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Rechtsprechung
   BGH, 19.10.1971 - VI ZR 91/70   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1971,4074
BGH, 19.10.1971 - VI ZR 91/70 (https://dejure.org/1971,4074)
BGH, Entscheidung vom 19.10.1971 - VI ZR 91/70 (https://dejure.org/1971,4074)
BGH, Entscheidung vom 19. Oktober 1971 - VI ZR 91/70 (https://dejure.org/1971,4074)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Mitverschulden eines Unfallopfers im Rahmen der Geltendmachung von Rückgriffsansprüchen aus § 640 RVO - Anwendbarkeit der Regeln über den Anscheinsbeweis für den Nachweis grober Fahrlässigkeit - Frage des groben Verschuldens bei unaufgeklärtem Auffahrunfall - Überprüfung ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    RVO § 640; RVO § 1542; ZPO § 286
    Mitverschulden eines Unfallopfers im Rahmen der Geltendmachung von Rückgriffsansprüchen aus § 640 RVO; Anwendbarkeit der Regeln über den Anscheinsbeweis für den Nachweis grober Fahrlässigkeit; Frage des groben Verschuldens bei unaufgeklärtem Auffahrunfall; Überprüfung der ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • VersR 1972, 171
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (7)

  • BGH, 01.07.1961 - VGS 1/60

    Pflichten des Kraftfahrers bei Dunkelheit auf der Autobahn

    Auszug aus BGH, 19.10.1971 - VI ZR 91/70
    Dabei wird zu berücksichtigen sein, daß bei einer Geschwindigkeit von 70 km/st auch auf der Autobahn das Fernlicht hätte eingeschaltet sein müssen (BGHSt 16, 145), daß andererseits dennoch erfahrungsgemäß bei den des Nachts über die Autobahn rollen den Lastkraftwagen häufig nur das Abblendlicht benutzt wird.
  • BGH, 21.04.1970 - VI ZR 226/68

    Klage auf Schadensersatz wegen Verursachung eines Verkehrsunfalls - Rückgriff der …

    Auszug aus BGH, 19.10.1971 - VI ZR 91/70
    Das Berufungsgericht ist allerdings in Einklang mit der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes nicht davon ausgegangen, daß die Anwendung der Regeln über den Anscheins beweis auch für den Nachweis grober Fahrlässigkeit zulässig ist (vgl. Senatsurteil vom 21. April 1970 - VI ZR 226/68 - VersR 1970, 568, 569 mit Hinweisen auf die frühere Rechtsprechung).
  • BGH, 11.07.1967 - VI ZR 14/66

    Beweisführung bei der grob fahrlässigen Herbeiführung eines Flugzeugabsturzes - …

    Auszug aus BGH, 19.10.1971 - VI ZR 91/70
    Für die Beurteilung des Grades der Fahrlässigkeit lassen sich nämlich allgemeine Regeln nur mit großem Vorbehalt aufstellen (vgl. Senatsurteil vom 11. Juli 1967 - VI ZR 14/66 - VersR 1967, 909, 910).
  • BGH, 29.09.1970 - VI ZR 191/68

    Rückgriff des Kfz-Haftpflichtversicherers bei Nichthaftung des Halters und …

    Auszug aus BGH, 19.10.1971 - VI ZR 91/70
    Grundlage des TA ist der Gedanke, daß der SVT, wenn er lediglich - aber auch immer - die im TA versprochene Quote erhält, nach dem Gesetz der großen Zahl im Ergebnis doch ebensoviel erhält, wie bei einer Regulierung jedes einzelnen Schadensfalles nach der jeweils gegebenen Rechtslage (so wieder das Senatsurteil vom 29. September 1970 - VI ZR 191/68 -, VersR 1970, 1108, 1109 mit weiteren Nachweisen).
  • BGH, 08.05.1956 - VI ZR 48/55

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 19.10.1971 - VI ZR 91/70
    Abgesehen davon, daß es an jedem Anhaltspunkt für ein Verschulden des Beifahrers fehlt, folgt aus der besonderen Art des auf § 640 RVO gestützten Ersatzanspruchs, daß ein etwaiges Mitverschulden des Unfallopfers außer Betracht zu bleiben hat (RGZ 144, 31, 36; Senatsurteile vom 8. Mai 1956 - VI ZR 48/55 - VersR 1956, 435, 437 - und vom 6. Februar 1968 - VI ZR 141/66 - VersR 1968, 570).
  • BGH, 06.02.1968 - VI ZR 141/66

    Haftung von Unternehmern oder diesen gleichgestellten Personen bei vorsätzlicher …

    Auszug aus BGH, 19.10.1971 - VI ZR 91/70
    Abgesehen davon, daß es an jedem Anhaltspunkt für ein Verschulden des Beifahrers fehlt, folgt aus der besonderen Art des auf § 640 RVO gestützten Ersatzanspruchs, daß ein etwaiges Mitverschulden des Unfallopfers außer Betracht zu bleiben hat (RGZ 144, 31, 36; Senatsurteile vom 8. Mai 1956 - VI ZR 48/55 - VersR 1956, 435, 437 - und vom 6. Februar 1968 - VI ZR 141/66 - VersR 1968, 570).
  • RG, 22.02.1934 - VI 435/33

    1. Setzt die Bindung des ordentlichen Gerichts an die in einem Verfahren nach der …

    Auszug aus BGH, 19.10.1971 - VI ZR 91/70
    Abgesehen davon, daß es an jedem Anhaltspunkt für ein Verschulden des Beifahrers fehlt, folgt aus der besonderen Art des auf § 640 RVO gestützten Ersatzanspruchs, daß ein etwaiges Mitverschulden des Unfallopfers außer Betracht zu bleiben hat (RGZ 144, 31, 36; Senatsurteile vom 8. Mai 1956 - VI ZR 48/55 - VersR 1956, 435, 437 - und vom 6. Februar 1968 - VI ZR 141/66 - VersR 1968, 570).
  • OLG Düsseldorf, 10.02.2015 - 1 U 71/14

    Deliktisches und vertragliches Schadensersatzbegehren eines Fahrgastes gegen den …

    Dazu ist es grundsätzlich erforderlich, sich mit beiden Händen an den vorhandenen Haltevorrichtungen festzuhalten (Senat, a.a.O. mit Hinweis auf Senat, VersR 1972, 171; Senat…, Urteil vom 30. November 2010, Az.: I-1 U 31/10, NZV 2011, 393, Rdnr. 24 - zitiert nach juris; KG MDR 2010, 1111;… weitere Rechtsprechungsnachweise bei Filthaut, Haftpflichtgesetz, 7. Aufl., § 4, Rdnr. 31).
  • OLG Rostock, 27.03.2003 - 1 U 118/01

    Zum Regressanspruch des Sozialversicherungsträgers wegen eines Arbeitsunfalls - …

    Insoweit besteht ein Wahlrecht, welches erst erlischt, wenn der Sozialversicherungsträger aus dem einen oder anderen Rechtsgrund Erfüllung erlangt (vgl. BGH, VersR 1972, 171;… Kolb, a.a.O., Kap. 32, Rn. 31 f).
  • BGH, 15.06.1983 - VIII ZR 78/82

    Formularmäßiger Ausschluß einer vereinbarten Haftungsfreistellung in der …

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, insbesondere des VI. Zivilsenats, sind die Grundsätze des Anscheinsbeweises in der Regel nicht geeignet, die grobe Fahrlässigkeit von der einfachen zivilrechtlichen Fahrlässigkeit abzugrenzen (BGH Urteil vom 23. Oktober 1967 - II ZR 55/65 = VersR 1967, 1142, 1143; vom 11. Juli 1967 - VI ZR 14/66 = LM BGB § 277 Nr. 3 = VersR 1967, 909; vom 9. April 1968 - VI ZR 13/67 = VersR 1968, 668; vom 10. März 1970 - VI ZR 182/68 = VersR 1970, 467, 469; vom 21. April 1970 - VI ZR 226/68 = VersR 1970, 568, 569; vom 19. Oktober 1971 - VI ZR 91/70 = VersR 1972, 171, 172; vom 5. Februar 1974 - VI ZR 52/72 = LM RVO § 640 Nr. 12; ebenso BAG DB 1973, 1405;… Zöller/Stephan, ZPO, 13. Aufl., § 286 Anm. IV 3;… Thomas/Putzo, ZPO, 12. Aufl., § 286 Anm. 4 b; Röhl JZ 1974, 527; Banden VersR 1966, 205; ders. 1967, 1018; Weingart VersR 1968, 431;… Hainmüller, Der Anscheinsbeweis und die Fahrlässigkeitstat im heutigen deutschen Schadensersatzprozeß, 1966, S. 225, 226); dies gelte jedenfalls bei einem weithin ungeklärten Unfallablauf (BGH Urteil vom 29. Oktober 1968 - VI ZR 169/67 = VersR 1969, 77, 78).
  • BGH, 07.04.1981 - VI ZR 251/78

    Vorliegen eines Arbeitsunfalls - Ersatz von Aufwendungen im Zusammenhang mit der …

    Zwar werden Regreßansprüche des SVT gegen den ihm aus § 640 RVO verpflichteten Schädiger weder dem Grund noch dem Betrag nach berührt, wenn der SVT wegen seiner Aufwendungen auch gegen einen anderen Schädiger aufgrund von § 1542 RVO Rückgriff nehmen kann (vgl. Senatsurteil vom 19. Oktober 1971 - VI ZR 91/70 - VersR 1972, 171).
  • BGH, 15.01.1974 - VI ZR 137/72

    Unterlassene hinreichende Aufklärung durch Bauberufsgenossenschaft

    Im Schrifttum sind die Meinungen geteilt (…verneinend : Lauterbach, Unfallversicherung, 3. Aufl., § 640 RVO Anm. 14; Dersch/Knoll o.a. RVO-Gesamtkommentar § 640 RVO Anm. 6 d;… Bereiter-Hahn/Schieke: Unfallversicherung 4. Aufl., § 640 RVO Anm. 1; Wussow WI 1970, 49; Marschall v. Bieberstein VersR 1972, 991, 996f;bejahend: Seitz: Die Ersatzansprüche nach §§ 640 und 1542 RVO, S. 234; Sieg BB 1963, 1340; Wölber BB 1963, 1136 Ilgenfritz BB 1963, 403; Schmalzl NJW 1963, 1706, 1709;Palan Heinrichs, BGB 33. Aufl. § 254 Anm. 2 b, wo indes zu Unrecht das in VersR 1972, 171 veröffentlichte Urteil des Senats ang führt ist, bei dem es nur um das Mitverschulden des Verletzt ging).
  • OLG München, 16.05.2008 - 10 U 5191/07

    Regress der gesetzlichen Unfallversicherung nach Verkehrsunfalltod eines …

    16Das ungebremste Auffahren auf einen vorausfahrenden Vordermann lässt in aller Regel auch ohne Annahme eines Anscheinsbeweises (vgl. BGH VersR 1972, 171), welcher sich vorliegend verbietet, den Schluss von der objektiven auf die subjektive grobe Fahrlässigkeit zu, wenn nicht entlastende Umstände in subjektiver Hinsicht vorliegen (OLG Köln VersR 1973, 1041; OLG Nürnberg VersR 1995, 684).
  • OLG Saarbrücken, 20.11.1981 - 3 U 162/80

    Vorwurf grober Fahrlässigkeit; Kreuzung; Einfahren bei Rotlicht

    Grobe Fahrlässigkeit setzt aber weiter voraus, daß der Verkehrsverstoß auch subjektiv nicht entschuldbar ist, also auch persönlich ein schwerer Schuldvorwurf gerechtfertigt ist (vgl. BGH VersR 1970, 568; 1972, 171, 877, 944; 1977, 465; BayObLG VersR 1976, 33).
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