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Rechtsprechung
   OLG Hamm, 28.11.2001 - 3 U 59/01   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2001,6722
OLG Hamm, 28.11.2001 - 3 U 59/01 (https://dejure.org/2001,6722)
OLG Hamm, Entscheidung vom 28.11.2001 - 3 U 59/01 (https://dejure.org/2001,6722)
OLG Hamm, Entscheidung vom 28. November 2001 - 3 U 59/01 (https://dejure.org/2001,6722)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Judicialis

    BGB § 823; ; BGB § 844; ; BGB § 831; ; BGB § 1922; ; ZPO § 538 Abs. 1 Ziffer 3; ; ZPO § 540; ; ZPO § 543 Abs. 1

  • RA Kotz

    Falsche Indikation bei Brustkrebs - Schadensersatzansprüche etc.?

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Beweislast im Arzthaftungsprozeß

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Umkehr der Beweislast im Arzthaftungsrecht; Primärschäden; Schmerzensgeld bei Brustkebs; Unterlassen weiterer Untersuchungen nach der Feststellung von Befunden in der Brust

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • VersR 2003, 1259
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (2)

  • OLG Hamm, 24.02.1999 - 3 U 73/98

    Grober Behandlungsfehler bei endoskopischer Magenuntersuchung

    Auszug aus OLG Hamm, 28.11.2001 - 3 U 59/01
    Dabei kommt es nach Auffassung des Senats nicht entscheidend auf Statistiken, sondern auf die Chancen des Verlaufs beim jeweiligen Patienten an (Senat Urteil vom 24.02.1999 - 3 U 73/98, NA-Beschluß des BGH vom 25.01.2000 - VI ZR 118/99).

    Dies geht beweisrechtlich zu Lasten der fehlerhaft handelnden Ärzte (vgl. Senat, Urteil vom 24.02.1999 - 3 U 73/98 -, NA-Beschluß BGH vom 25.01.2000 - VI ZR 118/99).

  • OLG Hamm, 26.01.2000 - 3 U 100/99

    Auswahl des Sachverständigen im Arzthaftungsprozeß

    Auszug aus OLG Hamm, 28.11.2001 - 3 U 59/01
    Dabei hat sich der Senat vergegenwärtigt, daß grundsätzlich auf die Fachkenntnisse des Sachverständigen aus dem betreffenden medizinischen Fachgebiet abzustellen ist (vgl. Senat, Urteil vom 26.01.2000 - 3 U 100/99, NA-Beschluß des BGH vom 24.10.2000 - VI ZR 129/00).
  • OLG Brandenburg, 27.08.2009 - 12 U 233/08

    Arzthaftungsrecht: Verpflichtung eines Anästhesiearztes zur Untersuchung einer …

    Dies geht beweisrechtlich zulasten der fehlerhaft handelnden Ärzte (vgl. OLG Hamm VersR 2003, 1259).
  • OLG Köln, 17.03.2010 - 5 U 51/09

    Umfang der ärztlichen Aufklärungspflicht bei prophylaktischer Mastektomie

    So hat beispielsweise das OLG Hamm schon im Jahr 2001 einer 30-jährigen Patientin, der aufgrund fehlerhafter Krebsdiagnose beide Brüste (sowie Lymphknoten) entfernt wurden, im Hinblick auf die seelischen Belastungen und die lebenslangen Folgen der Entfernung ein Schmerzensgeld von sogar 125.000.- EUR zuerkannt (NJW-RR 2003, 807), dasselbe Gericht im selben Jahr einer schwer krebskranken jungen Frau, der beide Brüste entfernt wurden, die aber schon nach kurzer Zeit verstarb, ein Schmerzensgeld von 70.000.- EUR (VersR 2003, 1259), das OLG Düsseldorf einer ebenfalls erst 30-jährigen Patientin mit einem vorwerfbar zu spät erkannten Mammakarzinom, der deswegen eine Brust abgenommen werden musste, ein Schmerzensgeld von 30.000.- EUR.
  • LG Essen, 28.01.2022 - 16 O 81/19

    Schmerzensgeld, sekundäre Darlegungslast

    So hat das Oberlandesgericht Hamm in einem Urteil vom 28.11.2001 (OLG Hamm, Urteil vom 28. November 2001 - 3 U 59/01 -, Rn. 31, juris) die Ansicht vertreten, in einem früheren Tod eines Patienten sei ein Primärschaden zu sehen, wenn eine Heilungschance infolge eines groben Behandlungsfehlers nicht gewahrt worden sei.
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