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Rechtsprechung
   BGH, 07.12.1967 - III ZR 11/66   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1967,2819
BGH, 07.12.1967 - III ZR 11/66 (https://dejure.org/1967,2819)
BGH, Entscheidung vom 07.12.1967 - III ZR 11/66 (https://dejure.org/1967,2819)
BGH, Entscheidung vom 07. Dezember 1967 - III ZR 11/66 (https://dejure.org/1967,2819)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • MDR 1968, 217
  • VersR 1968, 307
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (6)

  • BGH, 24.04.1952 - III ZR 78/51

    Unfallansprüche eines Beamten

    Auszug aus BGH, 07.12.1967 - III ZR 11/66
    Im einzelnen kann dazu zur Vermeidung von Widerholungen auf die eingehenden Ausführungen in den Entscheidungen des Senats in BGHZ 6, 3, 7-17 und NJW 1962, 1961 ff (= VersR 1962, 983 ff) verwiesen werden.
  • BGH, 20.03.1961 - III ZR 9/60

    Dienstunfall eines Beamten

    Auszug aus BGH, 07.12.1967 - III ZR 11/66
    Wenn daher auch auf Seiten des Obergefreiten F. und des Gefreiten J. nicht von einer "vorsätzlichen Tötung" im Sinne des Straf- und allgemeinen Deliktsrechts gesprochen werden kann, so schließt das doch eine vorsätzliche unerlaubte Handlung in Gestalt einer vorsätzlichen Amtspflichtverletzung auf ihrer Seite nicht aus, da eine solche schon dann zu bejahen ist, wenn der "Beamte" weiß, daß er pflichtwidrig handelt, wenn er sich mithin bewußt über seine Amtspflichten regelnde Vorschriften hinweggesetzt, oder wenn er zumindest mit der Möglichkeit eines Verstoßes gegen Amtspflichten rechnet und eine Pflichtverletzung bewußt in Kauf nimmt (vgl. BGB RGRK 11. Aufl. Anm. 45 zu § 839 mit weiteren Nachweisen und insbesondere BGHZ 34, 375).
  • BGH, 03.12.1951 - III ZR 119/51

    Feststellungsklage bei Tötung eines Kindes

    Auszug aus BGH, 07.12.1967 - III ZR 11/66
    Das Berufungsgericht hätte deshalb hier die Klage nicht wegen - zur Zeit - fehlender Bedürftigkeit der Kläger abweisen dürfen, ohne der Vorschrift des § 139 ZPO Genüge zu tun und die hilfsweise Erhebung einer Feststellungsklage anzuregen, bei der das rechtliche Interesse an der erbetenen Feststellung in den Fällen der hier interessierenden Art schon dann zu bejahen ist, wenn nur eine nicht ganz fernliegende Möglichkeit künftiger Unterhaltsberechtigung und -verpflichtung besteht (RGZ 148, 154, 164/5; BGHZ 4, 133; BGH LM § 256 ZPO Nr. 7).
  • RG, 20.06.1935 - VI 591/34

    Nach welchen Rechtsgrundsätzen und in welchem Umfang haftet der Verleger einer …

    Auszug aus BGH, 07.12.1967 - III ZR 11/66
    Das Berufungsgericht hätte deshalb hier die Klage nicht wegen - zur Zeit - fehlender Bedürftigkeit der Kläger abweisen dürfen, ohne der Vorschrift des § 139 ZPO Genüge zu tun und die hilfsweise Erhebung einer Feststellungsklage anzuregen, bei der das rechtliche Interesse an der erbetenen Feststellung in den Fällen der hier interessierenden Art schon dann zu bejahen ist, wenn nur eine nicht ganz fernliegende Möglichkeit künftiger Unterhaltsberechtigung und -verpflichtung besteht (RGZ 148, 154, 164/5; BGHZ 4, 133; BGH LM § 256 ZPO Nr. 7).
  • BGH, 23.09.1952 - V BLw 113/51

    Pachtschutz. Rechtswirksamkeit des Pachtvertrages

    Auszug aus BGH, 07.12.1967 - III ZR 11/66
    Nach insoweit allgemein anerkannten, das materielle Recht beherrschenden Grundsätzen ist ein Sachverhalt sachlich-rechtlich nach den Rechtssätzen zu würdigen, die zur Zeit der Verwirklichung dieses Sachverhalts in Geltung waren (RG 125, 58, 61; BGHZ 7, 161, 166 [BGH 23.09.1951 - V BLw 113/51] und 10, 391, 394).
  • BGH, 09.07.1962 - III ZR 22/61

    Ansprüche von Beamten gegen ihren Dienstherrn aus Anlass eines Dienstunfalls - …

    Auszug aus BGH, 07.12.1967 - III ZR 11/66
    Im einzelnen kann dazu zur Vermeidung von Widerholungen auf die eingehenden Ausführungen in den Entscheidungen des Senats in BGHZ 6, 3, 7-17 und NJW 1962, 1961 ff (= VersR 1962, 983 ff) verwiesen werden.
  • BGH, 19.03.1981 - IVa ZR 30/80

    Gastwirtschaft gegen Umsatzbeteiligung - § 2329 BGB, Ergänzungsanspruch des …

    Der in Anspruch genommene Miterbe könnte sich aber sogleich einerseits auf die Dürftigkeitseinrede der §§ 1990, 1991 Abs. 4 BGB (vgl. BGH Urteil vom 16. November 1967 - III ZR 82/67 - LM BGB § 2325 Nr. 6 = MDR 1968, 217, und Urteil vom 29. Mai 1974 - IV ZR 163/72 - LM BGB § 2329 Nr. 10 = NJW 1974, 1327) und andererseits auf das Leistungsverweigerungsrecht aus § 2328 BGB berufen (vgl. OLG Zweibrücken NJW 1977, 1825 [OLG Zweibrücken 25.06.1976 - 1 U 146/75]).
  • BGH, 16.10.1974 - IV ZR 85/73

    Voraussetzungen für die Erfüllung eines Pflichtteilsergänzungsanspruchs - …

    Es ist somit davon auszugehen, daß der Nachlaß zur Erfüllung eines Pflichtteilsergänzungsanspruchs nicht ausgereicht hat, die Beklagte diesem Anspruch mit Erfolg die Unzulänglichkeitseinrede entgegengesetzt hat und sie infolgedessen nach jener Vorschrift zur Ergänzung des Pflichtteils des Klägers nicht verpflichtet ist (BGH LM BGB § 2325 Nr. 2 = MDR 1961, 491 = FamRZ 1961, 272; Nr. 6 = MDR 1968, 217; siehe auch Nr. 9 = NJV 1973, 995).

    Ohne Rechtsirrtum hat das Berufungsgericht entschieden, daß ein etwaiger Anspruch des Klägers gegen die Beklagte nach Abs. 1 dieser Bestimmung nur auf Duldung der Zwangsvollstreckung in die von der Beklagten auf Grund des mit der Erblasserin abgeschlossenen notariellen Vertrages vom 16. Oktober 1952 erworbenen Grundstücke gerichtet sein kann (BGH LM BGB § 2325 Nr. 2 = MDR 1961, 491; Nr. 6 = MDR 1968, 217).

    Daß diese Vorschrift grundsätzlich auch auf den Bereicherungsanspruch nach § 2329 BGB anzuwenden ist, ist in Rechtsprechung und Rechtslehre allgemein anerkannt (vgl. insbesondere RGZ 81, 204; BGH LM BGB § 2325 Nr. 6 = MDR 1968, 217; BGH NJW 1970, 1638;… RGRK-BGB 11. Aufl., § 2325 Anm. 24;… Soergel-Ehard-Eder, BGB 9. Aufl., § 2329 Rdn. 2) und ist auch vom Kläger nicht in Zweifel gezogen worden.

  • BGH, 08.12.1983 - III ZR 72/82

    Schmerzensgeld für schwere aus der Teilnahme an einer Brückenbauübung für …

    Zutreffend ist das Berufungsgericht davon ausgegangen, daß die Frage, welche Ansprüche dem Kläger gegen die Beklagte zustehen, nach den zur Zeit des Schadensfalles am 4. November 1957 geltenden Bestimmungen zu beurteilen ist (Senatsurteilevom 7. Dezember 1967 - III ZR 11/66 = VersR 1968, 307 undvom 30. September 1968 - III ZR 86/66 = VersR 1968, 1168 m.w.Nachw.).

    Die in diesem Zusammenhang zitierten Urteile befassen sich nicht mit der hier zu entscheidenden Frage; sie behandeln andere Ansprüche und Sachverhalte: Während es in demUrteil vom 9. Juli 1962 - III ZR 22/61 = NJW 1962, 1961 ebenso wie in dem früheren Urteil BGHZ 6, 3 nur um Fragen des Rückgriffs zwischen öffentlich-rechtlichen Körperschaften geht, behandeln dieUrteile vom 7. Dezember 1967 - III ZR 11/66 = VersR 1968, 307 undvom 30. September 1968 - III ZR 86/66 = VersR 1968, 1168 Schadensfälle aus den Jahren 1961/62, also aus der Zeit nach Erlaß des neuen § 91 a SVG.

  • BGH, 31.08.2017 - III ZR 560/16

    Kenntnisnahme des Vorbringens der Parteien durch das Gericht; Erhebung einer …

    Seit dem Urteil des Senats vom 7. Dezember 1967 zu § 91a SVG (III ZR 11/66, juris Rn. 14) ist geklärt, dass die Verjährungsfrist eines Anspruchs, der Vorsatz des Schädigers voraussetzt, erst zu laufen beginnt, wenn der Geschädigte den Vorsatz kennt oder grob fahrlässig nicht kennt.
  • BayObLG, 16.07.1981 - BReg. 2 Z 86/80

    Zur Verwalterzustimmung nach dem WEG

    Der in Anspruch genommene Miterbe könnte sich aber sogleich einerseits auf die Dürftigkeitseinrede der §§ 1990, 1991 Abs. 4 BGB (vgl. BGH Urteil vom 16. November 1967 - III ZR 82/67 - LM BGB § 2325 Nr. 6 = MDR 1968, 217 , und Urteil vom 29. Mai 1974 - IV ZR 163/72 - LM BGB § 2329 Nr. 10 = NJW 1974, 1327 ) und andererseits auf das Leistungsverweigerungsrecht aus § 2328 BGB berufen (vgl. OLG Zweibrücken NJW 1977, 1825 ).
  • BGH, 08.02.1972 - VI ZR 173/70

    Die Haftungsbeschränkung des SVG § 91 a gilt auch für den Soldaten, der bei …

    Auch wenn daher von einer "vorsätzlichen Körperverletzung" im Sinne des Strafrechts und des allgemeinen Deliktsrechts nicht gesprochen werden kann, so würde das doch eine vorsätzliche unerlaubte Handlung in Gestalt einer vorsätzlichen Amtspflichtverletzung nicht ausschließen (vgl. BGHZ 34, 375, Urteil des BGH vom 7. Dezember 1967 - III ZR 11/66 - VersR 1968, 307 und BGB-RGRK 11. Aufl. Anm. 45 zu § 839 BGB).
  • BGH, 30.09.1968 - III ZR 86/66

    Allgemeines zur Rückwirkung von Gesetzen

    Wie der erkennende Senat in seinem Urteil vom 7. Dezember 1967 - III ZR 11/66 (VersR 1968, 307 und MDR 1968, 217) bereits im einzelnen ausgeführt hat, hat sich das Änderungsgesetz vom 6. August 1964 rückwirkende Kraft nicht beigelegt und ist auch aus dem Inhalt des Gesetzes, seinem Sinn und Zweck nicht zu entnehmen, daß es für die Vergangenheit Ansprüche gewähren will.
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