Rechtsprechung
| BGH, 23.02.1984 - III ZR 192/82 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Voraussetzungen für die Annahme der Sittenwidrigkeit von Darlehensverträgen - Zulässigkeit eines Einwendungsdurchgriffs bei finanzierten Geschäften - Vorliegen von unzulässiger Knebelung oder Kopplung
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- OLG Hamm, 21.09.1982 - 10 U 169/81
- BGH, 23.02.1984 - III ZR 192/82
Papierfundstellen
- WM 1984, 635
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (6)
- BVerfG, 11.06.1980 - 1 PBvU 1/79
Ablehnung der Revision
Auszug aus BGH, 23.02.1984 - III ZR 192/82
Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Krohn und die Richter Dr. Tidow, Boujong, Dr. Halstenberg und Dr. Werp am 23. Februar 1984 gemäß § 554 b Abs. 1 ZPO in der Auslegung durch das Bundesverfassungsgericht (Beschluß vom 11. Juni 1980 - 1 PBvU 1/79 - NJW 1981, 39) beschlossen :. - BGH, 12.03.1981 - III ZR 92/79
Sittenwidriger Teilzahlungs- oder Ratenkreditvertrag
Auszug aus BGH, 23.02.1984 - III ZR 192/82
Die in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Frage der Sittenwidrigkeit von Darlehensverträgen und zur Zulässigkeit eines sog. Einwendungsdurchgriffs bei finanzierten Geschäften aufgestellten Grundsätze (vgl. insbesondere Senatsurteile in BGHZ 80, 153 = LM BGB § 138 Bc Nr. 31 m. Anm. Boujong und zuletzt vom 30. Juni 1983 - III ZR 114/82 = ZIP 1983, 1047 sowie Urteile vom 13. November 1980 - III ZR 96/79 = LM BGB § 242 Cd Nr. 231 und in BGHZ 83, 301, jeweils m.w. Nachw.) bedürfen anläßlich des Streitfalles keiner Fortentwicklung. - BGH, 30.06.1983 - III ZR 114/82
Bestimmung der Sittenwidrigkeit eines Rechtsgeschäfts nach den im Zeitpunkt …
Auszug aus BGH, 23.02.1984 - III ZR 192/82
Die in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Frage der Sittenwidrigkeit von Darlehensverträgen und zur Zulässigkeit eines sog. Einwendungsdurchgriffs bei finanzierten Geschäften aufgestellten Grundsätze (vgl. insbesondere Senatsurteile in BGHZ 80, 153 = LM BGB § 138 Bc Nr. 31 m. Anm. Boujong und zuletzt vom 30. Juni 1983 - III ZR 114/82 = ZIP 1983, 1047 sowie Urteile vom 13. November 1980 - III ZR 96/79 = LM BGB § 242 Cd Nr. 231 und in BGHZ 83, 301, jeweils m.w. Nachw.) bedürfen anläßlich des Streitfalles keiner Fortentwicklung.
- BGH, 25.03.1982 - III ZR 198/80
Einwendungsdurchgriff beim finanzierten Kauf
Auszug aus BGH, 23.02.1984 - III ZR 192/82
Die in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Frage der Sittenwidrigkeit von Darlehensverträgen und zur Zulässigkeit eines sog. Einwendungsdurchgriffs bei finanzierten Geschäften aufgestellten Grundsätze (vgl. insbesondere Senatsurteile in BGHZ 80, 153 = LM BGB § 138 Bc Nr. 31 m. Anm. Boujong und zuletzt vom 30. Juni 1983 - III ZR 114/82 = ZIP 1983, 1047 sowie Urteile vom 13. November 1980 - III ZR 96/79 = LM BGB § 242 Cd Nr. 231 und in BGHZ 83, 301, jeweils m.w. Nachw.) bedürfen anläßlich des Streitfalles keiner Fortentwicklung. - BGH, 13.11.1980 - III ZR 96/79
Anspruch auf Rückzahlung eines gewährten Darlehens - Anwendbarkeit der …
Auszug aus BGH, 23.02.1984 - III ZR 192/82
Die in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Frage der Sittenwidrigkeit von Darlehensverträgen und zur Zulässigkeit eines sog. Einwendungsdurchgriffs bei finanzierten Geschäften aufgestellten Grundsätze (vgl. insbesondere Senatsurteile in BGHZ 80, 153 = LM BGB § 138 Bc Nr. 31 m. Anm. Boujong und zuletzt vom 30. Juni 1983 - III ZR 114/82 = ZIP 1983, 1047 sowie Urteile vom 13. November 1980 - III ZR 96/79 = LM BGB § 242 Cd Nr. 231 und in BGHZ 83, 301, jeweils m.w. Nachw.) bedürfen anläßlich des Streitfalles keiner Fortentwicklung. - OLG Hamm, 21.09.1982 - 10 U 169/81
Auszug aus BGH, 23.02.1984 - III ZR 192/82
Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des 10. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Hamm vom 21. September 1982 (10 U 169/81) wird nicht angenommen.
- BGH, 19.09.1985 - III ZR 214/83
Unzulässigkeit einer AGB-Bestimmung, durch die das Recht des Bürgen, sich auf …
bb) Aber auch wenn die in der Rechtsprechung entwickelten Voraussetzungen eines finanzierten Abzahlungskaufs vorliegen, also Kauf und Kreditvertrag trotz rechtlicher Selbständigkeit eine wirtschaftliche Einheit bilden (BGHZ 83, 301, 303 ff. m. w. Nachw.), bleibt der Kreditnehmer trotz Nichterhalt oder Erhalt mangelhafter Ware zur Kreditrückzahlung verpflichtet, solange es ihm möglich und zumutbar ist, seine Lieferungs- oder Gewährleistungsansprüche gegen den Verkäufer durchzusetzen (vgl. Senatsurteile vom 9. Februar 1978 - III ZR 31/76 = NJW 1978, 1427; vom 18. Januar 1979 - III ZR 29/77 = NJW 1979, 2194; vom 7. Februar 1980 - III ZR 141/78 = NJW 1980, 1155; Senatsbeschluß vom 23. Februar 1984 - III ZR 192/82 = WM 1984, 635). - BGH, 28.05.1984 - III ZR 63/83
Formularmäßige Vereinbarung der Unwiderruflichkeit eines Überweisungsauftrags; …
Die Beklagte kann nicht - wie der Besteller eines Fertighauses imSenatsbeschluß vom 23. Februar 1984 (III ZR 192/82 zu 2. d) - darauf verwiesen werden, er müsse wegen der behaupteten Mängel zunächst den Werkunternehmer in Anspruch nehmen. - BGH, 10.07.1986 - III ZR 19/85
Formularmäßige Vereinbarung des Auszahlungsfortschritts bei einem …
Insbesondere können die Beklagten (anders als der Besteller eines Fertighauses im Senatsbeschluß vom 23. Februar 1984 - III ZR 192/82 = WM 1984, 635) die Firma L. als Werkunternehmerin infolge des Konkurses nicht mehr in Anspruch nehmen.
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