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Rechtsprechung
   BGH, 27.11.1984 - VI ZR 296/81   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1984,1693
BGH, 27.11.1984 - VI ZR 296/81 (https://dejure.org/1984,1693)
BGH, Entscheidung vom 27.11.1984 - VI ZR 296/81 (https://dejure.org/1984,1693)
BGH, Entscheidung vom 27. November 1984 - VI ZR 296/81 (https://dejure.org/1984,1693)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz frei)

    Haftung, Schadensersatz - Vorsätzliche oder grob fahrlässige Verursachung eines Schülerunfalls durch einen Lehrer

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • MDR 1985, 564
  • NVwZ 1985, 445
  • VersR 1985, 237
 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (13)

  • BGH, 20.11.1979 - VI ZR 238/78

    Haareziehen - Schulunfall, i.Sv. § 640 Abs. 1 RVO (§ 110 Abs. 1 SGB VII aF) …

    Auszug aus BGH, 27.11.1984 - VI ZR 296/81
    Demgemäß hat der Bundesgerichtshof Haftungsfragen, die sich im Anschluß an Unfälle im schulischen Bereich stellten, nach Maßgabe der §§ 636 ff. RVO entschieden (BGHZ 75, 328 ff.; Senatsurteil vom 25. September 1979 - VI ZR 184/78 - VersR 1980, 43, 44; Urteil vom 27. April 1981 - III ZR 47/80 - NJW 1982, 37, 38).

    Diese spezifische Zweckbestimmung gibt den §§ 640, 641 RVO ihr Gepräge (BGHZ 75, 328, 330 f.).

    Nach § 640 RVO müssen sich der Vorsatz oder die grobe Fahrlässigkeit des Schädigers nicht nur auf die Verletzung der Verhaltensnorm, sondern auch auf die dadurch herbeigeführte Verursachung des Unfalls beziehen (vgl. BGHZ 75, 328, 332 m.w.N.); demgegenüber muß sich das Verschulden des Schädigers im Fall eines Rückgriffs des Dienstherrn nur auf die Verletzung der Amtspflicht, nicht aber auf den Erfolg beziehen (BGHZ 34, 375, 381).

  • BGH, 27.04.1981 - III ZR 47/80

    Rechtsfolgen und Haftung bei Unfällen von Schülern an einer Schulbushaltestelle

    Auszug aus BGH, 27.11.1984 - VI ZR 296/81
    Demgemäß hat der Bundesgerichtshof Haftungsfragen, die sich im Anschluß an Unfälle im schulischen Bereich stellten, nach Maßgabe der §§ 636 ff. RVO entschieden (BGHZ 75, 328 ff.; Senatsurteil vom 25. September 1979 - VI ZR 184/78 - VersR 1980, 43, 44; Urteil vom 27. April 1981 - III ZR 47/80 - NJW 1982, 37, 38).

    Das gilt insbesondere für die Regreßregelung der §§ 640, 641 RVO, die nicht durch die spezifisch auf die Amtshaftung zugeschnittene Einstandspflicht des Dienstherrn nach Art. 34 GG und die mit ihr verbundene Regreßregelung modifiziert werden kann (vgl. Senatsurteil vom 15. Mai 1973 - VI ZR 160/71 - VersR 1973, 818, 820; Urteil vom 27. April 1981 - aaO).

  • BGH, 15.05.1973 - VI ZR 160/71

    Beauftragung von Landwirten mit Kanalisationsarbeiten durch eine Gemeinde - …

    Auszug aus BGH, 27.11.1984 - VI ZR 296/81
    Das gilt insbesondere für die Regreßregelung der §§ 640, 641 RVO, die nicht durch die spezifisch auf die Amtshaftung zugeschnittene Einstandspflicht des Dienstherrn nach Art. 34 GG und die mit ihr verbundene Regreßregelung modifiziert werden kann (vgl. Senatsurteil vom 15. Mai 1973 - VI ZR 160/71 - VersR 1973, 818, 820;… Urteil vom 27. April 1981 - aaO).

    Zur Berücksichtigung der Gesichtspunkte der besonderen Härte und der Billigkeit, denen der Dienstherr bei einem Rückgriff Rechnung tragen kann, ist auch der Unfallversicherungsträger verpflichtet (§ 640 Abs. 2 RVO; vgl. auch BGHZ 57, 96, 99; ferner Senatsurteil vom 15. Mai 1973, aaO).

  • BGH, 17.05.1973 - III ZR 68/71

    Schlachthof - § 839 BGB, Verwaltungsschuldverhältnis, Haftungsfreizeichnung

    Auszug aus BGH, 27.11.1984 - VI ZR 296/81
    Voraussetzung ist zunächst, daß der Gesetzgeber den jeweiligen Ausnahmetatbestand festlegt (vgl. BGHZ 61, 7, 14).
  • BGH, 20.03.1961 - III ZR 9/60

    Dienstunfall eines Beamten

    Auszug aus BGH, 27.11.1984 - VI ZR 296/81
    Nach § 640 RVO müssen sich der Vorsatz oder die grobe Fahrlässigkeit des Schädigers nicht nur auf die Verletzung der Verhaltensnorm, sondern auch auf die dadurch herbeigeführte Verursachung des Unfalls beziehen (vgl. BGHZ 75, 328, 332 m.w.N.); demgegenüber muß sich das Verschulden des Schädigers im Fall eines Rückgriffs des Dienstherrn nur auf die Verletzung der Amtspflicht, nicht aber auf den Erfolg beziehen (BGHZ 34, 375, 381).
  • BVerwG, 08.08.1973 - VI C 15.71

    Heranziehung eines für eine durch leichte Fahrlässigkeit verschuldete Überzahlung …

    Auszug aus BGH, 27.11.1984 - VI ZR 296/81
    Es kommt hinzu, daß auch den Dienstherrn im Bereich der Haftungsabnahme nach Art. 34 GG grundsätzlich die Pflicht trifft, bei schuldhafter Verletzung der Dienstpflicht den Beamten im öffentlichen Interesse in Anspruch zu nehmen (BVerwGE 44, 27, 31).
  • BGH, 28.09.1971 - VI ZR 216/69

    Pflicht des Sozialversicherungsträgers zum Verzicht auf die Durchsetzung des …

    Auszug aus BGH, 27.11.1984 - VI ZR 296/81
    Zur Berücksichtigung der Gesichtspunkte der besonderen Härte und der Billigkeit, denen der Dienstherr bei einem Rückgriff Rechnung tragen kann, ist auch der Unfallversicherungsträger verpflichtet (§ 640 Abs. 2 RVO; vgl. auch BGHZ 57, 96, 99;… ferner Senatsurteil vom 15. Mai 1973, aaO).
  • BGH, 28.02.1980 - III ZR 165/78

    Liechtenstein - Art. 34 GG, Art. 60 Abs. 2 BayAGBGB (Hinweis: nunmehr überholt …

    Auszug aus BGH, 27.11.1984 - VI ZR 296/81
    Dies folgt daraus, daß solche Regelungen eine Abweichung von dem vom Grundgesetz gewollten Regelfall darstellen (vgl. BGHZ 76, 375, 379;… Dagtoglou in Bonner Kommentar, Art. 34, Rdn. 35 m.w.N.).
  • BGH, 16.11.1982 - VI ZR 78/81

    Verspätetes Vorbringen: Zeugenbeweis

    Auszug aus BGH, 27.11.1984 - VI ZR 296/81
    Danach liegt grobe Fahrlässigkeit erst dann vor, wenn der Schädiger sich über die Bedenken hinweggesetzt hat, die sich angesichts typischer Ursachen oder klar auf der Hand liegender Gefahren jedem aufdrängen müssen und deshalb sein Verhalten besonders vorwerfbar erscheinen lassen (vgl. Senatsurteil vom 16. November 1982 - VI ZR 78/81 - VersR 1983, 156, 157).
  • BGH, 25.09.1979 - VI ZR 184/78

    Zahlung von Schmerzensgeldes für auf einer Schulveranstaltung erlittene …

    Auszug aus BGH, 27.11.1984 - VI ZR 296/81
    Demgemäß hat der Bundesgerichtshof Haftungsfragen, die sich im Anschluß an Unfälle im schulischen Bereich stellten, nach Maßgabe der §§ 636 ff. RVO entschieden (BGHZ 75, 328 ff.; Senatsurteil vom 25. September 1979 - VI ZR 184/78 - VersR 1980, 43, 44; Urteil vom 27. April 1981 - III ZR 47/80 - NJW 1982, 37, 38).
  • BGH, 15.05.1973 - VI ZR 161/71

    Rückgriffsanspruch - Regreßforderung - Mitverschulden des Verunglückten

  • RG, 24.10.1941 - III 36/41

    1. Zum Begriff des Betriebsaufsehers im Sinne der Gewerbeunfallversicherung. 2. …

  • OLG Koblenz, 28.10.1981 - 1 U 945/1209
  • BGH, 11.06.2024 - VI ZR 133/23

    Regress der gesetzlichen Unfallversicherung nach einem Verkehrsunfall eines …

    Das gilt insbesondere für die Regressvorschriften der §§ 110 f. SGB VII, die den Rückgriff eigenständig und ohne Anlehnung an andere Regressmodelle regeln (vgl. Senat, Urteil vom 27. November 1984 - VI ZR 296/81, VersR 1985, 237, juris Rn. 9 [zu §§ 636 ff. RVO]).

    Diese spezifische Zweckbestimmung gibt den §§ 110 f. SGB VII ihr Gepräge (…vgl. Senat, Urteile vom 21. Juli 2020 - VI ZR 369/19, VersR 2020, 1476 Rn. 7;… vom 15. Juli 2008 - VI ZR 212/07, NJW 2009, 681 Rn. 31;… vom 27. Juni 2006 - VI ZR 143/05, BGHZ 168, 161 Rn. 8 f.;… vom 11. Februar 2003 - VI ZR 34/02, BGHZ 154, 11, juris Rn. 22 f. [jew. zu §§ 104 ff. SGB VII]; vom 27. November 1984 - VI ZR 296/81, VersR 1985, 237, juris Rn. 10;… vom 20. November 1979 - VI ZR 238/78, BGHZ 75, 328, juris Rn. 9;… vom 28. September 1971 - VI ZR 216/69, BGHZ 57, 96, juris Rn. 15 [jew. zu §§ 636 ff. RVO]; siehe weiter BGH…, Urteil vom 9. Dezember 2021 - VII ZR 170/19, VersR 2022, 512 Rn. 17).

  • OLG Düsseldorf, 09.10.1997 - 18 U 28/97

    Haftungsausschluß nach § 636 RVO bei einem Schulunfall

    Die Konsequenz dieser Neuregelung durch das Gesetz vom 18.3.1971 (BGBl I 237) ist, daß im Bereich von Schulunfällen auch der Dienstherr der Lehrer von seiner Haftung für Amtspflichtverletzungen nach § 839 BGB , Art. 34 GG befreit ist, es sei denn, daß der Unfall durch den Bediensteten vorsätzlich herbeigeführt worden ist (vgl. BGH VersR 1985, 237; 1981, 849 [850]).
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