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Rechtsprechung
   BGH, 19.10.1982 - VI ZR 56/81   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1982,2178
BGH, 19.10.1982 - VI ZR 56/81 (https://dejure.org/1982,2178)
BGH, Entscheidung vom 19.10.1982 - VI ZR 56/81 (https://dejure.org/1982,2178)
BGH, Entscheidung vom 19. Oktober 1982 - VI ZR 56/81 (https://dejure.org/1982,2178)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Schmerzensgeld - Abgebrochene Berufsausbildung - Gehirnquetschung - Schädelbruch - Erblindung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BGB §§ 249, 843; RVO § 1542
    Bemessung des Schmerzensgeldes für Schädelbruch mit Gehirnquetschung, Erblindung des linken Auges und dem Abbruch der Berufsausbildung

Papierfundstellen

  • VersR 1983, 149
 
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Wird zitiert von ... (10)Zitiert selbst (2)

  • BGH, 20.12.1977 - VI ZR 110/76

    Forderungsübergang von geleisteten Beiträgen eines Rentenversicherungsträgers - …

    Auszug aus BGH, 19.10.1982 - VI ZR 56/81
    3. Bei den Sozialabgaben weist die Revision zu Recht darauf hin, daß die Klägerin als Rentenempfänger sowohl hinsichtlich der Krankenversicherungsbeiträge (s. Senatsurteil vom 20. Dezember 1977 - VI ZR 110/76 = VersR 1978, 323 zu .§§ 381 Abs. 2, 385 Abs. 2 RVO in der bis zum 31. Dezember 1981 geltenden Fassung; § 393 a RVO der bis zum Inkrafttreten des Krankenversicherungs-Kostendämpfungsgesetzes vom 27.6.1977 geltenden Fassung) als auch der Arbeitslosenversicherungsbeiträge besser gestellt ist bzw. war als ein sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer.
  • BGH, 26.02.1980 - VI ZR 2/79

    Berücksichtigung steuerlicher Auswirkungen des Schadenfalls

    Auszug aus BGH, 19.10.1982 - VI ZR 56/81
    Das gilt aber nur, weil bei ihrer richtigen Anwendung keine wesentlichen Unterschiede gegenüber dem Ergebnis der umständlicheren und eben falls mit Unsicherheiten belasteten modifizierten Nettomethode zu erwarten sind, sie also gegebenenfalls entsprechender Korrekturen bedarf (vgl. dazu das Senatsurteil vom 26. Februar 1980 - VI ZR 2/79 - VersR 1980, 529 mit Nachw.).
  • BGH, 15.11.1994 - VI ZR 194/93

    Verdienstausfall: Berechnung; Verdienstausfallschaden: Brutto- oder Nettolohn; …

    So hat der Senat denn auch schon in BGHZ 42, 76, 83 f. unter Bezugnahme auf die Rechtsprechung des Reichsgerichts darauf hingewiesen, daß es - abgesehen von den Fällen der Lohnfortzahlung, in denen von vornherein nur eine Berechnung auf der Grundlage der Bruttobezüge in Betracht kommt (BGHZ 42, 76, 80; 43, 378, 380 ff.) - von bloßen Zweckmäßigkeitserwägungen abhängt, ob im konkreten Fall bei der Ermittlung des Schadens vom fiktiven Brutto- oder Nettoeinkommen des Geschädigten ausgegangen wird (…vgl. ferner Senatsurteile vom 18. Mai 1965 - VI ZR 262/63 - aaO, vom 19. Oktober 1982 - VI ZR 56/81 - VersR 1983, 149 und vom 10. November 1987 - VI ZR 290/86 - VersR 1988, 464, 465).
  • BGH, 28.09.1999 - VI ZR 165/98

    Berücksichtigung der Arbeitnehmerbeiträge und steuerlicher Vorteile bei der …

    Damit würde der Geschädigte im Ergebnis mehr erhalten, als er ohne das Schadensereignis erhalten hätte, und wäre folglich unangemessen begünstigt (vgl. Senatsurteile vom 26. Februar 1980 - VI ZR 2/79 - NJW 1980, 1788; vom 19. Oktober 1982 - VI ZR 56/81 - VersR 1983, 149, 150; vom 24. September 1985 - VI ZR 65/84 - VersR 1986, 162, 163; vom 10. November 1987 - VI ZR 290/86 - VersR 1988, 464, 465 …und vom 28. April 1992 - aaO).
  • BGH, 24.09.1985 - VI ZR 65/84

    Berücksichtigung von Steuervorteilen bei Berechnung des Erwerbsschadens

    a) Das Berufungsgericht geht zwar zutreffen davon aus, daß der Erwerbsschaden des Geschädigten - wie vom Bundesgerichtshof seit langem anerkannt ist - grundsätzlich nach dem entgangenen Bruttoverdienst berechnet werden kann (vgl. zuletzt Senatsurteil vom 19. Oktober 1982 - VI ZR 56/81 - VersR 1983, 249; Wussow, WI 1985, 131), weil auch eine Schadensersatzrente wegen Erwerbsschadens (§ 842 BGB ) gemäß § 24 Nr. 1 EStG der Einkommensteuer unterliegt (vgl. Senatsurteil vom 26. Februar 1980 - VI ZR 2/79 - VersR 1980, 529 ; Hofmann, VersR 1980, 807).

    Zu diesen Steuervergünstigungen, die im Wege der Vorteilsausgleichung bei der Schadensberechnung zu berücksichtigen sind, gehören nicht nur Steuervorteile, die dem Geschädigten dadurch entstehen, daß ein Teil seines Erwerbsschadens durch Leistungen eines Krankenversicherers oder der gesetzlichen Unfallversicherung bzw. der Arbeitslosenversicherung gedeckt wird, die gemäß § 3 Nr. 1 a oder Nr. 2 EStG steuerfrei sind (…vgl. Senatsurteil vom 26. Februar 1980 - VI ZR 2/79 - aaO.); sondern auch Steuervorteile aus § 22 Nr. 1 a EStG , wie sie der Klägerin zugute kommen, die dadurch entstehen, daß Leibrenten, wozu auch Erwerbsunfähigkeitsrenten der gesetzlichen Rentenversicherung gehören (…vgl. Hermann/Heuer/Raupach, Einkommensteuer - und Körperschaftsteuergesetz mit Nebengesetzen, § 33 EStG Anm. 10, Stichwort: Versicherungsrenten Rdn. 3), nur mit ihrem Ertragsanteil der Besteuerung unterliegen (vgl. auch Senatsurteil vom 19. Oktober 1982 - VI ZR 56/81 - aaO.;… vgl. auch Hofmann aaO., S. 809).

  • BGH, 15.04.1983 - V ZR 152/82

    Geltendmachen von Verzugsschaden bei nicht rechtzeitiger Fertigstellung des …

    Grundsätzlich sind mit dem Schaden zusammenhängende Steuerersparnisse im Wege der Vorteilsausgleichung anzurechnen, da der Schaden durch den Steuergewinn vermindert wird (BGHZ 42, 76, 78; 43, 378, 380; 53, 132, 134; 74, 103, 114; BGH Urteile vom 26. Februar 1980, VI ZR 2/79, NJW 1980, 1788 und vom 19. Oktober 1982, VI ZR 56/81, VersR 1983, 149).
  • BGH, 10.11.1987 - VI ZR 290/86

    Berücksichtigung von steuerlichen Vorteilen bei der Bemessung des …

    Das entspricht inzwischen gefestigter Rechtsprechung des erkennenden Senats (vgl. Senatsurteile vom 19. Oktober 1982 - VI ZR 56/81 - VersR 1983, 149; vom 24. September 1985 - VI ZR 65/84 - VersR 1986, 162, 163 und vom 10. Februar 1987 - VI ZR 17/86 - VersR 1987, 668, 669 m.w.N.).
  • OLG Köln, 02.04.1990 - 27 U 140/88

    Krankenhausträger und behandelnde Ärzte tragen Beweislast für sorgfältige und …

    Der Anfall von Einkommenssteuer auf die zu zahlende Schadensersatzleistung ist gesondert darzulegen und gegebenenfalls durch die Vorlage des Einkommenssteuerbescheides nachzuweisen (…vgl. Wussow-Küppersbusch, Ersatzansprüche bei Personenschäden, 4. Aufl., Rn. 48 ff., 50, 55;… Schloen-Steinfeltz, Regulierung von Personenschäden, 1987, Kap. 6 Rn. 109 ff., Geigel, Der Haftpflichtprozeß, 19. Aufl., Kap. 4, Rn. 175 ff.; BGH VersR 1980, 529; BGH VersR 1983, 149; BGH NJW 1986, 245; BGH NJW-RR 1986, 1216; BGH NJW-RR 1988, 470).
  • BGH, 08.04.1986 - VI ZR 92/85

    Vorteilsausgleich beim Erwerbsschadensersatz - Schadensbedingte Steuervorteile - …

    Sie kann deshalb einen etwaigen Leistungsverkürzungsschaden in der Arbeitslosenversicherung erst erstattet verlangen, wenn sich dieser bei Eintritt einer Arbeitslosigkeit konkret berechnen läßt (BGHZ 87, 181 (189) = NJW 1983, 1669; VersR 1967, 380 (381); vgl. auch Senat, VersR 1983, 149 (150)).
  • LG Kiel, 16.05.1986 - 2 O 26/86

    Schadensersatzanspruch für die Beschädigung eines acht Jahre alten Wohnmobils - …

    Auf das Wohnmobil des Klägers sind weder die von der Rechtssprechung für privat genutzte Personenkraftwagen entwickelten Grundsätze noch die Erwägungen des Bundesgerichtshofes zur entgangenen Nutzungsmöglichkeit eines Wohnwagens (DAR 1983, 76) uneingeschränkt anzuwenden.
  • OLG Bamberg, 12.03.1991 - 5 U 162/90

    Höhe des Schadensersatzes aus einem Verkehrsunfall ; Modifizierten …

    Danach hat der Kläger nur einen Anspruch auf das fiktive Nettogehalt (abzüglich der Pflichtbeiträge und Steuern sowie der empfangenen Sozialrenten bzw. Krankengelder) zuzüglich der auf die Schadensersatzleistung von ihm zu zahlenden Steuern (BGH VersR 88, 183; 1986, 162; 86, 914; VersR 83, 149; 80, 529; 70, 223; OLG Bamberg VersR 78, 451).
  • LG Bonn, 21.02.1986 - 17 O 244/84

    Gesamtschuldnerische Haftung infolge eines Unfalls durch Vorfahrtsverletzung

    Würden diese Ersparnisse nicht berücksichtigt und stattdessen das ungekürzte Bruttoeinkommen zugrundegelegt, - würde der Kläger entgegen dem Grundsatz des § 249 S. 1 BGB unangemessen begünstigt (vgl. BGH NJW 80, 1788, VersR 1983, 149).
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