Rechtsprechung
| OLG Brandenburg, 02.10.2007 - 15 UF 71/07 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
- Judicialis
BGB § 1626 a Abs. 2; ; BGB § 1666; ; BGB § 1671 Abs. 2 Ziff. 2; ; ZPO § 621 e Abs. 1; ; FGG § 13 a Abs. 1 Satz 1; ; KostO § 131 Abs. 1 Satz 2; ; KostO § 131 Abs. 5
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Sorgerechtsübertragung auf einen Elternteil
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- anwaltonline.com(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Kurzinformation)
Konfliktpotential bei Kindesbelangen - kein gemeinsames Sorgerecht
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Bestehen einer tragfähigen sozialen Beziehung zwischen zwei Elternteilen als Voraussetzung für eine Aufrechterhaltung der gemeinsamen elterlichen Sorge nach einer Trennung; Gemeinsame elterliche Sorge als beste Form der Wahrnehmung elterlicher Verantwortung; Übertragung ...
Verfahrensgang
- AG Königs Wusterhausen, 03.05.2007 - 30 F 260/06
- OLG Brandenburg, 02.10.2007 - 15 UF 71/07
Papierfundstellen
- ZFE 2008, 70
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (3)
- BVerfG, 29.01.2003 - 1 BvL 20/99
Sorgeerklärungen
Auszug aus OLG Brandenburg, 02.10.2007 - 15 UF 71/07
Soweit der Verfahrensbevollmächtigte der Mutter in seinem Schriftsatz vom 28.08.2007, dort Seite 2, zum Beleg für diese Auffassung Passagen aus der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 29.01.2003 - 1 BvL 20/99 - (= FamRZ 2003, 287 ff) zitiert, verkennt er, dass sich diese Entscheidung nicht über die Frage der Verfassungsmäßigkeit von § 1671 Abs. 2 Ziff. 2 BGB, sondern über die Frage der Verfassungsmäßigkeit von § 1626 a Abs. 2 BGB verhält. - BVerfG, 18.12.2003 - 1 BvR 1140/03
Zur elterlichen Sorge für Kinder aus geschiedener Ehe
Auszug aus OLG Brandenburg, 02.10.2007 - 15 UF 71/07
Einer solchen Regelung stünde bereits entgegen, dass sich elterliche Gemeinsamkeit in der Realität nicht verordnen lässt (grundlegend BGH, NJW 2000, 203, 204; ebenso BVerfG, NJW-RR 2004, 577). - BGH, 29.09.1999 - XII ZB 3/99
Aufhebung der gemeinsamen elterlichen Sorge und Übertragung des alleinigen …
Auszug aus OLG Brandenburg, 02.10.2007 - 15 UF 71/07
Einer solchen Regelung stünde bereits entgegen, dass sich elterliche Gemeinsamkeit in der Realität nicht verordnen lässt (grundlegend BGH, NJW 2000, 203, 204; ebenso BVerfG, NJW-RR 2004, 577).
- OLG Saarbrücken, 05.12.2011 - 9 UF 135/11
Elterliche Sorge: Übertragung des Sorgerechts auf einen Elternteil wegen …
Gelingt es den Eltern nicht, zu Einvernehmen im Interesse des Kindes zu gelangen, weil ihnen die notwendige Konsens- und Kommunikationsfähigkeit fehlt, "funktioniert" also die gemeinsame elterliche Sorge praktisch nicht, so ist nach der Rechtsprechung der Alleinsorge der Vorzug zu geben (BGH, FamRZ 2008, 592, m.w.N.; BGH, FamRZ 1999, 1646; BGH, FamRZ 2005, 1167; BVerfG, FamRZ 2004, 1015; BVerfG, FamRZ 2004, 354; BVerfG, FamRZ 2007, 1876 unter Hinweis auf BGH, FamRZ 1999, 1647;… Senat, aaO.; OLG Brandenburg, ZFE 2008, 70). - OLG Saarbrücken, 12.07.2010 - 9 UF 35/10
Sorgerechtsentscheidung: Notwendiger Umfang der vom Gericht durchzuführenden …
Gelingt es den Eltern nicht, zu Einvernehmen im Interesse des Kindes zu gelangen, weil ihnen die notwendige Konsens- und Kommunikationsfähigkeit fehlt, "funktioniert" also die gemeinsame elterliche Sorge praktisch nicht, so ist nach der Rechtsprechung der Alleinsorge der Vorzug zu geben (BGH, FamRZ 2008, 592, m.w.N.; BGH, FamRZ 1999, 1646; BGH, FamRZ 2005, 1167; BVerfG, FamRZ 2004, 1015; BVerfG, FamRZ 2004, 354; BVerfG, FamRZ 2007, 1876 unter Hinweis auf BGH, FamRZ 1999, 1647; Senat, Beschl.v. 14. Oktober 2009, 9 UF 51/09, m.w.N.; OLG Brandenburg, ZFE 2008, 70). - OLG Saarbrücken, 09.06.2010 - 9 UF 125/09
Elterliche Sorge bei Getrenntleben: Beurteilung der Konsensfähigkeit bei …
Gelingt es den Eltern nicht, zu Einvernehmen im Interesse des Kindes zu gelangen, weil ihnen die notwendige Konsens- und Kommunikationsfähigkeit fehlt, "funktioniert" also die gemeinsame elterliche Sorge praktisch nicht, so ist nach der Rechtsprechung der Alleinsorge der Vorzug zu geben (BGH, FamRZ 2008, 592, m.w.N.; BGH, FamRZ 1999, 1646; BGH, FamRZ 2005, 1167; BVerfG, FamRZ 2004, 1015; BVerfG, FamRZ 2004, 354; BVerfG, FamRZ 2007, 1876 unter Hinweis auf BGH, FamRZ 1999, 1647; Senat, Beschl.v. 14. Oktober 2009 - 9 UF 51/09 - m.w.N..; OLG Brandenburg, ZFE 2008, 70).
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