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Rechtsprechung
   BGH, 02.10.1986 - III ZR 130/85   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1986,620
BGH, 02.10.1986 - III ZR 130/85 (https://dejure.org/1986,620)
BGH, Entscheidung vom 02.10.1986 - III ZR 130/85 (https://dejure.org/1986,620)
BGH, Entscheidung vom 02. Oktober 1986 - III ZR 130/85 (https://dejure.org/1986,620)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Sittenwidrigkeit - Ratenkredit - Marktzins - Zinsforderung

Papierfundstellen

  • NJW 1987, 183
  • NJW-RR 1987, 107 (Ls.)
  • ZIP 1987, 225
  • MDR 1987, 296
  • WM 1986, 1517
  • BB 1987, 23
 
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Wird zitiert von ... (17)Zitiert selbst (11)

  • BGH, 10.07.1986 - III ZR 133/85

    Ratenkredit - §§ 138 Abs. 1, 812 BGB, § 197 BGB <Fassung bis 31.12.01>, …

    Auszug aus BGH, 02.10.1986 - III ZR 130/85
    Insoweit stützt sich das Berufungsurteil mit recht auf die gefestigte Rechtsprechung des erkennenden Senats (BGHZ 80, 153 mit Anm. Boujong LM BGB § 138 (Bc) Nr. 31; zuletzt Urteil vom 10. Juli 1986 - III ZR 133/85 = WM 1986, 991 = ZIP 1986, 1037, zur Veröffentlichung in BGHZ bestimmt, und III ZR 47/85 = WM 1986, 1017 , jeweils m. w. Nachw.).

    Dies Begründung entspricht im rechtlichen Ansatz der ständigen Rechtsprechung des erkennenden Senats (vgl. Urteile vom 14. Juni 1984 - III ZR 81/83 = NJW 1984, 2292 zu IV 3 und vom 10. Juli 1986 - III ZR 133/85 = WM 1986, 991 zu I 3).

    Wegen der Begründung im einzelnen wird auf die Senatsurteile vom 10. Juli 1986 verwiesen (III ZR 133/85 = WM 1986, 991 und III ZR 47/85 = WM 1986, 1017 ).

  • BGH, 10.07.1986 - III ZR 47/85

    Sittenwidrigkeit von Ratenkreditverträgen; Prüfung der Effektivzinsbelastung; …

    Auszug aus BGH, 02.10.1986 - III ZR 130/85
    Insoweit stützt sich das Berufungsurteil mit recht auf die gefestigte Rechtsprechung des erkennenden Senats (BGHZ 80, 153 mit Anm. Boujong LM BGB § 138 (Bc) Nr. 31; zuletzt Urteil vom 10. Juli 1986 - III ZR 133/85 = WM 1986, 991 = ZIP 1986, 1037, zur Veröffentlichung in BGHZ bestimmt, und III ZR 47/85 = WM 1986, 1017 , jeweils m. w. Nachw.).

    Wegen der Begründung im einzelnen wird auf die Senatsurteile vom 10. Juli 1986 verwiesen (III ZR 133/85 = WM 1986, 991 und III ZR 47/85 = WM 1986, 1017 ).

    Da bei dem ersten Vertrag von der Gesamtschuldsumme von 21.386, 62 DM insgesamt 4.752,72 DM = 22, 22 % auf die Kreditkosten entfielen, war auch in jeder vereinbarungsgemäß gezahlten Einzelrate ein entsprechender Kostenanteil enthalten (vgl. Senatsurteile BGHZ 91, 55, 58 und vom 10. Juli 1986 - III ZR 47/85 - aaO zu III 2 a, IV).

  • BGH, 12.03.1981 - III ZR 92/79

    Sittenwidriger Teilzahlungs- oder Ratenkreditvertrag

    Auszug aus BGH, 02.10.1986 - III ZR 130/85
    Insoweit stützt sich das Berufungsurteil mit recht auf die gefestigte Rechtsprechung des erkennenden Senats (BGHZ 80, 153 mit Anm. Boujong LM BGB § 138 (Bc) Nr. 31; zuletzt Urteil vom 10. Juli 1986 - III ZR 133/85 = WM 1986, 991 = ZIP 1986, 1037, zur Veröffentlichung in BGHZ bestimmt, und III ZR 47/85 = WM 1986, 1017 , jeweils m. w. Nachw.).
  • BGH, 02.12.1982 - III ZR 90/81

    Nichtigkeit eines Darlehensvertrages - Umfang der Bereicherung bei Nichtigkeit …

    Auszug aus BGH, 02.10.1986 - III ZR 130/85
    Der Kläger war nicht als selbständiger Kaufmann gewerblich tätig (vgl. Senatsurteil vom 2. Dezember 1982 - III ZR 90/81 = NJW 1983, 1420 zu III 4), sondern arbeitete in abhängiger Stellung.
  • BGH, 05.04.1984 - III ZR 2/83

    Inhaltskontrolle von AGB betreffend einen Ratenkredit; Wirksamkeit einer …

    Auszug aus BGH, 02.10.1986 - III ZR 130/85
    Da bei dem ersten Vertrag von der Gesamtschuldsumme von 21.386, 62 DM insgesamt 4.752,72 DM = 22, 22 % auf die Kreditkosten entfielen, war auch in jeder vereinbarungsgemäß gezahlten Einzelrate ein entsprechender Kostenanteil enthalten (vgl. Senatsurteile BGHZ 91, 55, 58 …und vom 10. Juli 1986 - III ZR 47/85 - aaO zu III 2 a, IV).
  • BGH, 08.07.1982 - III ZR 60/81

    Sittenwidrigkeit eines Ratenkreditvertrages

    Auszug aus BGH, 02.10.1986 - III ZR 130/85
    Diese Auffassung der Revision der bisherigen Rechtsprechung des Senats (vgl. Urteil vom 8. Juli 1982 - III ZR 60/81 = NJW 1982, 2433 ).
  • BGH, 18.06.1964 - VII ZR 152/62
    Auszug aus BGH, 02.10.1986 - III ZR 130/85
    n des Berufungsurteils jegliche Begründung für einen früheren Zinsbeginn fehlt, liegt ein offenbarer Schreibfehler in der Urteilsformel vor, der auch von dem mit der Sache befaßten Rechtsmittelgericht berichtigt werden kann (vgl. BGH Urteil vom 18. Juni 1964 - VII ZR 152/62 = NJW 1964, 1858; BAG Urteil vom 12. Mai 1964 - 3 AZR 412/63 = NJW 1964, 1874).
  • BGH, 14.06.1984 - III ZR 81/83

    Inhalt der Widerrufsbelehrung beim finanzierten Abzahlungskauf

    Auszug aus BGH, 02.10.1986 - III ZR 130/85
    Dies Begründung entspricht im rechtlichen Ansatz der ständigen Rechtsprechung des erkennenden Senats (vgl. Urteile vom 14. Juni 1984 - III ZR 81/83 = NJW 1984, 2292 zu IV 3 und vom 10. Juli 1986 - III ZR 133/85 = WM 1986, 991 zu I 3).
  • OLG Stuttgart, 07.08.1984 - 6 U 51/84

    Sittenwidriges Ratenkreditgeschäft; Bürgerhaftung; Bereicherungsforderung; …

    Auszug aus BGH, 02.10.1986 - III ZR 130/85
    Die Revision macht demgegenüber geltend, § 138 Abs. 1 BGB sei nicht stets schon dann anwendbar, wenn der Kreditgeber Zinsen fordere, die etwa doppelt so hoch seien wie der Marktzins; notwendig sei vielmehr die Überschreitung gewisser absoluter Mindestschwellenwerte, das Verdikt der Sittenwidrigkeit sei nicht gerechtfertigt, wenn der Vertragszins deutlich unter 20 % bleibe und der Unterschied zwischen Markt- und Vertragszins weniger als 10 Prozentpunkte betrage (vgl. OLG Stuttgart ZIP 1984, 1201, 1206; WM 1985, 973, 974).
  • BAG, 12.05.1964 - 3 AZR 412/63

    Urteilsgründe - Urteilsformel - Rechenfehler - Rechtsmittelgericht - …

    Auszug aus BGH, 02.10.1986 - III ZR 130/85
    n des Berufungsurteils jegliche Begründung für einen früheren Zinsbeginn fehlt, liegt ein offenbarer Schreibfehler in der Urteilsformel vor, der auch von dem mit der Sache befaßten Rechtsmittelgericht berichtigt werden kann (vgl. BGH Urteil vom 18. Juni 1964 - VII ZR 152/62 = NJW 1964, 1858; BAG Urteil vom 12. Mai 1964 - 3 AZR 412/63 = NJW 1964, 1874).
  • OLG Stuttgart, 28.05.1985 - 6 U 134/84

    Ratenkredite; Effektivzinsbelastung; Auffälliges Mißverhältnis; Wucherähnliches …

  • BGH, 24.03.1988 - III ZR 30/87

    Sittenwidrigkeit eines Ratenkreditvertrages

    Die übliche Bearbeitungsgebühr hat das Berufungsgericht dagegen mit 3 % des Nettokredits = 900, - DM beziffert, obwohl beide Parteien hierfür nur 2 % angesetzt hatten, wie es den Monatsberichten der Deutschen Bundesbank für die Vertragszeit und der ständigen Rechtsprechung des erkennenden Senats - auch für Kredite mit längerer Laufzeit - entspricht (vgl. Senatsurteile vom 2. Oktober 1986 aaO und BGHR BGB § 138 Abs. 1 - Ratenkredit 2 - vom 12. Februar 1987 - III ZR 251/85 = WM 1987, 463;… vom 5. März 1987 aaO …und vom 3. Dezember 1987 - III ZR 103/86 = WM 1988, 184 zur Veröffentlichung in BGHR BGB § 138 Abs. 1 - Ratenkredit 11 + 12 - vorgesehen).

    Da es sich hierbei nicht um eine starre Grenze handelt, ist eine Anwendung des § 138 Abs. 1 BGB auch dann noch zu billigen, wenn die relative Zinsdifferenz zwischen 90 % und 100 % liegt und die von der Bank festgelegten sonstigen Kreditbedingungen die Belastung des Kreditnehmers ins Untragbare steigern (Senatsurteile vom 8. Juli 1982 - III ZR 60/81 = WM 1982, 921, 923, vom 2. Oktober 1986 - III ZR 130/85 = BGHR BGB § 138 Abs. 1 - Ratenkredit 3 - = WM 1986, 1517, 1518 und vom 24. September 1987 - III ZR 188/86 = WM 1987, 1354, 1355).

    Es bleibt Sache des Kreditgebers, darzulegen und notfalls zu beweisen, daß der Kreditnehmer sich auf den ihn objektiv übermäßig belastenden Vertrag nicht nur wegen seiner wirtschaftlich schwächeren Lage, Rechtsunkundigkeit und Geschäftsungewandtheit eingelassen hat oder daß der Kreditgeber das jedenfalls nicht erkannt oder ohne Leichtfertigkeit verkannt hat (Senatsurteile BGHZ 98, 174, 178 und vom 2. Oktober 1986 - III ZR 130/85 - BGHR BGB § 138 Abs. 1 - Ratenkredit 4 -).

    Nach der Rechtsprechung des Senats reicht es aber zur Widerlegung der - für die persönlichen Voraussetzungen des § 138 Abs. 1 BGB sprechenden - Vermutung nicht aus, daß die vereinbarten Raten für den Schuldner aufgrund seiner Einkünfte noch tragbar waren und daß er früher bereits andere Ratenkreditverträge abgeschlossen hatte (vgl. Senatsurteile vom 10. Juli 1986 - III ZR 133/85 = WM 1986, 991, 993, vom 2. Oktober 1986 - III ZR 130/85 = BGHR BGB § 138 Abs. 1 - Ratenkredit 4 = WM 1986, 1517, 1518 und vom 2. Dezember 1982 - III ZR 90/81 = ZIP 1983, 282, 285).

  • BGH, 05.11.1987 - III ZR 98/86

    Bestimmung des auffälligen Mißverhältnisses beim Ratenkreditvertrag; …

    Nach der gefestigten Rechtsprechung des Senats kann von einem solchen Mißverhältnis grundsätzlich nur dann gesprochen werden, wenn der Vertragszins mindestens doppelt so hoch ist wie der marktübliche Zins (…z.B. Urteile vom 8. Juli 1982 aaO.; vom 2. Oktober 1986 - III ZR 130/85 - BGHR BGB § 138 I - Ratenkredit 3 = WM 1986, 1517, 1518; vom 12. Februar 1987 - III ZR 251/85 - WM 1987, 463, 465).

    Insoweit geht es zwar im Ansatz zutreffend von der auch in Fällen der vorliegenden Art geltenden Vermutung aus, daß ein Privatkonsument sich auf objektiv sittenwidrige Kreditkonditionen nur wegen seiner wirtschaftlich schwächeren Lage, Rechtsunkundigkeit und Geschäftsungewandtheit einläßt (Senatsurteil vom 2. Oktober 1986 - III ZR 130/85 - BGHR BGB § 138 Abs. 1 Ratenkredit 4 = WM 1986, 1517, 1518 m.w.Nachw.).

  • BGH, 15.01.1987 - III ZR 217/85

    Auswirkungen der Sittenwidrigkeit eines Ratenkreditvertrages auf einen …

    Insoweit kann sich das Berufungsurteil auf die gefestigte Rechtsprechung des erkennenden Senats stützen (vgl. BGHZ 80, 153 mit Anmerkung Boujong LM Nr. 31 zu § 138 BGB; zuletzt Senatsurteile vom 10. Juli 1986 - III ZR 133/85 und 47/85 = WM 1986, 991, 1017, v. 2. Oktober 1986 - III ZR 130/85 und 163/85 = WM 1986, 1517, 1519 und vom 6. November 1986 - III ZR 70/86 - NJW 1987, 830).
  • BGH, 24.03.1988 - III ZR 24/87

    Auffälliges Mißverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung beim Ratenkredit; …

    Bei vermittelten Krediten sind die Maklerkosten grundsätzlich nur beim Vertragszins, nicht aber beim Marktzins zu berücksichtigen (Senatsurteile vom 2. Oktober 1986 a.a.O. = BGHR BGB § 138 Abs. 1 - Ratenkredit 6 - …und vom 5. März 1987 aaO; zur Entwicklung der Rechtsprechung vgl.Urteil vom 24. September 1987 - III ZR 187/86 = WM 1987, 1245 zu II 4 c aa, zur Veröffentlichung in BGHZ 101, 380 bestimmt).

    Da es sich hierbei nicht um eine starre Grenze handelt, ist eine Anwendung des § 138 Abs. 1 BGB auch dann noch zu billigen, wenn die relative Zinsdifferenz zwischen 90 % und 100 % liegt und den Kreditnehmer unbillig belastende sonstige Umstände hinzukommen (vgl. Senatsurteilevom 8. Juli 1982 - III ZR 60/81 = WM 1982, 921, 923, vom 2. Oktober 1986 - III ZR 130/85 = WM 1986, 1517, 1518 undvom 24. September 1987 - III ZR 188/86 = WM 1987, 1354, 1355).

  • BGH, 12.02.1987 - III ZR 251/85

    Umschuldung eines sittenwidrigen Kreditvertrages

    Das entspricht der gefestigten Rechtsprechung des erkennenden Senats (vgl. zuletzt Senatsurteile vom 10. Juli 1986 - III ZR 133/85 und 47/85 = WM 1986, 991 und 1017; vom 2. Oktober 1986 - III ZR 130/85 und 163/85 = WM 1986, 1517, 1519 und vom 6. November 1986 - III ZR 70/86 = WM 1987, 101).

    Der Senat hat diese Auffassung insbesondere auch für Ratenkredite, die von Teilzahlungsbanken in der Niedrigzinsperiode der Jahre 1975-1979 für Laufzeiten von über 24 Monaten gewährt worden sind, ausdrücklich gebilligt (…Senatsurteile aaO) und ein auffälliges Mißverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistungen auch in Fällen bejaht, in denen der Marktzins nur 8-9 % betrug und der Vertragszins rund doppelt so hoch lag (vgl. Urteil vom 2. Oktober 1986 - III ZR 130/85 = WM 1986, 1517).

  • BGH, 12.02.1987 - III ZR 178/85

    Haftung des Verkäufers beim finanzierten Abzahlungskauf

    Diese Würdigung war zwischen den Parteien in den Rechtsmittelinstanzen nicht mehr im Streit; sie entspricht der gefestigten Rechtsprechung des erkennenden Senats (vgl. Senatsurteile BGHZ 80, 153; 98, 174 [BGH 10.07.1986 - III ZR 133/85]; vom 10. Juli 1986 - III ZR 47/85 = WM 1986, 1017; vom 2. Oktober 1986 - III ZR 130/85 = WM 1986, 1517 und III ZR 163/85 = WM 1986, 1519).
  • BGH, 07.12.1989 - III ZR 270/88

    Ratenkredit - Sittenwidrigkeit - Bereicherungsanspruch - Verjährung

    Die Auffassung des erkennenden Senats (vgl. auch NJW 1987, 183/184 und NJW-RR 1988, 757 = WM 1988, 611, 613) ist jedoch inzwischen - auch über das Gebiet der Ratenkreditkosten hinaus (…vgl. BGH, WM 1989, 1023 (1027/1028) = BGHRBGBB § 197 - Energiekosten 1; OLG Hamburg, NJW 1988, 1097 (1098)) - Grundlage der Rechtsprechung geworden.

    Die Auffassung des erkennenden Senats (vgl. auch NJW 1987, 183/184 und NJW-RR 1988, 757 = WM 1988, 611, 613) ist jedoch inzwischen - auch über das Gebiet der Ratenkreditkosten hinaus (…vgl. BGH, WM 1989, 1023 (1027/1028) = BGHRBGBB § 197 - Energiekosten 1; OLG Hamburg, NJW 1988, 1097 (1098)) - Grundlage der Rechtsprechung geworden.

  • BGH, 24.09.1987 - III ZR 188/86

    Sittenwidrigkeit eines Ratenkreditvertrages

    In seinem späteren Urteil vom 2. Oktober 1986 (III ZR 130/85 = BGHR BGB § 138 I - Ratenkredit 3 = NJW 1987, 183) hat der Senat seine Auffassung bekräftigt, daß selbst bei einem Marktzins von 8-9 % eine rund doppelt so hohe Zinsforderung (in jenem Fall: 96 %) einen Ratenkreditvertrag sittenwidrig erscheinen läßt, wenn die übrigen Vertragsbedingungen zahlreiche schwerwiegende Belastungen des Kreditnehmers enthalten (…vgl. auch Senatsurteil vom 2. Oktober 1986 - III ZR 163/85 = BGHR a.a.O. - Ratenkredit 2 = NJW 1987, 181).
  • BGH, 20.02.1990 - XI ZR 195/88

    Berücksichtigung der Nichtigkeit eines Vorkredits im Rahmen einer Umschuldung

    Entscheidende Punkte sind erst in den folgenden Jahren schrittweise geklärt worden, insbesondere auch die Frage, wie Vermittlungs- und Restschuldversicherungskosten beim Zinsvergleich zu berücksichtigen sind, ob bestimmte Zinsdifferenzen als Richtwerte für die Feststellung eines auffälligen Mißverhältnisses dienen können und ob insoweit für Niedrig- oder Hochzinsphasen Sonderregelungen gelten (vgl. insbesondere BGHZ 80, 153; Urteile vom 8. Juli 1982 - III ZR 60/81 = WM 1982, 921; vom 30. Juni 1983 - III ZR 114/82 = WM 1983, 551; vom 2. Oktober 1986 - III ZR 130/85 und 163/85 = WM 1986, 1517, 1519; BGHZ 104, 102 [BGH 24.03.1988 - III ZR 30/87] und vom 24. März 1988 - III ZR 24/87 = WM 1988, 647).
  • BGH, 03.12.1987 - III ZR 103/86

    Auswirkungen der Sittenwidrigkeit eines Kreditvertrages auf die Beurteilung eines …

    Beim ersten Kreditvertrag hält das Berufungsgericht die Vermutung, daß ein Privatkonsument sich auf objektiv sittenwidrige Kreditkonditionen nur wegen seiner wirtschaftlich schwächeren Lage, Rechtsunkundigkeit und Geschäftsungewandtheit einlasse (Senatsurteil vom 2. Oktober 1986 - III ZR 130/85 - BGHR BGB § 138 I - Ratenkredit 4 = WM 1986, 1517, 1518 m. w. Nachw.), für widerlegt.
  • BFH, 04.10.1988 - VII R 191/85

    Ablehung der Auszahlung eines abgetretenen Lohnsteuererstattungsbetrages - …

  • OLG Saarbrücken, 05.08.1987 - 5 U 21/87

    Nichtigkeit eines Kreditvertrages ; Abänderung eines Urteils ; Anfechtung wegen …

  • OLG Köln, 23.05.2012 - 13 U 150/11

    Rückforderung der für die einvernehmliche Auflösung eines Zins-Swap-Geschäfts …

  • BGH, 18.01.1990 - III ZR 26/89

    Anspruch auf Unterlassung der Zwangsvollstreckung - Sittenwidrigkeit der …

  • BGH, 09.11.1989 - III ZR 108/88

    Sittenwidrigkeit eines Kreditvertrages - Zinsvergleich bei langfristigen, in …

  • OLG Bamberg, 18.05.1987 - 4 U 188/86

    Sittenwidrigkeit eines Darlehensvertrages zur Finanzierung eines Autokaufes …

  • OLG Oldenburg, 05.06.1989 - 13 U 5/89

    Sittenwidrigkeit, Zinsen, Zinshöhe, Marktzins, Kreditbedingungen, …

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