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   BGH, 26.05.1982 - VIII ZR 123/81   

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https://dejure.org/1982,14821
BGH, 26.05.1982 - VIII ZR 123/81 (https://dejure.org/1982,14821)
BGH, Entscheidung vom 26.05.1982 - VIII ZR 123/81 (https://dejure.org/1982,14821)
BGH, Entscheidung vom 26. Mai 1982 - VIII ZR 123/81 (https://dejure.org/1982,14821)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • WM 1982, 849
 
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Wird zitiert von ... (7)

  • BGH, 24.05.1985 - V ZR 47/84

    Sittenwidrigkeit - Wucherähnliches Rechtsgeschäft - Geschäftsabschlußangebot

    Das hat die Rechtsprechung angenommen, wenn der begünstigte Vertragsteil die wirtschaftlich schwächere Lage des anderen Teils bewußt zu seinem Vorteil ausnutzt oder wenn er sich leichtfertig der Einsicht verschließt, daß sich der andere nur unter dem Zwang der Verhältnisse auf den ungünstigen Vertrag einläßt (BGHZ 80, 153 (160 f.) = NJW 1981, 1206; BGH, NJW 1980, 445 (446); WM 1982, 849 f.).
  • OLG Bamberg, 11.08.2015 - 5 U 135/14

    Missverhältnis, Verkehrswert, Gegenleistung, Sittenwidrigkeit, Klägers,

    Mangelnde Fachkenntnis für Sondergebiete reichen für eine Unerfahrenheit im Sinne dieser Vorschrift nicht aus (vgl. BGH NJW 79, 758; BGH WM 82, 849; OLG Hamm NJW-RR 93, 629).
  • OLG Saarbrücken, 20.02.2014 - 4 U 442/12

    Sittenwidrige Überhöhung eines Internet-by-call-Tarifs

    Eine mangelnde Erfahrung in einzelnen Lebensbereichen oder auf einem einzelnen Wirtschaftsgebiet reicht nach verbreiteter Auffassung nicht aus (BGH, Urt. v. 26.5.1982 - VIII ZR 123/81, WM 1982, 849; Erman/Palm/Arnold, aaO, § 138 Rdnr. 23; PWW/Ahrens, BGB, 8. Aufl., § 138 Rdnr. 61; Bamberger/Roth/Wendtland, BGB, 3. Aufl., § 138 Rdnr. 52; aA Sack/Fischinger in: Staudinger BGB, Neubearbeitung 2011, § 138 Rdnr. 242; MünchKomm(BGB)/Armbrüster, aaO, § 138 Rdnr. 150).
  • AG Büdingen, 23.01.2014 - 2 C 549/13

    Werklohn 2,8-fach höher als üblich: Vertrag nicht sittenwidrig!

    Eine Unerfahrenheit auf einem bestimmten Gebiet reicht dabei grundsätzlich nicht aus ( vgl. BGH in: WM 1982, 849 ).

    Neben einem auffälligen Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung muss vielmehr noch eine verwerfliche Gesinnung des begünstigten Vertragsteils vorliegen, z.B. weil dieser die wirtschaftlich schwächere Lage des anderen Teils zu sehr zu seinem Vorteil ausnutzt oder sich leichtfertig der Erkenntnis verschließt, dass sich der andere Vertragsteil nur aufgrund seiner wirtschaftlich schwächeren Lage auf die ihn benachteiligenden Bedingungen einlässt ( vgl. BGH in: WM 1982, 849 ).

  • BGH, 08.12.2000 - V ZR 270/99

    Nichtigkeit eines Kaufvertrags betreffend ein Erbbaurecht bei krassem

    Das ist z.B. angenommen worden, wenn der begünstigte Vertragspartner die wirtschaftlich schwächere Lage des anderen Teils bewußt zu seinem Vorteil ausnutzt oder wenn er sich leichtfertig der Einsicht verschließt, daß sich der andere nur unter Zwang der Verhältnisse auf den ungünstigen Vertrag einläßt (Senat, Urt. v. 18. Januar 1980, V ZR 34/78, WM 1980, 597; BGH, Urt. v. 25. Oktober 1979, III ZR 182/77, WM 1980, 10; Urt. v. 26. Mai 1982, VIII ZR 123/81, WM 1982, 839).
  • BGH, 24.04.1985 - VIII ZR 31/84

    Leasingverträge als verdeckte Abzahlungsgeschäfte - Umgehungsgeschäfte; Wirksamer

    In der Rechtsprechung des Reichsgerichts (RGZ 150, 1, 4; 165, 1, 14) und des Bundesgerichtshofes (vgl. BGHZ 80, 153, 160; Senatsurteile vom 14. Juli 1969 - VIII ZR 245/67 = WM 1969, 1255, 1257; 24. Januar 1979 - VIII ZR 16/78 = WM 1979, 491, 492 und 26. Mai 1982 - VIII ZR 123/81 = WM 1982, 849) wird einhellig die Auffassung vertreten, daß ein Vertrag bei auffälligem Mißverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung dann wegen Verstoßes gegen die guten Sitten nichtig ist, wenn eine verwerfliche Gesinnung des begünstigten Vertragsteils hervorgetreten ist.
  • KG, 27.06.2002 - 8 U 43/01

    Ausnutzung einer subjektiven Zwangslage als Voraussetzung für die Annahme einer

    Unerfahrenheit bedeutet einen Mangel an allgemeiner Lebens- und Geschäftserfahrung (vgl. BGH, BB 1966, 226; WM 1982, 849; Erman/Palm, BGB, 10. Aufl., § 138 Rn. 22).
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