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Rechtsprechung
   BGH, 20.07.1999 - X ZR 139/96   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1999,1610
BGH, 20.07.1999 - X ZR 139/96 (https://dejure.org/1999,1610)
BGH, Entscheidung vom 20.07.1999 - X ZR 139/96 (https://dejure.org/1999,1610)
BGH, Entscheidung vom 20. Juli 1999 - X ZR 139/96 (https://dejure.org/1999,1610)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO § 346 Abs. 2
    Festsetzung der Beschwer bei Verfahrenstrennung in der Berufungsinstanz

  • rechtsportal.de

    ZPO § 346 Abs. 2
    Berechnung der Beschwer bei Verfahrenstrennung in der Berufungsinstanz

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 2000, 217
  • NJW 2000, 218
  • BB 1999, 2532
 
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Wird zitiert von ... (21)Zitiert selbst (16)

  • BGH, 20.06.1963 - VII ZR 263/61

    Funkenflug - § 677, § 683 BGB, auch-fremdes Geschäft

    Auszug aus BGH, 20.07.1999 - X ZR 139/96
    aa) Ansprüche auf Aufwendungsersatz aus Geschäftsführung ohne Auftrag nach § 683 BGB setzen zunächst die Führung eines objektiv fremden Geschäfts voraus; ein zugleich eigenes, aber auch fremdes Geschäft, auf das das Berufungsgericht hier abgestellt hat, erfüllt grundsätzlich diese Voraussetzung (u.a. BGHZ 40, 28, 31; BGHZ 110, 313, 315 m.w.N.).

    In solchen Fällen kommt, wenn eine gegenständliche Abgrenzung der Aufwendungen nicht möglich ist, eine Verteilung der Kosten nach dem Maß der Verantwortlichkeit und dem Gewicht der Interessen der Beteiligten in Betracht, soweit nicht der Geschäftsführer die Aufwendungen kraft seiner besonderen Verpflichtung selbst tragen soll (BGHZ 40, 28, 32; BGHZ 98, 235, 242).

  • BGH, 03.07.1996 - VIII ZR 302/95

    Berechnung der durch ein Teilurteil geschaffenen Rechtsmittelbeschwer

    Auszug aus BGH, 20.07.1999 - X ZR 139/96
    War eine Verfahrenstrennung in der Berufungsinstanz nicht willkürlich, kann die Beschwer aus einem Schlußurteil auch dann nicht mit der aus einem Teilurteil zusammengerechnet werden, wenn die getrennten Verfahren in der Revisionsinstanz zu gemeinsamer Verhandlung und Entscheidung verbunden werden (Fortführung von BGH, Urt. v. 3. Juli 1996 - VIII ZR 302/95, NJW 1996, 3216).

    Allenfalls bei willkürlicher Trennung der Verfahren kommt eine Ausnahme von diesem Grundsatz in Betracht (…vgl. BGH, Urt. v. 6. Juli 1995 - I ZR 20/93, NJW 1995, 3120 = BGHR ZPO § 145 - Trennungsbeschluß 1; Urt. v. 3. Juli 1996 - VIII ZR 302/95, NJW 1996, 3216 = BGHR ZPO § 346 Abs. 2 - Beschwer 1).

  • BGH, 14.03.1961 - VI ZR 189/59

    Einwilligung in Körperverletzung bei Mitfahrt mit einem als fahruntüchtig …

    Auszug aus BGH, 20.07.1999 - X ZR 139/96
    Daß die Regelung in § 254 BGB auch ohne entsprechenden Einwand berücksichtigt werden darf, folgt schon daraus, daß diese Bestimmung eine Ausprägung des Grundsatzes von Treu und Glauben ist (vgl. z.B. BGHZ 34, 355, 363 f;… Sen.Urt. v. 12. Januar 1993 - X ZR 87/91, WM 1993, 652 = BGHR BGB § 254 Abs. 1 - Beauftragter Schädiger 3).
  • BGH, 08.03.1990 - III ZR 81/88

    Aufwendungsersatzanspruch des Eigentümers eines vermieteten Grundstücks

    Auszug aus BGH, 20.07.1999 - X ZR 139/96
    aa) Ansprüche auf Aufwendungsersatz aus Geschäftsführung ohne Auftrag nach § 683 BGB setzen zunächst die Führung eines objektiv fremden Geschäfts voraus; ein zugleich eigenes, aber auch fremdes Geschäft, auf das das Berufungsgericht hier abgestellt hat, erfüllt grundsätzlich diese Voraussetzung (u.a. BGHZ 40, 28, 31; BGHZ 110, 313, 315 m.w.N.).
  • BGH, 18.09.1986 - III ZR 227/84

    Inanspruchnahme des Grundstückseigentümers als Zustandsstörer

    Auszug aus BGH, 20.07.1999 - X ZR 139/96
    In solchen Fällen kommt, wenn eine gegenständliche Abgrenzung der Aufwendungen nicht möglich ist, eine Verteilung der Kosten nach dem Maß der Verantwortlichkeit und dem Gewicht der Interessen der Beteiligten in Betracht, soweit nicht der Geschäftsführer die Aufwendungen kraft seiner besonderen Verpflichtung selbst tragen soll (BGHZ 40, 28, 32; BGHZ 98, 235, 242).
  • BGH, 06.07.1995 - I ZR 20/93

    Anfechtbarkeit der Trennung von Verfahren; Organisation des Umschlaglagers eines …

    Auszug aus BGH, 20.07.1999 - X ZR 139/96
    Allenfalls bei willkürlicher Trennung der Verfahren kommt eine Ausnahme von diesem Grundsatz in Betracht (vgl. BGH, Urt. v. 6. Juli 1995 - I ZR 20/93, NJW 1995, 3120 = BGHR ZPO § 145 - Trennungsbeschluß 1;… Urt. v. 3. Juli 1996 - VIII ZR 302/95, NJW 1996, 3216 = BGHR ZPO § 346 Abs. 2 - Beschwer 1).
  • BGH, 30.09.1992 - VIII ZR 196/91

    Widerruf nach Abzahlungsgesetz bei Bierlieferungsvertrag

    Auszug aus BGH, 20.07.1999 - X ZR 139/96
    Zwar ist es dem Berufungsgericht nicht verwehrt, die Aussage erstinstanzlich vernommener Zeugen ohne deren wiederholte Vernehmung entgegen der Würdigung des Erstrichters für nicht zur Beweisführung ausreichend zu erachten, dies gilt aber nur, sofern sich nicht auch insoweit die Pflicht zu erneuter Vernehmung aus Zweifeln über die Vollständigkeit und Richtigkeit der protokollierten Aussage ergibt (BGH, Urt. v. 30. September 1992 - VIII ZR 196/91, NJW 1993, 64, insoweit nicht in BGHZ 119, 283); letzteres war hier aber der Fall.
  • BGH, 19.12.1968 - VII ZR 23/66

    Gesamtschuldnerausgleich zwischen Architekt und Bauunternehmer

    Auszug aus BGH, 20.07.1999 - X ZR 139/96
    Zwar liegt die Abwägung der Mitverschuldensanteile im wesentlichen auf tatrichterlichem Gebiet, im Revisionsverfahren überprüfbar ist allerdings die Frage, ob der Streitstoff ausgeschöpft ist (st. Rspr., u.a. BGHZ 51, 275, 279 f.;… Sen.Urt. v. 25. Juni 1991 - X ZR 103/89, NJW-RR 1991, 1240 = BGHR BGB § 254 Abs. 1 Werkvertrag 1).
  • BGH, 12.01.1993 - X ZR 87/91

    Auswahlverschulden bei Werkvertrag

    Auszug aus BGH, 20.07.1999 - X ZR 139/96
    Daß die Regelung in § 254 BGB auch ohne entsprechenden Einwand berücksichtigt werden darf, folgt schon daraus, daß diese Bestimmung eine Ausprägung des Grundsatzes von Treu und Glauben ist (vgl. z.B. BGHZ 34, 355, 363 f; Sen.Urt. v. 12. Januar 1993 - X ZR 87/91, WM 1993, 652 = BGHR BGB § 254 Abs. 1 - Beauftragter Schädiger 3).
  • BGH, 14.10.1994 - V ZR 196/93

    Auslegung von Angaben des Verkäufers eines Hausgrundstücks

    Auszug aus BGH, 20.07.1999 - X ZR 139/96
    Einer besonderen Rüge bedarf es insoweit nicht (vgl. BGH, Urt. v. 14. Oktober 1994 - V ZR 196/93, NJW 1995, 45 = BGHR ZPO § 559 Abs. 2 - Auslegungsgrundsätze 2, zum Fall der Nichtberücksichtigung von Auslegungsstoff).
  • BGH, 25.06.1991 - X ZR 103/89

    Mitverschulden bei Verletzung einer Kontrollpflicht

  • BGH, 12.11.1991 - VI ZR 369/90

    Beratungspflicht des Arztes über Risiken einer Vaginalentbindung bei indizierter …

  • BGH, 30.09.1997 - VI ZR 347/96

    Befreiung einer selbstfahrenden Arbeitsmaschine von der Versicherungspflicht

  • BGH, 25.04.1989 - VI ZB 13/89

    Bemessung der Berufungsbeschwer bei Entscheidung über die Haftungsquote durch …

  • BGH, 18.02.1993 - IX ZR 48/92

    Zulässigkeit der Erweiterung einer Klage um einen Feststellungsantrag im …

  • BGH, 18.09.1996 - XII ZR 144/96

    Antrag auf Heraufsetzung der Beschwer - Zusammenrechnung der Beschwer durch das …

  • BGH, 17.06.2014 - VI ZR 281/13

    Kein Mitverschulden wegen Nichttragens eines Fahrradhelms

    Rn. 6 1. Die Entscheidung über eine Haftungsverteilung im Rahmen des § 254 BGB ist allerdings grundsätzlich Sache des Tatrichters und im Revisionsverfahren nur darauf zu überprüfen, ob dieser alle in Betracht kommenden Umstände vollständig und richtig berücksichtigt und der Abwägung rechtlich zulässige Erwägungen zugrunde gelegt hat (vgl. Senatsurteile vom 12. Juli 1988 - VI ZR 283/87, VersR 1988, 1238, 1239; vom 5. März 2002 - VI ZR 398/00, VersR 2002, 613, 615 f.; vom 25. März 2003 - VI ZR 161/02, VersR 2003, 783, 785 f., …und vom 28. Februar 2012 - VI ZR 10/11, VersR 2012, 772, Rn. 6, jeweils mwN; BGH, Urteile vom 20. Juli 1999 - X ZR 139/96, NJW 2000, 217, 219, und vom 14. September 1999 - X ZR 89/97, NJW 2000, 280, 281 f.).
  • BGH, 07.02.2012 - VI ZR 133/11

    Schadensersatz nach Verkehrsunfall: Quotelung von Sachverständigenkosten

    Die Entscheidung über eine Haftungsverteilung im Rahmen des § 254 BGB oder des § 17 StVG ist zwar grundsätzlich Sache des Tatrichters und im Revisionsverfahren nur darauf zu überprüfen, ob der Tatrichter alle in Betracht kommenden Umstände vollständig und richtig berücksichtigt und der Abwägung rechtlich zulässige Erwägungen zugrunde gelegt hat (…vgl. Senatsurteile vom 13. Dezember 2005 - VI ZR 68/04, VersR 2006, 369 Rn. 16;… vom 16. Oktober 2007 - VI ZR 173/06, VersR 2008, 126 Rn. 16;… vom 17. November 2009 - VI ZR 58/08, VersR 2010, 270 Rn. 11 …und vom 1. Dezember 2009 - VI ZR 221/08, aaO Rn. 13, jeweils mwN; BGH, Urteile vom 20. Juli 1999 - X ZR 139/96, NJW 2000, 217, 219 und vom 14. September 1999 - X ZR 89/97, NJW 2000, 280, 281 f.).
  • BGH, 16.01.2007 - VI ZR 248/05

    Schadensverteilung bei Nichteinhaltung des gebotenen Sicherheitsabstandes

    a) Die Entscheidung über eine Haftungsverteilung im Rahmen des § 254 BGB oder des § 17 StVG ist grundsätzlich Sache des Tatrichters und im Revisionsverfahren nur darauf zu überprüfen, ob alle in Betracht kommenden Umstände vollständig und richtig berücksichtigt und der Abwägung rechtlich zulässige Erwägungen zugrunde gelegt worden sind (vgl. Senatsurteile vom 12. Juli 1988 - VI ZR 283/87 - VersR 1988, 1238 f.; vom 5. März 2002 - VI ZR 398/00 - VersR 2002, 613, 615 f.; vom 25. März 2003 - VI ZR 161/02 - VersR 2003, 783, 785 und vom 13. Dezember 2005 - VI ZR 68/04 - VersR 2006, 369, 371, jeweils m.w.N.; BGH, Urteile vom 20. Juli 1999 - X ZR 139/96 - NJW 2000, 217, 219 m.w.N. und vom 14. September 1999 - X ZR 89/97 - NJW 2000, 280, 281 f.).
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