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Rechtsprechung
   BGH, 20.12.1965 - VII ZR 14/64   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1965,5068
BGH, 20.12.1965 - VII ZR 14/64 (https://dejure.org/1965,5068)
BGH, Entscheidung vom 20.12.1965 - VII ZR 14/64 (https://dejure.org/1965,5068)
BGH, Entscheidung vom 20. Dezember 1965 - VII ZR 14/64 (https://dejure.org/1965,5068)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • WM 1966, 369
 
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Wird zitiert von ... (12)Zitiert selbst (11)

  • BGH, 18.09.1961 - VII ZR 118/60

    Wertersatz bei Bereicherung

    Auszug aus BGH, 20.12.1965 - VII ZR 14/64
    Es braucht darauf aber nicht weiter eingegangen zu werden; denn das Berufungsgericht wendet auf den Klageanspruch die §§ 812 ff BGB an, deren Voraussetzungen auch bei Vergütungsansprüchen aus § 951 BGB gegeben sein müssen (BGHZ 17, 236, 238 [BGH 13.05.1955 - V ZR 36/54]; 35, 356, 359 [BGH 18.09.1961 - VII ZR 118/60]; 41, 272) [BGH 02.04.1964 - KZR 10/62].

    Der Bereicherungsanspruch wegen Nichteintritts des mit einer Leistung bezweckten Erfolgs (§ 812 Abs. 2 Satz 2 zweiter Fall) ist nach dem Zeitpunkt zu berechnen, in dem feststeht, daß der Erfolg nicht eintritt (BGHZ 35, 356).

    (vgl. auch dazu das Urteil des Senats BGHZ 35, 356, 362) [BGH 18.09.1961 - VII ZR 118/60].

  • BGH, 13.05.1955 - V ZR 36/54

    Bewertung eines Grundstücks

    Auszug aus BGH, 20.12.1965 - VII ZR 14/64
    Es braucht darauf aber nicht weiter eingegangen zu werden; denn das Berufungsgericht wendet auf den Klageanspruch die §§ 812 ff BGB an, deren Voraussetzungen auch bei Vergütungsansprüchen aus § 951 BGB gegeben sein müssen (BGHZ 17, 236, 238 [BGH 13.05.1955 - V ZR 36/54]; 35, 356, 359 [BGH 18.09.1961 - VII ZR 118/60]; 41, 272) [BGH 02.04.1964 - KZR 10/62].

    Bei Bereicherungsansprüchen ist, entgegen der Meinung des Berufungsgerichts, in erster Linie die Bereicherung des Empfängers maßgebend, diese ist nicht durch den Verlust des Leistenden begrenzt (BGHZ 17, 236; 36, 232) [BGH 21.12.1961 - III ZR 162/60].

  • BGH, 18.12.1954 - II ZR 76/54

    Voraussetzungen für die Wirksamkeit eines Unterlassungsanspruchs; Vereinbarung …

    Auszug aus BGH, 20.12.1965 - VII ZR 14/64
    Es ist dabei zu prüfen, was die Beteiligten für den nunmehr eingetretenen Fall nach den Geboten von Treu und Glauben vereinbart haben würden (BGHZ 16, 71, 76) [BGH 18.12.1954 - II ZR 76/54].
  • BGH, 02.04.1964 - KZR 10/62

    Ankauf von Rohprodukten zwecks Veredelung und nachfolgenden Weiterverkaufs; …

    Auszug aus BGH, 20.12.1965 - VII ZR 14/64
    Es braucht darauf aber nicht weiter eingegangen zu werden; denn das Berufungsgericht wendet auf den Klageanspruch die §§ 812 ff BGB an, deren Voraussetzungen auch bei Vergütungsansprüchen aus § 951 BGB gegeben sein müssen (BGHZ 17, 236, 238 [BGH 13.05.1955 - V ZR 36/54]; 35, 356, 359 [BGH 18.09.1961 - VII ZR 118/60]; 41, 272) [BGH 02.04.1964 - KZR 10/62].
  • BGH, 29.11.1965 - VII ZR 214/63

    Ungerechtfertigte Bereicherung

    Auszug aus BGH, 20.12.1965 - VII ZR 14/64
    Das genügt zur Anwendung des § 812 Abs. 1 Satz 2 zweiter Fall (vgl. dazu das zur Veröffentlichung in der Entscheidungssammlung des Bundesgerichtshofs bestimmte Urteil des erkennenden Senats vom 29. November 1965 VII ZR 214/63).
  • BGH, 07.05.1953 - IV ZR 183/52

    Bereicherungsanspruch

    Auszug aus BGH, 20.12.1965 - VII ZR 14/64
    Bei Feststellung des Umfangs einer Bereicherung sind zwar Vorteile und Nachteile, die mit dem Bereicherungsvorgang in ursächlichem Zusammenhang stehen, gegeneinander auszugleichen (vgl. BGHZ 9, 333 und das bereits erwähnte Urteil des Senats vom 29. November 1965).
  • BGH, 21.12.1961 - III ZR 130/60

    Ungerechtfertigte Bereicherung bei Preisverstoß

    Auszug aus BGH, 20.12.1965 - VII ZR 14/64
    Bei Bereicherungsansprüchen ist, entgegen der Meinung des Berufungsgerichts, in erster Linie die Bereicherung des Empfängers maßgebend, diese ist nicht durch den Verlust des Leistenden begrenzt (BGHZ 17, 236; 36, 232) [BGH 21.12.1961 - III ZR 162/60].
  • BGH, 13.07.1960 - V ZR 19/59

    Vermögensübernahme

    Auszug aus BGH, 20.12.1965 - VII ZR 14/64
    Einer Haftung aus § 419 BGB steht nicht entgegen, daß der Vermögensübernehmer, wie es die Regel ist, Gegenleistungen an den Veräußerer oder an dritte Personen zu bewirken hat (vgl. BGHZ 33, 123).
  • BGH, 21.12.1961 - III ZR 162/60

    Allgemeines Kriegsfolgengesetz

    Auszug aus BGH, 20.12.1965 - VII ZR 14/64
    Bei Bereicherungsansprüchen ist, entgegen der Meinung des Berufungsgerichts, in erster Linie die Bereicherung des Empfängers maßgebend, diese ist nicht durch den Verlust des Leistenden begrenzt (BGHZ 17, 236; 36, 232) [BGH 21.12.1961 - III ZR 162/60].
  • BGH, 19.09.1962 - V ZR 138/61
    Auszug aus BGH, 20.12.1965 - VII ZR 14/64
    Maßgebend ist die objektive Wertsteigerung, die im November 1956 bestanden hat (vgl. dazu BGH in NJW 1962, 2293).
  • RG, 13.10.1930 - IV 688/29

    1. Wem steht der Anspruch auf Vergütung aus § 951 BGB. zu, wenn der Eigentümer …

  • BGH, 12.07.1989 - VIII ZR 286/88

    Anforderungen an ein Grund- und Teilurteil; Verjährung eines …

    Unabhängig vom Zeitpunkt der Aufwendungen entsteht bei Bauarbeiten auf einem fremden Grundstück ein aus § 812 Abs. 1 Satz 2, 2. Alternative BGB hergeleiteter Bereicherungsanspruch erst dann, wenn der Nichteintritt des bezweckten Erfolges feststeht (BGHZ 35, 356, 359 f.; BGH Urteil vom 20. Dezember 1965 - VII ZR 14/64 = WM 1966, 369 unter IV; BGH Urteil vom 12. Juli 1968 - V ZR 128/65 = LM Nr. 84 zu § 812 BGB = WM 1968, 1038 unter 3).
  • BGH, 04.05.1972 - VII ZR 187/70

    Anspruch aus ungerechtfertigter Bereicherung - Nichterreichen eines vereinbarten …

    Danach haben vertragliche Ansprüche stets den Vorrang vor solchen aus ungerechtfertigter Bereicherung (BGHZ 48, 70, 75 [BGH 29.05.1967 - VII ZR 66/65]; 44, 321, 324 [BGH 29.11.1965 - VII ZR 214/63]; BGH NJW 1968, 245, 246 [BGH 05.10.1967 - VII ZR 143/65]; WM 1971, 276; 1968, 776; 1966, 369, 371).

    Zu den in diesem Sinne vorrangigen Rechtsfolgen aus Vertragsverhältnissen gehören sowohl diejenigen, die auf die etwaige Ausfüllung einer Lücke im Vertrag durch ergänzende Vertragsauslegung zurückzuführen sind, als auch diejenigen, die sich aus der Anwendung der Grundsätze über den Wegfall und die Änderung der Geschäftsgrundlage ergeben (vgl. etwa BGH WM 1971, 276; 1966, 369; NJW 1968, 245 und das unveröffentlichte Urteil vom 10. Juli 1969 - VII ZR 184/67 -).

    Enthält dieser keine Bestimmung für den Fall, daß der Bestandteil der Vereinbarung bildende Zweck verfehlt wird, etwa weil man daran gar nicht gedacht hatte, so war zu prüfen, ob die insofern zutage getretene Lücke nicht nach den von der Rechtsprechung für eine ergänzende Vertragsauslegung entwickelten Grundsätzen (BGHZ 9, 273, 277 ff [BGH 22.04.1953 - II ZR 143/52]; 16, 71, 76 [BGH 18.12.1954 - II ZR 76/54]; BGH NJW 1968, 245 und WM 1966, 369) geschlossen werden kann.

  • BGH, 19.01.1979 - I ZR 172/76

    Fabrikübernahme mit beweglichem und unbeweglichem Anlagevermögen - …

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes sind zwar nach § 818 Abs. 3 BGB solche Nachteile als bereicherungsmindernd zu berücksichtigen, die bei wirtschaftlicher Betrachtungsweise mit dem die Grundlage der Bereicherung bildenden Tatbestand in einem adäquaten ursächlichen Zusammenhang stehen (BGH WM 1966, 369; 1970, 1421; 1972, 888;… RGRK, 12. Aufl., § 818 Rdnr. 26).
  • OLG Köln, 13.07.1990 - 11 U 29/90

    Geltendmachung eines Bereicherungsanspruchs aus eigenem und abgetretenem Recht …

    Der Bereicherungsanspruch wegen Nichteintritts des mit einer Leistung bezweckten Erfolges ist nach dem Zeitpunkt zu berechnen, in dem feststeht, daß der Erfolg nicht eintritt (BGHZ 35, 356, 359 f. [BGH 18.09.1961 - VII ZR 118/60] ; BGH WM 1966, 369, 370; NJW 1989, 2745, 2747).

    Zwar ist grundsätzlich bei bereicherungsrechtlichen Rückabwicklungen für Baumaßnahmen auf fremden Grundstücken auf die anteilige Erhöhung des Verkehrswertes des Grundstückes abzustellen und so die Bereicherung des Empfängers durch die Leistungen zu ermitteln (vgl. hierzu BGHZ 10, 171, 180 [BGH 10.07.1953 - V ZR 22/52] ; 17, 236, 241 [BGH 13.05.1955 - V ZR 36/54] ; BGH WM 1966, 369, 370; WM 1973, 71, 73).

  • BGH, 05.10.1967 - VII ZR 143/65

    Auslegung von § 815 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) - Rückforderung von zum Zwecke …

    Wenn vertragliche Ansprüche in Betracht kommen sollten, hätten diese den Vorrang vor solchen aus ungerechtfertigter Bereicherung (vgl. BGHZ 44, 321, 323 f [BGH 29.11.1965 - VII ZR 214/63] und das Urteil des Senats vom 20. Dezember 1965 VII ZR 14/64).
  • BGH, 26.11.1970 - VII ZR 174/69

    Überprüfung eines abgeschlossen Vergleichs in einem Scheidungsprozess - Vorrang …

    Nach der neueren Rechtsprechung des erkennenden Senats haben vertragliche Ansprüche stets den Vorrang vor solchen aus ungerechtfertigter Bereicherung (NJW 1968, 245, 246 [BGH 05.10.1967 - VII ZR 143/65]; BGHZ 44, 321, 323 ff [BGH 29.11.1965 - VII ZR 214/63] = NJW 1966, 540; WM 1966, 369, 371; zur gegenteiligen älteren Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs vgl. MDR 1952, 33, 34) [BGH 12.10.1951 - V ZR 27/50].
  • BGH, 12.07.1968 - V ZR 128/65

    Geltendmachung des Zurückbehaltungsrechts gegenüber einem Anspruch auf Räumung …

    Ohne Rechtsirrtum geht das Urteil ferner davon aus, daß bei einem Bau auf fremdem Grund und Boden der Bereicherungsanspruch des Bauenden nicht notwendig bereits mit der Fertigstellung des Bauwerks entsteht, sondern daß dafür auch ein späterer Zeitpunkt in Betracht kommen kann; handelt es sich, wie hier, um den zweiten Tatbestand des § 812 Abs. 1 Satz 2 BGB, dann gelangt der Anspruch erst zur Entstehung, wenn feststeht, daß der mit der Leistung bezweckte Erfolg nicht mehr eintreten wird (BGHZ 35, 356, 359 f [BGH 18.09.1961 - VII ZR 118/60]; Urteile vom 20. Dezember 1965, VII ZR 14/64, WM 1966, 369, 370, und vom 21. Dezember 1965, V ZR 108/63, WM 1966, 277, 279).
  • BGH, 23.11.1972 - II ZR 103/70

    Beschränkung der Haftung eines Erben auf den Nachlass - Ermittlung des …

    Vielmehr gründet er sich, soweit es nicht um den Rechtsverlust an den verwendeten Baumaterialien, sondern um den Ausgleich der sonstigen Aufwendungen R. (z.B. Eigenarbeiten, Vergütung des Architekten, Zahlung von Arbeitslöhnen usw.) geht, unmittelbar auf die §§ 812 ff BGB (BGHZ 10, 171, 179 [BGH 10.07.1953 - V ZR 22/52]; BGH LM Nr. 6 zu § 946 BGB; BGH WM 1966, 369, 370), wobei hier als eigentliche Anspruchsgrundlage § 812 Abs. 1 Satz 1 2. Alternative in Verbindung mit § 818 Abs. 2 BGB in Betracht kommt.
  • BGH, 29.06.1983 - IVb ZR 387/81

    Anspruch auf Rückzahlung der Unterhaltsbeträge aufgrund eines vereinbarten …

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs haben vertragliche Ansprüche, und zwar auch solche aufgrund ergänzender Vertragsauslegung, Vorrang vor Ansprüchen aus ungerechtfertigter Bereicherung und schließen diese aus (BGHZ 44, 321, 324 [BGH 29.11.1965 - VII ZR 214/63]; 48, 70, 75 [BGH 29.05.1967 - VII ZR 66/65]; BGH Urteile vom 20. Dezember 1965 - VII ZR 14/64 - WM 1966, 369, 371; vom 13. Juli 1967 - VII ZR 128/65 - WM 1967, 1147, 1148 f.; vom 5. Oktober 1967 - VII ZR 143/65 - NJW 1968, 245, 246; vom 26. November 1970 - VII ZR 174/69 - WM 1971, 276; vom 4. Mai 1972 - VII ZR 187/70 - WM 1972, 888, 889;… s. weiter BGB-RGRK/Heimann-Trosien 12. Aufl. Vor § 812 Rdn. 20).
  • BGH, 12.05.1977 - VII ZR 300/74

    Anspruch auf Ersatz von Bauaufwendungen des Mieters gegen Eigentümer eines …

    Der Kläger hat zwar mit dem Einbau der von ihm bezahlten Bauteile einen Rechtsverlust erlitten (vgl. RGZ 130, 310, 312; BGH NJW 1954, 793, 794; Senatsurteil vom 20. Dezember 1965 - VII ZR 14/64 = WM 1966, 369); das ist jedoch nicht ohne rechtlichen Grund geschehen.
  • BGH, 22.04.1968 - II ZR 220/66

    Pflicht zur Bestellung eines Erbbaurechts - Formnichtigkeit eines Vertrages - …

  • BGH, 09.12.1965 - VII ZR 158/65

    Abhängigkeit der Gewährung von Armenrecht von der Vorlage eines Armutszeugnisses

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