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Rechtsprechung
   BGH, 11.07.1961 - VI ZR 11/61   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1961,1749
BGH, 11.07.1961 - VI ZR 11/61 (https://dejure.org/1961,1749)
BGH, Entscheidung vom 11.07.1961 - VI ZR 11/61 (https://dejure.org/1961,1749)
BGH, Entscheidung vom 11. Juli 1961 - VI ZR 11/61 (https://dejure.org/1961,1749)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BGB §§ 823, 852; VVG § 67
    Beginn der Verjährungsfrist einer auf den Kaskoversicherer übergegangenen Schadensersatzforderung

Papierfundstellen

  • VersR 1961, 910
 
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Wird zitiert von ... (10)Zitiert selbst (4)

  • BGH, 09.12.1958 - VI ZR 272/57
    Auszug aus BGH, 11.07.1961 - VI ZR 11/61
    Daß im Falle des § 831 BGB vielleicht der Entlastungsbeweis erbracht werden könnte, hinderte ebenfalls nicht den Beginn der Verjährung, wie das Berufungsgericht zutreffend ausführt (erkennender Senat, Urteil vom 9. Dezember 1958 - VI ZR 272/57 - VersR 1959, 74).
  • BGH, 26.04.1960 - VI ZR 70/59

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 11.07.1961 - VI ZR 11/61
    Hierzu wird auf das Urteil des erkennenden Senats vom 26. April 1960 - VI ZR 70/59 - VersR 1960, 754 hingewiesen.
  • BGH, 02.06.1959 - VI ZR 124/58

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 11.07.1961 - VI ZR 11/61
    Eine solche Kenntnis der Altgläubigerin bestand bereits dann, wenn diese sich die Kenntnis der die Schadenersatzpflicht begründenden Tatsachen mühelos verschaffen konnte (erkennender Senat, Urteil vom 2. Juni 1959 - VI ZR 124/58 = VersR 1959, 757 und Urteil vom 18. September 1959 - VI ZR 177/58 - VersR 1959, 1040).
  • BGH, 18.09.1959 - VI ZR 177/58

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 11.07.1961 - VI ZR 11/61
    Eine solche Kenntnis der Altgläubigerin bestand bereits dann, wenn diese sich die Kenntnis der die Schadenersatzpflicht begründenden Tatsachen mühelos verschaffen konnte (erkennender Senat, Urteil vom 2. Juni 1959 - VI ZR 124/58 = VersR 1959, 757 und Urteil vom 18. September 1959 - VI ZR 177/58 - VersR 1959, 1040).
  • BGH, 14.05.2024 - XI ZR 327/22

    Bankenhaftung im mehrgliedrigen Überweisungsverkehr: Anwendung der Grundsätze der …

    Nur wenn der Kenntnisstand des Zedenten nicht geeignet war, die Verjährung des Anspruchs in Lauf zu setzen, ist auf den Kenntnisstand des Zessionars abzustellen (BGH, Urteil vom 10. Juli 1967 - III ZR 78/66, BGHZ 48, 181, 183 mwN; vgl. auch BGH, Urteile vom 11. Juli 1961 - VI ZR 11/61, VersR 1961, 910, vom 2. März 1982 - VI ZR 245/79, NJW 1982, 1761, 1762 und vom 19. Dezember 1989 - VI ZR 57/89, NJW-RR 1990, 343; Erman/Schmidt-Räntsch, BGB, 17. Aufl., § 199 BGB Rn. 17; MünchKommBGB/Grothe, 9. Aufl., § 199 Rn. 40; Lakkis in Herberger/Martinek/Rüßmann/Weth/Würdinger, jurisPK-BGB, 10. Aufl., Stand: 15.05.2023, § 199 Rn. 179; Staudinger/Peters/Jacoby, BGB, Neubearb.
  • BGH, 30.04.2014 - IV ZR 30/13

    Beginn und Lauf der kenntnisabhängigen Verjährung für einen ererbten …

    Diese Beurteilung wurde auch zu der vergleichbaren Regelung des § 852 BGB a.F. vertreten (BGH, Urteile vom 19. Dezember 1989 - VI ZR 57/89, VersR 1990, 497 unter II 1; vom 2. März 1982 - VI ZR 245/79, VersR 1982, 546 unter II 3 d; vom 10. Juli 1967 - III ZR 78/66, BGHZ 48, 181, 183; vom 11. Juli 1961 - VI ZR 11/61, VersR 61, 910 unter I;… RGRK-Kreft, 12. Aufl. § 852 BGB Rn. 38).
  • BGH, 05.04.1976 - III ZR 69/74

    Anforderungen an die Verjährung eines deliktischen Anspruchs - Schadensersatz …

    Es genügt vielmehr, daß er sie in ihren Grundzügen kennt und gewichtige Anhaltspunkte für ein Verschulden des Verantwortlichen vorliegen (BGH VersR 1956, 507; 1960, 754, 755; 1961, 910), so daß der Verletzte eine Schadensersatzklage erheben kann, die bei verständiger Würdigung der von ihm vorgetragenen Tatsachen soviel Erfolgsaussicht bietet, daß ihm die Klage - wenn auch nicht risikolos - zuzumuten ist (Senatsurteile LM BGB § 852 Nr. 14 und VersR 1957, 641; BGH LM BGB § 852 Nr. 39).

    Dabei kann es der Kenntnis etwa noch fehlender Tatsachen gleichgeachtet werden, wenn sich der Verletzte diese Kenntnis in zumutbarer Weise mühelos und ohne Kostenaufwand hätte verschaffen können (BGH VersR 1961, 910; 1963, 161, 163; jeweils m.w.Nachw.).

  • BGH, 07.12.1971 - VI ZR 153/70

    Schadensersatz wegen entgangener Dienste des erwachsenen Haussohns

    Gleiches kann sogar gelten, wenn der Einsatz der vollen Arbeitskraft des voll jährigen Hauskindes seine Verehelichung überdauert (…Urteil vom 21. Januar 1958 - VI ZR 6/57 - LM aaO Nr. 1 = NJW 1958, 706), oder wenn nach Sachlage eine Aussicht auf Betriebsübernahme nicht besteht (BGH Urt. vom 17. Mai 1961 - VI ZR 11/61 - LM 3. DVO/BEG § 30 Nr. 2 = RzW 1961, 405).
  • BGH, 19.02.1963 - VI ZR 85/62
    Auch wo die Frage eines haftungsbegründenden Verschuldens zweifelhaft ist, wird der Beginn der Verjährung doch nicht hinausgeschoben, wenn der Sachverhalt gewichtige Anhaltspunkte für ein fahrlässiges Verhalten des Verantwortlichen bietet (Urteil des erkennenden Senats vom 11. Juli 1961 - VI Zit 11/61 - VersR 1961, 910 = VRS 21, 255, 256); namentlich schließen Zweifel an der Beweisbarkeit des zugrundeliegenden Sachverhalts den Beginn des Iristablaufs nicht aus (Urteil vom 17. Januar 1961 - VI SH 86/60 - VersR 1961, 415).
  • OLG Frankfurt, 15.01.2018 - 29 U 278/16

    Ist streitiges neues Vorbringen in der Berufungsinstanz zu berücksichtigen?

    Zunächst kann der Dritte, also hier der Beklagte, auch beim Forderungsübergang die Verjährungseinrede gegenüber der neuen Forderungsinhaberin, also der Klägerin, entgegenhalten (vgl. BGH, VersR 1961, 910; VersR 1964, 540; OLG Hamm, r+s 1998, 184;… Armbrüster, in: Prölls/Martin, VVG, 29. Aufl. 2015, § 86 Rdnr. 62).
  • BGH, 28.09.1971 - VI ZR 29/70

    Schadensersatzansprüche auf Grund eines Arbeitsunfalls - Anspruch auf …

    Ein getrennter Verjährungsablauf für Ersatzansprüche, die gegen eine bestimmte Person aus demselben Schadensereignis sowohl aus § 823 als auch aus § 831 BGB herzuleiten sind, kennt das Gesetz nicht (so schon BGH Urt.v. 11.7.1961 - VI ZR 11/61 - VersR 1961, 910).
  • BGH, 23.10.1962 - VI ZR 245/61

    Beginn der Verjährung der Ansprüche minderjähriger Unfallgeschädigter

    K e n n e n m ü s s e n nicht genügen (vgl« BGH Urt" vom 14. Hai 1958 V ZR 261/56 IM Hr. 1 zu § 151 PreußoAllg.BcrgG mit weiteren Nachweisen)" Allerdings steht es der Kenntnis von der Person des Ersatzpflichtigen gleich, wenn der Verletzte, dem Name und Anschrift des Ersatzpflichtigen unbekannt sind, sie in zumutbarer Weise ohne jede nennenswerte Mühe hätte in Erfahrung bringen können (Urteile des erkennenden Senats vom 9" Februar 1955 VI ZR 40/54 - IM Nr"' 4 zu § 852 EGB = JOT 1955, 706 = VersR 1955, 234; vom 2" Juni 1959 VI ZR 124/58 VersR 1959, 757)Ist einem Unfallgeschädigten der Hergang des Unfallgeschehens in seinen Grundzügen bekannt und bieten sich ihm gewichtige Anhaltspunkte für ein schuldhaftes Verhalten des Verantwortlichen, so kann es auch der Kenntnis der für die Erhebung einer einigermaßen aussichtsreichen Klage etwa noch fehlenden Tatsachen gleichgeachtet wer den, wenn sich der Verletzte diese Kenntnis in zumutbarer Weise mühelos und ohne Kostenaufwand hätte verschaffen können (Urteile des erkennenden Senats vom 11" Juli 1961 VI ZR.11/61 VersR 1961, 910; vom 27" März 1962 VI ZR 95/61 VersR 1962, 734).
  • BGH, 27.10.1970 - VI ZR 66/69

    Verjährungsfrist - Ersatzpflichtiger - Schuldfrage - Rückschau

    Schließlich vermag der Senat der Ansicht des Berufungsgerichts nicht zu folgen, daß die Kenntnis von der Person des Ersatzpflichtigen (des Beklagten) hier deshalb ausnahmsweise zu verneinen sei, weil eine ganz ungewöhnlich schwierige Rechtslage gegeben gewesen sei (vgl; BGH VRS 21, 255, 256).
  • BGH, 23.04.1963 - VI ZR 60/62
    Eine genaue Kenntnis aller Einzelheiten des schädigenden Ereignisses und des Kausalverlaufs ist hierzu nicht erforderlich (vgl. Urteil des erkennenden Senats vom 11. Juli 1961 - VI ZR 11/61 - VersR 1961, 910, vom 26. Oktober 1959 - VI ZR 166/58 - NJW 1960, 380 Nr. 2).
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