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Weitere Entscheidung unten: BGH, 05.03.1991

Rechtsprechung
   BGH, 22.01.1991 - XI ZR 151/89   

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https://dejure.org/1991,605
BGH, 22.01.1991 - XI ZR 151/89 (https://dejure.org/1991,605)
BGH, Entscheidung vom 22.01.1991 - XI ZR 151/89 (https://dejure.org/1991,605)
BGH, Entscheidung vom 22. Januar 1991 - XI ZR 151/89 (https://dejure.org/1991,605)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Wolters Kluwer

    Anlagevermittler - Penny Stocks - Risikoaufklärung - Aufklärungspflichten

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 276 Abs. 1
    Aufklärungspflichten des Vermittlers von sog. Penny Stocks

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1991, 1108
  • NJW-RR 1991, 1008 (Ls.)
  • ZIP 1991, 297
  • MDR 1991, 624
  • WM 1991, 315
  • BB 1991, 929
  • DB 1991, 1768
 
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Wird zitiert von ... (35)Zitiert selbst (9)

  • BGH, 04.04.1962 - V ZR 110/60

    Begriff und Beweiskraft der Privaturkunde; stillschweigende Beantragung eines …

    Auszug aus BGH, 22.01.1991 - XI ZR 151/89
    Da der Beklagte in der mündlichen Verhandlung trotz rechtzeitiger Ladung zum Termin nicht vertreten war, ist über die Revision antragsgemäß durch Versäumnisurteil zu entscheiden (§§ 331, 557 ZPO, vgl. BGHZ 37, 79, 81).
  • BGH, 27.11.1990 - XI ZR 115/89

    Aufklärungspflicht des Vermittlers von Aktien- und Aktienindex-Optionen; …

    Auszug aus BGH, 22.01.1991 - XI ZR 151/89
    Beim Vertrieb von Terminoptionen ist eine Aufklärung durch den Vermittler auch über die finanziellen Auswirkungen einer bereits offengelegten Preisgestaltung regelmäßig deshalb verlangt worden, weil der Vermittler die am ursprünglichen Handelsplatz vorgegebene Situation durch ganz erhebliche hinzutretende Gebühren verfälscht hatte und auf diese Weise die Grundlagen eines an sich nicht aussichtslosen Geschäfts entscheidend beeinträchtigt worden waren (vgl. BGH, Urteile vom 5. November 1984 II ZR 38/84 = NJW 1986, 123, 124 [BGH 05.11.1984 - II ZR 38/84] und vom 20. März 1986 II ZR 141/85 = WM 1986, 734; vgl. auch Senatsbeschluß vom 17. Oktober 1989 - XI ZR 182/88 = WM 1990, 61 und Senatsurteil vom 27. November 1990 - XI ZR 115/89 = WM 1991, 127, 129) [BGH 27.11.1990 - XI ZR 115/89].
  • BGH, 16.02.1981 - II ZR 179/80

    Aufklärungspflichten des Vermittlers von Warentermingeschäften

    Auszug aus BGH, 22.01.1991 - XI ZR 151/89
    Das brachte schon im Vorfeld der vertraglichen Beziehungen der Parteien die Verpflichtung mit sich, dem Kläger ein zutreffendes Bild von den Chancen und Gefahren der vermittelten Geschäfte zu verschaffen, so daß er sachgerechte Entschlüsse fassen konnte (vgl. BGHZ 80, 80, 82 [BGH 16.02.1981 - II ZR 179/80]; BGH, Urteil vom 6. April 1981 - II ZR 84/80 = NJW 1981, 1440, 1441).
  • BGH, 14.03.1988 - II ZR 302/87

    Aufhebung und Zurückverweisung bei Klageabweisung durch das erstinstanzliche …

    Auszug aus BGH, 22.01.1991 - XI ZR 151/89
    Die Darlegungs- und Beweislast für das Gegenteil trägt der Beklagte(vgl. BGH, Urteil vom 14. März 1988 - II ZR 302/87, WM 1988, 1031 m.w.Nachw.).
  • BGH, 05.11.1984 - II ZR 38/84

    Aufklärungspflicht des Vermittlers von Warenterminoptionen

    Auszug aus BGH, 22.01.1991 - XI ZR 151/89
    Beim Vertrieb von Terminoptionen ist eine Aufklärung durch den Vermittler auch über die finanziellen Auswirkungen einer bereits offengelegten Preisgestaltung regelmäßig deshalb verlangt worden, weil der Vermittler die am ursprünglichen Handelsplatz vorgegebene Situation durch ganz erhebliche hinzutretende Gebühren verfälscht hatte und auf diese Weise die Grundlagen eines an sich nicht aussichtslosen Geschäfts entscheidend beeinträchtigt worden waren (vgl. BGH, Urteile vom 5. November 1984 II ZR 38/84 = NJW 1986, 123, 124 [BGH 05.11.1984 - II ZR 38/84] und vom 20. März 1986 II ZR 141/85 = WM 1986, 734; vgl. auch Senatsbeschluß vom 17. Oktober 1989 - XI ZR 182/88 = WM 1990, 61 und Senatsurteil vom 27. November 1990 - XI ZR 115/89 = WM 1991, 127, 129) [BGH 27.11.1990 - XI ZR 115/89].
  • BGH, 06.04.1981 - II ZR 84/80

    Differenzeinwand - Schädigung - Culpa in contrahendo - CIC - …

    Auszug aus BGH, 22.01.1991 - XI ZR 151/89
    Das brachte schon im Vorfeld der vertraglichen Beziehungen der Parteien die Verpflichtung mit sich, dem Kläger ein zutreffendes Bild von den Chancen und Gefahren der vermittelten Geschäfte zu verschaffen, so daß er sachgerechte Entschlüsse fassen konnte (vgl. BGHZ 80, 80, 82 [BGH 16.02.1981 - II ZR 179/80]; BGH, Urteil vom 6. April 1981 - II ZR 84/80 = NJW 1981, 1440, 1441).
  • BGH, 20.03.1986 - II ZR 141/85

    GmbH-Geschäftsführer - Aufklärungspflichten - Warenterminoptionen - …

    Auszug aus BGH, 22.01.1991 - XI ZR 151/89
    Beim Vertrieb von Terminoptionen ist eine Aufklärung durch den Vermittler auch über die finanziellen Auswirkungen einer bereits offengelegten Preisgestaltung regelmäßig deshalb verlangt worden, weil der Vermittler die am ursprünglichen Handelsplatz vorgegebene Situation durch ganz erhebliche hinzutretende Gebühren verfälscht hatte und auf diese Weise die Grundlagen eines an sich nicht aussichtslosen Geschäfts entscheidend beeinträchtigt worden waren (vgl. BGH, Urteile vom 5. November 1984 II ZR 38/84 = NJW 1986, 123, 124 [BGH 05.11.1984 - II ZR 38/84] und vom 20. März 1986 II ZR 141/85 = WM 1986, 734; vgl. auch Senatsbeschluß vom 17. Oktober 1989 - XI ZR 182/88 = WM 1990, 61 und Senatsurteil vom 27. November 1990 - XI ZR 115/89 = WM 1991, 127, 129) [BGH 27.11.1990 - XI ZR 115/89].
  • BGH, 09.07.1985 - 1 StR 216/85

    Verletzung von Vorschriften über die Öffentlichkeit des Verfahrens - Inhaltliche …

    Auszug aus BGH, 22.01.1991 - XI ZR 151/89
    Soweit der Beklagte daneben ohne nähere Erläuterung auf die Abrufbarkeit von Kursen über das - von der National Association of Securities Dealers unterhaltene - NASDAQ-Computersystem (vgl. dazu Schlüter NStZ 1986, 179, 180; im einzelnen Wilson in NASDAQ_ Handbook 1987 S. 513 ff.) verweist, erweckt er bei besser informierten Kunden den Eindruck, sie profitierten von der höheren Kurswahrheit dieses Systems.
  • BGH, 17.10.1989 - XI ZR 182/88
    Auszug aus BGH, 22.01.1991 - XI ZR 151/89
    Beim Vertrieb von Terminoptionen ist eine Aufklärung durch den Vermittler auch über die finanziellen Auswirkungen einer bereits offengelegten Preisgestaltung regelmäßig deshalb verlangt worden, weil der Vermittler die am ursprünglichen Handelsplatz vorgegebene Situation durch ganz erhebliche hinzutretende Gebühren verfälscht hatte und auf diese Weise die Grundlagen eines an sich nicht aussichtslosen Geschäfts entscheidend beeinträchtigt worden waren (vgl. BGH, Urteile vom 5. November 1984 II ZR 38/84 = NJW 1986, 123, 124 [BGH 05.11.1984 - II ZR 38/84] und vom 20. März 1986 II ZR 141/85 = WM 1986, 734; vgl. auch Senatsbeschluß vom 17. Oktober 1989 - XI ZR 182/88 = WM 1990, 61 und Senatsurteil vom 27. November 1990 - XI ZR 115/89 = WM 1991, 127, 129) [BGH 27.11.1990 - XI ZR 115/89].
  • BAG, 04.10.2005 - 9 AZR 598/04

    Aufklärungspflicht - Belegschaftsaktien - Darlehen

    Insbesondere gehört dazu die ausdrückliche Information, dass ohne Zulassung der Aktie zu einem Markt, der von staatlich anerkannten Stellen geregelt und überwacht wird (§ 2 Abs. 5 WpHG), die Unternehmensbeteiligung ein über das übliche Kursrisiko hinausgehendes zusätzliche Risiko birgt, wirtschaftlich nicht verwertet werden zu können (LG Hamburg 4. Dezember 1997 - 327 O 143/97 - NJW-RR 1999, 556; OLG Oldenburg 6. September 2002 - 6 U 66/02 - NJW-RR 2003, 179; LG Berlin 15. Oktober 2003 - 28 O 588/02 - VuR 2004, 20; Hanseatisches OLG Hamburg 16. Januar 2004 - 14 U 135/03 - OLGR Hamburg 2005, 109; KG Berlin 20. Dezember 2004 - 8 U 126/04 - KGR Berlin 2005, 424; zur Vermittlung von sog. Penny Stocks BGH 22. Januar 1991 - XI ZR 151/89 - WM 1991, 315).
  • BGH, 04.04.2002 - III ZR 237/01

    Aufklärungspflicht des Vermögensverwalters über das Risiko von marktengen, an der …

    Deshalb ist über die besonderen Gefahren der Spekulation in Penny Stocks umfassend aufzuklären, was angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Zusammenhänge schriftlich zu geschehen hat (BGH, Versäumnisurteil vom 22. Januar 1991 und Urteil vom 5. März 1991 - XI ZR 151/89 - NJW 1991, 1108 f; 1947 f).

    Daher geht es nicht an, den Liquiditätsaspekt bei der Festlegung der von einem Vermögensverwalter gegenüber einem durchschnittlichen Kapitalanleger geschuldeten Aufklärung und Beratung zu vernachlässigen (…s. zu diesem Aspekt Schade, in: Vortmann, Prospekthaftung und Anlageberatung, 2000, § 7 Rn. 128 ff; vgl. BGH, Urteil vom 22. Januar 1991 aaO S. 1109).

  • OLG Düsseldorf, 26.06.2001 - 21 U 27/01

    Erhöhte Aufklärungspflicht des Vermittlers beim Verkauf von Penny Stocks …

    Dies bringt schon im Vorfeld der vertraglichen Beziehung der Parteien die Verpflichtung mit sich, dem Kläger ein zutreffendes Bild von den Chancen und Gefahren der vermittelten Geschäfte zu verschaffen, so dass er sachgerechte Entschlüsse fassen konnte (BGHZ 80, 80 (82); BGH NJW 1991, 1108).

    Die für die meisten OTC-Titel typische Marktenge begünstigt im Gegenteil Kursmanipulationen durch Broker und Inhaber größerer Aktienpakete (BGH NJW 1991, 1108 (1109 mwN)).

    Dies bedeutet für den Anleger ein unkontrollierbares zusätzliches Risiko, welches in keinem Zusammenhang mit der Ungewissheit über den wirtschaftlichen Erfolg der emittierenden Aktiengesellschaft steht (BGH NJW 1991, 1108 (1109)).

    Die Darlegungs- und Beweislast für das Gegenteil trägt die Beklagte zu 1. (BGH NJW-RR 1988, 831; NJW 1991, 1108 (1109)).

  • OLG Karlsruhe, 02.08.2011 - 12 U 173/10

    Lebensversicherungsvertrag: Haftung des Versicherers bei fehlerhafter Beratung …

    Der Anbieter und der Vermittler müssen dem Interessenten ein zutreffendes Bild von den Chancen und Gefahren des Geschäfts verschaffen, so dass dieser selbst einen sachgerechten Entschluss fassen kann (vgl. BGH NJW 1991, 1108-1109 [juris Tz. 10]).

    Der Kläger ist danach so zu stellen, wie er ohne das mit der Beklagten abgeschlossene Geschäfte gestanden hätte (vgl. BGH NJW 1991, 1108-1109 [juris Tz. 22]).

  • LG Berlin, 15.10.2003 - 28 O 588/02

    Haftung des Anlagevermittlers aus Auskunfts- und Beratungsvertrag wegen …

    Die Situation hinsichtlich der Risiken der Kapitalanlage für den Anleger, der vorbörsliche Aktien und damit ein nicht börsennotiertes Papier erwirbt, entspricht nämlich derjenigen bei dem Erwerb von sog. Penny Stocks, in denen es nach der Rechtsprechung des BGH und des OLG Düsseldorf einer schriftlichen Aufklärung über die sich aus diesen Anlagegeschäften ergebenden besonderen Risiken bedarf (vgl. hierzu BGH NJW 1991, 1108 f.; 1947 f.; OLG Düsseldorf NJW-RR 2002, 1051; OLGR Düsseldorf 1997, 175 (1761).

    Liegt hierin bereits eine besondere Gefahr, die dem Durchschnittsanleger ohne besondere Aufklärung nicht ohne Weiteres deutlich sein muss, so kommt als weiteres Risiko hinzu, dass der Preis der vorbörslichen Aktie sich außerhalb des Börsenhandels nicht durch das Verhältnis von Angebot und Nachfrage und damit aufgrund einer Einschätzung der allgemeinen Wirtschaftslage und des Unternehmenswertes bildet und dass er - anders als an der Börse - auch nicht offen gelegt wird (vgl. hierzu BGH, Urt. v. 22.1.1991, XI ZR 151/89, NJW 1991, 1108 ff. im Zusammenhang mit Penny Stocks).

    Die Situation hinsichtlich der Risiken der Kapitalanlage für den Anleger, der vorbörsliche Aktien und damit ein nicht börsennotiertes Papier erwirbt, entspricht nämlich derjenigen bei dem Erwerb von sog. Penny Stocks, in denen es nach der Rechtsprechung des BGH und des OLG Düsseldorf einer schriftlichen Aufklärung über die sich aus diesen Anlagegeschäften ergebenden besonderen Risiken bedarf (vgl. hierzu BGH NJW 1991, 1108 f.; 1947 f.; OLG Düsseldorf NJW-RR 2002, 1051; OLGR Düsseldorf 1997, 175 (1761).

    Liegt hierin bereits eine besondere Gefahr, die dem Durchschnittsanleger ohne besondere Aufklärung nicht ohne Weiteres deutlich sein muss, so kommt als weiteres Risiko hinzu, dass der Preis der vorbörslichen Aktie sich außerhalb des Börsenhandels nicht durch das Verhältnis von Angebot und Nachfrage und damit aufgrund einer Einschätzung der allgemeinen Wirtschaftslage und des Unternehmenswertes bildet und dass er - anders als an der Börse - auch nicht offengelegt wird (vgl. hierzu BGH, Urt. v. 22.1.1991, XI ZR 151/89, NJW 1991, 1108 ff. im Zusammenhang mit Penny Stocks).

  • BGH, 17.03.1992 - XI ZR 204/91

    Schadensersatzanspruch aus der Vermittlung von Warentermindirektgeschäften - …

    Eine solche Inanspruchnahme von Vertrauen begründet bereits im Vorfeld vertraglicher Beziehungen die Verpflichtung, dem potentiellen Kunden ein zutreffendes Bild von Termingeschäften zu verschaffen, so daß er sachgerechte Entschlüsse fassen kann (vgl. BGHZ 80, 80, 82 f [BGH 16.02.1981 - II ZR 179/80]ür Warenterminoptionen; Senatsurteil vom 22. Januar 1991 - XI ZR 151/89, WM 1991, 315, 316 für penny stocks).
  • OLG Nürnberg, 31.07.1992 - 6 U 916/92
    Dadurch sind die als Kurse bezeichneten Preise manipulierbare, letztlich in das Belieben des Händlers gestellte Rechengrößen, wobei nicht einmal feststellbar ist, ob überhaupt erworben werden oder das Depot nicht möglicherweise fingiert ist (vgl. BGH WM 91, 315 f., Schwarz, BGH EWIR, § 276 , BGB 3/91, 437 f.; Graf WuB I GG 4.91, 985 f.; Kapferer, Die Jagd nach ihrem Geld, Haufe-Verlag Freiburg 1990 Nr. 1.1.14).

    Sie hat deshalb für die Unrichtigkeit aufgrund ihrer besonderen Aufklärungspflicht einzustehen (vgl. BGH WM 91, 315 f).

    Aus Anlage AST 8 ergibt sich, daß der Beklagte zu 3) persönlich den Kontoeröffnungsantrag des Klägers entgegengenommen hat, ohne ihn auf die besonderen Risiken der -Anlage hinzuweisen, was seine Pflicht gewesen wäre (vgl. BGH WM 91, 315 ff.).

  • LG Frankfurt/Main, 19.12.2003 - 21 O 485/02

    Haftung des Vermögensverwalters bei unterlassener Aufklärung über Aktien mit …

    Die Aufklärung musste richtig, vollständig und verständlich erfolgen, sich insbesondere auf die spezifischen Eigenschaften und Risiken der konkreten Anlage erstrecken und dem Kläger ein zutreffendes Bild von den Chancen und Gefahren der vermittelten Geschäfte verschaffen, so dass er sachgerechte Entschlüsse fassen konnte (vgl. BGH, Urt. v. 22.1. 1991 - XI ZR 151/89, MDR 1991, 624 = NJW 1991, 1108;… BGH, Urt. v. 6.7.1993 - XI ZR 12/93, MDR 1993, 861 = NJW 1993, 2433).

    Bei schwierigen wirtschaftlichen Zusammenhängen wie etwa im Handel mit Terminoptionen oder bei OTC-Markt-Geschäften muss die Aufklärung grundsätzlich schriftlich erteilte werden (…vgl. BGH, Urt. v. 11.7. 1988 - II ZR 355/87, BGHZ 105, 108 [110 f.] = MDR 1988, 1030; BGH, Urt. v. 5.3.1991 - XI ZR 151/89, NJW 1991, 1947 [1948];… BGH, Urt. v. 1.2.1994 - XI ZR 125/93, MDR 1994, 472 = NJW 1994, 997) und Umstände, die den Anlagezweck gefährden können, so herausstellen, dass sie auch von einem flüchtigen Leser wahrgenommen werden (…vgl. BGH, Urt. v. 1.2. 1994 - XI ZR 125/93, MDR 1994, 472 = NJW 1994, 997).

    Für OTC-Markt- und ähnliche Geschäfte, für die der BGH ausdrücklich an diese Rechtsprechung angeknüpft hat (vgl. BGH, Urt. v. 5.3. 1991 - XI ZR 151/89, NJW 1991, 1947 [1948]), kann nichts anderes gelten, so dass auch die Beklagte zu 1) weiterhin der Pflicht zur schriftlichen Aufklärung unterliegt.".

  • OLG Düsseldorf, 13.09.2007 - 6 U 96/06

    Anforderungen an die Risikoaufklärung bei Vermittlung von Kapitalanlagen

    Dies bringt schon im Vorfeld die Verpflichtung mit sich, dem Anleger ein zutreffendes Bild von den Chancen und Gefahren der vermittelten Geschäfte zu verschaffen, so dass er sachgerechte Entschlüsse fassen kann (BGH, NJW 1981, 1266; NJW 1991, 1108; OLG Düsseldorf NJW-RR 2002, 1051).

    Die Darlegungs- und Beweislast für das Gegenteil tragen die Beklagten, wenn wie hier nur ein aufklärungsrichtiges Verhalten in Betracht kommt (BGH, NJW-RR 1988, 831; NJW 1991, 1108 [1109]; OLG Düsseldorf, NJW-RR 2002, 1051).

  • OLG Düsseldorf, 08.05.2006 - 6 U 121/04

    Pflichten eines Vermittlers von ungewöhnlichen Anlagegeschäften

    Diese Grundsätze gelten sowohl für Börsentermingeschäfte als auch für die Vermittlung von hochspekulativen Aktien (u.a. BGH NJW 1991, 1108; BGH WM 1991, 127 128; BGH WM 1991, 1410, 1411; BGH NJW 1992, 1879, 1880; BGH NJW 1994, 512; BGH NJW 1994, 979; Urteile des Senats, z.B. vom 07.09.1995 - 6 U 166/94 - und vom 04.09.1997 - 6 U 163/96 -).

    geschlossenen Geschäfte gestanden hätte (BGH NJW 1991, 1108, 1109).

  • LG Düsseldorf, 10.11.2009 - 15 O 234/06

    Anspruch auf Schadensersatz wegen der Verletzung von Aufklärungspflichten im …

  • OLG Düsseldorf, 12.07.1996 - 22 U 17/96

    Aufklärungspflichten des Vermittlers von Geschäften mit OTC-Aktien; Berechnung …

  • OLG Düsseldorf, 06.06.2013 - 14 U 26/12

    Haftung des Kapitalanlagevermittlers aus vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung

  • OLG Düsseldorf, 26.01.2007 - 16 U 85/06

    Bestehen der deliktsrechtlichen Prospekthaftungsanspruch" neben einem Anspruch …

  • OLG Düsseldorf, 07.03.2002 - 6 U 45/01
  • LG Düsseldorf, 24.03.2006 - 15 O 408/03

    Verletzung einer vertraglichen Verpflichtung bei nicht ausreichender Aufklärung …

  • OLG Düsseldorf, 05.08.2004 - 6 U 195/03
  • OLG Düsseldorf, 15.07.2003 - 24 U 16/03

    Bedeutung und Auswirkung der Option "nur sichere Anlage" in einem …

  • OLG Düsseldorf, 13.02.2003 - 6 U 102/02
  • LG Düsseldorf, 09.11.1999 - 6 O 191/99

    Schadenersatzbegehren auf Grundlage eines Kaufs von amerikanischen Billigaktien …

  • LG Düsseldorf, 12.07.2011 - 10 O 383/10

    Schadenersatz wegen Beteiligung an einer betrügerischen Erlangung und …

  • OLG Hamm, 30.03.2009 - 8 U 107/08

    Anspruch auf Rückzahlung des Einlagebetrages wegen behaupteter Täuschungen beim …

  • OLG Stuttgart, 17.11.2011 - 7 U 100/11

    Kapitalanlage: Pflicht zur Aufklärung über Besonderheiten ausländischer …

  • OLG Düsseldorf, 13.06.2013 - 14 U 28/13

    Haftung des Kapitalanlagevermittlers aus vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung

  • OLG Düsseldorf, 11.05.2009 - 9 U 175/08

    Haftung der Direktorin einer deutschen Zweigniederlassung einer nicht …

  • OLG Düsseldorf, 15.09.2008 - 9 U 75/08

    Anforderungen an die Risikoaufklärung bei einer Kapitalanlage; Verantwortlichkeit …

  • OLG Schleswig, 16.12.2004 - 5 U 106/04

    Pflichtverletzung bei Anlagevermittlung

  • OLG Koblenz, 22.03.1996 - 8 U 1120/95

    Schadensersatz wegen fehlerhafter Anlageberatung; DM-Auslandsanleihe als …

  • OLG Düsseldorf, 07.09.2000 - 6 U 186/99

    Ankauf und Verkauf von Wertpapieren; Vermittlung; Aufklärung über die Risiken von …

  • OLG Frankfurt, 23.02.2001 - 19 U 132/00

    Anlagevermittlung: Verhältnis zwischen Anlagevermittler und Anlageinteressent

  • LG Düsseldorf, 29.02.2008 - 15 O 234/06

    Schadensersatz wegen der Verletzung von Aufklärungspflichten im Zusammenhang mit …

  • LG Karlsruhe, 12.07.2004 - 10 O 190/03
  • OLG Hamburg, 06.05.1998 - 5 U 159/97

    Anleger- und anlagegerechte Beratung beim Kauf einer Fokker-Anleihe im Januar …

  • LG Köln, 25.10.2011 - 21 O 902/10

    Schadenersatz wegen der Verletzung von Vertragspflichten aus einem …

  • OLG Düsseldorf, 06.06.2002 - 6 U 193/01
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   BGH, 05.03.1991 - XI ZR 151/89   

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Volltextveröffentlichungen (4)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1991, 1947
  • WM 1991, 667
 
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Wird zitiert von ... (22)Zitiert selbst (8)

  • BGH, 27.11.1990 - XI ZR 115/89

    Aufklärungspflicht des Vermittlers von Aktien- und Aktienindex-Optionen; …

    Auszug aus BGH, 05.03.1991 - XI ZR 151/89
    Beim Vertrieb von Terminoptionen ist eine Aufklärung durch den Vermittler auch über die finanziellen Auswirkungen einer bereits offengelegten Preisgestaltung regelmäßig deshalb verlangt worden, weil der Vermittler die am ursprünglichen Handelsplatz vorgegebene Situation durch ganz erhebliche hinzutretende Gebühren verfälscht hatte und auf diese Weise die Grundlagen eines an sich nicht aussichtlosen Geschäfts entscheidend beeinträchtigt worden waren (vgl. BGH, NJW 1986, 123 (124); NJW-RR 1986, 1292 = WM 1986, 734; vgl. auch Senat, WM 1990, 61; NJW 1991, 1106 (in diesem Heft) = WM 1991, 127 (129)).
  • BGH, 14.03.1988 - II ZR 302/87

    Aufhebung und Zurückverweisung bei Klageabweisung durch das erstinstanzliche …

    Auszug aus BGH, 05.03.1991 - XI ZR 151/89
    Die Darlegungs- und Beweislast für das Gegenteil trägt der Bekl. (vgl. BGH, NJW-RR 1988, 831 = LM § 539 ZPO Nr. 15 = WM 1988, 1031 m. w. Nachw.).
  • BGH, 16.02.1981 - II ZR 179/80

    Aufklärungspflichten des Vermittlers von Warentermingeschäften

    Auszug aus BGH, 05.03.1991 - XI ZR 151/89
    Das brachte schon im Vorfeld der vertraglichen Beziehungen der Parteien die Verpflichtung mit sich, dem Kl. ein zutreffendes Bild von den Chancen und Gefahren der vermittelten Geschäfte zu verschaffen, so daß er sachgerechte Entschlüsse fassen konnte (vgl. BGHZ 80, 80 (82) = NJW 1981, 1266 = LM BörsG Nr. 5; BGH, NJW 1981, 1440 (1441)).
  • BGH, 05.11.1984 - II ZR 38/84

    Aufklärungspflicht des Vermittlers von Warenterminoptionen

    Auszug aus BGH, 05.03.1991 - XI ZR 151/89
    Beim Vertrieb von Terminoptionen ist eine Aufklärung durch den Vermittler auch über die finanziellen Auswirkungen einer bereits offengelegten Preisgestaltung regelmäßig deshalb verlangt worden, weil der Vermittler die am ursprünglichen Handelsplatz vorgegebene Situation durch ganz erhebliche hinzutretende Gebühren verfälscht hatte und auf diese Weise die Grundlagen eines an sich nicht aussichtlosen Geschäfts entscheidend beeinträchtigt worden waren (vgl. BGH, NJW 1986, 123 (124); NJW-RR 1986, 1292 = WM 1986, 734; vgl. auch Senat, WM 1990, 61; NJW 1991, 1106 (in diesem Heft) = WM 1991, 127 (129)).
  • BGH, 06.04.1981 - II ZR 84/80

    Differenzeinwand - Schädigung - Culpa in contrahendo - CIC - …

    Auszug aus BGH, 05.03.1991 - XI ZR 151/89
    Das brachte schon im Vorfeld der vertraglichen Beziehungen der Parteien die Verpflichtung mit sich, dem Kl. ein zutreffendes Bild von den Chancen und Gefahren der vermittelten Geschäfte zu verschaffen, so daß er sachgerechte Entschlüsse fassen konnte (vgl. BGHZ 80, 80 (82) = NJW 1981, 1266 = LM BörsG Nr. 5; BGH, NJW 1981, 1440 (1441)).
  • BGH, 20.03.1986 - II ZR 141/85

    GmbH-Geschäftsführer - Aufklärungspflichten - Warenterminoptionen - …

    Auszug aus BGH, 05.03.1991 - XI ZR 151/89
    Beim Vertrieb von Terminoptionen ist eine Aufklärung durch den Vermittler auch über die finanziellen Auswirkungen einer bereits offengelegten Preisgestaltung regelmäßig deshalb verlangt worden, weil der Vermittler die am ursprünglichen Handelsplatz vorgegebene Situation durch ganz erhebliche hinzutretende Gebühren verfälscht hatte und auf diese Weise die Grundlagen eines an sich nicht aussichtlosen Geschäfts entscheidend beeinträchtigt worden waren (vgl. BGH, NJW 1986, 123 (124); NJW-RR 1986, 1292 = WM 1986, 734; vgl. auch Senat, WM 1990, 61; NJW 1991, 1106 (in diesem Heft) = WM 1991, 127 (129)).
  • BGH, 09.07.1985 - 1 StR 216/85

    Verletzung von Vorschriften über die Öffentlichkeit des Verfahrens - Inhaltliche …

    Auszug aus BGH, 05.03.1991 - XI ZR 151/89
    Soweit der Bekl. daneben ohne nähere Erläuterung auf die Abrufbarkeit von Kursen über das - von der National Association of Securities Dealers unterhaltene - NASDAQ - Computersystem (vgl. dazu Schlüter, NStZ 1986, 179 (180);… im einzelnen Wilson, in: NASDAQ Handbook, 1987, S. 513 ff.) verweist, erweckt er bei besser informierten Kunden den Eindruck, sie profitierten von der höheren Kurswahrheit dieses Systems.
  • BGH, 17.10.1989 - XI ZR 182/88
    Auszug aus BGH, 05.03.1991 - XI ZR 151/89
    Beim Vertrieb von Terminoptionen ist eine Aufklärung durch den Vermittler auch über die finanziellen Auswirkungen einer bereits offengelegten Preisgestaltung regelmäßig deshalb verlangt worden, weil der Vermittler die am ursprünglichen Handelsplatz vorgegebene Situation durch ganz erhebliche hinzutretende Gebühren verfälscht hatte und auf diese Weise die Grundlagen eines an sich nicht aussichtlosen Geschäfts entscheidend beeinträchtigt worden waren (vgl. BGH, NJW 1986, 123 (124); NJW-RR 1986, 1292 = WM 1986, 734; vgl. auch Senat, WM 1990, 61; NJW 1991, 1106 (in diesem Heft) = WM 1991, 127 (129)).
  • BGH, 12.03.2002 - XI ZR 258/01

    Geschäfte mit Aktienanleihen sind keine Börsentermingeschäfte

    Soweit der erkennende Senat gewerbliche Vermittler sogenannter Penny Stocks als verpflichtet angesehen hat, ihre Kunden schriftlich über Verlustrisiken aufzuklären, diente dies insbesondere der Korrektur eines durch schriftliches Informationsmaterial erweckten falschen Eindrucks (Senat, Urteil vom 5. März 1991 - XI ZR 151/89, WM 1991, 667, 668).
  • OLG Düsseldorf, 13.09.2007 - 6 U 96/06

    Anforderungen an die Risikoaufklärung bei Vermittlung von Kapitalanlagen

    Die Aufklärung kann wirksam nur schriftlich erfolgen, weil der typischerweise unerfahrene Käuferkreis nur durch eine schriftliche Belehrung ein zutreffendes Bild von solchen Gefahren gewinnen kann (BGH, NJW 1991, 1947 f.).

    Der Vortrag des Beklagten zu 1.), er gehe davon aus, Herr W. habe sämtliche Risiken eines Investments in Aktien der SGBI mit dem Kläger erörtert, stellt sich zum einen als bloße Vermutung dar, zum anderen wäre diese mündliche Aufklärung ungenügend, weil sie nur schriftlich erfolgen kann (BGH, NJW 1991, 1947 f.; OLG Düsseldorf, NJW-RR 2002, 1051).

  • BGH, 07.04.1992 - XI ZR 71/91
    Der statthafte (BGHZ 37, 79, 83; Senatsurteil vom 5. März 1991 - XI ZR 151/89 = WM 1991, 667) Einspruch ist in der gesetzlichen Form und Frist eingelegt worden und damit zulässig.
  • OLG Düsseldorf, 09.02.2007 - 17 U 257/06

    Aufklärungspflichten eines zur Wahrnehmung von spekulativen Börsenterminen …

    Diese Aufklärung muss dabei, will sie ihren Zweck nicht verfehlen, grundsätzlich schriftlich und darf nicht ausschließlich fernmündlich erfolgen (vgl. BGHZ 105, 108, 110 f.; BGH NJW 1991, 1947, 1948; BGH NJW 1992, 1879, 1880; BGH NJW-RR 2004, 203, 204 m.w.Nachw.).
  • BGH, 30.10.2002 - IV ZR 270/00

    Verwerfung des Einspruchs gegen ein Versäumnisurteil im Wege eines zweiten …

    Der statthafte (BGHZ 37, 79, 83; BGH, Urteil vom 5. März 1991 - XI ZR 151/89 - NJW 1991, 1947) Einspruch ist in der gesetzlichen Form und Frist eingelegt worden.
  • OLG Düsseldorf, 07.09.2000 - 6 U 186/99

    Ankauf und Verkauf von Wertpapieren; Vermittlung; Aufklärung über die Risiken von …

    Bei schwierigen wirtschaftlichen Zusammenhängen wie etwa im Handel mit Terminoptionen oder bei O-Markt-Geschäften muß die Aufklärung grundsätzlich schriftlich erteilt werden (vgl. BGHZ 105, 108, 110 f.; BGH NJW 1991, 1947, 1948; BGH NJW 1994, 997) und Umstände, die den Anlagezweck gefährden können, so herausstellen, daß sie auch von einem flüchtigen Leser wahrgenommen werden (vgl. BGH NJW 1994, 997).

    Für O-Markt- und ähnliche Geschäfte, für die der Bundesgerichtshof ausdrücklich an diese Rechtsprechung angeknüpft hat (vgl. BGH NJW 1991, 1947, 1948), kann nichts anderes gelten, so daß auch die Beklagte zu 1. weiterhin der Pflicht zur schriftlichen Aufklärung unterliegt.

  • OLG Düsseldorf, 09.02.2007 - 17 U 39/06

    Zur Wirksamkeit ausländischer Schiedsabreden - Erstreckung der Abgeltungsklausel …

    Dem Kläger stand zwar ursprünglich gegen die Beklagte gemäß Artikel 40 Abs. 1 EGBGB, §§ 826, 830 Abs. 2 BGB ein Anspruch auf Ersatz des ihm entstandenen Schadens nebst Zinsen zu, da sie bzw. ihr vertretungsberechtigtes Organ der D. GmbH bei der von dieser bzw. von deren Geschäftsführer vorsätzlich begangenen sittenwidrigen Schädigung des Klägers aufgrund fehlerhafter Aufklärung über die Risiken von Optionsgeschäften (vgl. BGHZ 105, 108, 110 f.; BGH NJW 1991, 1947, 1948; BGH NJW 1992, 1879, 1880; BGH NJW-RR 2004, 203, 204 m.w.Nachw.) durch ihre Mitwirkung als in den USA tätiges Brokerhaus mangels Vorsorge gegen den Missbrauch der Vertragskonstruktion durch die D. GmbH und mangels Überprüfung ihrer Seriösität (vgl. BGH NJW 2004, 3423, 3425) vorsätzlich Hilfe geleistet hat.
  • LG Düsseldorf, 24.03.2006 - 15 O 408/03

    Verletzung einer vertraglichen Verpflichtung bei nicht ausreichender Aufklärung …

    Die Aufklärung kann wirksam nur schriftlich erfolgen, weil der typischerweise unerfahrene Käuferkreis nur durch eine schriftliche Belehrung ein zutreffendes Bild von solchen Gefahren gewinnen kann (BGH NJW 1991, 1947 G7.).

    Ungeachtet dessen wäre die behauptete telefonische Aufklärung als wahr unterstellt ungenügend, weil die erforderliche Aufklärung in diesem Bereich wirksam nur schriftlich erfolgen kann (BGH NJW 1991, 1947 G7.; OLG E NJW-RR 2002, 1051).

  • LG Frankfurt/Main, 19.12.2003 - 21 O 485/02

    Haftung des Vermögensverwalters bei unterlassener Aufklärung über Aktien mit …

    Bei schwierigen wirtschaftlichen Zusammenhängen wie etwa im Handel mit Terminoptionen oder bei OTC-Markt-Geschäften muss die Aufklärung grundsätzlich schriftlich erteilte werden (…vgl. BGH, Urt. v. 11.7. 1988 - II ZR 355/87, BGHZ 105, 108 [110 f.] = MDR 1988, 1030; BGH, Urt. v. 5.3.1991 - XI ZR 151/89, NJW 1991, 1947 [1948];… BGH, Urt. v. 1.2.1994 - XI ZR 125/93, MDR 1994, 472 = NJW 1994, 997) und Umstände, die den Anlagezweck gefährden können, so herausstellen, dass sie auch von einem flüchtigen Leser wahrgenommen werden (…vgl. BGH, Urt. v. 1.2. 1994 - XI ZR 125/93, MDR 1994, 472 = NJW 1994, 997).

    Für OTC-Markt- und ähnliche Geschäfte, für die der BGH ausdrücklich an diese Rechtsprechung angeknüpft hat (vgl. BGH, Urt. v. 5.3. 1991 - XI ZR 151/89, NJW 1991, 1947 [1948]), kann nichts anderes gelten, so dass auch die Beklagte zu 1) weiterhin der Pflicht zur schriftlichen Aufklärung unterliegt.".

  • OLG Düsseldorf, 26.06.2001 - 21 U 27/01

    Erhöhte Aufklärungspflicht des Vermittlers beim Verkauf von Penny Stocks …

    Denn grundsätzlich kann eine Aufklärung wirksam nur schriftlich erfolgen, weil der typischerweise unerfahrene Käuferkreis nur durch eine schriftliche Belehrung ein zutreffendes Bild von solchen Gefahren gewinnen kann (BGH NJW 1991, 1947 (1948)).
  • LG Düsseldorf, 09.11.1999 - 6 O 191/99

    Schadenersatzbegehren auf Grundlage eines Kaufs von amerikanischen Billigaktien …

  • OLG Düsseldorf, 08.05.2006 - 6 U 121/04

    Pflichten eines Vermittlers von ungewöhnlichen Anlagegeschäften

  • LG Düsseldorf, 10.11.2009 - 15 O 234/06

    Anspruch auf Schadensersatz wegen der Verletzung von Aufklärungspflichten im …

  • OLG Düsseldorf, 05.07.2002 - 17 U 200/01
  • LG Düsseldorf, 29.02.2008 - 15 O 234/06

    Schadensersatz wegen der Verletzung von Aufklärungspflichten im Zusammenhang mit …

  • LG Düsseldorf, 22.03.2006 - 1 O 165/05

    Schadensersatz im Zusammenhang mit Börsentermingeschäften am OTC- Markt wegen …

  • OLG Düsseldorf, 07.03.2002 - 6 U 45/01
  • OLG Düsseldorf, 18.03.1999 - 6 U 101/95
  • LG Köln, 25.10.2011 - 21 O 902/10

    Schadenersatz wegen der Verletzung von Vertragspflichten aus einem …

  • OLG Düsseldorf, 05.08.2004 - 6 U 195/03
  • OLG Düsseldorf, 13.02.2003 - 6 U 102/02
  • OLG Düsseldorf, 05.06.2002 - 15 U 167/01
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