Rechtsprechung
| BGH, 12.06.1969 - VII ZR 13/67 |
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Papierfundstellen
- WM 1969, 1072
- DB 1969, 2078
Wird zitiert von ... (10) Zitiert selbst (11)
- BGH, 16.12.1957 - VII ZR 49/57
Verlängerter Eigentumsvorbehalt
Auszug aus BGH, 12.06.1969 - VII ZR 13/67
Deshalb ist der volle Vergütungsanspruch als abgetreten anzusehen, ebenso wie das vom Bundesgerichtshof in den vergleichbaren, in BGHZ 7, 365 und 26, 185 entschiedenen Fällen angenommen worden ist.Nimmt man einen mittleren Wert an, so verhalten sich Wert des Materials und Höhe des Vergütungsanspruchs etwa so wie in dem in BGHZ 26, 185 entschiedenen Fall (vgl. den ausführlicheren Abdruck des Urteils in WM 1958, 252).
Hiergegen war sie geschützt durch die Klausel, daß Sicherheiten, soweit sie die Forderungen der Klägerin um mehr als 20 % überstiegen, freizugeben waren, und durch die Einräumung der Befugnis, die Forderungen aus Weiterverkauf oder Einbau selbst von den Kunden einzuziehen (vgl. BGHZ 26, 185; BGH NJW 1968, 1516).
Die Entscheidung entspricht insoweit derjenigen, welche der Bundesgerichtshof in den erwähnten vergleichbaren Fällen (BGHZ 7, 365; 26, 185) getroffen hat.
- BGH, 25.10.1952 - I ZR 48/52
Vorausabtretung. Verlängerter Eigentumsvorbehalt
Auszug aus BGH, 12.06.1969 - VII ZR 13/67
Deshalb ist der volle Vergütungsanspruch als abgetreten anzusehen, ebenso wie das vom Bundesgerichtshof in den vergleichbaren, in BGHZ 7, 365 und 26, 185 entschiedenen Fällen angenommen worden ist.Die Entscheidung entspricht insoweit derjenigen, welche der Bundesgerichtshof in den erwähnten vergleichbaren Fällen (BGHZ 7, 365; 26, 185) getroffen hat.
- BGH, 30.04.1959 - VII ZR 19/58
Globalzession. Verlängerter Eigentumsvorbehalt
Auszug aus BGH, 12.06.1969 - VII ZR 13/67
Es beruft sich auf die Entscheidungen des Bundesgerichtshofes in BGHZ 30, 149 und 32, 361.Insgesamt hat das Berufungsgericht damit genügend Tatumstände festgestellt, die es rechtfertigen, die Sittenwidrigkeit der Globalzession nach den in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, insbesondere im Urteil BGHZ 30, 149, entwickelten Grundsätzen zu bejahen.
- BGH, 09.06.1960 - VII ZR 228/58
Verlängerter Eigentumsvorbehalt und Sicherungsabtretung an Banken
Auszug aus BGH, 12.06.1969 - VII ZR 13/67
Es beruft sich auf die Entscheidungen des Bundesgerichtshofes in BGHZ 30, 149 und 32, 361.Nichtigkeit aus diesem Grund ist namentlich angenommen worden, wenn die Zession an die Bank alle Kundenforderungen erfaßte (BGH NJW 1968, 1516; BGH NJW 1969, 318); in den in BGHZ 32, 361 und WM 1962, 13 entschiedenen Fällen, in denen nur ein Teil der Kundenforderungen abgetreten war, ist die Nichtigkeit der Globalzession verneint worden.
- BGH, 24.04.1968 - VIII ZR 94/66
Auszug aus BGH, 12.06.1969 - VII ZR 13/67
Nichtigkeit aus diesem Grund ist namentlich angenommen worden, wenn die Zession an die Bank alle Kundenforderungen erfaßte (BGH NJW 1968, 1516; BGH NJW 1969, 318); in den in BGHZ 32, 361 und WM 1962, 13 entschiedenen Fällen, in denen nur ein Teil der Kundenforderungen abgetreten war, ist die Nichtigkeit der Globalzession verneint worden.Hiergegen war sie geschützt durch die Klausel, daß Sicherheiten, soweit sie die Forderungen der Klägerin um mehr als 20 % überstiegen, freizugeben waren, und durch die Einräumung der Befugnis, die Forderungen aus Weiterverkauf oder Einbau selbst von den Kunden einzuziehen (vgl. BGHZ 26, 185; BGH NJW 1968, 1516).
- BGH, 16.12.1957 - VII ZR 402/56
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 12.06.1969 - VII ZR 13/67
Anders würde es liegen, wenn es sich um die Abtretung des gesamten Vergütungsanspruchs eines Bauunternehmers handeln würde, der ein ganzes Gebäude errichtet hat; in einem solchen Fall kann die Abtretung des vollen Vergütungsanspruchs zur Sicherung einer verhältnismäßig geringen Lieferantenforderung nicht als gewollt angesehen werden (vgl. dazu BGHZ 26, 178, 182 f; in dem dort entschiedenen Fall hatte der Vorbehaltsverkäufer für rund 20.000 DM Baueisen geliefert, während der Vergütungsanspruch des Bauunternehmers rund 280.000 DM betrug).Nach den voneinander abweichenden Angaben der Parteien war das Mißverhältnis jedenfalls nicht so stark wie in dem in BGHZ 26, 178 entschiedenen Fall.
- BGH, 14.06.1963 - KZR 5/62
Lückenlosigkeit der Preisbindung
Auszug aus BGH, 12.06.1969 - VII ZR 13/67
Diese Auffassung ist entgegen der Meinung der Revision zutreffend und steht mit der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs in Einklang (vgl. LM Nr. 1 zu § 523 ZPO; WM 1959, 229 f; MDR 1964, 28). - BGH, 26.01.1959 - II ZR 221/57
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 12.06.1969 - VII ZR 13/67
Diese Auffassung ist entgegen der Meinung der Revision zutreffend und steht mit der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs in Einklang (vgl. LM Nr. 1 zu § 523 ZPO; WM 1959, 229 f; MDR 1964, 28). - BGH, 15.05.1961 - VII ZR 181/59
Rechtskraftwirkung nach § 407 Abs. 2 BGB
Auszug aus BGH, 12.06.1969 - VII ZR 13/67
Wenn die Klägerin die Forderung der Firma F. auf Vergütung der von der Oberfinanzdirektion Freiburg in Auftrag gegebenen Arbeiten erworben hat, steht ihr als der wahren Gläubigerin gegen die Beklagte, welche die Gläubigerstellung gleichfalls in Anspruch nimmt, ein Anspruch auf Einwilligung in die Auszahlung des hinterlegten Betrags zu (vgl. BGHZ 35, 165, 170). - BGH, 06.11.1968 - VIII ZR 15/67
Wirksamkeit der Vereinbarung eines verlängerten Eigentumsvorbehalts - …
Auszug aus BGH, 12.06.1969 - VII ZR 13/67
Nichtigkeit aus diesem Grund ist namentlich angenommen worden, wenn die Zession an die Bank alle Kundenforderungen erfaßte (BGH NJW 1968, 1516; BGH NJW 1969, 318); in den in BGHZ 32, 361 und WM 1962, 13 entschiedenen Fällen, in denen nur ein Teil der Kundenforderungen abgetreten war, ist die Nichtigkeit der Globalzession verneint worden. - BGH, 30.10.1961 - VII ZR 157/60
Rechtsmittel
- BGH, 08.10.1986 - VIII ZR 342/85
Formularmäßige Vereinbarung eines erweiterten und verlängerten …
Deshalb wurden ähnlich lautende Klauseln von Baustofflieferanten dahin ausgelegt, daß nicht eine Voll-, sondern nur eine Teilabtretung gewollt sei (BGHZ 26, 178, 182 f.; Senatsurteil vom 12. Februar 1959 - VIII ZR 108/59 = LM Nr. 8 zu § 398 BGB = WM 1959, 432, 433; Urteil vom 9. Juni 1960 - VII ZR 157/59 = WM 1960, 1063, 1064; Urteil vom 12. Juni 1960 - VII ZR 13/67 = WM 1969, 1072, 1073 und BGHZ 79, 16, 18 f.) [BGH 20.11.1980 - VII ZR 70/80]. - BGH, 20.03.1985 - VIII ZR 342/83
Auslegung und Wirksamkeit eines formularmäßigen erweiterten und verlängerten …
Das hat der Bundesgerichtshof schon im Rahmen der Prüfung entschieden, ob der verlängerte Eigentumsvorbehalt eine zur Nichtigkeit nach § 138 BGB führende übermäßige Beschränkung der wirtschaftlichen Bewegungsfreiheit des Vorbehaltskäufers enthält (BGHZ 26, 185) oder zu einer sittenwidrigen Beeinträchtigung der Interessen anderer Kreditgeber führt (Urteil vom 12. Juni 1969 - VII ZR 13/67, WM 1969, 1072, 1074 unter II 2).Hier kann grundsätzlich nichts anderes gelten als für die Beurteilung, ob die Freigabeklausel der Annahme der Sittenwidrigkeit von Vorausabtretungen entgegensteht (vgl. BGH Urteil vom 12. Juli 1969 - VII ZR 13/67, WM 1969, 1072, 1074 unter II 2 a; Senatsurteil vom 28. September 1977 - VIII ZR 82/76, LM Nr. 6 zu § 933 BGB = WM 1977, 1353, 1354 unter I 2 b).
- BGH, 05.07.1978 - VIII ZR 180/77
Grobe Fahrlässigkeit beim Kauf eines Betonmischers?
Dritte Personen wie der Beklagte sind durch die Gerichtsstandsklausel nicht gebunden (BGH Urteil vom 12. Juni 1969 - VII ZR 13/67 = WM 1969, 1072).Der Bundesgerichtshof hat derartige Klauseln wiederholt als wirksam angesehen (BGHZ 26, 185, 190; 42, 53, 58; BGH Urteile vom 20. Mai 1958 - VIII ZR 329/56 = NJW 1958, 1231, vom 14. Februar 1968 - VIII ZR 220/65 = WM 1968, 447, vom 12. Juni 1969 - VII ZR 13/67 = WM 1969, 1072 und vom 26. Mai 1970 - VI ZR 48/69 = WM 1970, 900).
- BGH, 20.11.1980 - VII ZR 70/80
Glaswaren - § 455 BGB <Fassung bis 31.12.01> (nunmehr § 449 BGB <Fassung …
In solchen Fällen sind Vorausabtretungsabreden dahin zu verstehen, daß nur ein Teil der Kundenforderungen abgetreten sein soll (BGHZ 26, 178, 182/183; BGH Urteil vom 12. Februar 1959 - VIII ZR 108/58 = LM BGB § 398 Nr. 8 Bl. 2; Urteil vom 9. Juni 1960 - VII ZR 157/59 - WM 1960, 1063, 1064; Urteil vom 12. Juni 1969 - VII ZR 13/67 = WM 1969, 1072, 1073).Die Fälle, in denen der Bundesgerichtshof die Abtretung des ganzen Vergütungsanspruchs hat gelten lassen, obgleich der Wert der jeweiligen Lieferung des Vorbehaltslieferanten nur einen Teil der Vergütung ausmachte, liegen durchweg anders (vgl. BGHZ 7, 365; 26, 185; BGH NJW 1974, 1130 Nr. 2; WM 1969, 1072; Urteil vom 19. September 1977 - VIII ZR 169/76 = WM 1977, 1198, insoweit nicht abgedruckt in BGHZ 69, 254 und NJW 1977, 2207 Nr. 3).
- BGH, 12.11.1970 - VII ZR 34/69
Sicherungsabtretung von Kundenforderungen
Nach ständiger Rechtsprechung des erkennenden Senats ist eine zur Sicherung eines Kredits vereinbarte Globalzession künftiger Kundenforderungen an eine Bank in der Regel sittenwidrig und nichtig, soweit sie nach dem Willen der Vertragsparteien auch solche Forderungen umfassen soll, die der Schuldner seinen Lieferanten auf Grund verlängerten Eigentumsvorbehalts künftig abtreten muß und abtritt (BGHZ 30, 149; 32, 361 [BGH 30.05.1960 - VII ZR 257/59]; WM 1962, 13; 1969, 1072).Daß dies im Baugewerbe zu der in Frage stehenden Zeit durchaus üblich war, hat die Beklagte nicht bestritten (vglaBGH MJW 1968, 1516; 1969, 318; WM 1969, 1072, 1074).
- BGH, 11.02.1971 - VII ZR 170/69
Verzögerte Herstellung von Programmen für die Datenverarbeitung
In einem solchen Fall unterliegen die Geschäftsbedingungen aber nicht der freien Nachprüfbarkeit durch das Revisionsgericht (u.a. BGH LM Nr. 66 zu § 549 ZPO; VII ZR 13/67 vom 12. Juni 1969). - BGH, 13.06.1990 - VIII ZR 130/89
Formularmäßige Vereinbarung einer Weiterverarbeitungsforderung mit …
Genügt eine solche Klausel den Anforderungen gerade auch bei Baustofflieferungen, deren Wert häufig nur einen geringen Bruchteil der Verarbeitungsleistung des Vorbehaltskäufers ausmacht (BGHZ 98, 303, 310 [BGH 08.10.1986 - VIII ZR 342/85]; BGH Urt. v. 12. Juni 1969 - VII ZR 13/67 = WM 1969, 1072 unter II 2 a), so gilt dasselbe für die von der Klägerin verwendete Vertragsbestimmung. - BGH, 07.03.1974 - VII ZR 148/73
Wirksamkeit einer zur Sicherung eines Kredits vereinbarten Globalzession …
Das hat der Senat schon mehrfach zum Ausdruck gebracht (BGHZ 30, 149, 154, ausführlicher abgedruckt in NJW 1959, 1533, 1536; Urteil vom 12. Juni 1969 - VII ZR 13/67 - = WM 1969, 1072, 1073). - BGH, 23.10.1969 - VII ZR 156/68
§ 5 Abs. 2 BaupreisVO: Merkmal der "Beteiligung
Es handelt sich hier auch nicht um einen völlig neuen Streitstoff (vgl. BGH LM Nr. 18 zu § 264 ZPO; Urt. des Senats VII ZR 13/67 v. 12. Juni 1969). - BGH, 07.03.1974 - VII ZR 110/72
"Umbuchung" des Betrags alsLeistung der Drittschuldnerin an die Beklagte als …
Der Bundesgerichtshof hat sich hierzu schon mehrfach geäußert (vgl. BGHZ 7, 365, 369; 19, 12, 18 ff; 26, 185, 190 ff; BGH NJW 1955, 1272; 1959, 1533, 1535 insoweit in BGHZ 30, 149 nicht abgedruckt; NJW 1962, 102; Urteile vom 30. Oktober 1961 - VII ZR 157/60 - = WM 1962, 13 und vom 12. Juni 1969 - VII ZR 13/67 - = WM 1969, 1072).
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