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Rechtsprechung
   LG Göttingen, 03.03.2005 - 2 O 1/04   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2005,26139
LG Göttingen, 03.03.2005 - 2 O 1/04 (https://dejure.org/2005,26139)
LG Göttingen, Entscheidung vom 03.03.2005 - 2 O 1/04 (https://dejure.org/2005,26139)
LG Göttingen, Entscheidung vom 03. März 2005 - 2 O 1/04 (https://dejure.org/2005,26139)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB §§ 276, 280 Abs. 1, § 675
    Zur Schadensersatzhaftung einer Sparkasse aufgrund des Rats zum Erwerb von Inhaberschuldverschreibungen eines einige Monate später insolventen Unternehmens

Papierfundstellen

  • WM 2006, 184
 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (14)

  • OLG Braunschweig, 13.09.1993 - 3 U 175/92

    Bank; Schadenersatz; Anleger; Aulandsanleihe; Solvenz

    Auszug aus LG Göttingen, 03.03.2005 - 2 O 1/04
    Mangelt es dem Berater an eigener Sachkunde, das Anlageobjekt beispielsweise hinsichtlich der Bonität des Emittenten zu bewerten, so hat er den Kunden darauf hinzuweisen ( OLG Braunschweig WM 1994, 59, 61 [OLG Braunschweig 13.09.1993 - 3 U 175/92]).

    Bei der Anlageberatung im Zusammenhang mit einer Inhaberschuldverschreibung hat der Anlageberater gegenüber dem Kunden die Abhängigkeit der Rückzahlung zum Nennbetrag am Stichtag von der dann bestehenden Solvenz der Schuldnerin herauszustellen ( OLG Braunschweig WM 1994, 59, 61 [OLG Braunschweig 13.09.1993 - 3 U 175/92]).

    Denn es ist auf die Erfahrung des Kunden mit der beabsichtigten Anlageart abzustellen (vgl. OLG Braunschweig WM 1994, 59, 60 [OLG Braunschweig 13.09.1993 - 3 U 175/92]).

  • BGH, 06.07.1993 - XI ZR 12/93

    Beratungs- und Prüfungspflichten der Bank bei ausländischen Wertpapieren

    Auszug aus LG Göttingen, 03.03.2005 - 2 O 1/04
    Dieses Angebot nimmt die Bank stillschweigend an, wenn sie auf seinen Beratungswunsch eingeht und Beratungsleistungen erbringt ( BGHZ 123, 126, 128 ).

    In Bezug auf das Anlageobjekt ist zum einen auf die allgemeinen Risiken und zum anderen auf die speziellen Risiken, die sich aus den individuellen Gegebenheiten des Anlageobjekts ergeben, seitens des Beraters hinzuweisen ( BGHZ 123, 126, 128 f. ).

  • BGH, 09.06.1998 - XI ZR 220/97

    Hinweispflicht der Betreiber von Börsentermingeschäften auf alle gewinnmindernden …

    Auszug aus LG Göttingen, 03.03.2005 - 2 O 1/04
    Die vom Beklagtenvertreter genannte Entscheidung des Bundesgerichtshofes ( BGH WM 1998, 1527 [BGH 09.06.1998 - XI ZR 220/97]) stellt die sog. sekundäre Darlegungslast nicht in Frage; sie enthält Aussagen, wann die grundsätzliche Kausalitätsvermutung hinsichtlich der Aufklärungspflichtverletzung und Schaden nicht eingreift (vgl. BGH WM 1998, 1527, 1529 [BGH 09.06.1998 - XI ZR 220/97] unter II. 2. a).

    Diese Vermutung gilt aber dann nicht, wenn es im Falle ordnungsgemäßer Aufklärung vernünftigerweise nicht nur eine, sondern mehrere Möglichkeiten aufklärungsrichtigen Verhaltens gegeben und der Kunde sich somit in einem Entscheidungskonflikt befunden hätte ( BGH WM 1998, 1527, 1529 [BGH 09.06.1998 - XI ZR 220/97]; ZIP 2004, 1636 [BGH 13.07.2004 - XI ZR 178/03]).

  • OLG München, 05.03.1997 - 15 U 5361/96

    Beratungspflicht einer Bank bei Effektengeschäften

    Auszug aus LG Göttingen, 03.03.2005 - 2 O 1/04
    Rn. 22 Eine solche Pflicht ergibt sich für den Berater bzw. die Bank nur, wenn eine über die Anlageberatung hinausgehende Vermögensverwaltung zwischen den Parteien vereinbart wird ( OLG München WM 1997, 1802, 1806 [OLG München 05.03.1997 - 15 U 5361/96]).

    Aus dem zwischen den Parteien bestehenden Depotvertrag ergibt sich keine Überwachungs- und Warnpflicht, denn Gegenstand eines solchen Vertrages sind lediglich Verwahrung und Verwaltung der Wertpapiere ( OLG Karlsruhe WM 1992, 577 [OLG Karlsruhe 28.01.1992 - 18a U 143/91]; OLG München WM 1997, 1802, 1806).

  • BGH, 16.11.1993 - XI ZR 214/92

    Belehrungspflichten der Vermittler von Terminoptionen

    Auszug aus LG Göttingen, 03.03.2005 - 2 O 1/04
    Bei fehlender Aufklärung wird also die Kausalität der Pflichtverletzung für den entstandenen Schaden vermutet ( BGHZ 124, 151, 159 ff. ).
  • BGH, 13.07.2004 - XI ZR 178/03

    Begriff des Börsentermingeschäfts; Hinweispflichten von Direkt-Brokern beim …

    Auszug aus LG Göttingen, 03.03.2005 - 2 O 1/04
    Diese Vermutung gilt aber dann nicht, wenn es im Falle ordnungsgemäßer Aufklärung vernünftigerweise nicht nur eine, sondern mehrere Möglichkeiten aufklärungsrichtigen Verhaltens gegeben und der Kunde sich somit in einem Entscheidungskonflikt befunden hätte ( BGH WM 1998, 1527, 1529 [BGH 09.06.1998 - XI ZR 220/97]; ZIP 2004, 1636 [BGH 13.07.2004 - XI ZR 178/03]).
  • BFH, 13.11.1991 - I R 78/89

    Keine Rückstellungen für künftige Beiträge an Einlagensicherungseinrichtungen der …

    Auszug aus LG Göttingen, 03.03.2005 - 2 O 1/04
    Aus dem zwischen den Parteien bestehenden Depotvertrag ergibt sich keine Überwachungs- und Warnpflicht, denn Gegenstand eines solchen Vertrages sind lediglich Verwahrung und Verwaltung der Wertpapiere ( OLG Karlsruhe WM 1992, 577 [OLG Karlsruhe 28.01.1992 - 18a U 143/91]; OLG München WM 1997, 1802, 1806).
  • OLG Düsseldorf, 24.08.1995 - 6 U 138/94
    Auszug aus LG Göttingen, 03.03.2005 - 2 O 1/04
    Danach muss die Beklagte die Behauptung, es sei keine ordnungsgemäße Risikoaufklärung erfolgt, substantiiert bestreiten und konkret darlegen, wann, wo und wie die gebotene Aufklärung und Beratung erfolgt ist ( OLG Düsseldorf WM 1996, 1082, 1086 [OLG Düsseldorf 24.08.1995 - 6 U 138/94]; OLG Stuttgart, OLGR 2001, 234).
  • OLG München, 16.09.1993 - 6 U 4724/92

    Aufklärungspflicht der Bank gegenüber ihrem Wertpapierdepotkunden

    Auszug aus LG Göttingen, 03.03.2005 - 2 O 1/04
    Aus einer früheren Anlageberatung ergeben sich nach gefestigter Rechtsprechung keine fortdauernden Beratungs- oder auch nur Benachrichtigungspflichten ( OLG Düsseldorf ZIP 1994, 1256, 1257 [OLG Düsseldorf 08.07.1994 - 17 U 14/94]; OLG München ZIP 1994, 125; LG Hamburg ZIP 1994, 1439, 1440 f.; LG München WM 1996, 2113, 2114; LG Osnabrück WM 1998, 381).
  • OLG Köln, 05.09.1997 - 19 U 83/97

    Grenzen der Rücktrittsfiktion trotz Rücknahme der finanzierten Sache

    Auszug aus LG Göttingen, 03.03.2005 - 2 O 1/04
    Aus einer früheren Anlageberatung ergeben sich nach gefestigter Rechtsprechung keine fortdauernden Beratungs- oder auch nur Benachrichtigungspflichten ( OLG Düsseldorf ZIP 1994, 1256, 1257 [OLG Düsseldorf 08.07.1994 - 17 U 14/94]; OLG München ZIP 1994, 125; LG Hamburg ZIP 1994, 1439, 1440 f.; LG München WM 1996, 2113, 2114; LG Osnabrück WM 1998, 381).
  • OLG Düsseldorf, 08.07.1994 - 17 U 14/94
  • LG Hamburg, 30.08.1994 - 325 O 173/94
  • OLG Karlsruhe, 28.01.1992 - 18a U 143/91

    Bankrecht; keine Beratungspflichten der Bank beim Depotvertrag

  • AG Frankfurt/Main, 06.03.1995 - 31 C 3752/94

    Voraussetzungen eines Schadensersatzanspruchs wegen fehlerhafter Anlageberatung …

  • OLG München, 14.07.2010 - 7 U 1542/10

    Haftung aus Kapitalanlageberatung: Zustandekommen eines Beratungsvertrages; …

    Rn. 46 b) Es kann dahingestellt bleiben, ob überhaupt eine Hinweispflicht auf das Insolvenzrisiko besteht, was in der Rechtsprechung unterschiedlich bewertet wird (bejahend OLG Braunschweig, WM 94, 59, 61 und WM 1996, 1484, 1485 = ZIP 1996, 1242, OLG Nürnberg WM 1998, 378, LG Göttingen WM 2006, 184, 185; verneinend OLG Düsseldorf, WM 1994, 1468; OLG Schleswig WM 1996, 1487, 1488; LG Duisburg WM 1997, 574, 575; LG Nürnberg-Fürth, WM 1997, 1426, 1427).
  • AG Köln, 06.10.2006 - 201 C 194/06

    Zulässigkeitsvoraussetzungen einer Feststellungsklage; Recht eines Vermieters auf …

    erhält ata von denjenigen, welche eine Modernisierungsmaßnahme zum Anlass einer Mietminderung nehmen, kann es ihr nicht verwehrt sein, die Beträge, die sie von den mindernden Genossen weniger erhalten, durch Mieterhöhungen ohne Verstoß gegen des Gleichbehandlungsgebot wieder zurückzufordern (Krautkrämer WM 06, 184).
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