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Rechtsprechung
   BGH, 02.12.1964 - VIII ZR 305/63   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1964,2383
BGH, 02.12.1964 - VIII ZR 305/63 (https://dejure.org/1964,2383)
BGH, Entscheidung vom 02.12.1964 - VIII ZR 305/63 (https://dejure.org/1964,2383)
BGH, Entscheidung vom 02. Dezember 1964 - VIII ZR 305/63 (https://dejure.org/1964,2383)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • NJW 1965, 438
  • MDR 1965, 375
  • WM 1965, 80
  • DB 1965, 285
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • OLG Dresden, 28.10.2009 - 12 U 805/09

    Anforderungen an die Individualisierung des Anspruchs im Mahnbescheid

    An die Bejahung einer solchen Vereinbarung sind indessen besondere Anforderungen zu stellen (vgl. nur: BGH, Urteil vom 02.12.1964, VIII ZR 305/63, NJW 1965, 438 f., 438).

    Die Berufung auf das Rechtsinstitut des Wegfalls der Geschäftsgrundlage scheitert daher in den Fällen, in denen eine ausdrückliche vertragliche Risikoübernahme erfolgte (…vgl. nur: Palandt, Grüneberg, BGB , 68. Aufl., Rz. 20 zu § 313; BGH, Urteil vom 02.12.1964, aaO.).

  • BGH, 18.10.1978 - VIII ZR 278/77

    Zahlungsanspruch aus einer Bürgschaft - Haftung des Ausfallbürgen - …

    Seine Entscheidung konnte nicht bestehenbleiben, zumal auch ein Wegfall der Geschäftsgrundlage für die Bürgschaft des Beklagten aus den dargelegten Gründen nicht in Betracht kommt (vgl. Senatsurteil vom 2. Dezember 1964 - VIII ZR 305/63 = WM 1965, 80).
  • BGH, 09.10.1974 - VIII ZR 190/73

    Buchungsberichtigung im Konkursfall

    Grundsätzlich ist allerdings bei Haftungsübernahmen für fremde Schulden an die Bejahung eines Wegfalls der Geschäftsgrundlage ein strenger Maßstab anzulegen; denn bei solchen Geschäften übernimmt der eine Teil schlechthin und uneingeschränkt das Risiko, daß der Schuldner bei Fälligkeit der Schuld leistungsfähig ist (Senatsurteile vom 2. Dezember 1964 - VIII ZR 305/63 = WM 1965, 80 und vom 20. Dezember 1965 - VIII ZR 21/64 = WM 1966, 28).
  • BGH, 04.05.1973 - V ZR 101/71

    Klage auf Bewilligung zur Löschung einer Hypothek und Feststellung des …

    Grundsätzlich ist allerdings bei Haftungsübernahmen für fremde Schulden an die Bejahung eines Wegfalls der Geschäftsgrundlage ein strenger Maßstab anzulegen; denn bei ihnen übernimmt typischerweise der eine Teil schlechthin und uneingeschränkt das Risiko, daß der Schuldner bei Fälligkeit der Schuld leistungsfähig ist (Urteil vom 2. Dezember 1964, VIII ZR 305/63, LM BGB § 765 Nr. 7 = WM 1965, 80; Urteil vom 20. Dezember 1965, VIII ZR 21/64, LM BGB § 242 (Bb) Nr. 49 a).
  • BGH, 20.12.1965 - VIII ZR 21/64

    Übernahme einer Bürgschaft unter einer Bedingung - Vereinbarung der Erreichung …

    Allerdings ist, wie der erkennende Senat in dem Urteil vom 2.12.1964 (VIII ZR 305/63 = LM BGB § 765 Nr. 7 = BGH Warn 1964 Nr. 275 = WM 1965, 80) unter Bezugnahme auf die Rechtsprechung des Reichsgerichts und das Schrifttum ausgeführt hat, bei der Annahme, die Geschäftsgrundlage einer Bürgschaft sei weggefallen, besondere Vorsicht geboten.
  • LAG Hessen, 06.07.1998 - 16 Sa 2267/97

    Bindung an jahrelange Übernahme der Pauschalsteuer durch Arbeitgeber

    Die Grenzen der Zumutbarkeit sind dabei u. a. danach zu bestimmen, wem die Störungsursache näher steht (vgl. BGH 02.12.1964 NJW 65, 438 (439)), d. h. ob es sich um umstände handelt, die nach dem Vertragszweck und unter Berücksichtigung gesetzlich verankerter Risikoverteilung in den Risikobereich eines Vertragspartners fallen (std. Rspr., vgl. z. B. BGH 19.04.1978 NJW 78, 2390 (2391)).
  • BGH, 10.01.1968 - VIII ZR 164/65
    Das Berufungsgericht geht davon aus, entsprechend der Entscheidung des Senats vom 2. Dezember 1964 (NJW 1965, 438 = JZ 1965, 216 = MDR 1965, 375) könne ein Wegfall der Geschäftsgrundlage für die Übernahme der Bürgschaft auch im Verhältnis Bürge - Hauptschuldner nur in besonderen Ausnahmefällen angenommen werden.
  • BGH, 01.03.1967 - VIII ZR 240/64

    Inanspruchnahme einer Bürgschaft - Abschluss eines Bierverlegervertrages

    Es kommt deshalb nicht einmal darauf an, daß, worauf die Klägerin mit Recht hinweist, nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats (Urteil vom 2. Dezember 1964 - VIII ZR 305/63 = LM BGB § 765 Nr. 7 = NJW 1965, 438 [BGH 02.12.1964 - VIII ZR 305/63]) eine durch den Grundsatz von Treu und Glauben (§ 242 BGB) gerechtfertigte Befreiung des Bürgen angesichts der im Wesen der Bürgschaft liegenden Verpflichtung, schlechthin und uneingeschränkt das Risiko der Leistungsunfähigkeit des Schuldners zu übernehmen, ohnehin nur in ganz eng zu begrenzenden Ausnahmefällen möglich ist.
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