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Rechtsprechung
   VK Schleswig-Holstein, 01.04.2004 - VK-SH 5/04   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,13283
VK Schleswig-Holstein, 01.04.2004 - VK-SH 5/04 (https://dejure.org/2004,13283)
VK Schleswig-Holstein, Entscheidung vom 01.04.2004 - VK-SH 5/04 (https://dejure.org/2004,13283)
VK Schleswig-Holstein, Entscheidung vom 01. April 2004 - VK-SH 5/04 (https://dejure.org/2004,13283)
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Volltextveröffentlichungen (6)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Einräumung eines Preisnachlasses durch den Bieter in einem öffentlichen Vergabeverfahren; Rechtmäßigkeit einer Ablehnung des Nachprüfungsverfahrens mit dem Hinweis des Ausscheidens des Angebots von der Wertung schon aus anderen Gründen ; Voraussetzungen für die ...

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (14)

  • OLG Jena, 05.12.2001 - 6 Verg 4/01

    Anschlussbeschwerde; Angebot, unvollständiges; Nachunternehmereinsatz

    Auszug aus VK Schleswig-Holstein, 01.04.2004 - VK-SH 5/04
    Dies sei vor allem dann denkbar, wenn die Vergabestelle das Angebot des antragstellenden Unternehmens zwingend auszuschließen hätte und der Bewerbung des betreffenden Bieters um den Auftrag von vornherein die Aussicht auf Erfolg fehlte (OLG Jena, Beschluss vom 05.12.2001, 6 Verg 4/01;… Reidt, aaO).

    Ausnahmsweise kann nach einer Entscheidung des OLG Schleswig (Beschluss v. 16.10.2001 -6 Verg 4/01) von diesen Formerfordernissen durch eine teleologische Reduktion der §§ 21 Nr. 4 und 25 Nr. 5 Satz 2 VOB/A abgewichen werden, wenn die Transparenz und Manipulationssicherheit in vergleichbarer klarer und verlässlicher Weise erreicht wird, wie es bei wortlautgetreuer Beachtung dieser Vorschriften der Fall ist.

  • OLG Rostock, 09.09.2003 - 17 Verg 3/03

    Beendigung durch Antragsrücknahme: Kosten des Beigeladenen?

    Auszug aus VK Schleswig-Holstein, 01.04.2004 - VK-SH 5/04
    Die Voraussetzungen für die Erstattungsfähigkeit der notwendigen Aufwendungen der Beigeladenen (dazu zuletzt OLG Rostock, Beschluss vom 09.09.2003-17 Verg 3/03 m.w.Nachw.) liegen vor.
  • EuGH, 19.06.2003 - C-249/01

    Hackermüller - "Öffentliche Aufträge - Richtlinie 89/665/EWG - …

    Auszug aus VK Schleswig-Holstein, 01.04.2004 - VK-SH 5/04
    Im Rahmen des dem Bieter damit zur Verfügung stehenden Nachprüfungsverfahrens muss es diesem ermöglicht werden, die Stichhaltigkeit des Ausschlussgrundes anzuzweifeln, auf dessen Grundlage die für das Nachprüfungsverfahren zuständige Instanz zu beschließen beabsichtigt, dass ihm durch die Entscheidung, deren Rechtswidrigkeit er behauptet, kein Schaden entstanden ist bzw. zu entstehen droht" (EuGH, Urteil vom 19.06.2003, C ­ 249/01 ,,Hackermüller").
  • OLG Celle, 30.04.1999 - 13 Verg 1/99

    Antrag auf Nicherteilung des Zuschlages durch die Vergabekammer an Konkurrenten …

    Auszug aus VK Schleswig-Holstein, 01.04.2004 - VK-SH 5/04
    Denn ein Nebenangebot setzt lediglich eine Abweichung vom geforderten oder abgegebenen Angebot voraus, wobei diese Abweichung jeglicher Art sein kann, unabhängig von ihrem Grad, ihrer Gewichtung oder ihrem Umfang (vgl. OLG Celle, Beschluss vom 30.4.1999 ­ 13 Verg 1/99).
  • OLG Naumburg, 15.03.2001 - 1 Verg 11/00

    Ausschluss eines Angebots durch die Vergabekammer; Zulässigkeit einer …

    Auszug aus VK Schleswig-Holstein, 01.04.2004 - VK-SH 5/04
    Damit könne das Unternehmen nicht darlegen, dass ihm durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden sei oder zu entstehen drohe, so dass ihm bereits die Antragsbefugnis für das Nachprüfungsverfahren fehlte (BayObLG, Beschluss vom 18.09.2001, Verg 10/01; OLG Naumburg, Beschluss vom 15.03.2001, 1 Verg 11/00;… OLG Jena, aaO und Beschluss vom 17.03.2003 - 6 Verg 2/03;… Boesen, aaO, Rn. 55;… Reidt, aaO).
  • OLG Koblenz, 25.05.2000 - 1 Verg 1/00

    Antragsbefugnis ohne Angebotsabgabe; Unverzüglichkeit der Rüge nach § 107 Abs. 3 …

    Auszug aus VK Schleswig-Holstein, 01.04.2004 - VK-SH 5/04
    Zwar droht einem antragstellenden Unternehmen nach überwiegender Ansicht der Rechtsprechung und Literatur in der Regel dann kein Schaden, wenn es vergaberechtliche Verstöße rügt, jedoch gleichwohl keine Aussicht auf die Erteilung des Zuschlags hat, selbst wenn der geltend gemachte Vergabeverstoß ausgeräumt würde (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 19.03.2001, Verg 7/01; OLG Koblenz, Beschluss vom 25.05.2000, 1 Verg 1/00.;… Reidt in Reidt/Stickler/Glahs § 107, Rn. 25).
  • OLG Jena, 16.01.2002 - 6 Verg 7/01

    Antragsbegründung; Antragsbefugnis; Rügefrist

    Auszug aus VK Schleswig-Holstein, 01.04.2004 - VK-SH 5/04
    Bestreitet die ASt eine positive Kenntnis, können als Beleg für eine Feststellung, ob und zu welchem Zeitpunkt positive Erkenntnis vorliegt, nur objektive Kriterien herangezogen werden, die den eindeutigen Schluss hierauf zulassen (vgl. dazu u.a. Thüringer OLG, Beschluss vom 16.01.2002 ­ 6 Verg 7/01 und Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt, Beschluss vom 20.02.2002 -69d-VK-47/2001).
  • BayObLG, 18.09.2001 - Verg 10/01

    Ausschluss aus dem Vergabeverfahren wegen fehlender Preisangaben

    Auszug aus VK Schleswig-Holstein, 01.04.2004 - VK-SH 5/04
    Damit könne das Unternehmen nicht darlegen, dass ihm durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden sei oder zu entstehen drohe, so dass ihm bereits die Antragsbefugnis für das Nachprüfungsverfahren fehlte (BayObLG, Beschluss vom 18.09.2001, Verg 10/01; OLG Naumburg, Beschluss vom 15.03.2001, 1 Verg 11/00;… OLG Jena, aaO und Beschluss vom 17.03.2003 - 6 Verg 2/03;… Boesen, aaO, Rn. 55;… Reidt, aaO).
  • OLG Jena, 17.03.2003 - 6 Verg 2/03

    Antragsbefugnis; Angebotsveränderung; Rechtsschutz, einstweiliger

    Auszug aus VK Schleswig-Holstein, 01.04.2004 - VK-SH 5/04
    Damit könne das Unternehmen nicht darlegen, dass ihm durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden sei oder zu entstehen drohe, so dass ihm bereits die Antragsbefugnis für das Nachprüfungsverfahren fehlte (BayObLG, Beschluss vom 18.09.2001, Verg 10/01; OLG Naumburg, Beschluss vom 15.03.2001, 1 Verg 11/00;… OLG Jena, aaO und Beschluss vom 17.03.2003 - 6 Verg 2/03;… Boesen, aaO, Rn. 55;… Reidt, aaO).
  • OLG Frankfurt, 16.09.2003 - 11 Verg 11/03

    Ausschluss wegen fehlender Typenbezeichnung

    Auszug aus VK Schleswig-Holstein, 01.04.2004 - VK-SH 5/04
    Dieser Auffassung ist nach der neuesten Rechtsprechung des EuGH nicht mehr zu folgen, was sich auch in einigen neueren Entscheidungen der Vergabesenate niederschlägt (vgl. u.a. OLG Brandenburg, Beschluss vom 2.12.2003 ­Verg W 6/03; OLG Frankfurt, Beschluss vom 16.09.2003 -11 Verg 11/03).
  • OLG Brandenburg, 02.12.2003 - Verg W 6/03

    Kompetenz des Gesetz- bzw. Verordnungsgebers im Vergabeverfahren

  • OLG Düsseldorf, 19.03.2001 - Verg 7/01

    Geforderte Nachweise sind mit Teilnahmeantrag vorzulegen!

  • OLG Schleswig, 16.10.2001 - 6 Verg 4/01

    Vergabeverfahren: Wertung des Angebots bei einem nur im Anschreiben angegebenem …

  • VK Hessen, 20.02.2002 - 69d-VK-47/01

    Stoffliche Verwertung von Klärschlamm

  • BGH, 20.01.2009 - X ZR 113/07

    Schadensersatzanspruch gegen eine kirchliche Stiftung gestützt auf die …

    Angesichts des klaren Wortlauts der Bestimmungen der §§ 25 Nr. 5 Satz 2, 21 Nr. 4 VOB/A wird in der Entscheidungspraxis der Vergabekammern und in der Literatur überwiegend angenommen, dass unbedingte Preisnachlässe nicht gewertet werden dürfen, wenn sie nicht in korrekter, den Ausschreibungsunterlagen entsprechender Form an der vom Auftraggeber bezeichneten Stelle aufgeführt sind; eine teleologische Reduktion des eindeutig zwingenden Wertungsausschlusses ist nach dieser Auffassung nicht möglich (VK Sachsen IBR 2002, 685 = NZBau 2003, 64 - Leitsatz; VK Thüringen IBR 2006, 637; VK Sachsen, Beschl. v. 1.10.2002 - 1/SVK/084-02 - [...];… jurisPK-VergR/Dippel, 2. Aufl., § 21 VOB/A Rdn. 50;… jurisPK-VergR/Summa, 2. Aufl., § 25 VOB/A Rdn. 298 f.;… Ingenstau/Korbion/Kratzenberg, VOB, 16. Aufl., § 21 VOB/A Rdn. 32, § 25 VOB/A, Rdn. 92;… Kapellmann/Messerschmidt/Dähne, VOB, 2. Aufl., § 21 VOB/A Rdn. 42, § 25 VOB/A, Rdn. 106;… Weyand, Praxiskommentar Vergaberecht, 2. Aufl., § 25 VOB/A Rdn. 5826;… vgl. auch Heiermann/Riedl/ Rusam, VOB, 11. Aufl., § 21 VOB/A Rdn. 23, § 25 VOB/A Rdn. 72; a.A. VK Schleswig-Holstein, Beschl. v. 1.4.2004 - VK-SH 05/04 - [...]; VK Köln IBR 2006, 638 für fehlende Seite 1 des Angebotsvordruckes mit zustimmender Anm. Stemmer; C.-J. Korbion, Anm. zu OLG Schleswig VergabeR 2002, 188 ff.).
  • VK Schleswig-Holstein, 06.10.2005 - VK-SH 27/05

    Benennung von Nachunternehmern

    Im Lichte der neueren EuGH-Rechtsprechung kann ein Nachprüfungsantrag nicht als unzulässig verworfen werden mit dem Argument, das Angebot des Antragstellers sei auszuschließen, wenn die Vergabestelle das Angebot gewertet hat (EuGH, v. 19.06.2003, Rechtssache C-249/01; BGH v. 18.05.2005, Az.: X ZB 7/04; OLG Brandenburg, v. 02.12.2003, Az.: Verg W 6/03; VK-Schleswig- Holstein, v. 01.04.2004, Az.: VK-SH 5/04).

    Grundsätzlich steht dem Bieter kein subjektives Recht auf Aufhebung der Ausschreibung zu (…vgl. u.a. Portz, in: Ingenstau/Korbion § 26 VOB/A Rn 11; VK- Schleswig-Holstein, v. 01.04.2004, VK-SH 05/04).

  • VK Sachsen, 11.11.2004 - 1/SVK/105-04

    Abweichungen jeglicher Art qualifizieren als Nebenangebot

    Das bedeutet gleichzeitig, dass nicht nur technische Abweichungen, sondern auch solche wirtschaftlicher, rechtlicher oder rechnerischer Art als Nebenangebot zu qualifizieren sind (Vergabekammer Schleswig-Holstein beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Beschluss vom 01.04.2004 - Az.: VK-SH 05/04).
  • VK Sachsen, 10.04.2014 - 1/SVK/007-14

    Nebenangebot kann nicht als (zweites) Hauptangebot gewertet werden!

    Das bedeutet gleichzeitig, dass nicht nur technische Abweichungen, sondern auch solche wirtschaftlicher, rechtlicher oder rechnerischer Art als Nebenangebot zu qualifizieren sind (VK Münster, B. v. 21.12.2005 - Az.: VK 25/05; VK Schleswig-Holstein, B. v. 1.4.2004 - Az.: VK-SH 05/04).
  • VK Schleswig-Holstein, 12.07.2007 - VK-SH 11/07

    Antragsbefugnis

    Unabhängig von der Frage, ob dieser pauschale Vorwurf der Nichteignung der Fa. XXX wegen Nichtvorlage geeigneter Referenzen den Anforderungen an die Behauptung einer konkreten Rechtsverletzung überhaupt erfüllt und unabhängig davon, ob einem Bewerber in einem Verhandlungsverfahren wegen der ,,Nichtausschreibung" überhaupt ein subjektives Recht aus § 26 VOL/A analog zustehen kann (vgl. zu diesem Streit in der Rspr.: VK Brandenburg, Beschluss vom 17.09.2002, VK 50/02; VK Detmold, Beschluss vom 19.12.2002, VK.21-41/02; 1. VK Bund, Beschluss vom 28.04.2003, VK 1-19/03; OLG Naumburg, Beschluss vom 13.10.2006, 1 Verg 12/06; Beschluss vom 13.10.2006, 1 Verg 11/06; Schleswig-Holsteinisches OLG, Beschluss vom 30.06.2005, 6 Verg 5/05; erkennende Kammer, Beschluss vom 01.04.2004, VK-SH 05/04), kann die Nichteignung eines Bewerbers bereits rechtlich aus keinem Blickwinkel heraus einen Aufhebungsgrund darstellen, der sich zu Gunsten oder Ungunsten der ASt auswirken kann.
  • VK Münster, 21.12.2005 - VK 25/05

    Widersprüche in der Vergabebekanntmachung: Folgen

    Die Kammer geht hingegen davon aus, dass ein Preisnachlass ­egal in welcher Ausgestaltungnicht Inhalt des Hauptangebotes ist, sondern eine Art Nebenangebot darstellt (so auch die VK Schleswig-Holstein, Beschluss vom 01.04.2004, VK-SH 05/04).
  • VK Schleswig-Holstein, 11.02.2010 - VK-SH 29/09

    Wann ist die Rüge (noch) rechtzeitig?

    Das bedeutet gleichzeitig, dass nicht nur technische Abweichungen, sondern auch solche wirtschaftlicher, rechtlicher oder rechnerischer Art als Nebenangebot zu qualifizieren sind (VK Schleswig-Holstein, Beschluss vom 01.04.2004 - 0 VK-SH 05/04; VK Münster, Beschluss vom 21.12.2005 - VK 25/05).
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Rechtsprechung
   VK Schleswig-Holstein, 23.02.2005 - VK-SH 5/04   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2005,29965
VK Schleswig-Holstein, 23.02.2005 - VK-SH 5/04 (https://dejure.org/2005,29965)
VK Schleswig-Holstein, Entscheidung vom 23.02.2005 - VK-SH 5/04 (https://dejure.org/2005,29965)
VK Schleswig-Holstein, Entscheidung vom 23. Februar 2005 - VK-SH 5/04 (https://dejure.org/2005,29965)
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Volltextveröffentlichungen (4)

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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (13)

  • OLG Jena, 14.10.2003 - 6 Verg 8/03

    Kostenerstattung; Vergabebetreuer

    Auszug aus VK Schleswig-Holstein, 23.02.2005 - VK-SH 5/04
    Unter Hinweis auf eine Entscheidung des Thüringer OLG (Beschluss vom 14.10.2003, Az.: 6 Verg 8/03) stellen die Honorarforderungen eines Vergabebetreuers im Vergabeverfahren grundsätzlich ebenfalls dann keine notwendigen Kosten der Rechtsverfolgung der Vergabestelle dar, wenn sich dieser erkennbar zur Verteidigung seiner Vortätigkeit vor der Vergabekammer betätigt.

    Nach dem OLG Jena (Beschluss vom 14.10.2003, Az.: 6 Verg 8/03) sind Honorarforderungen eines im Vergabeverfahren tätigen Vergabebetreuers grundsätzlich keine notwendigen Aufwendungen der Rechtsverfolgung, wenn der Sachverständige sich erkennbar zur Verteidigung seiner Vortätigkeit quasi als Streithelfer vor der Vergabekammer betätigt.

    Auch wenn es hierauf nicht mehr ankommt, scheidet eine Erstattungsfähigkeit auch unter den vom OLG Jena (Beschluss vom 14.10.2003, Az.: 6 Verg 8/03) genannten Gesichtspunkten aus.

  • BayObLG, 09.04.2002 - Verg 4/02

    Aufwendungen der Vergabestelle im Nachprüfungsverfahren

    Auszug aus VK Schleswig-Holstein, 23.02.2005 - VK-SH 5/04
    Unter Hinweis auf eine Entscheidung des BayObLG (Beschluss vom 09.04.2002, Az.: Verg 4/02) seien auch die Kosten für die Zuarbeit durch das Ingenieurbüro XXX GmbH nicht erstattungsfähig.

    So wird die Erstattungsfähigkeit von Kosten, die durch die Hinzuziehung eines Projektsteuerungsbüros entstanden sind, grundsätzlich abgelehnt, es sei denn, sie selbst ist zu der an sich ihr zukommenden Tätigkeit nicht in der Lage (vgl. BayObLG, Beschluss vom 09.04.2002, Az.: Verg 4/02).

  • VGH Bayern, 18.04.1996 - 2 C 94.1431
    Auszug aus VK Schleswig-Holstein, 23.02.2005 - VK-SH 5/04
    Hinsichtlich der von ihr geltend gemachten Kosten für die Zuarbeiten durch die beiden Ingenieurbüros verweist die AG auf eine Entscheidung des VGH München (NVwZ-RR 1997, 499), wonach eine Notwendigkeit, z. B. Dritte zu beauftragen und so Auslagen zu haben, dann vorliege, wenn eine Partei nicht genügend eigene Sachkunde besitzt, sofern ein Umstand vorliegt, der nur mit fachlichen Spezialkenntnissen beantwortet werden kann.

    Gegen die Rechtsauffassung der Kammer spricht - entgegen der Ansicht der AG -auch nicht, dass nach dem VGH München (NVwZ-RR 1997, 499) eine Notwendigkeit, z.B. Dritte zu beauftragen und so Auslagen zu haben, dann vorliege, wenn eine Partei nicht eigene Sachkunde besitzt, sofern ein Umstand vorliegt, der nur mit fachlichen Spezialkenntnissen beantwortet werden kann, so dass aus Gründen der Waffengleichheit die Kosten für einen Gutachter erstattungsfähig seien.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 05.09.1994 - 11 E 166/94

    Erstattung von Telefonkosten; Erstattungsfähigkeit einer Informationsreise; …

    Auszug aus VK Schleswig-Holstein, 23.02.2005 - VK-SH 5/04
    Hinsichtlich der geltend gemachten notwendigen Aufwendungen gelten dann die allgemeinen Regeln, wonach z.B. die Porto- und Telekommunikationskosten sowie deren Notwendigkeit glaubhaft zu machen sind (vgl. hierzu OVG Münster NVwZ-RR 1995, 123).

    Die Kosten für die Porto- und Telekommunikationsauslagen waren hier daher glaubhaft zu machen (vgl. OVG Münster NVwZ-RR 1995, 123).

  • OLG Naumburg, 30.12.2002 - 1 Verg 11/02

    Streitwert für Rechtsanwaltsgebühren im vergaberechtlichen Nachprüfungsverfahren

    Auszug aus VK Schleswig-Holstein, 23.02.2005 - VK-SH 5/04
    Ein Anspruch auf Verzinsung gemäß § 104 Abs. 1 Satz 2 ZPO besteht mithin nicht (vgl. statt vieler: OLG Naumburg, Beschluss vom 30.12.2002, Az. 1 Verg 11/02).
  • OLG Düsseldorf, 25.02.2004 - Verg 9/02

    Kostenersatz bei Aufgabenübertragung durch die Vergabestelle?

    Auszug aus VK Schleswig-Holstein, 23.02.2005 - VK-SH 5/04
    Das OLG Düsseldorf hat diese Rechtsprechung explizit auf Ingenieurbüros übertragen, die öffentliche Auftraggeber bei ihrer Auftragsvergabe begleiten (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 25.02.2004, Az.: Verg 9/02; ebenso auch VK BR Münster, Beschluss vom 28.05.2004, Az.: VK 12/01; vgl. auch OLG Bremen, Beschluss vom 02.09.2004, Az.: Verg 3/2003).
  • VK Münster, 28.05.2004 - VK 12/01

    Erstattung von Kosten für die Hinzuziehung eines Sachverständigen durch die …

    Auszug aus VK Schleswig-Holstein, 23.02.2005 - VK-SH 5/04
    Das OLG Düsseldorf hat diese Rechtsprechung explizit auf Ingenieurbüros übertragen, die öffentliche Auftraggeber bei ihrer Auftragsvergabe begleiten (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 25.02.2004, Az.: Verg 9/02; ebenso auch VK BR Münster, Beschluss vom 28.05.2004, Az.: VK 12/01; vgl. auch OLG Bremen, Beschluss vom 02.09.2004, Az.: Verg 3/2003).
  • OLG Bremen, 02.09.2004 - Verg 3/03

    Darf Zuschlagserteilung an Projektsteuerungsbüro delegiert werden?

    Auszug aus VK Schleswig-Holstein, 23.02.2005 - VK-SH 5/04
    Das OLG Düsseldorf hat diese Rechtsprechung explizit auf Ingenieurbüros übertragen, die öffentliche Auftraggeber bei ihrer Auftragsvergabe begleiten (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 25.02.2004, Az.: Verg 9/02; ebenso auch VK BR Münster, Beschluss vom 28.05.2004, Az.: VK 12/01; vgl. auch OLG Bremen, Beschluss vom 02.09.2004, Az.: Verg 3/2003).
  • VK Münster, 06.03.2003 - VK 16/02

    Kosten des obsiegenden Beteiligten

    Auszug aus VK Schleswig-Holstein, 23.02.2005 - VK-SH 5/04
    Aus demselben Grund ergibt sich auch aus § 291 BGB kein Anspruch auf Verzinsung einer Geldschuld (vgl. VK BR Münster, Beschluss vom 06.03.2003, Az. VK 16/02).
  • VK Schleswig-Holstein, 26.01.2005 - VK-SH 7/04

    Schätzung des wirtschaftlichen Interesses

    Auszug aus VK Schleswig-Holstein, 23.02.2005 - VK-SH 5/04
    Nach Rechtsauffassung der angerufenen Kammer (Bescheid vom 26.01.2005, Az. VK-SH 07/04; im Anschluss an OLG Bremen, Beschluss vom 17.01.2002, Az.: Verg.1/2002) sind Fotokopierkosten nur dann erstattungsfähig, wenn es auf die präzise bildliche Darstellung der fotokopierten Vorlage ankommt.
  • OLG Naumburg, 17.09.2002 - 1 Verg 8/02

    Kosten eines Vergabenachprüfungsverfahrens

  • OLG Dresden, 29.06.2001 - WVerg 9/00

    Anfechtung des Kostenfestsetzungsbescheids der Vergabekammer

  • VK Schleswig-Holstein, 18.07.2003 - VK-SH 16/03
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Rechtsprechung
   VK Schleswig-Holstein, 06.05.2004 - VK-SH 5/04   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,33235
VK Schleswig-Holstein, 06.05.2004 - VK-SH 5/04 (https://dejure.org/2004,33235)
VK Schleswig-Holstein, Entscheidung vom 06.05.2004 - VK-SH 5/04 (https://dejure.org/2004,33235)
VK Schleswig-Holstein, Entscheidung vom 06. Mai 2004 - VK-SH 5/04 (https://dejure.org/2004,33235)
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Volltextveröffentlichungen (3)

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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (6)

  • BFH, 06.03.1990 - VII E 9/89

    Keine Erstattung der Umsatzsteuer im Kostenfestsetzungsverfahren, soweit …

    Auszug aus VK Schleswig-Holstein, 06.05.2004 - VK-SH 5/04
    Die Festsetzung der auf die Gebühren entfallenden Umsatzsteuer (§ 25 Abs. 2 BRAGO) hatte zu unterbleiben, da die Bg unzweifelhaft zum Vorsteuerabzug berechtigt ist (vgl. BFH, Az. VII E 9/89, Beschluss vom 06.03.1990, BStBl. 1990 II S. 584).
  • BayObLG, 04.08.2000 - Verg 3/00

    Sofortige Beschwerde gegen die Festsetzung der zu erstattenden Aufwendungen im …

    Auszug aus VK Schleswig-Holstein, 06.05.2004 - VK-SH 5/04
    Zudem müssen die Schriftsätze wegen des Beschleunigungsgrundsatzes nach § 113 GWB zumeist unter hohem Zeitdruck gefertigt werden (vgl.: BayObLG, Beschluss vom 04.08.2000, Verg 3/00; Thüringer OLG, Beschluss vom 19.10.2000, Az. 6 Verg 6/00).
  • OLG Jena, 19.10.2000 - 6 Verg 6/00

    Bietergemeinschaft, Rechtsanwaltsgebühr; Vergabeprüfung

    Auszug aus VK Schleswig-Holstein, 06.05.2004 - VK-SH 5/04
    Zudem müssen die Schriftsätze wegen des Beschleunigungsgrundsatzes nach § 113 GWB zumeist unter hohem Zeitdruck gefertigt werden (vgl.: BayObLG, Beschluss vom 04.08.2000, Verg 3/00; Thüringer OLG, Beschluss vom 19.10.2000, Az. 6 Verg 6/00).
  • BayObLG, 29.09.1999 - Verg 4/99

    Festsetzung der zu erstattenden Kosten im Verfahren vor der Vergabekammer

    Auszug aus VK Schleswig-Holstein, 06.05.2004 - VK-SH 5/04
    Der Gegenstandswert ist gem. § 8 Abs. 1 Satz 2 BRAGO in entsprechender Anwendung des § 12 a Abs. 2 GKG zu bestimmen (BayObLG, Beschluss vom 29.09.1999, Verg 4/99).
  • VK Schleswig-Holstein, 14.01.2004 - VK-SH 21/03

    Bestimmung des Gegenstandswerts bei Tätigkeit für Beigeladene

    Auszug aus VK Schleswig-Holstein, 06.05.2004 - VK-SH 5/04
    Im vorliegenden Fall ist die Bg Kostengläubigerin, so dass deren Angebotssumme bei der Bestimmung des Gegenstandswertes heranzuziehen ist (vgl. erkennende Kammer, Kostenfestsetzungsbescheid vom 14.01.2004, Az. VK-SH 21/03).
  • OLG Schleswig, 13.10.2000 - 6 Verg 4/00

    Wann muss der Auftraggeber (AG) eine Aufteilung in Teil- oder Fachlose vornehmen

    Auszug aus VK Schleswig-Holstein, 06.05.2004 - VK-SH 5/04
    Diese ist nach dem konkreten Preis des Angebots zu bestimmen, auf welches der Unternehmer die Zuschlagserteilung begehrt (OLG Schleswig, Beschluss vom 21.11.2000, Az. 6 Verg 4/2000).
  • VK Sachsen, 17.11.2006 - 1/SVK/128-04

    Bestimmung des Gegenstandswertes

    Danach ist grundsätzlich der Gegenstandswert mit 5 % der Brutto-Auftrags- oder Angebotssumme anzunehmen (vgl. auch BayObLG, Beschluss vom 25.06.2003 ­ Verg 9/03; Beschluss vom 28.09.2001 ­ Verg 13/01; VK Schleswig-Holstein, Beschluss vom 06.05.2004 ­ VK-SH 05/04, im Ergebnis auch OLG Naumburg, Beschluss vom 09.06.2004 ­ Verg 4/04, OLG Düsseldorf, Beschluss vom 17.05.2004 ­ Verg 72/03).
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