZOV 1993, 193; Urteil vom 24. Juni 1993 - BVerwG 7 C 14.92 - VIZ 1993, 450; Beschluß vom 21. November 1994 - BVerwG 7 B 91.94 - NJW 1995, 608 = VIZ 1995, 161; Urteil vom 27. Juli 1995 - BVerwG 7 C 12.94 -, VIZ 1995, 652; Urteil vom 31. August 1995 - BVerwG 7 C 39.94 -, VIZ 1995, 708).

    Ausgehend von diesem Regelungsgehalt des § 1 Abs. 3 VermG ist unter "Nötigung" in Anlehnung an § 240 StGB die rechtswidrige Einflußnahme auf die Willensentschließungs- oder Willensbetätigungsfreiheit durch Gewalt oder Drohung mit einem empfindlichen Übel zu verstehen (BVerwG…, Urteil vom 29. September 1993 a.a.O. und Urteil vom 27. Juli 1995 a.a.O.).

  • BVerwG, 29.09.1993 - 7 C 42.92

    Territoriale Rationalisierung des Zahlungsverkehrs und Sparverkehrs von …

    Auszug aus BVerwG, 29.02.1996 - 7 C 59.94
    Ein derartiges qualifiziertes Einzelfallunrecht liegt deshalb nicht vor, wenn bei dem Erwerbsvorgang - gemessen an den in der DDR gültigen Rechtsvorschriften und den sie tragenden ideologischen Grundvorstellungen - "alles mit rechten Dingen zugegangen" ist (vgl. BVerwG, Urteil vom 29. September 1993 - BVerwG 7 C 42.92 - DÖV 1994, 260 = VIZ 1994, 27; Urteil vom 29. April 1994 - BVerwG 7 C 31.93 - VIZ 1994, 409 = ZOV 1994, 319 = Buchholz 112 § 1 VermG Nr. 21 m.w.N.).

    Ausgehend von diesem Regelungsgehalt des § 1 Abs. 3 VermG ist unter "Nötigung" in Anlehnung an § 240 StGB die rechtswidrige Einflußnahme auf die Willensentschließungs- oder Willensbetätigungsfreiheit durch Gewalt oder Drohung mit einem empfindlichen Übel zu verstehen (BVerwG, Urteil vom 29. September 1993 a.a.O. …und Urteil vom 27. Juli 1995 a.a.O.).

  • BVerwG, 28.06.1995 - 7 C 52.93

    Bodenreformeigentum bei Ausreise

    Auszug aus BVerwG, 29.02.1996 - 7 C 59.94
    "Bei der ausreisebedingten Veräußerung von Grundstücken und Gebäuden streitet eine nach den Regeln des Anscheinsbeweises zu erschütternde Vermutung dafür, daß der Eigentumsverlust auf unlautere Machenschaften (Nötigung und Machtmißbrauch) im Sinne von § 1 Abs. 3 VermG zurückzuführen ist (wie BVerwG, Urteil vom 28. Juni 1995 - BVerwG 7 C 52.93 - VIZ 1995, 519).

    Bei der ausreisebedingten Veräußerung von Grundstücken und Gebäuden streitet im Regelfall eine Vermutung dafür, daß diese auf eine staatliche Nötigung und damit auch auf Machtmißbrauch zurückzuführen sind (BVerwG, Urteil vom 28. Juni 1995 - BVerwG 7 C 52.93 - VIZ 1995, 519).

  • BVerwG, 02.04.1993 - 7 B 22.93

    Vermögensfragen - Rückgabe - Unredlichkeit - Fallgruppen

    Auszug aus BVerwG, 29.02.1996 - 7 C 59.94
    Diese Bestimmung betrifft solche Vorgänge, bei denen im Einzelfall in manipulativer, sittlich vorwerfbarer Weise unter Verstoß gegen die Rechtsordnung der DDR auf bestimmte Vermögenswerte zugegriffen wurde (vgl. BVerwG, Beschluß vom 2. April 1993 - BVerwG 7 B 22.93 - ZOV 1993, 193; Urteil vom 24. Juni 1993 - BVerwG 7 C 14.92 - VIZ 1993, 450; Beschluß vom 21. November 1994 - BVerwG 7 B 91.94 - NJW 1995, 608 = VIZ 1995, 161; Urteil vom 27. Juli 1995 - BVerwG 7 C 12.94 -, VIZ 1995, 652; Urteil vom 31. August 1995 - BVerwG 7 C 39.94 -, VIZ 1995, 708).
  • BVerwG, 24.06.1993 - 7 C 14.92

    Klagegegner - Auftragsangelegenheit - Vermögensfragen - Unlauterkeit - …

    Auszug aus BVerwG, 29.02.1996 - 7 C 59.94
    Diese Bestimmung betrifft solche Vorgänge, bei denen im Einzelfall in manipulativer, sittlich vorwerfbarer Weise unter Verstoß gegen die Rechtsordnung der DDR auf bestimmte Vermögenswerte zugegriffen wurde (vgl. BVerwG, Beschluß vom 2. April 1993 - BVerwG 7 B 22.93 - ZOV 1993, 193; Urteil vom 24. Juni 1993 - BVerwG 7 C 14.92 - VIZ 1993, 450; Beschluß vom 21. November 1994 - BVerwG 7 B 91.94 - NJW 1995, 608 = VIZ 1995, 161; Urteil vom 27. Juli 1995 - BVerwG 7 C 12.94 -, VIZ 1995, 652; Urteil vom 31. August 1995 - BVerwG 7 C 39.94 -, VIZ 1995, 708).
  • BVerwG, 31.08.1995 - 7 C 39.94

    Bauland-Enteignung

    Auszug aus BVerwG, 29.02.1996 - 7 C 59.94
    Diese Bestimmung betrifft solche Vorgänge, bei denen im Einzelfall in manipulativer, sittlich vorwerfbarer Weise unter Verstoß gegen die Rechtsordnung der DDR auf bestimmte Vermögenswerte zugegriffen wurde (vgl. BVerwG, Beschluß vom 2. April 1993 - BVerwG 7 B 22.93 - ZOV 1993, 193; Urteil vom 24. Juni 1993 - BVerwG 7 C 14.92 - VIZ 1993, 450; Beschluß vom 21. November 1994 - BVerwG 7 B 91.94 - NJW 1995, 608 = VIZ 1995, 161; Urteil vom 27. Juli 1995 - BVerwG 7 C 12.94 -, VIZ 1995, 652; Urteil vom 31. August 1995 - BVerwG 7 C 39.94 -, VIZ 1995, 708).
  • BVerwG, 21.11.1994 - 7 B 91.94

    Beschwerde der Klägerin gegen die Nichtzulassung der Revision - Enteignung von …

    Auszug aus BVerwG, 29.02.1996 - 7 C 59.94
    Diese Bestimmung betrifft solche Vorgänge, bei denen im Einzelfall in manipulativer, sittlich vorwerfbarer Weise unter Verstoß gegen die Rechtsordnung der DDR auf bestimmte Vermögenswerte zugegriffen wurde (vgl. BVerwG, Beschluß vom 2. April 1993 - BVerwG 7 B 22.93 - ZOV 1993, 193; Urteil vom 24. Juni 1993 - BVerwG 7 C 14.92 - VIZ 1993, 450; Beschluß vom 21. November 1994 - BVerwG 7 B 91.94 - NJW 1995, 608 = VIZ 1995, 161; Urteil vom 27. Juli 1995 - BVerwG 7 C 12.94 -, VIZ 1995, 652; Urteil vom 31. August 1995 - BVerwG 7 C 39.94 -, VIZ 1995, 708).
  • BVerwG, 29.04.1994 - 7 C 31.93

    Offene Vermögensfragen - Grundstückszwangsverkauf - Überschuldung - Gerichtliche …

    Auszug aus BVerwG, 29.02.1996 - 7 C 59.94
    Ein derartiges qualifiziertes Einzelfallunrecht liegt deshalb nicht vor, wenn bei dem Erwerbsvorgang - gemessen an den in der DDR gültigen Rechtsvorschriften und den sie tragenden ideologischen Grundvorstellungen - "alles mit rechten Dingen zugegangen" ist (vgl. BVerwG, Urteil vom 29. September 1993 - BVerwG 7 C 42.92 - DÖV 1994, 260 = VIZ 1994, 27; Urteil vom 29. April 1994 - BVerwG 7 C 31.93 - VIZ 1994, 409 = ZOV 1994, 319 = Buchholz 112 § 1 VermG Nr. 21 m.w.N.).
  • BVerwG, 02.12.1993 - 7 B 206.93

    Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde mangels grundsätzlicher Bedeutung der …

    Auszug aus BVerwG, 29.02.1996 - 7 C 59.94
    Dementsprechend genügt die nur subjektiv begründete Vorstellung, sich in einer Zwangslage zu befinden, nicht für die Annahme eines Nötigungstatbestandes (vgl. BVerwG, Beschluß vom 2. Dezember 1993 - BVerwG 7 B 206.93 - ZOV 1994, 132).
  • BVerwG, 24.10.2001 - 8 C 32.00

    Eigentumsverzicht wegen Überschuldung des Grundstücks; Gesamtverzicht auf bebaute …

    Denn auch dann traf der Bürger die erwünschten Verzichts- bzw. Veräußerungserklärungen nicht, weil er sich dem Recht der DDR konform verhalten wollte (und hätte sie ggf. unterlassen, wenn er gewusst hätte, dass das Recht der DDR derartige Vermögensverfügungen nicht verlangt), sondern weil er andernfalls entweder auf die Ausreise verzichten oder den riskanten Versuch illegaler Ausreise unternehmen musste (vgl. Urteile vom 29. Februar 1996 - BVerwG 7 C 59.94 - BVerwGE 100, 310 = Buchholz 428 § 1 VermG Nr. 68 und vom 29. September 1999 - BVerwG 8 C 8.99 - Buchholz 428 § 1 Abs. 3 VermG Nr. 4 S. 13 ).

    a) Unter "Nötigung" im Sinne des § 1 Abs. 3 VermG ist in Anlehnung an § 240 StGB die rechtswidrige Einflussnahme auf die Willensentschließungs- oder Willensbetätigungsfreiheit durch Gewalt oder Drohung mit einem empfindlichen Übel zu verstehen (stRspr, vgl. Urteil vom 29. Februar 1996 - BVerwG 7 C 59.94 - BVerwGE 100, 310, 312 = Buchholz 428 § 1 VermG Nr. 68 S. 191 m.w.N.).

    Das angedrohte Übel ist "empfindlich", wenn der in Aussicht gestellte Nachteil bei objektiver Betrachtung geeignet ist, einen besonnenen Menschen zu dem damit erstrebten Verhalten zu bestimmen (Urteil vom 29. Februar 1996 - BVerwG 7 C 59.94 - a.a.O.).

    Dementsprechend genügt die nur subjektiv gegründete Vorstellung, sich in einer Zwangslage zu befinden, nicht für die Annahme eines Nötigungstatbestandes (Urteil vom 19. Februar 1996 - BVerwG 7 C 59.94 - a.a.O. m.w.N.).

    c) Das für den Tatbestand der Nötigung erforderliche Element der Rechtswidrigkeit des behördlichen Verlangens (stRspr, vgl. u.a. Urteil vom 29. Februar 1996 - BVerwG 7 C 59.94 - BVerwGE 100, 310 = Buchholz 428 § 1 VermG Nr. 68 S. 191 und Beschluss vom 6. Juni 2000 - BVerwG 8 B 98.00 - Buchholz 428 § 1 Abs. 3 VermG Nr. 14) ergibt sich im Regelfall daraus, dass das Recht der DDR keine Verpflichtung zur Erklärung eines Gesamtverzichts begründete (vgl. Urteile vom 23. Januar 1997 - BVerwG 7 C 2.96 - Buchholz 428 § 1 Nr. 101 S. 306 und vom 24. Oktober 2001 - BVerwG 8 C 31.00 - zur Veröffentlichung in Buchholz unter 428 § 1 Abs. 2 VermG vorgesehen).

  • VGH Baden-Württemberg, 03.03.2020 - 3 S 3378/19

    Für das Bestehen und den Inhalt einer Baulast kommt es ausschließlich auf die …

    Auch kann sie nach den Grundsätzen des Anscheinsbeweises erschüttert werden (vgl. BVerwG, Urt. v. 29.02.1996 - 7 C 59.94 - BVerwGE 100, 310 ff.; BayVGH, Beschl. v. 12.12.2019 - 8 ZB 18.547 - juris).
  • BVerwG, 20.03.1997 - 7 C 23.96

    Bestandskraft eines DDR-Verwaltungsakts (Enteignung)

    Ein derartiges qualifiziertes Einzelfall unrecht liegt deshalb nicht vor, wenn bei dem Erwerbsvorgang - gemessen an den in der DDR gültigen Rechtsvorschriften und den sie tragenden ideologischen Grundvorstellungen - "alles mit rechten Dingen zugegangen" ist (vgl. zuletzt BVerwG, Urteil vom 29. Februar 1996 - BVerwG 7 C 59.94 - BVerwGE 100, 310 = NJW 1996, 1909 = VIZ 1996, 335 sowie Urteil vom 26. September 1996 - BVerwG 7 C 14.95 - VIZ 1996, 708 jeweils m.w.N.).
  • BVerwG, 31.07.2002 - 8 C 37.01

    Unlautere Machenschaften, Erbausschlagung, Berechtigter, Kettenerbausschlagung, …

    So ist die Aufzählung "Verkauf, Schenkung oder Verzicht" in der bisherigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zu den Fällen des ausreisebedingten Verlustes von Grundstücken und Gebäuden (vgl. u.a. Urteile vom 29. Februar 1996 - BVerwG 7 C 59.94 - BVerwGE 100, 310 = Buchholz 428 § 1 VermG Nr. 68 S. 191 , vom 20. November 1997 - BVerwG 7 C 16.97 - Buchholz 428 § 1 VermG Nr. 131 S. 401 und vom 29. September 1999 - BVerwG 8 C 8.99 - Buchholz 428 § 1 Abs. 3 VermG Nr. 4 S. 13 sowie Beschlüsse vom 6. Juni 2000 - BVerwG 8 B 98.00 - Buchholz 428 § 1 Abs. 3 VermG Nr. 14…, vom 26. Juni 2000 - BVerwG 7 B 26.00 - Buchholz a.a.O. Nr. 15 …und vom 26. Juni 2001 - BVerwG 8 B 117.01 - Buchholz a.a.O. Nr. 26) ersichtlich nicht abschließend gemeint.
  • BVerwG, 26.09.1996 - 7 C 14.95

    Offene Vermögensfragen - Erschütterung des Anscheinsbeweises für unlautere …

    "Zur Frage, unter welchen Voraussetzungen der bei ausreisebedingten Veräußerungen von Grundstücken bestehende Anscheinsbeweis (BVerwG, Urteil vom 29. Februar 1996 - BVerwG 7 C 59.94 - NJW 1996, 1909) als erschüttert angesehen werden kann.«.

    Ein derartiges qualifiziertes Einzelfallunrecht liegt deshalb nicht vor, wenn bei dem Erwerbsvorgang - gemessen an den in der DDR gültigen Rechtsvorschriften und den sie tragenden ideologischen Grundvorstellungen - "alles mit rechten Dingen zugegangen" ist (vgl. zuletzt BVerwG, Urteil vom 29. Februar 1996 - BVerwG 7 C 59.94 - NJW 1996, 1909 = VIZ 1996, 335 = ZOV 1996, 213 m.w.N.).

    Der Anscheinsbeweis gilt sowohl für die Tatsache, daß die staatlichen Organe einen entsprechenden Verkaufsdruck ausgeübt haben als auch für die Ursächlichkeit zwischen Verkaufsdruck und Veräußerung (BVerwG, Urteil vom 29. Februar 1996 a.a.O.).

  • BVerwG, 16.07.1998 - 7 C 36.97

    Revisionsbegründung; Generalvollmacht einer Behörde zur Prozeßvertretung; …

    Um eine solche Maßnahme handelt es sich regelmäßig dann, wenn ein ausreisewilliger Grundstückseigentümer vom Staat veranlaßt wurde, zur Erlangung der Genehmigung zur ständigen Ausreise aus der DDR sein Grundstück zu veräußern (vgl. BVerwGE 100, 310).

    Diese Bewertung des staatlichen Veräußerungsverlangens könnte, wie der Senat bereits in seinem Urteil vom 29. Februar 1996 - BVerwG 7 C 59.94 - (…a.a.O.) bemerkt hat, nur durch die Feststellung widerlegt werden, daß die gesetzliche Pflicht des Gebäudeeigentümers zur persönlichen Nutzung des Grundstücks in der DDR generell nicht durchgesetzt wurde, der Eigentumsverlust für den Fall der Aufgabe der persönlichen Nutzung mithin nur auf dem Papier stand.

  • BVerwG, 24.10.2001 - 8 C 31.00

    Eigentumsverzicht wegen Überschuldung des Grundstücks; nicht kostendeckende …

    Unter "Nötigung" im Sinne des § 1 Abs. 3 VermG ist in Anlehnung an § 240 StGB die rechtswidrige Einflussnahme auf die Willensentschließungs- oder Willensbetätigungsfreiheit durch Gewalt oder Drohung mit einem empfindlichen Übel zu verstehen (stRspr, vgl. Urteil vom 29. Februar 1996 - BVerwG 7 C 59.94 - BVerwGE 100, 310, 312 = Buchholz 428 § 1 VermG Nr. 68 S. 191 m.w.N.).

    Das angedrohte Übel ist "empfindlich", wenn der in Aussicht gestellte Nachteil bei objektiver Betrachtung geeignet ist, einen besonnenen Menschen zu dem damit erstrebten Verhalten zu bestimmen (Urteil vom 29. Februar 1996 - BVerwG 7 C 59.94 - a.a.O).

    Dementsprechend genügt die nur subjektiv gegründete Vorstellung, sich in einer Zwangslage zu befinden, nicht für die Annahme eines Nötigungstatbestandes (Urteil vom 19. Februar 1996 - BVerwG 7 C 59.94 - a.a.O. m.w.N.).

  • BVerwG, 29.09.1999 - 8 C 8.99

    Unlautere Machenschaft auch bei ausreisebedingter Veräußerung vor 1977

    Denn ohne Genehmigung mußte der Ausreisewillige auf seinen Ausreisewunsch verzichten, sofern er nicht den risikoreichen Versuch unternehmen wollte, die DDR illegal zu verlassen (stRspr, vgl. u.a. Urteil vom 29. Februar 1996 - BVerwG 7 C 59.94 - BVerwGE 100, 311 = Buchholz 428 § 1 VermG Nr. 68 S. 191 ).

    Die nach den Grundsätzen des Anscheinsbeweises zu erschütternde Vermutung rechtfertigt sich aus der Erfahrungstatsache, daß die mit Ausreiseangelegenheiten befaßten staatlichen Stellen in ständiger Praxis die Genehmigung der Ausreise von der vorherigen Aufgabe des Grundeigentums durch Verkauf, Schenkung oder Verzicht abhängig gemacht haben, während die Einsetzung eines Grundstücksverwalters nur in Ausnahmefällen gestattet wurde (stRspr, vgl. u.a. Urteil vom 29. Februar 1996 - BVerwG 7 C 59.94 - a.a.O. S. 314 bzw. S. 194).

    Die Vermutung erstreckt sich darauf, daß erstens die staatlichen Organe in dieser Weise Druck auf den Ausreisewilligen ausgeübt haben und daß zweitens dieses Vorgehen ursächlich für den Vermögensverlust war (stRspr, vgl. u.a. Urteil vom 29. Februar 1996 - BVerwG 7 C 59.94 - a.a.O.).

  • BVerwG, 29.04.1999 - 7 C 13.98

    Unlautere Machenschaft; Ausreise aus der DDR; ausreisebedingte …

    Die Vermutung, daß die ausreisebedingte Veräußerung von Grundstücken und Gebäuden auf unlautere Machenschaften (Nötigung und Machtmißbrauch) im Sinne von § 1 Abs. 3 VermG zurückzuführen ist (vgl. BVerwG, Urteil vom 29. Februar 1996 - BVerwG 7 C 59.94 - BVerwGE 100, 310), gilt auch im Falle der Ausreise von Rentnern.

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats (grundlegend Urteil vom 29. Februar 1996 - BVerwG 7 C 59.94 - BVerwGE 100, 310) streitet bei der ausreisebedingten Veräußerung von Grundstücken und Gebäuden im Regelfall eine Vermutung dafür, daß diese auf eine staatliche Nötigung und damit auf einen Machtmißbrauch im Sinne des § 1 Abs. 3 VermG zurückzuführen ist.

    Aufgrund des damit einhergehenden tiefgreifenden Umbruchs konnte nunmehr weder bei Rentnern noch bei anderen Ausreisewilligen davon ausgegangen werden, daß die staatlichen Stellen wie bisher die Genehmigung zur ständigen Ausreise zwingend von der vorherigen Veräußerung des Grundvermögens abhängig gemacht oder ein entsprechendes Verlangen aus der Zeit vor der Grenzöffnung aufrechterhalten haben (vgl. Urteil des Senats vom 29. Februar 1996 - BVerwG 7 C 59.94 -, a.a.O., S. 315).

  • BVerwG, 24.08.1999 - 8 C 24.98

    Beweis des ersten Anscheins, Anscheinsbeweis, Aufklärungspflicht, …

    Aufgrund der Erfahrungstatsache, daß die mit Ausreiseangelegenheiten befaßten staatlichen Stellen der DDR Ausreisewillige rechtswidrig mit der Aufforderung unter Druck gesetzt haben, ihre Grundstücke und Gebäude zu veräußern, spricht beispielsweise der Beweis des ersten Anscheins dafür, daß die ausreisebedingte Veräußerung von Grundstücken und Gebäuden auf Nötigung und damit auf Machtmißbrauch zurückzuführen ist (vgl. u.a. Urteil vom 29. Februar 1996 - BVerwG 7 C 59.94 - BVerwGE 100, 310 = Buchholz 428 § 1 VermG Nr. 68, S. 191 sowie Beschluß vom 11. März 1999 - BVerwG 8 B 217.98 - nicht veröffentlicht).

    In seiner Rechtsprechung zu den Ausreisefällen (vgl. u.a. Urteil vom 29. Februar 1996 - BVerwG 7 C 59.94 - a.a.O., sowie Beschluß vom 11. März 1999 - BVerwG 8 B 217.98 - nicht veröffentlicht) wendet das Bundesverwaltungsgericht - wie dargelegt - die Regeln des Beweises des ersten Anscheins an, weil aufgrund von Erfahrungstatsachen ein typischer Geschehensablauf feststeht.

  • VG Schwerin, 29.03.2000 - 3 A 2961/96

    Rückübertragung von Grundbesitz nach dem Gesetz zur Regelung offener …

  • BVerwG, 29.08.2006 - 8 C 21.05

    Vermögenswert; geschützter; geschützter Vermögenswert; Eigentum; …

  • BVerwG, 31.07.2002 - 8 C 32.01

    Unlautere Machenschaften, Erbausschlagung, Berechtigter, Kettenerbausschlagung, …

  • VG Cottbus, 11.06.2014 - 1 K 902/11

    Friedrich zu Solms-Baruth

  • BVerwG, 23.10.2007 - 8 C 2.07

    Anscheinsbeweis; ausreisewilliger Miterbe; ungeteilte Erbengemeinschaft; in …

  • BVerwG, 29.08.1996 - 7 C 38.95

    Offene Vermögensfragen - Ausreisebedingter Gebäudeverkauf keine unlautere …

  • BVerwG, 26.06.1997 - 7 C 25.96

    Enteignung - Entschädigung - Unlautere Machenschaften - Staatlicher Verwalter - …

  • VG Cottbus, 27.02.2013 - 1 K 299/05

    Rückübertragungsrecht

  • BVerwG, 20.11.1997 - 7 C 16.97

    Berechtigtenfeststellung; Feststellung der (Entschädigungs-)Berechtigung; …

  • VG Greifswald, 17.04.2007 - 2 A 520/06

    Vermögensrecht: Grundstücksrückübertragung - Täuschung

  • VG Halle, 12.09.2001 - 2 A 22/99
  • BVerwG, 20.03.1996 - 7 B 73.96

    Offene Vermögensfragen: Vermutung unlauterer Machenschaften bei …

  • BVerwG, 02.04.1996 - 7 B 48.96

    Verwaltungsprozeßrecht: Klageabweisung durch das BVerwG im Beschlußwege

  • BVerwG, 13.12.2000 - 8 C 30.99

    Verstoß gegen die Aufklärungspflicht und den Überzeugungsgrundsatz; …

  • BVerwG, 29.01.1998 - 7 C 60.96

    Abwesenheitspfleger; Pflegschaftsbestellung zum Verkauf; unlautere Machenschaft; …

  • BVerwG, 29.03.2006 - 8 C 10.04

    Rückübertragung; Restitution; Bestandskraft der Berechtigtenfeststellung; …

  • BVerwG, 28.10.1999 - 7 C 38.98

    Enteignung nach dem Aufbaugesetz; Schädigungsmaßnahme; unlautere Machenschaft; …

  • BVerwG, 26.02.2009 - 5 C 4.08

    Erhebliches Vorschubleisten; Gestapo; langjährige Tätigkeit als Gestapo-Beamter; …

  • BVerwG, 18.10.2000 - 8 C 23.99

    Einbehaltung einer Briefmarkensammlung und einer Münzsammlung durch die …

  • VG Cottbus, 23.05.2013 - 1 K 621/12

    "Musterverfahren" betreffend Klage des Fürsten zu Solms-Baruth auf …

  • BVerwG, 18.05.2004 - 7 B 18.04

    Annahme unlauterer Machenschaften bei Verlangen von staatlichen Stellen der DDR …

  • BVerwG, 13.02.2003 - 7 B 95.02

    Anforderungen an die Erfüllung des Schädigungstatbestandes unlauterer …

  • BVerwG, 06.06.2000 - 8 B 98.00

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision wegen grundsätzlicher …

  • BVerwG, 02.02.2000 - 8 C 29.98

    Unlautere Machenschaften bei ausreisebedingter Veräußerung von beweglichen Sachen …

  • BVerwG, 27.02.1997 - 7 C 17.96

    Rückübertragung des Eigentums an einem Wohnhaus - Verlust des Eigenheims auf …

  • BVerwG, 23.11.2006 - 7 B 70.06

    Anspruch auf Feststellung einer Berechtigung nach dem Vermögensgesetz …

  • BVerwG, 11.04.2000 - 8 B 87.00

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision - Grundsätzliche Bedeutsamkeit …

  • BGH, 14.01.2000 - V ZR 439/98

    Geltendmachung von Ansprüchen nach dem VermG bei staatlicher Treuhandverwaltung …

  • BVerwG, 31.05.2006 - 8 C 1.05

    Machenschaften; unlautere Machenschaften; Manipulation; Verstoß; Rechtsordnung …

  • VG Berlin, 23.03.2001 - 31 A 4.01

    Vermögensrechtliche Rückübertragung eines Grundstückes; Enteignung von …

  • BVerwG, 05.03.1998 - 7 C 30.97

    Machtmißbrauch durch Enteignung von "Westgrundstücken"

  • BVerwG, 31.08.2005 - 8 C 11.05

    Anscheinsbeweis; Ausreise; ausreisewillige Miterbin; Erbengemeinschaft; …

  • BVerwG, 28.04.1998 - 7 C 28.97

    Reserveursache, unzulässige - im Vermögensrecht; Kausalverlauf, hypothetischer; …

  • BVerwG, 16.08.2001 - 7 B 62.01
  • BVerwG, 23.06.2000 - 8 B 70.00

    Würdigung aller Gesamtumstände vor Annahme einer unlauteren Machenschaft im Sinne …

  • BVerwG, 26.06.2000 - 7 B 26.00

    Gartenbaubetrieb, privater; Veräußerung, ausreisebedingte; Anscheinsbeweis; …

  • BVerwG, 19.07.2000 - 8 C 20.99

    Redlicher Erwerb; Kauf durch den Bürgermeister als Organ des staatlichen …

  • BVerwG, 26.09.2001 - 8 C 20.00

    Mitnahme von Wertgegenständen durch einen Stasi-Bediensteten bei einer …

  • BVerwG, 29.04.1999 - 7 C 24.98

    Recht der offenen Vermögensfragen

  • BVerwG, 21.03.2000 - 7 B 36.00

    Rückübertragung eines Gebäudes - Vorliegen einer unlautern Machenschaft - …

  • BVerwG, 08.01.2003 - 7 B 122.02

    Rückübertragung von Teilflächen eines früheren Flurstücks nach den Vorschriften …

  • VG Gera, 30.05.2000 - 6 K 1064/95

    Rückübertragung eines Grundstückes mit Gebäude (Druckerei) wegen unlauterer …

  • VG Dresden, 24.11.1998 - 11 K 48/97

    Voraussetzungen für einen Restitutionsanspruch an einem Grundstück; …

  • VG Cottbus, 23.05.2013 - 1 K 623/12

    "Musterverfahren" betreffend Klage des Fürsten zu Solms-Baruth auf …

  • BVerwG, 23.01.1997 - 7 C 2.96

    Treuhandanstalt - Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben - …

  • BVerwG, 28.02.2002 - 7 C 5.02

    Rückübertragungsantrag; Ausschlussfrist; Rückgabebegehren vor In-Kraft-Treten der …

  • VG Cottbus, 23.05.2013 - 1 K 622/12

    Rückübertragungsrecht

  • BVerwG, 26.06.2001 - 8 B 117.01

    Wetzenstein-Ollenschläger muss Villa in Berlin-Mahlsdorf zurückgeben

  • BVerwG, 22.02.2001 - 7 C 14.00

    Anforderungen an das Vorliegen einer Schädigungsmaßnahme nach dem Vermögensgesetz …

  • VG Cottbus, 10.02.2011 - 1 K 1326/07

    Voraussetzung für die Rückübertragung von Grundstücken nach dem VermG

  • BVerwG, 14.08.1997 - 7 B 197.97

    Offene Vermögensfragen - Vermutung verfolgungsbedingten Vermögensverlustes gem. § …

  • BVerwG, 17.05.2005 - 7 B 140.04

    Anforderungen an eine Nichtzulassungschwerde in Form der Grundsatz- und der …

  • BVerwG, 21.10.1999 - 7 B 109.99

    Offene Vermögensfragen - Grundstücksverkauf; Haftentlassung; Ausreise; Vollmacht …

  • VG Greifswald, 26.11.2009 - 6 A 849/03

    Rückübertragung eines Grundstücks nach VermG; unlautere Machenschaft

  • OVG Rheinland-Pfalz, 06.06.2002 - 8 A 10236/02

    Festlegung wiederkehrender Wasserversorgungsbeiträge

  • BVerwG, 20.11.2001 - 8 B 178.01

    Anforderungen an die Darlegung der grundsätzlichen Bedeutsamkeit einer …

  • BVerwG, 04.12.2001 - 8 B 206.01

    Zur Klärungsbedürftigkeit der rechtlichen Bewertung ausreisebedingter …

  • BVerwG, 17.10.2001 - 8 B 145.01

    Bewilligung von Prozesskostenhilfe für die Durchführung einer Beschwerde gegen …

  • BVerwG, 27.07.2000 - 8 B 25.00

    Bestimmung der Voraussetzungen einer Annahme des Schädigungstatbestandes der …

  • BVerwG, 03.04.1998 - 7 B 449.97

    Eine nach den Regeln des Anscheinsbeweises zu erschütternde Vermutung für eine …

  • BVerwG, 04.02.1998 - 8 B 11.98

    Zurückweisen einer Nichtzulassungsbeschwerde mangels Vorliegen eines …

  • BVerwG, 03.02.1997 - 7 B 25.97

    Verweigerung der Entlassung aus der Staatsbürgerschaft der DDR - Verkauf des …

  • VG Potsdam, 20.08.1996 - 6 K 4510/95

    Anspruch auf Feststellung einer Berechtigung im Sinne des Vermögensgesetzes; …

  • BVerwG, 27.05.2003 - 7 B 46.02
  • BVerwG, 17.11.2000 - 8 B 213.00

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision - Grundsätzliche Bedeutsamkeit …

  • BVerwG, 15.11.1999 - 7 B 132.99
  • VG Berlin, 24.09.2015 - 29 K 187.13

    Anscheinsbeweis für eine Geschäftsaufgabe wegen Verfolgung durch den …

  • VG Potsdam, 04.09.2007 - 11 K 3289/02

    Erwerb aufgrund unlauterer Machenschaften; Beweis des ersten Anscheins bei …

  • BVerwG, 18.11.1999 - 7 B 136.99
  • BVerwG, 02.09.1996 - 7 B 131.96

    Voraussetzungen für die Bewilligung von Prozesskostenhilfe - Annahme unlauterer …

  • BVerwG, 26.05.2003 - 8 B 45.03

    Schädigung i.S.d. § 1 Abs. 3 Gesetz zur Regelung offener Vermögensfragen (VermG) …

  • BVerwG, 17.10.2001 - 8 PKH 7.01

    Bewilligung von Prozesskostenhilfe für die Durchführung einer Beschwerde gegen …

  • BVerwG, 27.07.2000 - 8 PKH 2.00

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 24.02.1998 - 7 B 264.97

    Rückübertragung eines Hausgrundstücks nach den Vorschriften des Gesetzes zur …

  • OVG Rheinland-Pfalz, 22.06.2001 - 2 A 10129/01

    Anwendbarkeit der Regeln des Anscheinsbeweises zur Feststellung eines …

  • VG Leipzig, 20.06.2000 - 7 K 514/97

    Auskehr des Erlöses aus investiver Veräußerung eines Grundstücks; Unmöglichkeit …

  • BVerwG, 21.07.1998 - 7 B 227.98

    Zugangshindernisse tatsächlicher Art als Verstoß gegen den …

  • BVerwG, 23.04.1997 - 7 B 108.97

    Rückübertragung eines Villengrundstücks an Rechtsnachfolger - Stellen der …

  • VG Potsdam, 18.05.2004 - 11 K 862/98
  • VG Weimar, 22.01.2003 - 8 K 2493/99

    Regelung offener Vermögensfragen; Anspruch auf Rückübertragung der …

  • VG Gera, 04.10.2004 - 5 K 851/02

    Recht der offenen Vermögensfragen; Recht der offenen Vermögensfragen ; Ausreise; …

  • BVerwG, 07.05.1998 - 7 B 130.98

    Nichtzulassungsbeschwerde in Form der Grundsatzrüge - Anforderungen an eine …

  • VG Frankfurt/Oder, 12.12.1997 - 6 K 587/94

    Anspruch auf Zahlung des Verkehrswertes eines Grundstücks; Anforderungen für die …

  • VG Gera, 11.11.1997 - 2 K 1113/97

    Ansprüche bei falscher Auskunftüber Nachlassgegenstände; Festlegung des …

  • VG Berlin, 14.12.1999 - 25 A 389.95

    Anspruch auf Rückübertragung eines Grundstücks auf vermögensrechtlicher Basis; …

  • VG Frankfurt/Oder, 29.11.2007 - 4 K 2773/02

    Voraussetzung einer die Rückübertragung eines in der DDR durch einen …

  • VG Cottbus, 10.02.1999 - 1 K 702/96

    Rückübertragung eines ehemals Juden gehörenden Grundstücks; Unlautere …

  • BVerwG, 20.03.1996 - 7 B 13.96

    Ausreisebedingte Veräußerung

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Rechtsprechung
   BVerwG, 13.02.1996 - 3 B 62.95   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1996,4905
BVerwG, 13.02.1996 - 3 B 62.95 (https://dejure.org/1996,4905)
BVerwG, Entscheidung vom 13.02.1996 - 3 B 62.95 (https://dejure.org/1996,4905)
BVerwG, Entscheidung vom 13. Februar 1996 - 3 B 62.95 (https://dejure.org/1996,4905)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • rechtsportal.de

    Lastenausgleich: Keine Erstreckung auf in der vormaligen DDR lebende Geschädigte

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Lastenausgleich - Stichtagsregelung - Vertriebene

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • VIZ 1996, 335
 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (5)

  • BVerfG, 01.07.1953 - 1 BvL 23/51

    Haftentschädigung

    Auszug aus BVerwG, 13.02.1996 - 3 B 62.95
    Art. 14 GG ist nicht verletzt, weil Lastenausgleichsansprüche als staatliche Fürsorgeleistungen den Schutzbereich dieser Bestimmung nicht berühren (vgl. BVerfGE 2, 380 (399 ff.)).
  • BVerfG, 08.11.1977 - 1 BvL 6/75

    Verfassungsmäßigkeit der Stichtagsregelung im Entschädigungsrecht für …

    Auszug aus BVerwG, 13.02.1996 - 3 B 62.95
    Zu Recht verweist in diesem Zusammenhang der Vertreter der Interessen des Ausgleichsfonds zudem auf die einschlägige Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (vgl. BVerfGE 46, 299 (307)).
  • BVerwG, 10.06.1975 - III C 64.74

    Nichtstichtagsvertriebener - Reparationsschaden - Aufenthaltsvoraussetzungen

    Auszug aus BVerwG, 13.02.1996 - 3 B 62.95
    Soweit in der Beschwerde grundsätzliche Bedenken gegen Stichtagsregelungen in dem hier interessierenden Regelungsbereich zum Ausdruck kommen, kann auf das Senatsurteil vom 10. Juni 1975 - BVerwG 3 C 64.74 - (BVerwGE 48, 294 = Buchholz 427.7 § 38 Nr. 2) Bezug genommen werden.
  • BVerwG, 18.12.1979 - 3 C 8.77

    Entziehungsschaden an Grundvermögen in Galizien/Ostpolen - Verstaatlichung durch …

    Auszug aus BVerwG, 13.02.1996 - 3 B 62.95
    Der Bundesgesetzgeber hat seine "weitestgehende" Gestaltungsfreiheit im Kriegsfolgenrecht (vgl. die ständige Rechtsprechung des Senats, u.a. Beschluß vom 1. März 1988 - BVerwG 3 B 54.87 - (ZLA 1988, 55); Urteil vom 18. Dezember 1979 - BVerwG 3 C 8.77 - (Buchholz 427.7 § 16 Nr. 6)) dazu genutzt, bestimmten Gruppen von Vertriebenen durch Gesetz vom 27. September 1994 (Entschädigungs- und Ausgleichsleistungsgesetz, Art. 9 = Vertriebenenzuwendungsgesetz, BGBl I S. 2624 (2635)) statt einer nachträglichen Einbeziehung in das Lastenausgleichsgesetz eine einmalige Zuwendung zu gewähren.
  • BVerwG, 01.03.1988 - 3 B 54.87

    Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung

    Auszug aus BVerwG, 13.02.1996 - 3 B 62.95
    Der Bundesgesetzgeber hat seine "weitestgehende" Gestaltungsfreiheit im Kriegsfolgenrecht (vgl. die ständige Rechtsprechung des Senats, u.a. Beschluß vom 1. März 1988 - BVerwG 3 B 54.87 - (ZLA 1988, 55); Urteil vom 18. Dezember 1979 - BVerwG 3 C 8.77 - (Buchholz 427.7 § 16 Nr. 6)) dazu genutzt, bestimmten Gruppen von Vertriebenen durch Gesetz vom 27. September 1994 (Entschädigungs- und Ausgleichsleistungsgesetz, Art. 9 = Vertriebenenzuwendungsgesetz, BGBl I S. 2624 (2635)) statt einer nachträglichen Einbeziehung in das Lastenausgleichsgesetz eine einmalige Zuwendung zu gewähren.
  • OVG Sachsen, 20.09.2002 - 4 B 628/01

    Einmalige Zuwendung nach dem Vertriebenenzuwendungsgesetz

    Dieser Zielsetzung liegt die Erwägung zu Grunde, dass das Recht der DDR keine an das Vertreibungsschicksal anknüpfenden Eingliederungsleistungen zur Unterstützung des Aufbaus einer neuen Lebensgrundlage vorsah, wie sie Vertriebene mit Wohnsitz in der alten Bundesrepublik aufgrund des Lastenausgleichsrechts erhielten (vgl. BVerwG, Beschl. v. 13.2.1999, VIZ 1996, 335; zum Ganzen Holtz, in: Motsch u.a., Kommentar zum Entschädigungs- und Ausgleichsleistungsgesetz, Teil 5, Vorbemerkung zum VertrZuwG, RdNr. 6 ff.; § 1 VertrZuwG, RdNr. 11 ff, 16, 17 jeweils m.w.N.).
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