Rechtsprechung
| BGH, 01.12.1960 - III ZR 188/59 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Adressierung einer Schadensersatzklage aufgrund eines durch schlechte Straßenbeschaffenheit erlittenen Unfalls - Haftung des Landes für schlechte Straßenbeschaffenheiten bei einer öffentlichen Landstraße - Pflicht eines Landes zur Reinhaltung der Straße von den Verkehr ...
Kurzfassungen/Presse
Papierfundstellen
- VersR 1961, 162
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (7)
- BGH, 27.10.1955 - III ZR 82/54
Amtspflicht bei behördlichem Eingriff
Auszug aus BGH, 01.12.1960 - III ZR 188/59
Wenn die Revision auf die Entscheidungen in RGZ 139, 198 und BGHZ 21, 361 [BGH 01.10.1956 - III ZR 53/55] (gemeint ist offenbar BGHZ 18, 366, 371) [BGH 27.10.1955 - III ZR 82/54] verweist, so ist das verfehlt. - BGH, 01.10.1956 - III ZR 53/55
Amtspflichten des Finanzamtsvorstehers
Auszug aus BGH, 01.12.1960 - III ZR 188/59
Wenn die Revision auf die Entscheidungen in RGZ 139, 198 und BGHZ 21, 361 [BGH 01.10.1956 - III ZR 53/55] (gemeint ist offenbar BGHZ 18, 366, 371) [BGH 27.10.1955 - III ZR 82/54] verweist, so ist das verfehlt. - BGH, 06.07.1959 - III ZR 67/58
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 01.12.1960 - III ZR 188/59
Bei dem heutigen Zustand des deutschen Straßennetzes aber ist eine derartige Straßenwölbung - zumal bei Straßen, die nicht dem Fernverkehr dienen - nichts Ungewöhnliches, und der Straßenbenutzer muß sich, wie der Senat bereits mehrfach betont hat(Urt. v. 16. Februar 1959 III ZR 228/57 = VersR 1959, 436 undUrt. v. 6. Juli 1959 III ZR 67/58 = VersR 1959, 830), mit den Unzulänglichkeiten des Straßennetzes noch weithin abfinden und den Straßenzustand so hinnehmen, wie er sich ihm erkennbar darbietet.
- BGH, 16.02.1959 - III ZR 228/57
Verletzung der Verkehrssicherungspflicht wegen fehlender Überhöhung einer Kurve; …
Auszug aus BGH, 01.12.1960 - III ZR 188/59
Bei dem heutigen Zustand des deutschen Straßennetzes aber ist eine derartige Straßenwölbung - zumal bei Straßen, die nicht dem Fernverkehr dienen - nichts Ungewöhnliches, und der Straßenbenutzer muß sich, wie der Senat bereits mehrfach betont hat(Urt. v. 16. Februar 1959 III ZR 228/57 = VersR 1959, 436 undUrt. v. 6. Juli 1959 III ZR 67/58 = VersR 1959, 830), mit den Unzulänglichkeiten des Straßennetzes noch weithin abfinden und den Straßenzustand so hinnehmen, wie er sich ihm erkennbar darbietet. - BGH, 30.11.1953 - III ZR 234/52
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 01.12.1960 - III ZR 188/59
Vielmehr muß der in Anspruch Genommene in einem derartigen Fall durch jeden der in Betracht kommenden gesetzlichen Vertreter vertreten sein (vgl. RG Warn RspR 1912, 257;Urt. v. 30. November 1953 III ZR 234/52 S. 31). - BGH, 25.03.1954 - III ZR 341/52
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 01.12.1960 - III ZR 188/59
Wenn insoweit nicht ein gemeinschaftlicher Gerichtsstand, sondern eine verschiedene örtliche Gerichtszuständigkeit gegeben gewesen sein sollte, hätte der Kläger die Bestimmung des zuständigen Gerichts in entsprechender Anwendung des § 36 Nr. 3 ZPO beantragen müssen (…RG a.a.O.;Urt. v. 25. März 1954 III ZR 341/52 S. 10; auch DRiZ 1956 S. 147). - RG, 20.04.1907 - I 416/06
Kommanditgesellschaft auf Aktien. Vertretung.
Auszug aus BGH, 01.12.1960 - III ZR 188/59
In diesem Fall aber muß - worauf Wieczorek a.a.O. Anm. D. III j 2 ebenfalls hinweist - die Klage gegen Vorstand und Aufsichtsrat gerichtet werden, und "beide zu gesetzlichen Vertretern bestellte Organe müssen die Gesellschaft einheitlich vertreten" (RGZ 66, 37/8).
- BGH, 27.10.1970 - VI ZR 62/69
Anspruch auf Schadensersatz wegen einer unerlaubten Handlung - Voraussetzungen …
Allerdings hat der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs in einem Urteil vom 1. Dezember 1960 (III ZR 188/59 - VersR 1961, 162, 164) angenommen, die dort vorausgegangenen Prozesse gegen unrichtige Beklagte seien keine adäquate Folge der in jenem Rechtsstreit geltend gemachten Verletzung der Verkehrssicherungspflicht gewesen. - BGH, 03.05.2005 - VI ZR 4/04
Umfang der Interventionswirkung bei Streitverkündung
Grundsätzlich geklärt ist auch, daß bei deutlich erkennbaren Gefahren, die vor sich selbst warnen, eine Verkehrssicherungspflicht zu verneinen sein kann, wenn bei verständiger Beurteilung anzunehmen ist, daß etwa Betroffene ihnen ausweichen können und werden (vgl. etwa Senatsurteile vom 7. Mai 1963 - VI ZR 149/62 - VersR 1963, 814, 815; vom 5. Juli 1966 - VI ZR 6/65 - VersR 1966, 978, 979; vom 25. April 1978 - VI ZR 94/76 - VersR 1978, 739 f.; vom 2. Mai 1978 - VI ZR 110/77 - VersR 1978, 762, 763; BGH, Urteile vom 1. Dezember 1960 - III ZR 188/59 - VersR 1961, 162, 164; vom 27. Juni 1963 - III ZR 71/62 - VersR 1963, 1150, 1151;… BGB-RGRK/Steffen, 12. Aufl., § 823 Rn. 144;… Geigel/Wellner, Der Haftpflichtprozess, 24. Aufl., Kap. 14 Rn. 12, 23;… MünchKomm-BGB/Wagner, 4. Aufl., § 823 Rn. 251; Staudinger/Hager, 13. Bearb. 1999, § 823 E 32, jew. m.w.N.). - OLG Nürnberg, 04.12.1995 - 5 U 2480/95
Umfang des Schadensersatzanspruchs aus deliktischer Eigentumsverletzung
Der Ausgang dieses Prozesses fiel vielmehr in das allgemeine Prozeßrisiko, das jeder Kläger grundsätzlich selbst zu tragen hat (BGH VersR 1961, 162, 164; NJW 1971, 134, 135). - BGH, 03.05.1962 - III ZR 41/61
Ansprüche aus infolge von Handlungen oder Unterlassungen der in der …
Wird eine Klage gegen dieselbe Partei auf verschiedene Anspruchsgrundlagen gestützt, so muß der in Anspruch Genommene hinsichtlich eines jeden der mehreren Klagegründe in der dafür bestimmten Weise ordnungsgemäß vertreten sein (vgl. die Entscheidung des erkennenden Senats vom 1. Dezember 1960 - III ZR 188/59 - in VersR 1961, 162).
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