Rechtsprechung
| BGH, 02.12.1992 - VIII ARZ 5/92 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Mietvertragsbestimmung - Renovierungsarbeiten - Schönheitsreparatur - Pflicht - Auslegung - Wirksamkeit - Wohnraum - Vorlagefrage
- grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)
BGB § 307, § 535 Abs. 1 Satz 1 ; AGBG § 9
Rechtsentscheid; Schönheitsreparaturen; Anfangsrenovierungsklausel - rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Formularmäßige Übertragung der Pflicht zur Vornahme von Schönheitsreparaturen bei unrenovierter Übergabe der Wohnung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- datenbank.nwb.de (Leitsatz)
Mietrecht; formularmäßige Überwälzung der Schönheitsreparaturen
Papierfundstellen
- NJW 1993, 532
- WM 1993, 175
- WM 1993, 701
Wird zitiert von ... (51) Zitiert selbst (11)
- OLG Stuttgart, 28.08.1984 - 8 REMiet 4/83
Formularmietvertragsklausel; Auszug des Mieters; Kosten der …
Auszug aus BGH, 02.12.1992 - VIII ARZ 5/92
Eine derartige Vertragsgestaltung - formularmäßig herbeigeführt - ist nach der Auffassung des Oberlandesgerichts Stuttgart im Rechtsentscheid vom 17. Februar 1989 unwirksam (ebenso Rechtsentscheide des Oberlandesgerichts Stuttgart vom 28. August 1984 - 8 RE Miet 4/83 = NJW 1984, 2585 = ZMR 1984, 406 und vom 6. März 1986 - RE Miet 4/84 = NJW 1986, 2115 = ZMR 1986, 237).Die erwähnten Rechtsentscheide des Oberlandesgerichts Stuttgart beziehen sich ersichtlich nicht allein auf Vertragsgestaltungen, bei denen die Verpflichtung zur Anfangsrenovierung - nach der im Beschluß vom 17. Februar 1989 vertretenen Auslegung - aus einer "Bedarfsklausel" resultiert, sondern erfassen auch andere formularmäßige Vertragsgestaltungen, mithin insbesondere solche, bei denen der Mieter ausdrücklich zu einer Anfangsrenovierung verpflichtet wird (vgl. hierzu auch Blümmel GE 1986, 980 zu den Rechtsentscheiden vom 6. März 1986 und vom 28. August 1984 aaO sowie KG Berlin, GE 1986, 1167).
- BGH, 11.07.1990 - VIII ARZ 1/90
Rechtsentscheid - Zulässigkeit einer Vorlage - Sachverhaltswürdigung - …
Auszug aus BGH, 02.12.1992 - VIII ARZ 5/92
"Ist die vorformulierte Mietvertragsbestimmung, nach der der Mieter sich verpflichtet, die Schönheitsreparaturen wenn erforderlich, mindestens aber in den in einem Fristenplan festgelegten Zeiträumen fachgerecht ausführen zu lassen, bei unrenoviert übergebenen Wohnungen entgegen dem Rechtsentscheid des OLG Stuttgart vom 17. Februar 1989 (8 RE Miet 2/88) unter Berücksichtigung der Ausführungen des Bundesgerichtshofs in seinem Beschluß vom 11. Juli 1990 (VIII ARZ 1/90) auch dahin auslegbar, daß mit ihr eine erst ab Mietbeginn laufende Regelung getroffen worden ist mit der Rechtsfolge, daß die Mietvertragsbestimmung nicht stets nach § 9 AGBG unwirksam ist?".Ihrer Zulässigkeit steht auch nicht entgegen, daß das Oberlandesgericht die ihm vorgelegte Rechtsfrage - bei deckungsgleichem Inhalt - anders gefaßt oder weil es ausdrücklich eine Auslegungsfrage zum Gegenstand seiner Vorlage gemacht hat (vgl. Senatsbeschluß vom 11. Juli 1990 - VIII ARZ 1/90 = NJW 1990, 3142 unter a = ZMR 1990, 449 = WuM 1990, 415 [BGH 11.07.1990 - VIII ARZ 1/90] m.w.Nachw.).
- BGH, 17.01.1989 - XI ZR 54/88
Formularmäßige Vereinbarung der Verzögerung der Wertstellung von Bareinzahlungen …
Auszug aus BGH, 02.12.1992 - VIII ARZ 5/92
Bei der Prüfung einer Klausel nach § 9 AGBG ist der gesamte Vertragsinhalt einschließlich seiner Individualteile zu würdigen (BGH, Urteil vom 17. Januar 1989 - XI ZR 54/88 = WM 1989, 126; Urteil vom 9. November 1989 - IX ZR 269/87 = NJW 1990, 761; Urteil vom 16. Mai 1990 - VIII ZR 245/89 = WM 1990, 1339; Urteil vom 15. Oktober 1991 - XI ZR 192/90 = WM 1991, 1944 [BGH 15.10.1991 - XI ZR 192/90]; Urteil vom 5. November 1991 - XI ZR 246/90 = WM 1991, 2055 [BGH 05.11.1991 - XI ZR 246/90]).
- BGH, 09.11.1989 - IX ZR 269/87
Kontrolle einzelner Klauseln der von einem Dachverband empfohlenen "Allgemeinen …
Auszug aus BGH, 02.12.1992 - VIII ARZ 5/92
Bei der Prüfung einer Klausel nach § 9 AGBG ist der gesamte Vertragsinhalt einschließlich seiner Individualteile zu würdigen (BGH, Urteil vom 17. Januar 1989 - XI ZR 54/88 = WM 1989, 126; Urteil vom 9. November 1989 - IX ZR 269/87 = NJW 1990, 761; Urteil vom 16. Mai 1990 - VIII ZR 245/89 = WM 1990, 1339; Urteil vom 15. Oktober 1991 - XI ZR 192/90 = WM 1991, 1944 [BGH 15.10.1991 - XI ZR 192/90]; Urteil vom 5. November 1991 - XI ZR 246/90 = WM 1991, 2055 [BGH 05.11.1991 - XI ZR 246/90]). - BGH, 15.10.1991 - XI ZR 192/90
Verstoß gegen das Transparenzgebot
Auszug aus BGH, 02.12.1992 - VIII ARZ 5/92
Bei der Prüfung einer Klausel nach § 9 AGBG ist der gesamte Vertragsinhalt einschließlich seiner Individualteile zu würdigen (BGH, Urteil vom 17. Januar 1989 - XI ZR 54/88 = WM 1989, 126; Urteil vom 9. November 1989 - IX ZR 269/87 = NJW 1990, 761; Urteil vom 16. Mai 1990 - VIII ZR 245/89 = WM 1990, 1339; Urteil vom 15. Oktober 1991 - XI ZR 192/90 = WM 1991, 1944 [BGH 15.10.1991 - XI ZR 192/90]; Urteil vom 5. November 1991 - XI ZR 246/90 = WM 1991, 2055 [BGH 05.11.1991 - XI ZR 246/90]). - BGH, 16.05.1990 - VIII ZR 245/89
Formulierung des Klageantrags; Beschränkung der Nachbesserung
Auszug aus BGH, 02.12.1992 - VIII ARZ 5/92
Bei der Prüfung einer Klausel nach § 9 AGBG ist der gesamte Vertragsinhalt einschließlich seiner Individualteile zu würdigen (BGH, Urteil vom 17. Januar 1989 - XI ZR 54/88 = WM 1989, 126; Urteil vom 9. November 1989 - IX ZR 269/87 = NJW 1990, 761; Urteil vom 16. Mai 1990 - VIII ZR 245/89 = WM 1990, 1339; Urteil vom 15. Oktober 1991 - XI ZR 192/90 = WM 1991, 1944 [BGH 15.10.1991 - XI ZR 192/90]; Urteil vom 5. November 1991 - XI ZR 246/90 = WM 1991, 2055 [BGH 05.11.1991 - XI ZR 246/90]). - BGH, 05.11.1991 - XI ZR 246/90
Prüfungsmaßstab im Kontrollverfahren nach § 13 AGB im Hinblick auf das …
Auszug aus BGH, 02.12.1992 - VIII ARZ 5/92
Bei der Prüfung einer Klausel nach § 9 AGBG ist der gesamte Vertragsinhalt einschließlich seiner Individualteile zu würdigen (BGH, Urteil vom 17. Januar 1989 - XI ZR 54/88 = WM 1989, 126; Urteil vom 9. November 1989 - IX ZR 269/87 = NJW 1990, 761; Urteil vom 16. Mai 1990 - VIII ZR 245/89 = WM 1990, 1339; Urteil vom 15. Oktober 1991 - XI ZR 192/90 = WM 1991, 1944 [BGH 15.10.1991 - XI ZR 192/90]; Urteil vom 5. November 1991 - XI ZR 246/90 = WM 1991, 2055 [BGH 05.11.1991 - XI ZR 246/90]). - OLG Stuttgart, 06.03.1986 - 8 REMiet 4/84
Wirksamkeit der Abwälzung laufender Schönheitsreparaturen auf den Mieter durch …
Auszug aus BGH, 02.12.1992 - VIII ARZ 5/92
Eine derartige Vertragsgestaltung - formularmäßig herbeigeführt - ist nach der Auffassung des Oberlandesgerichts Stuttgart im Rechtsentscheid vom 17. Februar 1989 unwirksam (ebenso Rechtsentscheide des Oberlandesgerichts Stuttgart vom 28. August 1984 - 8 RE Miet 4/83 = NJW 1984, 2585 = ZMR 1984, 406 und vom 6. März 1986 - RE Miet 4/84 = NJW 1986, 2115 = ZMR 1986, 237). - KG, 21.04.1986 - 8 U 3489/85
Auszug aus BGH, 02.12.1992 - VIII ARZ 5/92
Die erwähnten Rechtsentscheide des Oberlandesgerichts Stuttgart beziehen sich ersichtlich nicht allein auf Vertragsgestaltungen, bei denen die Verpflichtung zur Anfangsrenovierung - nach der im Beschluß vom 17. Februar 1989 vertretenen Auslegung - aus einer "Bedarfsklausel" resultiert, sondern erfassen auch andere formularmäßige Vertragsgestaltungen, mithin insbesondere solche, bei denen der Mieter ausdrücklich zu einer Anfangsrenovierung verpflichtet wird (vgl. hierzu auch Blümmel GE 1986, 980 zu den Rechtsentscheiden vom 6. März 1986 und vom 28. August 1984 aaO sowie KG Berlin, GE 1986, 1167). - OLG Stuttgart, 17.02.1989 - 8 REMiet 2/88
Schönheitsreparaturen; Mietzeit; Vertragsende; Renovierungsturnus; Prozentualer …
Auszug aus BGH, 02.12.1992 - VIII ARZ 5/92
Das Amtsgericht Frankfurt am Main hat die Klage im Anschluß an einen Rechtsentscheid des Oberlandesgerichts Stuttgart vom 17. Februar 1989 (NJW-RR 1989, 520 = WuM 1989, 121 = ZMR 1989, 176) mit der Begründung abgewiesen, die Formularklausel über Schönheitsreparaturen verstoße in der hier vorliegenden Ausgestaltung gegen § 9 AGBG. - OLG Frankfurt, 30.06.1992 - 20 REMiet 4/91
Wirksamkeit von Regelungen über Schönheitsreparaturen in vorformulierten …
- BAG, 04.03.2004 - 8 AZR 196/03
Zulässigkeit einer Vertragsstrafenabrede in einem Formulararbeitsvertrag
Dabei ist auch die Stellung der Klausel im Gesamtvertrag zu berücksichtigen, ebenso wie kompensierende oder summierende Effekte (BGH 2. Dezember 1992 - VIII ARZ 5/92 - NJW 1993, 532; 14. Mai 2003 - VIII ZR 308/02 - NJW 2003, 2234). - BGH, 05.04.2006 - VIII ZR 163/05
Unwirksamkeit zweier für sich genommen unbedenklicher Formularklauseln; …
Ein zur Unwirksamkeit einer Formularklausel führender sogenannter Summierungseffekt auf Grund des Zusammentreffens zweier - jeweils für sich genommen - unbedenklicher Klauseln kann auch dann vorliegen, wenn nur eine der beiden Klauseln formularmäßig, die andere dagegen individuell vereinbart worden ist (Bestätigung von VIII ARZ 5/92, NJW 1993, 532).Nach der Rechtsprechung des Senats (Beschluss vom 2. Dezember 1992 - VIII ARZ 5/92, NJW 1993, 532 unter II 2; Urteil vom 14. Mai 2003 - VIII ZR 308/02, NJW 2003, 2234 = Grundeigentum 2003, 944 = ZMR 2003, 653 unter II 2) liegt ein derartiger Summierungseffekt vor, wenn jeweils für sich unbedenkliche, aber inhaltlich zusammengehörige Klauseln in ihrer Gesamtwirkung zu einer unangemessenen Benachteiligung des Vertragspartners des Verwenders führen.
Das gilt auch dann, wenn die zu prüfende Formularklausel mit einer Individualvereinbarung zusammentrifft; denn bei der Prüfung einer Klausel nach § 307 BGB (früher: § 9 AGBG) ist der gesamte Vertragsinhalt einschließlich seiner Individualteile zu würdigen (Beschluss vom 2. Dezember 1992 aaO unter II 2 m.w.Nachw.;… Langenberg, Schönheitsreparaturen, Instandsetzung und Rückbau, 2. Aufl., S. 55 Rdnr. 83).
- BGH, 14.05.2003 - VIII ZR 308/02
Begriff der unangemessenen Benachteiligung einer Vertragspartei
Nach der Rechtsprechung des Senats (Beschluß vom 2. Dezember 1992 - VIII ARZ 5/92, NJW 1993, 532 unter II, 2) können auch jeweils für sich unbedenkliche Klauseln einen Summierungseffekt haben und in ihrer Gesamtwirkung zu einer unangemessenen Benachteiligung des Vertragspartners des Verwenders führen.
- BAG, 10.11.2021 - 5 AZR 334/21
Bereitstellung essentieller Arbeitsmittel - AGB-Kontrolle
Im Rahmen der Interessenabwägung ist "der gesamte Vertragsinhalt einschließlich seiner Individualteile zu würdigen" (…BGH 5. April 2006 - VIII ZR 163/05 - Rn. 16; 2. Dezember 1992 - VIII ARZ 5/92 - Staudinger/Wendland aaO). - OLG Köln, 14.06.2021 - 1 U 9/21
Covid19-Pandemie: Bei pandemiebedingter Stornierung von Hotelzimmern hälftige …
Bei der Angemessenheitsprüfung ist der gesamte Vertragsinhalt einzubeziehen (BGH, Beschluss vom 2. Dezember 1992 - VIII ARZ 5/92, NJW 93, 532, zitiert juris Rn. 21;… Palandt/Grüneberg, BGB, 80. Aufl., § 307 Rn. 13; jeweils mwN). - BAG, 11.04.2006 - 9 AZR 557/05
AGB-Kontrolle - Versetzungsklausel
Bei der umfassenden Würdigung der Positionen ist auch die Stellung der Klausel im Gesamtvertrag zu berücksichtigen, ebenso wie kompensierende oder summierende Effekte (vgl. BAG 4. März 2004 - 8 AZR 196/03 -BAGE 110, 8; BGH 2. Dezember 1992 - VIII ARZ 5/92 - NJW 1993, 532; 14. Mai 2003 - VIII ZR 308/02 - NJW 2003, 2234). - BAG, 04.03.2004 - 8 AZR 344/03
Zulässigkeit einer Vertragsstrafenabrede in einem Formulararbeitsvertrag
Dabei ist auch die Stellung der Klausel im Gesamtvertrag zu berücksichtigen, ebenso wie kompensierende oder summierende Effekte (BGH 2. Dezember 1992 - VIII ARZ 5/92 - NJW 1993, 532; 14. Mai 2003 - VIII ZR 308/02 - NJW 2003, 2234). - BGH, 23.11.2005 - VIII ZR 154/04
Formularmäßige Vereinbarung eines Ausschlusses des ordentlichen Kündigungsrechts …
Bei der Prüfung, ob eine Klausel den Vertragspartner des Verwenders unangemessen benachteiligt, ist der gesamte Vertragsinhalt zu würdigen (Rechtsentscheid des Senats vom 2. Dezember 1992 - VIII ARZ 5/92, NJW 1993, 532, unter II 2 m.w.Nachw.). - BGH, 20.06.2006 - X ZR 59/05
Klausel in Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Reiseveranstalters
Eine übermäßige Belastung mit anderen Risiken als dem Insolvenzrisiko aus der Sphäre des Beklagten hat das Berufungsgericht unter zutreffender Würdigung des Gesamtinhalts des Vertrages (dazu BGH, Urt. v. 02.12.1992 - VIII ZR 5/92, NJW 1993, 532) mit der rechtlich nicht zu beanstandenden Erwägung verneint, dass Nr. 4.2 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Beklagten dem Reisenden für den Fall von Leistungsänderungen ein kostenloses Rücktrittsrecht einräumt, das auch die Rückzahlung geleisteter Anzahlungen umfasst, und Gleiches nach Nr. 4.3 der Reisebedingungen bei einseitigen Preiserhöhungen der Beklagten gilt, so dass auch unter diesem Gesichtspunkt eine entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessene Benachteiligung der Reisenden durch eine höhere Anzahlung als 10 % des Reisepreises nicht zu erkennen ist. - OLG Düsseldorf, 07.07.2005 - 10 U 202/04
Gerichtliche Zuständigkeit für die Klage einer BGB -Gesellschaft mit einem im …
Jedenfalls ist in diesem Fall nach der Rechtsprechung des BGH zum Summierungseffekt, davon auszugehen, dass beide Klauseln in ihrer Gesamtwirkung zu einer unangemessenen Benachteiligung des Beklagten führen (BGH, WuM 2003, 561; NJW 1993, 532). - BGH, 17.09.2009 - III ZR 207/08
Wirksamkeit der in einem Ausbildungsvertrag enthaltenen Klausel zum (Teil-)Erlass …
- BGH, 17.10.2017 - XI ZR 157/16
Darlehensvertrag: Wirksamkeit der formularmäßigen Bestimmung einer …
- AG Dortmund, 26.08.2014 - 425 C 2787/14
Unwirksamkeit der Abwälzung der Schönheitsreparaturen
- BAG, 10.11.2021 - 5 AZR 335/21
Bereitstellung essentieller Arbeitsmittel - AGB-Kontrolle
- AG Mannheim, 20.05.2011 - 10 C 14/11
Mietvertrag: Wirksamkeit einer Schönheitsreparaturklausel in Verbindung mit einer …
- OLG Karlsruhe, 27.03.2026 - 4 U 102/24
Umlage von Wartungskosten für gemeinschaftliche genutzte technische Anlagen durch …
- OLG Hamburg, 02.04.2003 - 4 U 57/01
Zur Wirksamkeit einer Mietvertragsklauser, bei der die Miete bei nicht …
- BAG, 04.03.2004 - 8 AZR 328/03
Zulässigkeit einer Vertragsstrafenabrede in einem Formulararbeitsvertrag
- KG, 10.01.2005 - 8 U 17/04
Formularmäßiger Wohnraummietvertrag: Inhaltskontrolle für eine …
- LG Hamburg, 08.11.2007 - 307 S 164/06
Wohnraummiete: Nichtigkeit einer Formularklausel über Schönheitsreparaturen und …
- BGH, 05.04.1995 - VIII ARZ 4/94
Höhe der zu berücksichtigenden Eigenkapitalkosten
- OLG Köln, 27.05.2008 - 15 U 229/07
Formularmäßige Vereinbarung von vertraglichen Schadensersatzansprüchen und einer …
- AG Hamburg-Blankenese, 24.11.2006 - 518 C 311/04
- AG Mettmann, 09.03.2004 - 21 C 279/03
Anspruch eines Vermieters gegen eine ehemalige Mietpartei auf Ersatz von …
- OLG Celle, 03.03.1999 - 2 U 86/98
Begriff der Wohnraummiete; Formularmäßige Auferlegung der Schönheitsreparaturen …
- LG Karlsruhe, 07.05.2013 - 11 O 53/11
Gewerberaummiete: Wirksamkeit einer Mietvertragsklausel über ein Vormietrecht; …
- OLG Brandenburg, 14.07.1998 - 6 U 20/97
Zur Frage der Wirksamkeit der Kündigung eines Agenturverhältnisses
- LG Düsseldorf, 28.03.2007 - 12 O 265/06
Begrenzung von Flatrate-Tarifen
- LG Kiel, 19.06.1997 - 1 S 276/96
- AG Dortmund, 16.12.2003 - 125 C 9962/03
Anspruch auf Rückzahlung der bei Mietvertragsabschluss bezahlten Kaution; …
- LG Düsseldorf, 17.10.2002 - 21 S 69/02
Wirksamkeitsvoraussetzungen von Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines …
- OLG Hamburg, 31.08.1995 - 4 U 42/95 RE-Miet
Wirksamkeit einer Abwälzung laufender Schönheitsreparaturen auf den Mieter
- LG Berlin, 07.01.1994 - 64 S 269/93
Unzulässigkeit einer Berufung mangels Auseinandersetzung mit dem abgewiesenen …
- LG Nürnberg-Fürth, 31.07.2008 - 14 O 4377/08
- ArbG München, 10.05.2007 - 30 Ca 16717/06
Leasing Dienstwagen, Eigenanteil, unangemessene Benachteiligung
- AG Berlin-Mitte, 29.03.2007 - 18 C 113/06
Wohnraummiete: Übernahme der Anfangsrenovierung gegen einen Ausgleichsbetrag …
- LG Berlin, 13.01.1998 - 65 S 308/97
Renovierung gestrichen
- LG Gießen, 04.02.2004 - 1 S 197/03
Auslegung eines Mietvertrages; Anspruch eines Mieters gegen den Vermieter auf …
- LG Freiburg, 21.06.2001 - 3 S 12/01
Kündigung eines Vertrags gegenüber einer Personenmehrheit; Schönheitsreparaturen …
- LG Berlin, 29.06.2004 - 63 S 34/04
- LG Düsseldorf, 19.09.2002 - 21 S 312/01
Anspruch auf Schadensersatzanspruch wegen nicht durchgeführter …
- LG Berlin, 04.09.2006 - 67 S 65/06
Schönheitsreparaturen: Summierungseffekt
- AG Villingen-Schwenningen, 18.12.2007 - 4 C 252/07
AGB: Starrer Fristenplan?
- AG Berlin-Charlottenburg, 03.01.2005 - 209 C 470/04
Formularmäßiger Wohnraummietvertrag: Inhaltskontrolle für eine …
- OLG Hamburg, 19.09.2003 - 4 U 134/03
- AG Düsseldorf, 18.01.2002 - 32 C 14665/01
- LG Berlin, 29.05.2001 - 64 S 599/00
Aufrechnung mit Schadensersatzansprüchen wegen einer unterlassenen Durchführung …
- AG Köln, 18.05.2005 - 220 C 257/04
- LG Kiel, 19.06.1997 - 1 S 277/96
- LG Konstanz, 30.06.2003 - 11 S 169/02
Vorliegen einer Pflicht des Mieters zur Durchführung von Schönheitsreparaturen; …
- AG Sömmerda, 06.11.2002 - 2 C 185/02
Ansprüche aus einem beendeten Mietverhältnis; Anspruch auf Ersatz nicht …
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".
Rechtsprechung
| BGH, 25.11.1992 - VIII ZB 29/92 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Rechtsanwalt - Neue Bundesländer - Angestellter - Postulationsfähigkeit
- rechtsportal.de
Postulationsfähigkeit des angestellten Rechtsanwalts vor den Bezirksgerichten
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- ZIP 1993, 67
- MDR 1993, 177
- NJ 1993, 82
- VersR 1993, 499
- WM 1993, 175
- DB 1993, 266
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (3)
- BVerfG, 12.02.1986 - 1 BvR 1770/83
Verfassungsrechtliche Anforderungen an den Ausschluß aus der Rechtsanwaltschaft
Auszug aus BGH, 25.11.1992 - VIII ZB 29/92
Denn im konkreten Fall wird nicht einmal behauptet, daß dem von der Rechtsprechung herausgestellten Mindesterfordernis, nämlich der Anbringung eines Praxisschildes (vgl. BGHZ 36, 8 [BGH 25.09.1961 - III ZR 140/60]; BVerfG, Anwaltsblatt 1986, 202, 203) genügt ist, das für das rechtssuchende Publikum auf die Anwaltstätigkeit des Rechtsanwalts L. hinweist. - BGH, 16.07.1962 - AnwZ (B) 11/62
Zulassung als Rechtsanwalt
Auszug aus BGH, 25.11.1992 - VIII ZB 29/92
Die Errichtung einer Kanzlei an einem bestimmten Ort erfordert allgemein eine ausreichende organisatorische Vorsorge, welche es für das Publikum erkennbar macht, daß an dieser Stelle anwaltliche Dienste für Rechtssuchende bereitgestellt werden (BGHZ 38, 6). - BGH, 25.09.1961 - III ZR 140/60
Kreuzung von Starkstromleitung und Straße
Auszug aus BGH, 25.11.1992 - VIII ZB 29/92
Denn im konkreten Fall wird nicht einmal behauptet, daß dem von der Rechtsprechung herausgestellten Mindesterfordernis, nämlich der Anbringung eines Praxisschildes (vgl. BGHZ 36, 8 [BGH 25.09.1961 - III ZR 140/60]; BVerfG, Anwaltsblatt 1986, 202, 203) genügt ist, das für das rechtssuchende Publikum auf die Anwaltstätigkeit des Rechtsanwalts L. hinweist.
- BGH, 25.11.1994 - V ZR 184/93
Verlautbarung der Tätigkeit eines Rechtsanwalts mit Kanzleisitz und Registrierung …
In der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ist zwar im Zusammenhang mit der Unterhaltung einer Kanzlei (vgl. auch § 27 Abs. 2 BRAO; § 28 Abs. 2 RAG) von dem "Mindesterfordernis" eines Praxisschildes die Rede (vgl. BGHZ 38, 6, 11; Beschl. v. 25. November 1992, VIII ZB 29/92, WM 1993, 175, 176; Senatsbeschl. v. 24. Juni 1993, V ZB 30/93, 1993, 1861 ff).Insbesondere folgt dies nicht aus dem Beschluß des Bundesgerichtshofes vom 25. November 1992 (aaO.), der den Sonderfall eines angestellten Anwalts betrifft.
- BGH, 11.05.1994 - VIII ZB 9/94
Postulationsfähigkeit eines Rechtsanwalts - Wiedereinsetzung in den vorigen Stand …
Als Mindesterfordernis hierfür wird in der Regel die Anbringung eines Praxisschildes gesehen, das auf seine Anwaltstätigkeit hinweist (Senatsbeschluß vom 25. November 1992 - VIII ZB 29/92 = VersR 1993, 499 = DtZ 1993, 85 f; siehe auch BGH, Beschluß vom 24. Juni 1993 - V ZB 30/93 = VersR 1993, 1503 f = DtZ 1993, 343; BGH, Beschluß vom 8. Dezember 1993 - XII ZB 149/93 = VersR 1994, 577 f).Welche Voraussetzungen hierfür erforderlich sind, war durch den vor Einlegung der Berufung veröffentlichten Senatsbeschluß vom 25. November 1992 a.a.O. klargestellt und ergab sich im übrigen aus dem Kanzleibegriff der §§ 24 ff RAG, die den Vorschriften der §§ 27 ff BRAO nachgebildet sind (vgl. BGH, Beschluß vom 19. November 1992 - V ZB 37/92 = VersR 1993, 498 f).
- BGH, 24.06.1993 - V ZB 30/93
Keine Postulationsfähigkeit vor Bezirksgericht ohne Kanzlei im Beitrittsgebiet
Denn maßgeblich wäre insoweit, daß nach außen deutlich gemacht wird, Rechtsanwalt S. werde in Go. für Rechtsuchende anwaltschaftliche Dienste zur Verfügung stellen (vgl. BGH, Beschl. v. 25. November 1992, VIII ZB 29/92VIII ZB 29/92, BGHR ZPO § 78 Abs. 1 - Postulationsfähigkeit 4 m.w.N.). - BGH, 08.12.1993 - XII ZB 149/93
Postulationsfähigkeit des Rechtsanwalts vor dem Bezirksgericht - Eintragung in …
Wie der Bundesgerichtshof bereits entschieden hat (Beschluß vom 25. November 1992 - VIII ZB 29/92 - BGHR ZPO § 78 Abs. 1 Postulationsfähigkeit 4 = MDR 1993, 177 = ZIP 1993, 67 m.w.N.), kommt ein bei einem anderen Rechtsanwalt angestellter Anwalt seiner Verpflichtung, eine Kanzlei einzurichten (vgl. § 27 Abs. 2 BRAO), nicht allein dadurch nach, daß er in den Kanzleiräumen des anderen Anwalts - diese liegen hier in Ost-Berlin - tätig wird.
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".