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| BGH, 23.04.1963 - VI ZR 60/62 |
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Papierfundstellen
- VersR 1963, 753
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (4)
- BGH, 20.10.1959 - VI ZR 166/58
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 23.04.1963 - VI ZR 60/62
Nach fester Rechtsprechung ist die Kenntnis von dem Schaden und der Personen des Ersatzpflichtigen im Sinne des § 852 BGB gegeben, wenn der Geschädigte auf Grund der ihm bekannten Tatsachen gegen eine bestimmte Person eine Schadensersatzklage, mit einigermaßen sicherer Aussicht auf Erfolg erheben kann (vgl. RGZ 168, 219; BGHZ 6, 195; Urteil des erkennenden Senats vom 26. Oktober 1959 - VI ZR 166/58 - NJW 1960, 380 Nr. 2).Eine genaue Kenntnis aller Einzelheiten des schädigenden Ereignisses und des Kausalverlaufs ist hierzu nicht erforderlich (vgl. Urteil des erkennenden Senats vom 11. Juli 1961 - VI ZR 11/61 - VersR 1961, 910, vom 26. Oktober 1959 - VI ZR 166/58 - NJW 1960, 380 Nr. 2).
Ungewißheit über Höhe und Umfang des Schadens schließt den Beginn der Verjährung nicht aus; denn der gesamte aus einer unerlaubten Handlung entstehende Schaden stellt sich als eine Einheit dar, weshalb alle Folgeschäden, die zur Zeit der Erlangung des allgemeinen Wissens um den Schaden als nur möglich vorauszusehen waren, mit solcher allgemeinen Kenntnis des Verletzten vom Schaden als bekannt gelten (vgl. Urteil des erkennenden Senats vom 26. Oktober 1959 - VI ZR 166/58 - NJW 1960, 380 Nr. 2).
- BGH, 09.06.1952 - III ZR 128/51
Landstraßen zweiter Ordnung. Unterhaltung
Auszug aus BGH, 23.04.1963 - VI ZR 60/62
Nach fester Rechtsprechung ist die Kenntnis von dem Schaden und der Personen des Ersatzpflichtigen im Sinne des § 852 BGB gegeben, wenn der Geschädigte auf Grund der ihm bekannten Tatsachen gegen eine bestimmte Person eine Schadensersatzklage, mit einigermaßen sicherer Aussicht auf Erfolg erheben kann (vgl. RGZ 168, 219; BGHZ 6, 195; Urteil des erkennenden Senats vom 26. Oktober 1959 - VI ZR 166/58 - NJW 1960, 380 Nr. 2). - BGH, 11.07.1961 - VI ZR 11/61
Beginn der Verjährungsfrist einer auf den Kaskoversicherer übergegangenen …
Auszug aus BGH, 23.04.1963 - VI ZR 60/62
Eine genaue Kenntnis aller Einzelheiten des schädigenden Ereignisses und des Kausalverlaufs ist hierzu nicht erforderlich (vgl. Urteil des erkennenden Senats vom 11. Juli 1961 - VI ZR 11/61 - VersR 1961, 910, vom 26. Oktober 1959 - VI ZR 166/58 - NJW 1960, 380 Nr. 2). - BGH, 09.12.1958 - VI ZR 272/57
Auszug aus BGH, 23.04.1963 - VI ZR 60/62
Dabei darf, wie der Senat in der Entscheidung vom 9. Dezember 1958 - VI ZR 272/57 - LM § 852 Nr. 11 = VersR 1959, 274 dargelegt hat, der Satz, daß eine einigermaßen sichere Erfolgsaussicht gegeben sein muß, nicht unzulässig ausgedehnt werden.
- LG München II, 01.02.2017 - 2 O 1900/16
Zum Anwendungsbereich von § 924 BGB (Unverjährbarkeit nachbarrechtlicher …
Rn. 17 Dies ergibt sich bereits aus der Rechtsprechung des BGH (s. BGH VersR 1963, 753).Dies entspricht auch der Rechtsprechung des BGH (s. BGH VersR 1963, 753).
- OLG Saarbrücken, 11.11.2015 - 2 U 83/14
Verjährungsbeginn für deliktische Schadensersatzansprüche wegen Gebäudeschäden: …
Rn. 21 Nach altem Recht betrug die Verjährungsfrist für den deliktischen Schadensersatzanspruch nach §§ 823 Abs. 2, 909 BGB drei Jahre (§ 852 BGB a.F.; siehe auch BGH, Urteil vom 31. Oktober 1980 - V ZR 140/79 -, NJW 1981, 573; Urteil vom 23. April 1963 - VI ZR 60/62 -, VersR 1963, 753)bzw.ohne Rücksicht auf die Kenntnis von Schaden und Schädiger 30 Jahre von der Begehung der Handlung an, für den nachbarrechtliche Ausgleichsanspruch gemäß § 906 Abs. 2 S. 2 BGB in unmittelbarer oder analoger Anwendung betrug die Verjährungsfrist 30 Jahre (vgl. BGH, Urteil vom 18. November 1994 - V ZR 98/93 -, NJW 1995, 714;… siehe auch Fritzsche in: Beck'scher Online-Kommentar BGB, Stand: 01.08.2015, § 906, Rdnr. 93, m.w.N.). - BGH, 31.10.1980 - V ZR 140/79
Unerlaubte Vertiefung
Zutreffend ist allerdings der - von der Revision nicht in Zweifel gezogene - Ausgangspunkt des Berufungsgerichts, daß auch für Schadensersatzansprüche wegen unerlaubter Vertiefung (§ 823 Abs. 2 BGB i.V.m. § 909 BGB) die dreijährige Verjährungsfrist des § 852 BGB gilt (BGH Urt. v. 23. April 1963, VI ZR 60/62, VersR 1963, 753). - BGH, 20.01.1970 - VI ZR 132/68
Halter - Sorgfaltspflicht - Omnibusfahrer - Hemmung der Verjährung
Ein Irrtum der Klägerin, der - folgt man der Revision - keine Hemmung zur Folge hatte, war im übrigen spätestens durch das Schreiben der K U H ! vom 14° Juni 1963 beseitigt" Dann blieb ihr aber innerhalb der Verjährungsfrist noch genügend Zeit für verjährungsunterbrechende Maßnahmen (vgl. BGH Urteil vom 23" April 1963 - VI ZR 60/62 = VersR 1963, 753, 755).
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