Weitere Entscheidung unten: BGH, 19.01.1982

Rechtsprechung
   BGH, 21.01.1982 - III ZR 80/81   

Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Keine Streupflicht bei vereinzelt auf Fahrbahn auftretenden Glättegefahren - Einzelne Glättestellen können durch entsprechende Fahrweise begegnet werden

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • VersR 1982, 299



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Wird zitiert von ... (18)  

  • BGH, 12.06.2012 - VI ZR 138/11

    Glatteisunfall eines Fußgängers: Grenzen der Streupflicht eines

    Grundvoraussetzung für die Räum- und Streupflicht auf Straßen oder Wegen ist das Vorliegen einer allgemeinen Glätte und nicht nur das Vorhandensein einzelner Glättestellen (vgl. BGH, Beschlüsse vom 21. Januar 1982 - III ZR 80/81, VersR 1982, 299, 300; vom 26. Februar 2009 - III ZR 225/08, NJW 2009, 3302 Rn. 4 mwN; OLG Jena NZV 2009, 599, 600 mwN; Carl, VersR 2012, 414, 415; Geigel/Wellner, Der Haftpflichtprozess, 26. Aufl., Kap. 14 Rn. 147; Staudinger/Hager, BGB [2009], § 823 Rn. E 128).
  • BGH, 14.02.2017 - VI ZR 254/16

    Verkehrssicherungspflichten der Straßenanlieger: Voraussetzungen der winterlichen

    Grundvoraussetzung für die Räum- und Streupflicht auf Straßen oder Wegen ist das Vorliegen einer "allgemeinen Glätte" und nicht nur das Vorhandensein einzelner Glättestellen (vgl. Senatsurteil vom 12. Juni 2012 - VI ZR 138/11, VersR 2012, 1050 Rn. 10; BGH, Beschlüsse vom 21. Januar 1982 - III ZR 80/81, VersR 1982, 299, 300; vom 26. Februar 2009 - III ZR 225/08, NJW 2009, 3302 Rn. 4 mwN; Thüringer OLG NZV 2009, 599, 600 mwN; Carl, VersR 2012, 414, 415; Geigel/Wellner, Der Haftpflichtprozess, 27. Aufl., Kap. 14 Rn. 147; Staudinger/Hager, BGB [2009], § 823 Rn. E 128).
  • BGH, 26.02.2009 - III ZR 225/08

    Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend die

    Das Berufungsgericht ist - unter Bezugnahme auf den Beschluss des Senats vom 21. Januar 1982 (III ZR 80/81, VersR 1982, 299; siehe auch OLG Karlsruhe VersR 1976, 346; OLG Hamm OLGR 1995, 268, 269; Thüringisches OLG ZfS 2001, 11, 12; OLG Zweibrücken OLGR 2001, 99; OLG Brandenburg LKV 2005, 40) - davon ausgegangen, dass eine Streu- und Räumpflicht eine allgemeine Glättebildung und nicht nur das Vorhandensein vereinzelter Glättestellen voraussetzt.
  • BGH, 23.07.2015 - III ZR 86/15

    Auch in Schleswig-Holstein müssen nur belebte und unentbehrliche

    Soweit das Bestehen einer Streupflicht eine allgemeine Glättebildung und nicht nur das Vorhandensein ganz vereinzelter Glättestellen voraussetzt (vgl. nur Senat, Beschlüsse vom 21. Januar 1982 - III ZR 80/81, VersR 1982, 299 f und vom 26. Februar 2009 - III ZR 225/08, NJW 2009, 3302 Rn. 4 f; BGH, Urteil vom 12. Juni 2012 - VI ZR 138/11, NJW 2012, 2727 Rn. 10), hat das Berufungsgericht in tatrichterlicher Würdigung - unter Berücksichtigung der Aussage des Zeugen H.    und des Gutachtens des Deutschen Wetterdienstes - rechtsfehlerfrei festgestellt, dass der Geschädigte bei allgemeiner Glätte gestürzt ist.
  • OLG Koblenz, 19.07.2012 - 5 U 582/12

    Sturz auf einem Kundenparkplatz an Heiligabend - Öffentliche Parkplätze müssen

    Glättestellen sind hinzunehmen, falls sie den Weg nicht vollständig versperren und gemieden werden können (BGH VersR 1982, 299; OLG Celle VersR 1995, 598; OLG Karlsruhe VersR 1976, 346); eine geradlinige Verbindung zu den jeweiligen Zielorten muss nicht gewährleistet sein.
  • OLG Brandenburg, 03.06.2008 - 2 U 8/07

    Verkehrssicherungspflicht der Gemeinde: Umfang der Streupflicht auf Gehwegen zum

    Eine Streu- und Räumpflicht auf Gehwegen setzt aber eine allgemeine Glättebildung und nicht nur das Vorhandensein vereinzelter Glättestellen voraus (BGH, VersR 1982, 299; OLG Hamm, Urteil vom 29.01.1993, Az.: 9 U 68/92; Senat, Urteils vom 23.03.2004, Az.: 2 U 35/03).
  • OLG Bamberg, 09.07.2013 - 5 U 212/12

    Verkehrssicherungspflicht - zur Räum- und Steupflicht auf Bahnsteigen -

    Das Erfordernis einer allgemeinen Glättebildung als Grundvoraussetzung für eine Räum- und Streupflicht auf Straßen, Wegen und Plätzen (BGH NJW 2009, 3302 Tz. 4 m.w.N.; 2012, 2727; VersR 1982, 299, 300) gilt auch für Bahnsteige.

    Grundvoraussetzung für die Räum- und Streupflicht auf Straßen oder Wegen ist das Vorliegen einer allgemeinen Glätte und nicht nur das Vorhandensein einzelner Glättestellen (vgl. BGH, Urteil vom 12.06.2012 - VI ZR 138/11, NJW 2012, 2727 f.: 20 - 30 cm große Eisfläche in der Mitte eines nicht gestreuten Zugangswegs; Beschlüsse vom 21.01.1982 - III ZR 80/81, VersR 1982, 299, 300; vom 26.02.2009 - III ZR 225/08, NJW 2009, 3302 Rn. 4 mwN; OLG Jena NZV 2009, 599, 600 mwN).

  • OLG Brandenburg, 26.02.2008 - 2 U 48/06

    Haftung der verkehrssicherungspflichtigen Anliegers bei Fußgängerunfall auf einem

    Eine Streu- und Räumpflicht auf Gehwegen setzt aber eine allgemeine Glättebildung und nicht nur das Vorhandensein vereinzelter Glättestellen voraus (BGH VersR 1982, 299; OLG Hamm, Urteil vom 29.01.1993, Az. 9 U 68/92).
  • OLG Saarbrücken, 27.03.2012 - 4 U 151/11

    Streupflicht nicht bei jeder bedeutenden Straße am Flussufer

    Das Vorliegen vereinzelter Glättestellen reicht demgegenüber nicht aus, um die verkehrsicherungspflichtigen Körperschaften zu einem flächendeckenden Abstreuen des mitunter ausgedehnten Straßennetzes zu verpflichten (BGH, Beschl. v. 26.2.2009 - III ZR 225/08, NJW 2009, 3302; vgl. Beschl. v. 21.1.1982 - III ZR 80/81, VersR 1982, 299; Brandenburgisches Oberlandesgericht, ZVR 2005, 40; OLGR Karlsruhe 2009, 57; OLGR Zweibrücken 2001, 99).
  • OLG München, 07.12.2012 - 1 U 3512/12

    Verkehrssicherungspflicht: Umfang der Räum- und Streupflicht auf dem

    Vielmehr ist Grundvoraussetzung für das Einsetzen der Räum- und Streupflicht das Vorliegen einer allgemeinen Glätte und nicht nur das Vorhandensein einzelner Glättestellen (vgl. BGH vom 12.06.2012, VI ZR 138/11; BGH vom 21.01.1982, III ZR 80/81, VersR 1982, 299, 300; BGH vom 26.02.2009, III ZR 225/08, NJW 2009, 3302, Rdnr. 4 m. w. N.; OLG Jena, NZV 2009, 599, 600 m. w. N.; Carl, VersR 2012, 414, 415; Geigel/Wellner, Der Haftpflichtprozess, 26. Aufl., Kap. 14 Rdnr. 147; Staudinger/Hager, Kommentar zum BGB-2009, § 823 Rdnr. E 128).
  • OLG Koblenz, 27.10.2010 - 1 U 170/10

    Streupflicht der Gemeinde: Darlegungs- und Beweislast des Verletzen bei einem

  • OLG München, 10.10.2012 - 1 U 2853/12

    Glatteisunfall eines Fahrradfahrers: Räum- und Streupflicht bei einzelner

  • OLG München, 20.08.2012 - 1 U 2853/12

    Glatteisunfall eines Fahrradfahrers: Räum- und Streupflicht bei einzelner

  • LG Köln, 31.01.2017 - 5 O 275/16

    Zahlung von Schmerzensgeld wegen Sturzes bei Glätte aufgrund der Verletzung der

  • OLG Koblenz, 28.10.1998 - 1 U 965/97

    Streupflicht als Amtspflicht

  • AG Pfaffenhofen/Ilm, 14.09.2012 - 1 C 27/12

    Schadenersatzanspruch wegen eines Glätteunfalls: Beweislast des Verletzten

  • BGH, 21.05.1982 - III ZR 17/81

    Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung -

  • LG Tübingen, 29.05.1998 - 4 O 15/98

    Schadensersatzanspruch wegen Sturzes (Unfall) auf einem gebührenpflichtigen

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Rechtsprechung
   BGH, 19.01.1982 - VI ZR 182/80   

Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • Jurion (Leitsatz)

    Belehrungspflicht - Kaufgrundstück - Belastungen - Notar

Papierfundstellen

  • DNotZ 1982, 504 (Ls.)
  • VersR 1982, 299
  • WM 1982, 372



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Wird zitiert von ... (7)  

  • BGH, 10.05.1990 - IX ZR 113/89

    Zurechenbarkeit eines Schadens bei Verursachung durch mehrere Personen; Haftung

    Gegenüber Rechtskundigen oder rechtskundig Beratenen kann er sich aber unter Umständen kürzer fassen (vgl. BGH, Urt. v. 19. Januar 1982 - VI ZR 182/80, DNotZ 1982, 504 f; Arndt, BNotO 2. Aufl. Anh. zu § 19: § 17 BeurkG Anm. II 2.2; sogar für einen möglichen Wegfall der Belehrungspflicht gegenüber diesem Beteiligtenkreis spricht sich Haug DNotZ 1972, 453, 471).
  • BGH, 27.10.1994 - IX ZR 12/94

    Belehrungspflicht des Urkundsnotars hinsichtlich der Erbringung einer

    Sind sich die Beteiligten über die Tragweite ihrer Erklärungen vollständig im klaren und wollen sie die konkrete Vertragsgestaltung ernsthaft, brauchen sie nicht belehrt zu werden (BGH, Urt. v. 14. März 1963 - III ZR 178/61, WM 1963, 754, 757; Seybold/Hornig, BNotO 4. Aufl. § 26 Anm. 19; Pikart WM 1965, 758, 760; Reithmann/Röll/Geßele, aaO. Rdnr. 158 ff; Rinsche, Die Haftung des Rechtsanwalts und des Notars 4. Aufl. Rdnr. II 47; vgl. auch BGH, Urt. v. 19. Januar 1982 - VI ZR 182/80, WM 1982, 372, 373).
  • BGH, 24.06.1993 - IX ZR 84/92

    Belehrungspflicht bei Absicherung eines Wegerechts durch Grunddienstbarkeit -

    Daher hat der Notar den Käufer regelmäßig auf Belastungen des Grundstücks und deren Bedeutung hinzuweisen (BGH, Urt. v. 19. Dezember 1991 - IX ZR 8/91, WM 1992, 527, 529; v. 3. Februar 1984 - V ZR 190/82, WM 1984, 700; v. 19. Januar 1982 - VI ZR 182/80, WM 1982, 372, 373).
  • BGH, 03.02.1984 - V ZR 190/82

    Notar - Belehrungspflicht - Grundstückskaufvertrag - Vorkaufsrecht

    »... Das BerGer. [das nach Aufhebung seiner ersten Entscheidung durch das Senatsurteil in VersR 82, 299 erneut mit der Sache befaßt ist] geht nunmehr davon aus, daß der Bekl. nicht konkret das für den Landwirt W. eingetragene Vorkaufsrecht erwähnt, sondern bei den Ä mehrere Grundstückskäufe und verschiedene Verkäufer betreffenden Ä Vertragsverhandlungen bloß allgemein »von Vorkaufsrechten in Abt. II« gesprochen habe.

    VersR 82, 299) gehalten gewesen, den eingetragenen Vorkaufsberechtigten zu benennen.

  • BGH, 19.12.1991 - IX ZR 8/91

    Belehrung der Miteigentümer bei lastenfreiem Grundstücksverkauf trotz Belastung

    Insbesondere kann der Notar die Belehrungspflicht verletzen, wenn er bei der Beurkundung nicht auf Rechte Dritter sowie deren Bedeutung hinweist (vgl. BGH, Urt. v. 21. Januar 1969 - VI ZR 150/67, DNotZ 1969, 496, 497; Urt. v. 19. Januar 1982 - VI ZR 182/80, WM 1982, 372, 373 unter II).
  • OLG Naumburg, 31.05.2001 - 1 U 33/00

    Notarhaftung - Belehrung über Tragweite einer Willenserklärung - beteiligte

    Alldings bedarf es einer Belehrung nicht, wenn sich die Beteiligten über die Tragweite ihrer Erklärungen vollständig im klaren sind und sie die konkrete Vertragsgestaltung ernsthaft so wollen (BGH NJW 1995, 330, 332; WM 1963, 754, 757; WM 1982, 372, 373).
  • OLG München, 17.06.2010 - 1 U 3256/09

    Amtshaftung des Notars: Auslegung einer Fälligkeitsklausel im

    Bei rechtskundigen Beteiligten besteht diese Pflicht in einem geringeren Umfang als bei rechtsunkundigen oder gar geschäftsunerfahrenen Personen (vgl BGH DNotZ 1982, 504).
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