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Rechtsprechung
   LG Osnabrück, 11.08.1999 - 1 S 595/99   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1999,18026
LG Osnabrück, 11.08.1999 - 1 S 595/99 (https://dejure.org/1999,18026)
LG Osnabrück, Entscheidung vom 11.08.1999 - 1 S 595/99 (https://dejure.org/1999,18026)
LG Osnabrück, Entscheidung vom 11. August 1999 - 1 S 595/99 (https://dejure.org/1999,18026)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Entscheidungsdatenbank Niedersachsen

    § 7 Abs. 1 StVG; § 18 StVG; § 823 BGB; § 847 BGB
    Anforderungen an die Führung des Nachweises einer Verletzung infolge eines Unfallereignisses in einem zivilgerichtlichen Schadensersatzprozess nach einem Verkehrsunfall; Ausgestaltung der Qualifizierung der generellen Eignung eines Anscheinsbeweises zum Nachweis der ...

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Anforderungen an die Führung des Nachweises einer Verletzung infolge eines Unfallereignisses in einem zivilgerichtlichen Schadensersatzprozess nach einem Verkehrsunfall; Ausgestaltung der Qualifizierung der generellen Eignung eines Anscheinsbeweises zum Nachweis der ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • VersR 2000, 1516
 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (7)

  • BGH, 03.07.1990 - VI ZR 239/89

    Anscheinsbeweis für die Nichtbenutzung des Sicherheitsgurts

    Auszug aus LG Osnabrück, 11.08.1999 - 1 S 595/99
    Typisch sind solche Vorgänge, die das Gepräge des Üblichen und Häufigen haben, so daß von einer bestimmten Ursache auf einen bestimmten Erfolg oder umgekehrt von einem Erfolg auf eine bestimmte Ursache geschlossen werden kann (BGH NZV 1990, 386 (387); BGH NJW 1997, 528 und 529).
  • BGH, 05.11.1996 - VI ZR 343/95

    Beweiswürdigung bei dem Brand eines Heizgerätes

    Auszug aus LG Osnabrück, 11.08.1999 - 1 S 595/99
    Typisch sind solche Vorgänge, die das Gepräge des Üblichen und Häufigen haben, so daß von einer bestimmten Ursache auf einen bestimmten Erfolg oder umgekehrt von einem Erfolg auf eine bestimmte Ursache geschlossen werden kann (BGH NZV 1990, 386 (387); BGH NJW 1997, 528 und 529).
  • OLG Hamburg, 28.11.1997 - 14 U 34/97
    Auszug aus LG Osnabrück, 11.08.1999 - 1 S 595/99
    Diese Vermutungsgrundlage wird durch die Fülle der in den letzten Jahren ergangenen Entscheidungen widerlegt, nach denen bei kollisionsbedingten Geschwindigkeitsänderungen im Bereich bis etwa 10 km/h eine unfallursächliche Verletzung der Halswirbelsäule nicht feststellbar war (vgl. z.B. LG Stuttgart R + S 1996, 442; AG Winsen R + S 1996, 442; KG VersR 1997, 1416; AG Essen VersR 1997, 1415; AG Hamburg-Harburg Vers 1997, 1415; OLG Hamburg R + S 1998, 63).
  • LG Heidelberg, 22.08.1996 - 1 S 62/95

    Schadenersatz bei Verkehrsunfall: Anscheinsbeweis für einen Kausalzusammenhang …

    Auszug aus LG Osnabrück, 11.08.1999 - 1 S 595/99
    Rn. 15 Entgegen der Ansicht der Klägerin kann sie sich dabei nicht auf einen Anscheinsbeweis berufen, nach dem ein Auffahrunfall aufgrund allgemeiner Lebenserfahrung generell geeignet ist, ein HWS-Syndrom hervorzurufen (so aber LG Heidelberg DAR 1999, S. 75 [LG Heidelberg 22.08.1996 - 1 S 62/95]).
  • KG, 03.07.1997 - 22 U 4816/96
    Auszug aus LG Osnabrück, 11.08.1999 - 1 S 595/99
    Diese Vermutungsgrundlage wird durch die Fülle der in den letzten Jahren ergangenen Entscheidungen widerlegt, nach denen bei kollisionsbedingten Geschwindigkeitsänderungen im Bereich bis etwa 10 km/h eine unfallursächliche Verletzung der Halswirbelsäule nicht feststellbar war (vgl. z.B. LG Stuttgart R + S 1996, 442; AG Winsen R + S 1996, 442; KG VersR 1997, 1416; AG Essen VersR 1997, 1415; AG Hamburg-Harburg Vers 1997, 1415; OLG Hamburg R + S 1998, 63).
  • AG Dachau, 04.06.1996 - 2 C 983/95
    Auszug aus LG Osnabrück, 11.08.1999 - 1 S 595/99
    Zudem ergibt sich aus der Veröffentlichung wissenschaftlicher Untersuchungen, daß kollisionsbedingte Geschwindigkeitsänderungen von unter 10 km/h regelmäßig nicht unfallursächlich für ein HWS-Syndrom sein können (z.B. Meyer, Hugemann, Weber: Zur Belastung der Halswirbelsäule durch Auffahrkollisionen; in: Verkehrsunfall und Fahrzeugtechnik 32 (1994), S. 15 ff (21); siehe auch Lemke: Anmerkung zum Urteil des AG Dachau vom 04.06.1996; in: R + S 1996, 444 (445) m.w.N.).
  • AG Hannover, 01.08.1996 - 510 C 10010/95

    Anforderungen an den Kausalitätsnachweis für HWS-Verletzung

    Auszug aus LG Osnabrück, 11.08.1999 - 1 S 595/99
    Rn. 18 Die Annahme, ein Auffahrunfall führe immer zu einer, wenn auch unterschiedlich ausgeprägten Verletzung der Halswirbelsäule, ist somit unrichtig (vgl. auch AG Hannover VersR 1997, 1417 [AG Hannover 01.08.1996 - 510 C 10010/95]).
  • LG Bonn, 14.01.2004 - 5 S 210/03

    Zurechnung einer lediglich psychisch vermittelten Kausalität zwischen einem …

    Es verbleibt daher dabei, dass die Klägerin die volle Beweislast für die haftungsbegründende Kausalität trägt (vgl. auch KG Berlin NJW 2000, 877; OLG Hamm NJW 2000, 878; LG Osnabrück VersR 2000, 1516, a.A. LG Heidelberg DAR 1999, 75).
  • AG Düsseldorf, 09.07.2001 - 58 C 17116/00

    Anforderungen an die Substantiierung eines Schmerzensgeldanspruchs nach einem …

    Insbesondere bei Auffahrunfällen im unteren Geschwindigkeitsbereich kann nicht ohne weiteres von einer biomechanischen Belastung der Halswirbelsäule ausgegangen werden, die regelmäßig und üblicherweise zu einem HWS-Syndrom führt (vgl. hierzu LG Osnabrück, in: Versicherungsrecht 2000, 1516, m.w.N.).
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