Rechtsprechung
| OLG Brandenburg, 29.01.2013 - Verg W 8/12 |
Volltextveröffentlichungen (8)
- openjur.de
- Entscheidungsdatenbank Brandenburg
- VERIS(Abodienst, Leitsatz ggf. frei)
- Reguvis VergabePortal - Veris(Abodienst, Leitsatz ggf. frei)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
VOL/A -EG § 8 Abs. 1
Anforderungen an die Bekanntmachung der Vergabekriterien - Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Zuschlagskriterium "niedrigster Preis": AG muss Rechenschritte angeben!
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)
Anforderungen an das Transparenzgebot bei den Verdingungsunterlagen
Besprechungen u.ä.
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Auftragswert bei Holzeinschlagsarbeiten? (VPR 2013, 92)
Verfahrensgang
- VK Brandenburg, 24.07.2012 - VK 21/12
- OLG Brandenburg, 10.01.2013 - Verg W 8/12
- OLG Brandenburg, 29.01.2013 - Verg W 8/12
Wird zitiert von ... (16) Zitiert selbst (12)
- VK Brandenburg, 24.07.2012 - VK 21/12
Auszug aus OLG Brandenburg, 29.01.2013 - Verg W 8/12
Auf die sofortige Beschwerde der Antragstellerin wird der Beschluss der Vergabekammer des Landes Brandenburg vom 24. Juli 2012 - VK 21/12 - aufgehoben.den Beschluss der Vergabekammer des Landes Brandenburg vom 24.07.2012, Aktenzeichen VK 21/12, aufzuheben;.
- BGH, 27.11.2007 - X ZR 18/07
Voraussetzungen des Anspruchs auf Ersatz des Vertrauensschadens; Begriff der …
Auszug aus OLG Brandenburg, 29.01.2013 - Verg W 8/12
Diese Prognose hat zum Gegenstand, zu welchem Preis die in den Verdingungsunterlagen beschriebene Leistung voraussichtlich unter Wettbewerbsbedingungen beschafft werden kann (vgl. BGH, Urteil vom 27.11.2007 - X ZR 18/07, zitiert nach juris). - OLG Düsseldorf, 23.03.2005 - Verg 77/04
Pflicht zur vorherigen Bekanntmachung der Zuschlagskriterien
Auszug aus OLG Brandenburg, 29.01.2013 - Verg W 8/12
In geeigneten Fällen kann mit einem Feststellungsantrag auch der Gefahr einer Wiederholung begegnet werden, wenn mehrere Rechtsverletzungen wiederholt zu werden drohen (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 23.03.2005 - VII-Verg 77/04, zitiert nach juris Rn. 43 f.).
- OLG Karlsruhe, 12.11.2008 - 15 Verg 4/08
Vergaberecht: Ermittlung des Gesamtauftragswerts im Nachprüfungs- bzw. …
Auszug aus OLG Brandenburg, 29.01.2013 - Verg W 8/12
Ein pflichtgemäß geschätzter Auftragswert ist jener Wert, den ein umsichtiger und sachkundiger öffentlicher Auftraggeber nach sorgfältiger Prüfung des relevanten Marktsegmentes und im Einklang mit den Erfordernissen betriebswirtschaftlicher Finanzplanung bei der Anschaffung der vergabegegenständlichen Sachen bzw. Leistungen veranschlagen würde (vgl. OLG Celle, Beschl. v. 19.08.2009 - 13 Verg 4/09; Beschl. v. 12.07.2007 - 13 Verg 6/07; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 30.07.2003 - Verg 5/03; OLG Frankfurt, Beschl. v. 08.05.2012 - 11 Verg 2/12; OLG Karlsruhe, Beschl. v. 12.11.2008 - 15 Verg 4/08; OLG Naumburg, Beschl. v. 16.10.2007 - 1 Verg 6/07). - OLG Celle, 12.07.2007 - 13 Verg 6/07
Erforderlichkeit des Festhaltens an der ordnungsgemäßen Ermittlung des …
Auszug aus OLG Brandenburg, 29.01.2013 - Verg W 8/12
Ein pflichtgemäß geschätzter Auftragswert ist jener Wert, den ein umsichtiger und sachkundiger öffentlicher Auftraggeber nach sorgfältiger Prüfung des relevanten Marktsegmentes und im Einklang mit den Erfordernissen betriebswirtschaftlicher Finanzplanung bei der Anschaffung der vergabegegenständlichen Sachen bzw. Leistungen veranschlagen würde (vgl. OLG Celle, Beschl. v. 19.08.2009 - 13 Verg 4/09; Beschl. v. 12.07.2007 - 13 Verg 6/07; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 30.07.2003 - Verg 5/03; OLG Frankfurt, Beschl. v. 08.05.2012 - 11 Verg 2/12; OLG Karlsruhe, Beschl. v. 12.11.2008 - 15 Verg 4/08; OLG Naumburg, Beschl. v. 16.10.2007 - 1 Verg 6/07). - OLG Celle, 19.08.2009 - 13 Verg 4/09
Ermittlung des Vergabewerts
Auszug aus OLG Brandenburg, 29.01.2013 - Verg W 8/12
Ein pflichtgemäß geschätzter Auftragswert ist jener Wert, den ein umsichtiger und sachkundiger öffentlicher Auftraggeber nach sorgfältiger Prüfung des relevanten Marktsegmentes und im Einklang mit den Erfordernissen betriebswirtschaftlicher Finanzplanung bei der Anschaffung der vergabegegenständlichen Sachen bzw. Leistungen veranschlagen würde (vgl. OLG Celle, Beschl. v. 19.08.2009 - 13 Verg 4/09; Beschl. v. 12.07.2007 - 13 Verg 6/07; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 30.07.2003 - Verg 5/03; OLG Frankfurt, Beschl. v. 08.05.2012 - 11 Verg 2/12; OLG Karlsruhe, Beschl. v. 12.11.2008 - 15 Verg 4/08; OLG Naumburg, Beschl. v. 16.10.2007 - 1 Verg 6/07). - OLG Frankfurt, 08.05.2012 - 11 Verg 2/12
Vergaberecht: Vergabe freiberuflicher Leistungen; Zusammenrechnung von …
Auszug aus OLG Brandenburg, 29.01.2013 - Verg W 8/12
Ein pflichtgemäß geschätzter Auftragswert ist jener Wert, den ein umsichtiger und sachkundiger öffentlicher Auftraggeber nach sorgfältiger Prüfung des relevanten Marktsegmentes und im Einklang mit den Erfordernissen betriebswirtschaftlicher Finanzplanung bei der Anschaffung der vergabegegenständlichen Sachen bzw. Leistungen veranschlagen würde (vgl. OLG Celle, Beschl. v. 19.08.2009 - 13 Verg 4/09; Beschl. v. 12.07.2007 - 13 Verg 6/07; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 30.07.2003 - Verg 5/03; OLG Frankfurt, Beschl. v. 08.05.2012 - 11 Verg 2/12; OLG Karlsruhe, Beschl. v. 12.11.2008 - 15 Verg 4/08; OLG Naumburg, Beschl. v. 16.10.2007 - 1 Verg 6/07). - OLG Brandenburg, 27.03.2012 - Verg W 13/11
Vergabenachprüfungsverfahren: Verschlechterung der Bieterposition durch Wahl des …
Auszug aus OLG Brandenburg, 29.01.2013 - Verg W 8/12
Potentielle Bieter sind in ihrem Recht auf ein transparentes Verfahren nach § 97 Abs. 1 GWB verletzt, wenn wesentliche Grundlagen nicht mitgeteilt werden, die sie benötigen für die Entscheidung, ob sie sich mit einem wirtschaftlich vernünftigen Angebot beteiligen können (vgl. Senatsbeschluss vom 27.03.2012 - Verg W 13/11). - OLG Düsseldorf, 30.07.2003 - Verg 5/03
Schwellenwertschätzung
Auszug aus OLG Brandenburg, 29.01.2013 - Verg W 8/12
Ein pflichtgemäß geschätzter Auftragswert ist jener Wert, den ein umsichtiger und sachkundiger öffentlicher Auftraggeber nach sorgfältiger Prüfung des relevanten Marktsegmentes und im Einklang mit den Erfordernissen betriebswirtschaftlicher Finanzplanung bei der Anschaffung der vergabegegenständlichen Sachen bzw. Leistungen veranschlagen würde (vgl. OLG Celle, Beschl. v. 19.08.2009 - 13 Verg 4/09; Beschl. v. 12.07.2007 - 13 Verg 6/07; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 30.07.2003 - Verg 5/03; OLG Frankfurt, Beschl. v. 08.05.2012 - 11 Verg 2/12; OLG Karlsruhe, Beschl. v. 12.11.2008 - 15 Verg 4/08; OLG Naumburg, Beschl. v. 16.10.2007 - 1 Verg 6/07). - OLG Brandenburg, 15.05.2007 - Verg W 2/07
Vergaberecht: Fehlerhafte vergaberechtliche Behandlung von nachrangigen …
Auszug aus OLG Brandenburg, 29.01.2013 - Verg W 8/12
Zu den bekannt zu gebenden Kriterien zählen ebenso die im Voraus aufgestellten Unter- (oder Hilfs-) Kriterien, Gewichtungskriterien und eine Bewertungsmatrix, die der Auftraggeber bei der Angebotswertung verwenden will (vgl. Senatsbeschluss v. 15.05.2007 - Verg W 2/07). - OLG Naumburg, 16.10.2007 - 1 Verg 6/07
BAB A 71/ Brückenbau
- OLG Brandenburg, 06.03.2012 - Verg W 15/11
Auftragswert täglich neu vergebener Postdienstleistungen
- VK Thüringen, 08.08.2017 - 250-4002-5960/2017-E-011-SM
Auftragswert ist ohne Kostenpuffer zu schätzen!
bb) Nach Auffassung der Vergabekammer konnte die VST einen Dritten -die QQQ GmbH- grundsätzlich mit der Auftragswertschätzung betrauen (vgl. hierzu BGH, NJW 1998, 3640, 3642; Urteil vom 27.11.2007, Az.: X ZR 18/07; Urteil vom 20.11.2012, Az.: X ZR 108/10; Brandenburgisches OLG, Beschluss vom 29.01.2013, Az.: Verg W 8/12).Die daraus folgende Fehlerhaftigkeit der Schätzung des Gesamtauftragswertes durch die VST hat zur Folge, dass die Vergabekammer den Wert eigenständig zu schätzen hat (OLG Celle, Beschluss vom 12.07.2007, Az.: 13 Verg 6/07; OLG Karlsruhe, Beschluss vom 12.11.2008, Az.: 15 Verg 4/08; OLG München, Beschluss vom 11.04.2013, Az.: Verg 3/13; Brandenburgisches OLG, Beschluss vom 29.01.2013, Az.: Verg W 8/12).
- VK Südbayern, 23.08.2017 - Z3-3-3194-1-24-05/17
Möglicher Vergabeverstoß durch wettbewerbsbeschränkende Leistungsbestimmung
Rn. 83 Die dokumentierte Berechnung des Schwellenwerts der Antragsgegnerin erfüllt die Anforderungen an die Ermittlung des maßgeblichen Schwellenwerts nämlich nur teilweise, weshalb die Vergabekammer gehalten war, eine eigenständige Ermittlung des Schwellenwerts unter Berücksichtigung des Sachverhaltes vorzunehmen (Brandenburgisches OLG, Beschluss vom 29.01.2013 - Az.: Verg W 8/12; OLG Celle, Beschluss vom 19.08.2009 - Az.: 13 Verg 4/09; OLG Karlsruhe, Beschluss vom 12.11.2008 - Az.: 15 Verg 4/08; VK Südbayern, Beschluss vom 12.11.2012 - Az.: Z3-3-3194-1-36-07/12). - OLG Bremen, 14.12.2021 - 2 Verg 1/21
Anforderungen an mehrfache Dringlichkeitsvergaben von Corona-Schnelltests - …
Eine solche Verpflichtung zur erneuten Ausschreibung setzt aber voraus, dass der Beschaffungsbedarf noch nicht unumkehrbar befriedigt ist (vgl. auch Brandenburgisches Oberlandesgericht, Beschluss vom 29. Januar 2013 - Verg W 8/12 -, Rn. 70, juris, wenngleich dort auf § 91a ZPO abgestellt wird).
- OLG Düsseldorf, 06.04.2022 - Verg 34/21
Anforderungen an die Schätzung des Auftragswerts als Schwellenwert für die …
Ein pflichtgemäß geschätzter Auftragswert ist jener Wert, den ein umsichtiger und sachkundiger öffentlicher Auftraggeber nach sorgfältiger Prüfung des relevanten Marktsegmentes und im Einklang mit den Erfordernissen betriebswirtschaftlicher Finanzplanung bei der Anschaffung der vergabegegenständlichen Sachen bzw. Leistungen veranschlagen würde (Senatsbeschluss vom 30. Juli 2003, VII-Verg 5/03, BeckRS 2003, 17897; OLG Celle, Beschluss vom 19. August 2009, 13 Verg 4/09; OLG Frankfurt, Beschluss vom 8. Mai 2012, 11 Verg 2/12; OLG Karlsruhe, Beschluss vom 12. November 2008, 15 Verg 4/08; OLG Naumburg, Beschluss vom 16. Oktober 2007, 1 Verg 6/07; OLG Brandenburg, Beschluss vom 29. Januar 2013, Verg W 8/12, BeckRS 2013, 3142).Rn. 52 cc) Fehlt es an einer vertretbaren Prognose des Auftragswerts ist der Vergabesenat mangels vorliegender Einschätzung des Auftraggebers zwecks Bestimmung seiner Zuständigkeit zur eigenständigen Wertermittlung verpflichtet und berechtigt (OLG Brandenburg, Beschluss vom 29. Januar 2013, Verg W 8/12, BeckRS 2013, 3142).
Danach ist der Auftragswert nach § 3 Abs. 3 Nr. 1 VgV auf der Grundlage des tatsächlichen Wertes des Auftrags aus dem vergangenen Vergabezeitraum zu schätzen (OLG Brandenburg, Beschluss vom 29. Januar 2013, Verg W 8/12, BeckRS 2013, 3142), wobei auch hier - wie ausgeführt - die gewöhnlichen Kostensteigerungen zu berücksichtigen sind.
- OLG München, 20.03.2014 - Verg 17/13
Vergabenachprüfungsverfahren: Verband in der Rechtsform eines eingetragenen …
"Erschöpfend" bedeutet, dass keine Restbereiche verbleiben dürfen, die seitens des Auftraggebers nicht klar umrissen sind (…Prieß in Kulartz/Marx/Portz/Prieß, Kommentar zur VOL/A, § 8 EG, Rn. 15 ff; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 12.10.2011, VII-Verg 46/11; OLG Brandenburg, Beschl. v. 29.01.2013, Verg W 8/12). - VK Südbayern, 16.03.2017 - Z3-3-3194-1-54-12/16
Vergabe "Durchführung des Rettungsdienstes an den Rettungsdienst-Stellplätzen in …
In solchen Fällen hat die Vergabekammer Südbayern den Vertragswert eigenständig unter Berücksichtigung des Sachverhaltes zu schätzen (Brandenburgisches OLG, Beschluss vom 29.01.2013 - Az.: Verg W 8/12; OLG Celle, Beschluss vom 19.08.2009 - Az.: 13 Verg 4/09; OLG Karlsruhe, Beschluss vom 12.11.2008 - Az.: 15 Verg 4/08; VK Südbayern, Beschluss vom 12.11.2012 - Az.: Z3-3-3194-1-36-07/12). - VK Südbayern, 05.08.2019 - Z3-3-3194-1-14-05/19
Vergabeverfahren hinsichtlich Rahmenvereinbarung über Primärcodierung
Ein pflichtgemäß geschätzter Auftragswert ist jener Wert, den ein umsichtiger und sachkundiger öffentlicher Auftraggeber nach sorgfältiger Prüfung des relevanten Marktsegments und im Einklang mit den Erfordernissen betriebswirtschaftlicher Finanzplanung bei der Anschaffung der vergabegegenständlichen Sachen veranschlagen würde (Brandenburgisches OLG, Beschluss vom 29.01.2013 - Verg W 8/12; OLG Gelle, Beschluss vom 19.08.2009 - 13 Verg 4/09; OLG Frankfurt, Beschluss vom 08.05.2012 - 11 Verg 2/12). - VK Südbayern, 29.10.2013 - Z3-3-3194-1-25-08/13
AG darf nur die bekanntgegebenen Wertungskriterien anwenden!
Zudem sind Schadensersatzansprüche der Antragstellerin denkbar, weshalb ebenfalls das Feststellungsinteresse gegeben ist, da die Feststellung zur Vorbereitung eines Schadensersatzanspruchs dienen könnte (Brandenburgisches OLG, B. v. 29.01.2013 - Az.: Verg W 8/12; OLG Düsseldorf, B. v. 31.10.2012 - Az.: VII-Verg 1/12) und ein solcher Prozess mit hinreichender Sicherheit zu erwarten ist und nicht offenbar aussichtslos erscheint. - VK Südbayern, 14.02.2017 - Z3-3-3194-1-54-12/16
Vergabe einer Dienstleistungskonzession im Bereich des Rettungsdienstes
In solchen Fällen hat die Vergabekammer Südbayern den Vertragswert eigenständig unter Berücksichtigung des Sachverhaltes zu schätzen (Brandenburgisches OLG, Beschluss vom 29.01.2013 - Az.: Verg W 8/12; OLG Celle, Beschluss vom 19.08.2009 - Az.: 13 Verg 4/09; OLG Karlsruhe, Beschluss vom 12.11.2008 - Az.: 15 Verg 4/08; VK Südbayern, Beschluss vom 12.11.2012 - Az.: Z3-3-3194-1-36-07/12). - VK Baden-Württemberg, 24.01.2022 - 1 VK 64/21
Auftragswert von Planerleistungen: HOAI ist kein Maßstab (mehr)!
Gegenstand der Prognose ist die Beurteilung, zu welchem Preis die zu vergebende Leistung voraussichtlich unter Wettbewerbsbedingungen beschafft werden kann (OLG Brandenburg, Beschluss vom 29.01.2013, Verg W 8/12;… Greb, in: Ziekow/Völlink, Vergaberecht, 4. Aufl. 2020, § 3 VgV Rn.11).Fehlt jedoch eine Schätzung durch den Auftraggeber oder ist das Ergebnis seiner Schätzung nicht hinreichend plausibel, sind die Nachprüfungsinstanzen zwecks Bestimmung ihrer Zuständigkeit berechtigt und verpflichtet, eine eigenständige Wertermittlung im Wege der Schätzung vorzunehmen (OLG Karlsruhe, Beschluss vom 12.11.2008, 15 Verg 4/08; OLG Brandenburg, Beschluss vom 29.01.2013, Verg W 8/12;… Kau, in: Burgi/Dreher, Beck´scher Vergaberechtskommentar Band 2, 3. Aufl. 2019, § 3 VgV Rn. 19).
- VK Sachsen, 06.10.2021 - 1/SVK/030-21
Im Verhandlungsverfahren muss verhandelt werden!
- VK Südbayern, 08.12.2022 - 3194.Z3-3_01-22-23
Coronavirus, SARS-CoV-2, Leistungen, Software, Vergabeverfahren, Vergabekammer, …
- OLG Düsseldorf, 22.08.2022 - Verg 58/21
Entscheidung über die Kosten des Verfahrens vor der Vergabekammer nach billigem …
- VK Brandenburg, 19.12.2013 - VK 25/13
Wirkungsgrad von > 90% gefordert, 90% angeboten: Angebotsausschluss!
- VK Saarland, 24.07.2014 - 3 VK 02/14
Vergabenachprüfungsverfahren: Antrag eines an der Auftragsvergabe beteiligen …
- VK Mecklenburg-Vorpommern, 02.07.2013 - 2 VK 8/13
Widerspruch zwischen Kalkulation und Angebot: Ausschluss zwingend!
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Rechtsprechung
| OLG Brandenburg, 10.01.2013 - Verg W 8/12 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- VERIS
- Reguvis VergabePortal - Veris
- ibr-online
Auch das OLG kann einstweilige Anordnung erlassen!
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VK Brandenburg, 24.07.2012 - VK 21/12
- OLG Brandenburg, 10.01.2013 - Verg W 8/12
- OLG Brandenburg, 29.01.2013 - Verg W 8/12
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (3)
- OLG Düsseldorf, 18.12.2007 - Verg 47/07
Arzneimittel-Rabattverträge: VK/OLG oder SG/LSG zuständig?
Auszug aus OLG Brandenburg, 10.01.2013 - Verg W 8/12
Sie ist jedoch zur Gewährung effektiven Rechtsschutzes zur Sicherung der Rechte des unterlegenen Bieters entsprechend auf das Verfahren vor dem Vergabesenat anzuwenden (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 18.12.2007 - VII-Verg 47/07; Beschluss vom 23.04.2008 - VII-Verg 23/08; OLG Naumburg, Beschluss vom 31.07.2007 - 1 Verg 6/06; vgl. auch Senatsbeschluss vom 13.03.2008 - Verg W 4/08). - OLG Brandenburg, 13.03.2008 - Verg W 4/08
Vorliegen eines Rechtsschutzbedürfnisses bzgl. einer Verlängerung der …
Auszug aus OLG Brandenburg, 10.01.2013 - Verg W 8/12
Sie ist jedoch zur Gewährung effektiven Rechtsschutzes zur Sicherung der Rechte des unterlegenen Bieters entsprechend auf das Verfahren vor dem Vergabesenat anzuwenden (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 18.12.2007 - VII-Verg 47/07; Beschluss vom 23.04.2008 - VII-Verg 23/08; OLG Naumburg, Beschluss vom 31.07.2007 - 1 Verg 6/06; vgl. auch Senatsbeschluss vom 13.03.2008 - Verg W 4/08). - OLG Brandenburg, 29.01.2013 - Verg W 9/12
Auszug aus OLG Brandenburg, 10.01.2013 - Verg W 8/12
Wie der Auftraggeber selbst in dem Parallelverfahren Verg W 9/12 eingeräumt hat, sind in den Revieren der LObf H. in den Losen 59.1 bis 59.3 nach der mündlichen Verhandlung vor dem Senat weitere Holzmengen eingeschlagen worden, obwohl dem Auftraggeber infolge der Erörterungen vor dem Senat bewusst war, dass die erteilten Aufträge an die Beigeladenen unwirksam sind und eine zumindest teilweise Wiederholung des Vergabeverfahrens, an dem sich die Antragstellerin mit einem Angebot zu beteiligen gedenkt, ernsthaft in Betracht kommt.
- VK Südbayern, 29.12.2016 - Z3-3-3194-1-47-11/16
Vergabenachprüfungsverfahren: Voraussetzungen für die Anordnung einer vorläufigen …
In der Beschwerdeinstanz ist der Vergabesenat für entsprechende Anträge zuständig (vgl. OLG Brandenburg, Beschluss vom 10.01.2013 - Verg W 8/12; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 18.12.2007 - VII-Verg 47/07).In den von der Rechtsprechung dazu entschiedenen Fällen drohte allerdings der faktische Vollzug des gesamten Auftrags (OLG Brandenburg, Beschluss vom 10.01.2013 - Verg W 8/12 und VK Bund, Beschluss vom 07.07.2014 VK 2 - 47/14) oder zumindest doch erheblicher Teile des Auftrags (OLG Celle, Beschluss vom 29.08.2003 - 13 Verg 15/03) der Gegenstand des Nachprüfungsverfahrens war.
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