Rechtsprechung
| BAG, 19.03.1996 - 2 AZB 36/95 |
Volltextveröffentlichungen (8)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Postulationsfähigkeit eines Syndikusanwalts - Doppelstellung eines Syndikusanwalts
- archive.org
- Anwaltsblatt
§ 11 ArbGG
- BRAK-Mitteilungen
Postulationsfähigkeit des Syndikusanwalts
- anwaltsblatt-datenbank.de
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
ArbGG § 11 Abs. 2
Postulationsfähigkeit eines Syndikusanwalts - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
Papierfundstellen
- BAGE 82, 239
- NJW 1996, 2254
- MDR 1996, 857
- NZA 1996, 671
- VersR 1997, 642
- BB 1996, 1282
- DB 1996, 1244
- AnwBl 1998, 48
- JR 1997, 44
Wird zitiert von ... (21) Zitiert selbst (5)
- BVerfG, 04.11.1992 - 1 BvR 79/85
Rechtsanwaltsberuf
Auszug aus BAG, 19.03.1996 - 2 AZB 36/95
Es liegen insoweit zwei Berufe derselben Person vor (vgl. BVerfG Beschluß vom 4. November 1992 - 1 BvR 79/85 u.a. - BVerfGE 87, 287). - BAG, 21.11.1985 - 2 AZR 21/85
Kündigung wegen eines sogenannten Mischtatbestandes
Auszug aus BAG, 19.03.1996 - 2 AZB 36/95
Das Bundesarbeitsgericht (Senatsurteil vom 21. November 1985 - 2 AZR 21/85 - AP Nr. 12 zu § 1 KSchG 1969, zu I 2 der Gründe; Urteil vom 23. Juni 1988 - 8 AZR 740/85 - n.v., zu A der Gründe) hat unter dem Briefkopf eines Verbandes eingelegte Revisionen nur deshalb als zulässig erachtet, weil der Verbandssyndikus den Schriftsatz ausdrücklich mit dem bloßen Zusatz "Rechtsanwalt" unterzeichnet und wie folgt formuliert hatte: "... lege ich gegen... das Urteil... Revision ein", "ich beantrage,..." bzw. "ich werde beantragen,...". - BGH, 07.11.1960 - AnwZ (B) 4/60
Syndikusanwalt (Verbandssyndikus)
Auszug aus BAG, 19.03.1996 - 2 AZB 36/95
Unabhängigkeit ist ein Wesensmerkmal des Rechtsanwalts (BGHZ 33, 276, 279). - BAG, 23.06.1988 - 8 AZR 740/85
Urlaubsanspruch - Übertragbarkeit von Urlaub - Zusatzurlaub für schwerbehinderte …
Auszug aus BAG, 19.03.1996 - 2 AZB 36/95
Das Bundesarbeitsgericht (Senatsurteil vom 21. November 1985 - 2 AZR 21/85 - AP Nr. 12 zu § 1 KSchG 1969, zu I 2 der Gründe; Urteil vom 23. Juni 1988 - 8 AZR 740/85 - n.v., zu A der Gründe) hat unter dem Briefkopf eines Verbandes eingelegte Revisionen nur deshalb als zulässig erachtet, weil der Verbandssyndikus den Schriftsatz ausdrücklich mit dem bloßen Zusatz "Rechtsanwalt" unterzeichnet und wie folgt formuliert hatte: "... lege ich gegen... das Urteil... Revision ein", "ich beantrage,..." bzw. "ich werde beantragen,...". - BAG, 29.09.1955 - 2 AZR 43/54
Arbeitsverhältnis: Keine Anwendbarkeit des KSchG auf mit einer Besatzungsmacht …
Auszug aus BAG, 19.03.1996 - 2 AZB 36/95
Das Bundesarbeitsgericht (Senatsurteil vom 21. November 1985 - 2 AZR 21/85 - AP Nr. 12 zu § 1 KSchG 1969, zu I 2 der Gründe; Urteil vom 23. Juni 1988 - 8 AZR 740/85 - n.v., zu A der Gründe) hat unter dem Briefkopf eines Verbandes eingelegte Revisionen nur deshalb als zulässig erachtet, weil der Verbandssyndikus den Schriftsatz ausdrücklich mit dem bloßen Zusatz "Rechtsanwalt" unterzeichnet und wie folgt formuliert hatte: "... lege ich gegen... das Urteil... Revision ein", "ich beantrage,..." bzw. "ich werde beantragen,...".
- BSG, 03.04.2014 - B 5 RE 13/14 R
Rentenversicherung - keine Befreiung von der Versicherungspflicht - zugelassener …
Rn. 37 Hieran wird im Rahmen einer kontinuierlichen Verweisungskette bis heute festgehalten (vgl exemplarisch BGH Beschluss vom 25.4.1988 - AnwZ (B) 2/88 - BRAK-Mitt 1988, 271 f; Urteil vom 25.2.1999 - IX ZR 384/97 - BGHZ 141, 69, 71; Beschluss vom 13.3.2000 - AnwZ (B) 25/99 - NJW 2000, 1645; Beschluss vom 18.6.2001 - AnwZ (B) 41/00 - NJW 2001, 3130; Beschluss vom 4.11.2009 - AnwZ (B) 16/09 - NJW 2010, 377, 379 RdNr 17, insofern in BGHZ 183, 73 ff nicht abgedruckt; Beschluss vom 7.2.2011 - AnwZ (B) 20/10 - NJW 2011, 1517, 1518 RdNr 6; ebenso BAG Beschluss vom 19.3.1996 - 2 AZB 36/95 - BAGE 82, 239, 241). - BSG, 03.04.2014 - B 5 RE 9/14 R
Kein Befreiungsanspruch abhängig beschäftigter "Syndikusanwälte" von der …
Rn. 27 Hieran wird im Rahmen einer kontinuierlichen Verweisungskette bis heute festgehalten (vgl exemplarisch BGH Beschluss vom 25.4.1988 - AnwZ (B) 2/88 - BRAK-Mitt 1988, 271 f; Urteil vom 25.2.1999 - IX ZR 384/97 - BGHZ 141, 69, 71; Beschluss vom 13.3.2000 - AnwZ (B) 25/99 - NJW 2000, 1645; Beschluss vom 18.6.2001 - AnwZ (B) 41/00 - NJW 2001, 3130; Beschluss vom 4.11.2009 - AnwZ (B) 16/09 - NJW 2010, 377, 379 RdNr 17, insofern in BGHZ 183, 73 ff nicht abgedruckt; Beschluss vom 7.2.2011 - AnwZ (B) 20/10 - NJW 2011, 1517, 1518 RdNr 6; ebenso BAG Beschluss vom 19.3.1996 - 2 AZB 36/95 - BAGE 82, 239, 241). - BSG, 03.04.2014 - B 5 RE 3/14 R
Kein Befreiungsanspruch abhängig beschäftigter "Syndikusanwälte" von der …
Rn. 32 Hieran wird im Rahmen einer kontinuierlichen Verweisungskette bis heute festgehalten (vgl exemplarisch BGH Beschluss vom 25.4.1988 - AnwZ (B) 2/88 - BRAK-Mitt 1988, 271 f; Urteil vom 25.2.1999 - IX ZR 384/97 - BGHZ 141, 69, 71; Beschluss vom 13.3.2000 - AnwZ (B) 25/99 - NJW 2000, 1645; Beschluss vom 18.6.2001 - AnwZ (B) 41/00 - NJW 2001, 3130; Beschluss vom 4.11.2009 - AnwZ (B) 16/09 - NJW 2010, 377, 379 RdNr 17, insofern in BGHZ 183, 73 ff nicht abgedruckt; Beschluss vom 7.2.2011 - AnwZ (B) 20/10 - NJW 2011, 1517, 1518 RdNr 6; ebenso BAG Beschluss vom 19.3.1996 - 2 AZB 36/95 - BAGE 82, 239, 241).
- BAG, 23.02.2005 - 4 AZR 139/04
Tarifliche Entlassungsentschädigung - Druckindustrie
Daraus ergibt sich, dass die Prozessbevollmächtigte in ihrer Funktion als Rechtsanwältin die Verantwortung für die Prozesshandlungen übernommen und nicht lediglich für den Verband Druck und Medien Bayern gehandelt hat (vgl. BAG 21. März 2002 - 6 AZR 144/01 - EzA BGB § 242 Gleichbehandlung Nr. 88, zu A der Gründe; 21. November 1985 - 2 AZR 21/85 - AP KSchG 1969 § 1 Nr. 12 = EzA KSchG § 1 Nr. 42, zu I 2 der Gründe; 23. Juni 1988 - 8 AZR 740/85 -, zu A der Gründe; 19. März 1996 - 2 AZB 36/95 - BAGE 82, 239, 242; 27. September 2001 - 6 AZR 462/00 - EzA ArbGG 1979 § 11 Nr. 15, zu I der Gründe). - BAG, 17.09.2013 - 9 AZR 75/12
Einlegung der Berufung - Vertretung durch Rechtsanwalt
Legt ein angestellter Rechtsanwalt ein Rechtsmittel ein, muss der Rechtsmittelschrift zu entnehmen sein, dass der Handelnde als unabhängiger Prozessbevollmächtigter auftritt und als solcher ohne Bindung an die Weisungen seines Mandanten die Verantwortung für den Schriftsatz übernimmt (vgl. BAG 19. März 1996 - 2 AZB 36/95 - zu II der Gründe, BAGE 82, 239). - LAG Baden-Württemberg, 11.04.2024 - 4 Sa 12/24
Postulationsfähigkeit - Berufungseinlegung durch Rechtsanwalt, der zugleich …
Fehlt es bei der Einlegung der Berufung an einer solchen ordnungsgemäßen Vertretung, ist diese unzulässig (BAG 19. März 1996 - 2 AZB 36/95 - LAG Baden-Württemberg 26. Februar 2003 - 4 Sa 75/02 -).Daraus folgt, dass bloße Syndikusanwälte in dieser Funktion nicht postulationsfähig sind iSv. § 11 Abs. 4 ArbGG (BAG 19. März 1996 - 2 AZB 36/95 -).
- BAG, 21.03.2002 - 6 AZR 144/01
Tarifgeltung im Beitrittsgebiet - Gleichbehandlung
Daraus ergibt sich, daß die Prozeßbevollmächtigte in ihrer Funktion als Rechtsanwältin die Verantwortung für die Prozeßhandlungen übernommen und nicht lediglich für die Gewerkschaft der Sozialversicherung gehandelt hat (BAG 21. November 1985 - 2 AZR 21/85 - AP KSchG 1969 § 1 Nr. 12 = EzA KSchG § 1 Nr. 42, zu I 2 der Gründe; 23. Juni 1988 - 8 AZR 740/85 - nv., zu A der Gründe; 19. März 1996 - 2 AZB 36/95 - BAGE 82, 239; 27. September 2001 - 6 AZR 462/00 - nv., zu I der Gründe). - BAG, 27.09.2001 - 6 AZR 462/00
Tarifgeltung im Beitrittsgebiet - Gleichbehandlung
Daraus ergibt sich, daß die Prozeßbevollmächtigte in ihrer Funktion als Rechtsanwältin die Verantwortung für die Prozeßhandlungen übernommen und nicht lediglich für die Gewerkschaft der Sozialversicherung gehandelt hat (BAG 21. November 1985 - 2 AZR 21/85 - AP KSchG 1969 § 1 Nr. 12 = EzA KSchG § 1 Nr. 42, zu I 2 der Gründe; 23. Juni 1988 - 8 AZR 740/85 - nv., zu A der Gründe; 19. März 1996 - 2 AZB 36/95 - BAGE 82, 239). - LAG Nürnberg, 17.12.2020 - 4 TaBV 11/20
Syndikusanwalt - Prozessbevollmächtigter - Betriebsratsmitglieder - Freistellung …
In diesem Fall muss sich aus dem Text der Beschwerde oder den Umständen ergeben, dass die Einlegung nicht in der Funktion als abhängiger Syndikusanwalt, sondern in derjenigen als unabhängiger Rechtsanwalt, einem unabhängigen Organ der Rechtspflege, erfolgt (so schon ausdrücklich BAG vom 19.03.1996, 2 AZB 36/95, Rn. 7 der Gründe;… ebenso BAG vom 16.11.2011, 4 AZR 839/09, Rn. 20 am Ende der Gründe;… BAG vom 17.09.2013, 9 AZR 75/12, Rn. 8 ff., jeweils zitiert nach juris); Künzl in Germelmann/Matthes/Prütting, ArbGG, 9. Aufl. 2017, § 11 Rn. 29a am Ende; Schwab/Weth, ArbGG, § 11 Rn. 116; Vossen in Gemeinschaftskommentar zum ArbGG, § 66 Rn. 93; Kalb in Henssler/Willemsen/Kalb, Arbeitsrechtskommentar, § 11 ArbGG, Rn. 16). - BAG, 09.09.2010 - 4 AZN 354/10
Nichtzulassungsbeschwerde - Rüge der gesetzwidrigen Vertretung
Besitzt der von der Partei ausgewählte Vertreter diese Fähigkeit nicht, beruht die Gerichtsentscheidung nicht darauf, dass dem Beteiligten verwehrt wurde, in Bezug auf das Verfahren sein Selbstbestimmungsrecht auszuüben (BVerwG 10. Juni 2005 - 1 B 149.04 - NJW 2005, 3018, 3019, zu dem Verlust der Rechtsanwaltszulassung während eines Rechtsstreits). Soweit der Prozessbevollmächtigte die Prozesshandlungen - wie vorliegend - nach außen erkennbar in seiner Eigenschaft als Rechtsanwalt und nicht als Angestellter einer Partei wahrgenommen hat, sind sie wirksam (BAG 19. März 1996 - 2 AZB 36/95 - BAGE 82, 239; Prütting AnwBl. 2001, 313, 318).. - LSG Nordrhein-Westfalen, 19.03.2004 - L 4 RA 12/03
Rentenversicherung
- OLG Düsseldorf, 15.06.2010 - 20 U 175/09
Unzulässige Rechtsdienstleistung eines Sachverständigenbüros?
- LAG Berlin-Brandenburg, 14.02.2025 - 12 Sa 645/24
Beschäftigte in Gesundheitsberufen - Besonderer Teil - entsprechende Tätigkeit - …
- OVG Hamburg, 18.01.2016 - 1 Bf 152/15
Zur Wirksamkeit der Zustellung eines Urteils gegen Empfangsbekenntnis an Personen …
- LAG Baden-Württemberg, 26.02.2003 - 4 Sa 75/02
Einlegung der Berufung; Syndikusanwalt
- LAG Hessen, 28.05.2009 - 9 TaBV 35/09
Unzulässigkeit einer Beschwerde mangels Vertretung durch einen freien …
- KG, 26.06.2003 - 12 U 276/01
Gewerberaummiete: Zustimmung des Mieters zur Vertragsübernahme durch Dritten; …
- OLG Frankfurt, 16.01.2014 - 6 U 182/12
Unlautere Kreditgefährdung durch Äußerung über Mitbewerber
- LAG Nürnberg, 17.12.2020 - 11 BV 66/19
Postulationsfähigkeit eines Syndikusanwalts
- SG Köln, 23.02.2015 - S 37 R 215/14
Anspruch eines Syndikusanwalts auf Befreiung von der Versicherungspflicht in der …
- SG Düsseldorf, 20.01.2023 - S 44 R 2015/17
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Rechtsprechung
| BGH, 06.02.1997 - III ZB 97/96 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Anwaltspflicht - Berufungsfrist - Berufungseingang - Gerichtliche Mitteilung
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- KG, 01.04.1996 - 18 U 594/96
- BGH, 06.02.1997 - III ZB 97/96
Papierfundstellen
- VersR 1997, 642
Wird zitiert von ... (8) Zitiert selbst (4)
- BGH, 11.12.1991 - VIII ZB 38/91
Eigenveranrwortung des Rechtsanwalts bei der Fristenprüfung
Auszug aus BGH, 06.02.1997 - III ZB 97/96
Im übrigen würde in der behaupteten Verfahrensweise ein eigenes (nicht als Organisationsverschulden anzusehendes) Verschulden des Anwalts liegen (vgl. BGH, Beschluß vom 11. Dezember 1991 - VIII ZB 38/91 = BGHR ZPO § 233 Fristenkontrolle 24). - BGH, 20.05.1992 - XII ZB 43/92
Verlängerung der Berufungsbegründungsfrist - Wiedereinsetzung in den vorigen …
Auszug aus BGH, 06.02.1997 - III ZB 97/96
Dies kann entweder anhand der gerichtlichen Mitteilung über den Tag des Eingangs der Berufungsschrift erfolgen oder, wenn eine solche Mitteilung fehlt, durch (auch telefonische) Nachfrage bei Gericht (vgl. BGH, Beschlüsse vom 20. Mai 1992 - XII ZB 43/92 = FamRZ 1992, 1163; vom 6. Oktober 1993 - XII ZB 122/93 = FamRZ 1994, 437;… vom 9. Dezember 1993 - IX ZB 70/93 = BGHR ZPO § 233 Fristenkontrolle 33 = VersR 1994, 1086 f - jeweils m.w.N.). - BGH, 09.12.1993 - IX ZB 70/93
Anforderungen an büroorganisatorische Maßnahmen des Rechtsanwalts zur …
Auszug aus BGH, 06.02.1997 - III ZB 97/96
Dies kann entweder anhand der gerichtlichen Mitteilung über den Tag des Eingangs der Berufungsschrift erfolgen oder, wenn eine solche Mitteilung fehlt, durch (auch telefonische) Nachfrage bei Gericht (vgl. BGH, Beschlüsse vom 20. Mai 1992 - XII ZB 43/92 = FamRZ 1992, 1163; vom 6. Oktober 1993 - XII ZB 122/93 = FamRZ 1994, 437; vom 9. Dezember 1993 - IX ZB 70/93 = BGHR ZPO § 233 Fristenkontrolle 33 = VersR 1994, 1086 f - jeweils m.w.N.). - BGH, 06.10.1993 - XII ZB 122/93
Organisationspflichten des Rechtsanwalts; Notierung der Berufungsbegründungsfrist …
Auszug aus BGH, 06.02.1997 - III ZB 97/96
Dies kann entweder anhand der gerichtlichen Mitteilung über den Tag des Eingangs der Berufungsschrift erfolgen oder, wenn eine solche Mitteilung fehlt, durch (auch telefonische) Nachfrage bei Gericht (vgl. BGH, Beschlüsse vom 20. Mai 1992 - XII ZB 43/92 = FamRZ 1992, 1163; vom 6. Oktober 1993 - XII ZB 122/93 = FamRZ 1994, 437;… vom 9. Dezember 1993 - IX ZB 70/93 = BGHR ZPO § 233 Fristenkontrolle 33 = VersR 1994, 1086 f - jeweils m.w.N.).
- BGH, 19.12.2000 - X ZR 128/00
Wiedereinsetzung V; Sorgfaltspflichten des Patentanwalts
Dieser Vermerk ist sodann zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren, sobald das genaue Eingangsdatum der Berufungsschrift, etwa infolge der gerichtlichen Mitteilung hierüber, zuverlässig feststellbar ist (vgl. BGH, Beschl. v. 17.09.1998 - I ZB 33/98, NJW 1999, 142; Beschl. v. 06.05.1997 - VI ZB 12/97, MDR 1997, 775; Beschl. v. 06.02.1997 - III ZB 97/96, VersR 1997, 642). - BAG, 30.05.2001 - 4 AZR 271/00
Wiedereinsetzung gegen die Versäumung der Berufungsbegründungsfrist
Wenn mehrere Ursachen für die Fristversäumung vorliegen, ist die Kausalität der ersten Ursache auch dann gegeben, wenn die zweite Ursache mitursächlich gewesen ist, nicht aber dann, wenn im Sinne einer überholenden Kausalität nur die zweite Ursache zum Tragen gekommen ist, die erste sich also nicht auf die Fristversäumung ausgewirkt haben kann (ua. BGH 6. Februar 1997 - III ZB 97/96 - VersR 1997, 642; 6. Mai 1997 - VI ZB 12/97 - NJW-RR 1997, 1153; 9. Januar 2001 - VIII ZB 26/00 - NJW-RR 2001, 782; im Ergebnis abweichend BGH 24. September 1997 - XII ZB 108/97 - NJW-RR 1998, 269). - BAG, 19.02.2002 - 3 AZR 105/00
Versäumung der Berufungsbegründungsfrist
Etwas anderes gilt nur dann, wenn nur die zweite Ursache im Sinne einer überholenden Kausalität zum Tragen gekommen ist, die erste sich also auf die Fristversäumung letztlich nicht ausgewirkt haben kann (…ua. BAG 30. Mai 2001 - 4 AZR 271/00 - aaO, zu II 2 b aa der Gründe; BGH 6. Februar 1997 - III ZB 97/96 - VersR 1997, 642;… 6. Mai 1997 - VI ZB 12/97 - aaO;… 9. Januar 2001 - VIII ZB 26/00 - aaO; im Ergebnis abweichend 24. September 1997 - XII ZB 108/97 - NJW-RR 1998, 269).
- BGH, 02.05.2000 - XI ZB 6/00
Versäumung der Berufungsbegründungsfrist wegen fehlerhafter Fristnotierung
Dies kann entweder anhand der gerichtlichen Mitteilung über den Tag des Eingangs der Berufungsschrift erfolgen oder, wenn eine solche Mitteilung fehlt, durch Nachfrage bei Gericht (BGH, Beschluß vom 6. Februar 1997 - III ZB 97/96, VersR 1997, 642 m.w.Nachw.). - BGH, 15.07.1999 - V ZB 29/99
Versäumung der Berufungsbegründungsfrist
Dies kann entweder anhand der gerichtlichen Mitteilung über den Tag des Eingangs erfolgen, oder, wenn eine solche Mitteilung fehlt, durch (telefonische) Nachfrage bei Gericht (vgl. BGH, Beschlüsse v. 6. Februar 1997, III ZB 97/96, und v. 6. Mai 1997, VI ZB 12/97, BGHR ZPO § 233, Fristenkontrolle 53 und 56 je m.w.N.). - BGH, 06.07.1999 - XI ZB 4/99
Anforderungen an Büroorganisation im Zusammenhang mit der Notierung von …
Dies kann entweder anhand der gerichtlichen Mitteilung über den Tag des Eingangs der Berufungsschrift erfolgen oder, wenn eine solche Mitteilung fehlt, durch (auch telefonische) Nachfrage bei Gericht (BGH, Beschluß vom 6. Februar 1997 - III ZB 97/96, BGHR ZPO § 233 Fristenkontrolle 53 m.w.Nachw.). - BGH, 21.07.1998 - VI ZB 12/98
Wahrung der Frist zur Stellung des Wiedereinsetzungsantrages; Berücksichtigung …
Der Beklagte zieht auch insoweit nicht in Zweifel, daß der Rechtsanwalt durch büroorganisatorische Maßnahmen sicherstellen muß, daß das tatsächliche Ende der Berufungsbegründungsfrist nach Eingang der Berufung bei Gericht überprüft und erforderlichenfalls im Fristenkalender berichtigt wird (Senatsbeschluß vom 6. Mai 1997 - VI ZB 12/97 - NJW-RR 1997, 1153 [BGH 06.05.1997 - VI ZB 12/97]; BGH, Beschluß vom 6. Februar 1997 - III ZB 97/96 - VersR 1997, 642 und vom 13. Juni 1996 - VII ZB 7/96 - NJW 1996, 2514). - BGH, 30.07.1997 - VIII ZB 16/97
Berechnung und Eintragung der Berufungsbegründungsfrist im Fristenkalender
Nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs hat ein Rechtsanwalt dafür zu sorgen, daß das mutmaßliche Ende der Begründungsfrist bei oder alsbald nach Absendung der Berufungsschrift im Fristenkalender notiert und dieser Vermerk überprüft und gegebenenfalls korrigiert wird, sobald das genaue Eingangsdatum der Berufungsschrift durch die gerichtliche Eingangsbestätigung bekannt wird (BGH, Beschl. v. 15. Oktober 1996 - XII ZB 126/96 = FamRZ 1997, 415; v. 6. Februar 1997 - III ZB 97/96 = VersR 1997, 642 f, jeweils m.w.N.).
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Rechtsprechung
| OLG Saarbrücken, 20.02.1996 - 6 W 6/96 - 1 |
Volltextveröffentlichung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- rechtsportal.de (Leitsatz)
ZSEG § 8 Abs. 1 Nr. 1, 2
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Gutachten; Sachverständige; Pauschalentschädigung; Kopierkosten
Papierfundstellen
- MDR 1996, 1077
- VersR 1997, 642
Wird zitiert von ...
- OLG München, 16.11.2006 - 11 W 1074/06
Anspruch auf Aufwendungsersatz für die Anfertigung von Farbkopien oder …
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