Rechtsprechung
| OLG Hamm, 15.02.2008 - 20 U 77/07 |
Volltextveröffentlichungen (8)
- IWW
- RA Kotz (Volltext/Leitsatz)
Tandemfallschirmsprung - Unfallversicherung
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
VVG § 6 Abs. 3 Satz 1 Fall 1
Zur Obliegenheit gegenüber dem Versicherer nach Eintritt des Versicherungsfalls; zur Bemessung der Invalidität - Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Geltendmachung eines Anspruchs auf Kapitalleistung aus einer Unfallversicherung; Berufung auf Leistungsfreiheit wegen einer Obliegenheitsverletzung durch Falschbeantwortung des Auskunftsbogens; Umfang der Auskunftspflichten über frühere und aktuelle Krankheiten oder ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- onlineurteile.de (Kurzmitteilung)
Vorerkrankung verschwiegen? - Unfallversicherer fragt im Anzeigeformular nach allen früheren Krankheiten
Besprechungen u.ä.
- IWW (Entscheidungsbesprechung)
Unfallversicherung - Keine Obliegenheitsverletzung bei falscher Antwort, wenn Fragestellung des VR unklar ist
Verfahrensgang
- LG Dortmund, 22.02.2007 - 2 O 586/04
- OLG Hamm, 15.02.2008 - 20 U 77/07
Papierfundstellen
- NJW-RR 2008, 1481
- VersR 2008, 1102
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (4)
- BGH, 20.04.2005 - IV ZR 237/03
Bewertung der Invalidität bei nicht abgeschlossener Heilbehandlung in der …
Auszug aus OLG Hamm, 15.02.2008 - 20 U 77/07
Spätere Entwicklungen sind nicht zu berücksichtigen (vgl. BGH, VersR 1990, 478 unter 2 a), jedenfalls nicht, wenn sie ungewiss sind (vgl. BGH, VersR 2005, 927 unter II 1 und 2 = Juris-Rn. 27 bis 30). - BGH, 28.02.1990 - IV ZR 36/89
Umfang der Berufsunfähigkeit bei einer Hüftgelenksimplantation
Auszug aus OLG Hamm, 15.02.2008 - 20 U 77/07
Spätere Entwicklungen sind nicht zu berücksichtigen (vgl. BGH, VersR 1990, 478 unter 2 a), jedenfalls nicht, wenn sie ungewiss sind (…vgl. BGH, VersR 2005, 927 unter II 1 und 2 = Juris-Rn. 27 bis 30). - BGH, 08.07.1981 - IVa ZR 192/80
Berücksichtigung von innerhalb von drei Jahren vom Unfalltage ab noch nicht …
Auszug aus OLG Hamm, 15.02.2008 - 20 U 77/07
Maßgeblich für die Bemessung der Invalidität ist, wie sich aus den in der privaten Unfallversicherung üblichen, auch vorliegend vereinbarten Regeln über die Nachbemessung ergibt, der Zustand drei Jahre nach dem Unfall (vgl. bereits BGH, VersR 1981, 1151 unter II 2 = Juris-Rn. 22). - OLG Hamm, 19.06.1991 - 20 U 13/91
Auszug aus OLG Hamm, 15.02.2008 - 20 U 77/07
Die Beklagte muss hier hinnehmen, dass die von ihr gewählte, weite Formulierung der Frage die Widerlegung der Vorsatzvermutung des § 6 Abs. 3 Satz 1 Fall 1 VVG erleichtert (vgl. bereits - für die Verschuldensvermutung im Rahmen des § 16 VVG - Senat, NJW-RR 1991, 1184 unter 1 a dd).
- OLG Zweibrücken, 15.04.2026 - 1 U 72/25
Klage auf weitere Invaliditätsleistung im Rahmen einer Neubemessung des …
Eine Verwertung später gewonnener (für den Versicherungsnehmer positiver wie negativer) Erkenntnisse ist unzulässig, so dass danach eingetretene gesundheitliche Spätschäden vom Versicherungsnehmer nicht mehr geltend gemacht werden können, auch wenn sie zu einer Erhöhung des Invaliditätsgrades führen würden (…vgl. Langheid/Wandt/Dörner, Münchener Kommentar zum VVG, 3. Aufl. 2024 § 188 VVG Rn. 9 unter Hinweis auf BGHZ 137, 247 (252); BGH VersR 1981, 1151; 2001, 1547; OLG Hamm VersR 2008, 1102;… BeckOK VVG/Jacob 29.Ed. 20.10.2025, VVG § 188 Rn. 14).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".