Rechtsprechung
| AG Lörrach, 28.05.2003 - 4 C 382/03 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
- ra.de
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Qualifizierung einer Abnahmeerklärung als deklaratorisches Schuldanerkenntnis im Rahmen eines Mietvertrags; Abgeltungsanspruch aus einem Mietvertrag als Hauptleistungspflicht
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- vermieter-ratgeber.de (Kurzinformation/Auszüge)
Quotenklausel
- vdiv.de (Kurzinformation)
§§ 397, 781, 535 BGB
Auswirkungen des Übergabeprotokolls auf eine Kostenquotenklausel
Papierfundstellen
- WuM 2003, 438
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (1)
- LG Hamburg, 15.10.1998 - 327 S 79/98
Auszug aus AG Lörrach, 28.05.2003 - 4 C 382/03
Rn. 3 1. Es handelt sich bei der Erklärung um ein deklaratorisches Schuldanerkenntnis (vgl. LG Hamburg NZM 1999, 838), § 397 Abs. 2 BGB, da die Parteien damit dem Streit über mögliche weitere Forderungen, die sich aus dem Zustand der Räumlichkeiten ergeben könnten, den Boden entziehen wollten.
- AG Brandenburg, 13.02.2023 - 31 C 210/21
Gut Ding will Weile haben: Nicht bei Warmwasser!
Werden insofern nämlich bei der Rückgabe der Mietwohnung die vorgefundenen Mängel/Schäden bzw. noch durchzuführenden Reparaturen oder aber die Mangelfreiheit in einem schriftlichen Wohnungsabnahmeprotokoll nicht festgehalten, ist es der Vermieterin nämlich grundsätzlich versagt, sich später dann auf etwaige Mängel bzw. noch durchzuführende Reparaturen zu berufen, die bei der Abnahme offenbar waren oder hätten wahrgenommen werden können (BGH, Urteil vom 14.01.2009, Az.: VIII ZR 71/08, u.a. in: NJW 2009, Seiten 1075 f.; BGH, Urteil vom 10.11.1982, Az.: VIII ZR 252/81, u.a. in: NJW 1983, Seiten 446 ff.; OLG Hamm, Urteil vom 10.05.2012, Az.: I-28 U 166/11, u.a. in: MDR 2012, Seite 1155; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 06.12.2011, Az.: I-6 W 210/11, u.a. in: WuM 2012, Seiten 214 f.; KG Berlin, WuM 2006, Seiten 436 f. = Grundeigentum 2006, Seite 1230; OLG Düsseldorf, Grundeigentum 2004, Seiten 813 f.; OLG Düsseldorf, Grundeigentum 2003, Seite 1080 = NJW-RR 2004, Seite 300; KG Berlin, Grundeigentum 2003, Seiten 524 f.; OLG Celle, MDR 1998, Seiten 149 f.; OLG Celle, MDR 1997, Seiten 224 ff.; LG Düsseldorf, Beschluss vom 16.12.2010, Az.: 21 S 362/09, u.a. in: Info M 2011, Seite 467; LG Hannover, Urteil vom 16.10.2009, Az.: 4 S 43/07, u.a. in: ZMR 2011, Seiten 212 f.; LG Potsdam, Urteil vom 26.02.2009, Az.: 11 S 127/08, u.a. in: Grundeigentum 2009, Seiten 519 ff. = ZMR 2009, Seiten 761 f. LG Berlin, Urteil vom 21.02.2005, Az.: 62 S 349/04, u.a. in: MM 2005, Seite 146; LG München I, Urteil vom 25.09.2002, Az.: 15 S 22038/01, u.a. in: NZM 2003, Seite 714; LG Berlin, ZMR 1999, Seite 638; LG Hamburg, ZMR 1999, Seiten 405 f. = NZM 1999, Seiten 838 f.; LG Berlin, Grundeigentum 1998, Seite 618; LG Braunschweig, Urteil vom 28.10.1994, Az.: 6 S 175/94, u.a. in: WuM 1997, Seite 470; LG Aachen, WuM 1981, Seite 163; LG Berlin, ZMR 1992, Seiten 25 f. = Grundeigentum 1992, Seiten 547 f.; LG Kassel, WuM 1974, Seiten 235 f.; .; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 07.05.2015, Az.: 31 C 58/14; AG Leonberg, WuM 2013, Seiten 219 f.; AG Halle/Saale, Urteil vom 24.02.2011, Az.: 93 C 3977/09, u.a. in: "juris"; AG Hamburg, Urteil vom 20.02.2006, Az.: 644 C 111/05, u.a. in: "juris"; AG Potsdam, Grundeigentum 2010, Seiten 627 ff.; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 21.02.2005, Az.: 32 C 137/04, u.a. in: Grundeigentum 2005, Seiten 1555 ff. = BeckRS 2005, Nr. 30996294; AG Pforzheim, WuM 2005, Seite 56; AG Lörrach, WuM 2003, Seite 438; AG Köln, WuM 2001, Seiten 153 ff.; AG Braunschweig, WuM 1998, Seite 252; AG Lörrach, WuM 1997, Seite 218 f.; AG Münster, WuM 1990, Seite 201; AG Wesel, WuM 1987, Seite 84 AG Münster, WuM 1987, Seite 53).Dies bedeutet: Die Kläger/Mieter können nur für die Schäden/Mängel/Reparaturen verantwortlich gemacht werden, die im Protokoll auch vermerkt worden sind (BGH, Urteil vom 14.01.2009, Az.: VIII ZR 71/08, u.a. in: NJW 2009, Seiten 1075 f.; BGH, Urteil vom 10.11.1982, Az.: VIII ZR 252/81, u.a. in: NJW 1983, Seiten 446 ff.; OLG Hamm, Urteil vom 10.05.2012, Az.: I-28 U 166/11, u.a. in: MDR 2012, Seite 1155; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 06.12.2011, Az.: I-6 W 210/11, u.a. in: WuM 2012, Seiten 214 f.; KG Berlin, WuM 2006, Seiten 436 f. = Grundeigentum 2006, Seite 1230; OLG Düsseldorf, Grundeigentum 2004, Seiten 813 f.; OLG Düsseldorf, Grundeigentum 2003, Seite 1080 = NJW-RR 2004, Seite 300; KG Berlin, Grundeigentum 2003, Seiten 524 f.; OLG Celle, MDR 1998, Seiten 149 f.; OLG Celle, MDR 1997, Seiten 224 ff.; LG Düsseldorf, Beschluss vom 16.12.2010, Az.: 21 S 362/09, u.a. in: Info M 2011, Seite 467; LG Hannover, Urteil vom 16.10.2009, Az.: 4 S 43/07, u.a. in: ZMR 2011, Seiten 212 f.; LG Potsdam, Urteil vom 26.02.2009, Az.: 11 S 127/08, u.a. in: Grundeigentum 2009, Seiten 519 ff. = ZMR 2009, Seiten 761 f. LG Berlin, Urteil vom 21.02.2005, Az.: 62 S 349/04, u.a. in: MM 2005, Seite 146; LG München I, Urteil vom 25.09.2002, Az.: 15 S 22038/01, u.a. in: NZM 2003, Seite 714; LG Berlin, ZMR 1999, Seite 638; LG Hamburg, ZMR 1999, Seiten 405 f. = NZM 1999, Seiten 838 f.; LG Berlin, Grundeigentum 1998, Seite 618; LG Braunschweig, Urteil vom 28.10.1994, Az.: 6 S 175/94, u.a. in: WuM 1997, Seite 470; LG Aachen, WuM 1981, Seite 163; LG Berlin, ZMR 1992, Seiten 25 f. = Grundeigentum 1992, Seiten 547 f.; LG Kassel, WuM 1974, Seiten 235 f.; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 07.05.2015, Az.: 31 C 58/14; AG Leonberg, WuM 2013, Seiten 219 f.; AG Halle/Saale, Urteil vom 24.02.2011, Az.: 93 C 3977/09, u.a. in: "juris"; AG Hamburg, Urteil vom 20.02.2006, Az.: 644 C 111/05, u.a. in: "juris"; AG Potsdam, Grundeigentum 2010, Seiten 627 ff.; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 21.02.2005, Az.: 32 C 137/04, u.a. in: Grundeigentum 2005, Seiten 1555 ff. = BeckRS 2005, Nr. 30996294; AG Pforzheim, WuM 2005, Seite 56; AG Lörrach, WuM 2003, Seite 438; AG Köln, WuM 2001, Seiten 153 ff.; AG Braunschweig, WuM 1998, Seite 252; AG Lörrach, WuM 1997, Seite 218 f.; AG Münster, WuM 1990, Seite 201; AG Wesel, WuM 1987, Seite 84; AG Münster, WuM 1987, Seite 53).
- AG Leonberg, 03.02.2015 - 4 C 469/14
Abnahmeprotokoll liegt vor: Vermieter kann keine Mängelrechte (mehr) geltend …
Das negative Schuldanerkenntnis umfasst aber nicht nur Mängel im Sinne von Schäden an der Wohnung, die im weiteren Verlauf im Rahmen von Schadensersatzforderungen geltend gemacht werden sollen, sondern auch sonstige Forderungen, die den Zustand der Wohnung betreffen, wie dies bei den Schönheitsreparaturen der Fall ist (vgl. AG Lörrach, 4 C 382/03; AG Köln, Urteil vom 15.06.1999, Az.: 217 C 469/98).
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