Rechtsprechung
| OLG Köln, 15.07.2015 - 5 U 202/08 |
Volltextveröffentlichungen (7)
- ra.de
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
BGB § 823 Abs. 1 ; BGB § 253
Arzthaftung wegen Behandlungsfehlern bei einer Umstellungsosteotomie - Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Arzthaftung wegen Behandlungsfehlern bei einer Umstellungsosteotomie; Höhe des Schmerzensgeldes bei Oberschenkelamputation aufgrund ärztlicher Behandlungsfehler bei einer Umstellungsosteotomie
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (7)
- wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)
Arzthaftung wegen Behandlungsfehlern bei einer Umstellungsosteotomie
- Wolters Kluwer (Kurzinformation)
Arzthaftung wegen Behandlungsfehlern bei einer Umstellungsosteotomie
- prof-mayer-kollegen.de (Kurzinformation)
- anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)
125.000,00 EUR Schmerzensgeld für Oberschenkelamputation nach fehlerhaft
- anwalt24.de (Kurzinformation)
125.000,00 Schmerzensgeld für Oberschenkelamputation nach fehlerhafter Aufklärung
- anwalt.de (Kurzinformation)
125.000,00 EUR Schmerzensgeld für Oberschenkelamputation nach fehlerhafter Aufklärung
- Deutsche Gesellschaft für Kassenarztrecht
, S. 90 (Kurzinformation)
Arzthaftung | Aufklärung/Einwilligung | Valgisierende Umstellungsosteotomie des rechten Schienenbeins/Schmerzensgeld
Verfahrensgang
- LG Bonn, 30.10.2008 - 9 O 123/07
- OLG Köln, 15.07.2015 - 5 U 202/08
Papierfundstellen
- VersR 2016, 191
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (1)
- OLG Köln, 12.01.2011 - 5 U 37/10
Anforderungen an die Risikoaufklärung bei CT-gesteuerter periadikulärer …
Auszug aus OLG Köln, 15.07.2015 - 5 U 202/08
Rn. 77 Nach der Rechtsprechung des Senats ist vom Geschädigten allerdings grundsätzlich konkret darzustellen, welche Hausarbeiten er ohne das Schadensereignis tatsächlich verrichtet hätte bzw. vorher verrichtet hatte, zu denen er nunmehr nicht mehr in der Lage ist, wozu die nachvollziehbare Angabe des Zeitaufwandes in Wochenstunden für die im Einzelnen anzuführende Hausarbeit gehört (vgl. den Senatsbeschluss vom 12.1.2011 - 5 U 37/10).
- OLG Saarbrücken, 22.12.2022 - 4 U 116/21
Umfang der Verkehrssicherungspflicht des Trägers der Straßenbaulast hinsichtlich …
Ist daher der Geschädigte auf Grund einer schwerwiegenden Verletzung im Bereich des Unterschenkels (hier Fraktur des Sprunggelenks) zur Fortbewegung auf einen Rollstuhl oder sonstige Gehhilfen (Unterarmgehstützen, Krücken) angewiesen, so besteht bereits auf der Grundlage allgemeiner Erfahrungswerte während der ersten Monate nach der Verletzung eine 100-prozentige Unfähigkeit betreffend diejenigen Tätigkeiten, für deren Ausübung ein Stehen oder Gehen erforderlich ist (vgl. OLG Köln, Urt. v. 15.07.2015 - 5 U 202/08, VersR 2016, 191 - 194, juris Rdn. 55 ff;… Pardey, Der Haushaltsführungsschaden, 10 Auflage, S. 202 f unter Hinweis auch auf LG Hildesheim, Urt. v. 19.03.1993 - 2 O 342/91, zfs 1993, 297 - 298, zitiert nach juris für den Fall eines Unterschenkeltrümmerbruchs). - OLG Brandenburg, 20.01.2022 - 12 U 61/21
Schadensersatzansprüche nach einem Verkehrsunfall; Begriff der Unabwendbarkeit …
- OLG Dresden, 15.06.2021 - 4 U 1786/20
1. Wird präoperativ nur allgemein über das Risiko von Nervenschäden aufgeklärt, …
Vor diesem Hintergrund gilt im Hinblick auf mögliche Nervenverletzungen, dass ein lediglich allgemeiner Hinweis auf eine Nervenschädigung die Verletzung des Peroneus-Nerves mit dauerhafter Lähmung sowie dauerhafter Fußheberschwäche nicht umfasst (OLG Koblenz, Urteil vom 12.02.2009 - 5 U 927/06; OLG Köln, Urteil vom 15.07.2015 - 5 U 202/08 - juris;… Martis/Winkhart, Arzthaftungsrecht, 5. Aufl., Rz. A841 a und 847 f - jeweils m.w.N.). - OLG Brandenburg, 15.01.2026 - 8 U 3/26
Beachten der Ausgleichsfunktion bei der Bemessung des Schmerzensgeldes i.R.e. …
Das Oberlandesgericht Schleswig (Beschluss vom 22.02.2021 - 7 U 180/20 - BeckRS 2021, 12931), das Oberlandesgericht Köln (VersR 2016, 191) und das Oberlandesgericht Hamm (Urteil vom 12.11.2013 - 26 U 107/11 - juris) sprachen jeweils 10, 00 EUR pro Stunde zu, das Oberlandesgericht Düsseldorf (Urteil vom 12.03.2007 - I 1 U 206/06) 12, 50 EUR.
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